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nach Sturz vorige Woche an Kniescheibe operiert - Tips etc.

Jsessxy8


andere Frage in diesem Zusammenhang - an Alle -

noch was anderes, aufgrund der starken Belastung des rechten Armes, habe die Kraft wohl sehr stark und einseitig auf den rechten Arm gelegt, wenn ich die Gehstützen nutze tut mir dieser ziemlich weh.

Der ist allerdings sehr wichtig als Stütze, weil auf dem viel Gewicht liegt, da ich ja das linke Bein entlasten muss. und gestern als ich Besorgung gemacht habe, und für einen Weg für den ich sonst 30 min brauche 2 Std brauchte ist die Kraft im Arm sehr wichtig, da diese mich hält und trägt. Habe auch 2x Pause zum ausruhen einlegen müssen.

Hat jdm. auch so ne Erfahrung - wie geht ihr damit um? Dachte vor einigen Tagen erst, dass es wieder weggeht, doch sobald ich Druck auf die Stützen gebe, damit ich mich fortbewegen kann, tut es weh -

SOchmiFdtiA70


Da hilft leider nur Eines: den Bewegungsradius den aktuellen Möglichkeiten anpassen..2 Stunden mit Gehstützen unterwegs sein, ist dann wohl nicht möglich.

Ja, ich weiß, dass das schwierig ist, habe ja auch Deinen anderen Thread gelesen und weiß nicht, ob und in welchem Maß man bezahlte Hilfe bekommt.

Mit 20 habe ich mit den Stützen lange Strecken zurückgelegt, bin durch die halbe Stadt unterwegs gewesen. Ich erinnere mich maximal an Muskelkater in den Oberarmen...Das geht jetzt auch nicht mehr. Wenn ich die OP im Januar habe, werde ich leider sehr auf Hilfe Dritter angewiesen sein, lange Strecken werde ich nicht zurücklegen können, weil ich zudem 2 operierte Schultergelenke habe.

Die Schmerzen in Armen/Händen werden wohl erst weggehen, wenn die ungewohnte Belastung wegfällt.

A7lcagntarxa77


Guten Morgen,

hattest du kein Training für Laufen am Stock im Krankenhaus?

wenn nicht, lass dir in der Physio zeigen, wie man richtig an Stöcken läuft. Mit der richtigen Technik belastet man man beide Seiten gleich. Und das ist enorm wichtig. Daher sollte man ja auch nicht nur mit einer Krücke gehen, solange man das Bein nicht belasten darf. Auch wichtig ist die richtige Höheneinstellung der Stöcke, sonst gehts zu sehr auf die Handgelenke.

Anfangs ist ist immer etwas schwer, aber man gewöhnt sich besser daran. Da werden Muskeln benötigt, von denen man vorher gar nicht wusste das es sie überhaupt gibt.. Mir tat anfangs auch immer alles Weh wegen der ungewohnten Belastung. Klar, es wird immer umständlich sein, und man muss öfter mal pausieren. Zwei Stunden für den Anfang ist natürlich schon viel. Und ich würde mich und das Knie erstmal ein bisschen schonen..

JBesscy8


Hallo Schmidti und Alcantara,

vielen Dank für eure Antworten.

Schmidti

- vielleicht ist es Muskelkater. werde mich auch erkundigen, ob es noch ne Möglichkeit gibt, diesen Arm zu unterstützen

- auf Hilfe bin ich jetzt auch mehr angewiesen, mich darum zu kümmern

Alcantara

doch hatte auch Lauftraining am Stock. dachte auch, dass ich das so mache wie mir gezeigt wurde. mir hat allerdings der Soz.arbeiter im KH gesagt, der selber Erfahrung mit Verletzung hat, dass es natürlich ist, dass man doch falsch belastet, teilweise unbewusst. deshalb braucht man eigentlich mehr Anleitung, von Leuten, die sehen, wie man sich belastet, damit diese korrigieren können. war im KH ja nur kurz und hatte nur 2x lauftraining.

da ich darauf geachtet habe, merkte ich dann, wieviel Druck ich auf den re. Arm gebe, und versuche mehr auf den linken Arm.

gestern habe ich die Höhe schon umgestellt, ein Loch höher, damit die Stütze mehr an den Oberarm reicht. doch wie die passende Höheneinstellung ist für mich, muss ich nochmal fragen.

der Schmerz ist die eine Sache - was mir mehr Sorgen bereitet im Moment, ist wie ich wenn ich draussen länger unterwegs bin, dann die Kraft habe mich fortzubewegen. vorgestern ging es noch.

hoffe, dass es auch für den Arm noch eine Behandlungsmöglichkeit gibt, dass er wieder kräftiger wird (habe auch zieml. dünne Arme, mag auch noch daran liegen)

