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Arthrose im Röntgenbild - Mrt völlig unauffällig

rLau-mton hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen!

Vielleicht gibt es eine logische Erklärung und ich blicke es nur nicht, aber im Röntgenbild soll man bei mir im rechten Iliosakralgelenk eine starke Arthrose sehen, was auch mein Hausarzt anhand des Bildes bestätigt hat. Im MRT war dieses Gelenk allerdings 100% intakt und gänzlich unauffällig. Wie kann das sein? Ich finde das äußerst unlogisch :-D

Viele Grüße

Antworten
y{uokumxu


Es ist nicht unlogisch.

Es sind zwei verschiedene Verfahren.

Beim Röntgen sieht man - insbesondere - Veränderungen an den Knochen und beim MRT insbesondere Veränderungen am Knorpel.

Man kann nicht nur anhand eines der beiden sicher feststellen, ob ein Gelenk 100%ig intakt ist. Die Verfahren ergänzen sich.

reaumtxon


ah ok. das heißt der radiologe kann mir anhand des mrt's nicht sagen, dass ich sicher keine arthrose habe?

yHukxumu


So pauschal würde ich das nicht sagen.

Wenn auf dem Röntgenbild Veränderungen am Knochen zu erkennen sind, die ein Hinweis für eine Athrose sind, dann kann man diese nicht "vergessen", nur weil das MRT was anderes "sagt".

Die Bilder beider Verfahren gehören in die Hände eines erfahrenen Orthopäden, der dann aus beiden und der Untersuchung direkt am Gelenk, samt der Beschwerden, eine Diagnose stellen kann.

Ein Radiologe ist kein Orthopäde. Er kann Hinweise geben, eine Meinung haben etc., aber die Diagnose sollte von einem erfahrenen Orthopäden kommen.

w8hoolpzi 63


Bei mir ist's grad anders rum,

auf'm Rötngenbild sieht man kaum, da heißt's dann immer,

"ach, ein kleines Arthröschen"

und beim Mrt kommt dann das wirkl. Ausmass zum Vorschein.

Ich geh aber immer nach'm Schmerz, wenn mir für längere Zeit ein Gelenk weh tut, weiß ich sicher, daß da was nicht in Ordnung ist und bisher hatte ich auch immer Recht.

S{chmi<dti70


Ich würde, was die Arthrose angeht, eher dem Röntgenbild vertrauen, meine persönlichen Erfahrungen mit dem MRT sind nicht die Besten...Meine MRTs waren eher immer positiver als die Realität...

Ich würde mich damit auch eher an einen guten Orthopäden als an den Hausarzt wenden...

y$uku5mxu


Die Bilder, die man bei bildgebenden Verfahren zu sehen bekommt, sind nur die eine Seite, die Beschwerden die andere.

Es kommt oft vor und ist in der Orthopädie beinahe Alltag, dass man anhand der Bilder erwarten würde, dass ein Patient oder eine Patientin kaum würde laufen können, während der oder die Betroffene kaum oder nur wenig Schmerzen hat - und umgekehrt auch, d.h. minimale Veränderungen bei den Bildern, dafür aber massive Schmerzen.

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