Jeesusy8


war heute beim Orthopäden, der hat Röntgenaufnahmen vom Knie gemacht.

er meinte, die Drähte, die im Knie sind, sind etwas lang, er meinte, man hätte das auch anders machen können. jetzt ist die Frage, ob sich die Drähte bewegt haben, deshalb soll ich die Beinstütze, bis Montag die ganze Zeit am Bein behalten und dann werden die Röntgenaufnahmen, die nach der OP gemacht wurden mit den Aufnahmen von heute verglichen (bringe diese erst am Montag nochmal mit).

mit den Bewegungsübungen auf der Motorschiene soll ich auch erstmal Pause machen, bis man am Montag weitersieht.

ausserdem meinte er, dass das Knie schon noch sehr warm und auch geschwollen ist (nach 2,5 wochen seit OP).

bin jetzt ziemlich beunruhigt, ob der Neuigkeiten.

ausserdem hatte ich heute nacht nochmal wiederholt Schüttelfrost und schnelles Herzklopfen und war ziemlich beängstigt. evtl. ist es auch eine Wirkung des Thrombosemittels Glexane.

der Arzt (es sind 2 in dieser Praxis) meinte auch vorige Woche, ich soll Arixtra nehmen, u.a. weil es nicht so negativ auf die Thrombozyten wirkt. war dann doch wieder zu ängstlich, und habe mir dann wieder die Glexane aufschreiben lassen.

der Arzt heute meinte, er hätte es besser gefunden, wenn ich die Arixtra genommen hätte.

welche Erfahrung habt ihr mit Glexane (also ich nehme es jetzt auch schon 3 Wochen) oder Arixtra? habt ihr Nebenwirkungen gehabt?

vor ner Entzündung im Knie habe ich auch Angst, weil es noch geschwollen und warm ist. habe heute viele Ängste.

Hatte schon mal jdm. ne Entzündung nach der OP und ist dann nochmal ins KH und musste es nochmal geöffnet werden?

SAchm.idtix70


Versuch Dir mal nicht zu viele Gedanken zu machen, auch wenns schwer ist. warte erst mal ab, was sich am Montag herausstellt.

Das Clexane habe ich im letzten Jahr nach der Kniespiegelung gespritzt, allerdings nur eine Woche, da habe ich nichts weiter gemerkt.

Ich hatte ja eine Infektion nach einer Kniespiegelung. Da ist mein Knie richtig dick geworden und auch mehrfach punktiert worden. Und dann immer sofort wieder angeschwollen. Fieber hatte ich gar nicht dabei, was wohl eher ungewöhnlich war. Die Spiegelung war nur zur Diagnostik (damals gabs das MRT noch nicht oder war zumindest noch keine Standarduntersuchung), die Infektion hatte zur Folge, dass ich dann operiert werden musste. Aber auch davon würde ich erst mal gar nicht ausgehen. Schwellungen zu dem Zeitpunkt erscheinen mir nicht so ungewöhnlich.

Wird schon werden! @:)

J=essxy8


Danke Schmidti @:) ,

mal schauen, wie es morgen geht. im Moment etwas Kopfweh wegen der Thrombosespritze.

- hat noch jdm. hier so eine Kniescheiben-OP gehabt mit diesen Drähten, Schrauben etc. ? wie ist bei euch die Heilung verlaufen, habt ihr die Drähte bzw. das Material vertragen? oder gabs irgendwann (früher oder später Komplikationen?) wie äusserte sich das, und was wurde dann gemacht?

- gibt es hier auch jdm. bei dem das Knie nochmal aufgemacht wurde, weil irgendwas korrigiert wurde, oder Drähte/Material früher entfernt wurde aus irgendwelchen Gründen?

- es würde mir sehr weiterhelfen, wenn ich dazu Antworten bekäme

AWlcantmarax77


Hallo Jessy,

bei mir wurde das Knie nochmal aufgemacht, weil einer der Drahtquirls störte und einer sich verschoben hatte. Danach waren die Schmerzen erträglicher, und es hat sich nicht immer so verklemmt.

Die Osteosynthese hat mir so lange sie drin war Probleme gemacht. Vorgestern kam sie raus (nach einem Jahr).

Noch kann ich nicht sagen ob es besser ist, da die Naht noch frisch ist und schmerzt. Und das Knie ist noch stark geschwollen, und spannt..

C_oc.o30x10


Hallo, ich habe jetzt nicht komplett alles gelesen, aber stichprobenartig. Bitte tue dir selber den Gefallen und suche einen Orthopäden auf, der auf Knieoperationen spezialisiert ist. Ich wurde am 13.11.15 am Knie operiert, es wurde eine MPFL-Plastik gemacht. Mein Arzt hat eine richtig gute Arbeit geleistet! Suche im Internet also nach einem Spezialisten! Falls du aus der Nähe von Stuttgart kommst, könnte ich dir meinen empfehlen.

Liebe Grüße

J3e`ssy28


Hallo an Euch,

bin jetzt in anderer Physiotherapiepraxis, da mein bisheriger Physiotherapeut (bei dem ich eigentlich bleiben wollte) erst im Januar wieder Termine hat und ich dringend welche brauche.

- mit der neuen Physiotherapeutin bin ich auch sehr zufrieden.

wie häufig habt/hattet ihr Physiotherapie in der Woche - hattet ihr auch Lymphdrainage? der Physiotherapeut sagte, dass dies bei mir angezeigt wäre, zusätzlich zur bisherigen Verordnung - was schreiben eure Ärzte euch auf - bzw. bekommt ihr das von den Ärzten wenn der Physiotherapeut sagt, dass ihr ne bestimmte Therapie benötigt?

Mein Knie ist weiterhin geschwollen und häufiger sehr warm bis heiss - sind jetzt 4,5 Wochen seit der OP - wie lange hat es bei euch gedauert?

Eigentlich möchte ich draussen gerne mehr mit den Gehstützen laufen, sowohl zur Übung, als auch Besorgungen machen.

Allerdings bekam ich dann auf den Wegen, die ich lief mehr Angst, dass ich mit den Stöcken rutschen könnte oder umfallen könnte. aufgrund der Angst, wurde mir dann schon einige Male schwindlig und ich wurde zittrig usw. also ich bekam Panik. es liegt unter anderem auch daran, dass ich bergähnlich wohne (schon in der Stadt, allerdings geht es eben nach oben bzw. unten und die Gehwege (mehrere) wo ich mit den Stöcken entlanggehe sind mit kleinen Kopfsteinpflastersteinen gepflastert - ausser einem, da liegen zwar grosse Platten, doch da bin ich dann von den Menschen, die hinter-/neben mir laufen oder Fahrrädern die da fahren etc. irritiert. bin jetzt schon das eine - oder andere mal umgedreht auf der mitte des Weges und wieder nach Hause, obwohl ich ein paar wichtige Sachen erledigen wollte; und das Laufen draussen auch sehr wichtig ist, damit ich die Übung zum laufen bekomme, das Bein-/Knie bewegt wird und als Übungen zum Laufen ohne Gehstützen.

Bin vorigen Wochen dann innerhalb eines grösseren Gebäudekomplexes (aber draussen im Freien) gelaufen, in der Ebene und mit grösseren ganz regelmässigen Steinen. Da ging das laufen mit den Stützen wunderbar und hat auch Spaß gemacht. allerdings da, wo ich wohne sieht es wie beschrieben anders aus. auch beim über die Ampel gehen hatte ich dann grosse Ängste, das eine mal obwohl ein Bekannter mich begleitete und in anderen Situationen.

Kennt ihr sowas? oder hattet ihr einfachere Wege oder euch irgendwie überwunden, bzw. gar nicht solche Ängste? - wie habt ihr euch draussen im Freien verhalten (bei gerade Flächen in Innengebäuden geht es bei mir dann auch wieder besser/gut). Ab wann seid Ihr, bzw. Du Alcantara dann wieder ohne Gehstützen gelaufen, also wieviele Wochen hat es gedauert?

Schmidti: habe es jetzt leider nicht mehr so im Gedächtnis, was bei Dir war, welche Knie OP war dann bei Dir, und wie lief es bei Dir mit Physiotherapie und wie lange mit Stützen und ab wann konntest Du wieder ohne Stützen laufen?

Alcantara

Wie geht es Dir jetzt nach der OP? ist Knie schon etwas abgeschwollen?

wurde es dann mit einer OP in Vollnarkose entfernt? nutzt Du dann auch wieder Gehstützen, bzw. wie lange sollst Du diese nutzen - ist es wieder der Ablauf: Teilbelastung mit Stützen, dann Vollbelastung mit Stützen und dann Vollbelastung ohne Stützen? wieviel Wochen soll das dann jeweils ca. dauern?

Ist die Osteosynthese (habe ich auch) das ganze mit Stiften und Draht und Schrauben oder nur die Drähte?

Bei mir steht auch, dass ca. nach 1 Jahr was entfernt wird, evtl auch schon etwas früher - bzw. wird man sehen. bei mir wurden die vor 2 Wochen ja nochmal überprüft.

ansonsten machen ich auch Wickel und Übungen auf Motorschiene und kleinere Übungen. ausserdem wurde mir gezeigt, wie ich die Narbe behandeln kann.

Coco

wieso wurdest Du am Knie operiert? hattest Du einen Bruch oder anderes - ersetzt diese Plastik die Kniescheibe, oder zu was ist diese Plastik? ich wurde einige Tage später wie Du operiert.

hast Du auch so eine Angabe mit 4 Wochen Teilbelastung mit Gehstütze und dann 2 Wochen Vollbelastung mit Gehstütze und dann wieder ohne Stütze laufen, oder welchen Plan hast Du, und welche Therapien machst Du?

An alle - welche Therapie macht ihr zu Hause und hattet ihr REHA - wenn ja, in einer Einrichtung oder ambulant?

viele Grüsse @:)

Jessy

S0chmi'dtiE70


Jessy, mit den Drähten ist aber demnach alles o.k.?

Ich hatte immer nur 2x die Woche Physiotherapie. Mit den Gehstützen bin ich hauptsächlich damals nach der Umstellungsosteotomie lange gelaufen. Da musste ich 6 Wochen mit Bodenkontakt, dann mit Teilbelastung laufen, die genauen Zeiträume habe ich nicht mehr im Kopf, ist ja schon 25 Jährchen her...(Aber dabei wurde der Oberschenkelknochen durchtrennt, der musste ja erst wieder zusammenwachsen). Unsicher war ich da auch nie großartig, aber ich war auch erst süße 20... ;-D

Wenn ich jetzt die TEP bekomme, darf ich ja von Anfang an belasten (also theoretisch, schmerzmäßig geht das wohl erst mal nicht so), da denke ich, dass das kein Problem sein wird. Nach der Kniespiegelung im letzen Jahr musste ich ein paar Tage mit Teilbelastung laufen. Das ist bei trockenem Wetter unproblematisch, aber bei nassem Wetter auf Kopfsteinpflaster...Wie darfst Du denn belasten?

Eine Reha hatte ich noch nie, nach der TEP OP werde ich eine ambulante Reha machen, wenn das so klappt, wie ich das vorhabe. Stationär könnte ich auch, will ich aber wegen meiner Tochter nicht so gerne. Nur im Notfall...

Lymphdrainage hatte ich auch noch nie, kann ich daher nicht sagen, wie bereitwillig mein Arzt da wäre.

J%eqssyx8


also wegen den Drähten: mein behandelnder Orthopäde hatte es auf den Röntgenbildern so wahrgenommen, dass die Drähte etwas zu lang wären, oder an einer/an bestimmter Stelle zu lange wären: er sagte er sei unzufrieden.

um es nochmal von jdm. anderem abklären zu lassen, hat er mich dann in eine unfallchirurgische/orthopädische Abteilung in einem Krankenhaus in der Nähe überweisen lassen. Deshalb durfte ich dann bis zum Termin (3 Tage) Tag und Nacht die Stütze tragen (vorher war nur bei Bedarf) und keine Motorschiene mehr nutzen; weil er nicht wollte dass sich bis zur Abklärung was verschiebt.

der Arzt der chirurg. Abteilung dort hat sich dann die Röntgenbilder angeschaut, die 1 Tag nach der OP gemacht wurden und die mein ambulanter Orthopäde/Unfallchirurg am Freitag zuvor (das waren 2,5 Wochen nach der OP) gemacht hatte. Da ich die Röntgenbilder aus dem KH an dem Termin nicht dabei hatte als mein ambulanter Arzt seine gemacht hatte konnte er sie nicht vergleichen (ich hatte sie an einem vorigen Termin seiner Praxiskollegin gezeigt).

der Chirurg im Krkh. hat dann beide Aufnahmen verglichen und meinte die Drähte wären noch an der selben Stelle bei der neuen Aufnahme, als bei der Aufnahme 1 Tag nach der OP und sagte, dass die Drähte so drin bleiben können. Und dann hat entweder er oder jdm. anders gesagt, dass das mit der Länge der Drähte so richtig wäre, wie es gemacht wurde in dem anderen Krkh. .

ist wohl etwas schwierig, das so genau zu sehen, wie die Drähte, bzw. diese Konstruktion (Clerage) sich so im Knie darstellt; das ist mein Resumee dieser Sache.

Irgendwie war ich erstmal froh, dass sie drin bleiben können (allerdings kenne ich mich nur sehr bedingt aus, und die Drähte sollen ja wohl nach einer bestimmten Zeit entfernt werden - stand auch so im Arztbrief, wann ungefähr.

mit der Metallkonstruktion (Clerage) ist mir ja etwas mulmig, ich dachte bisher ich könnte es vermeiden, dass so was in meinen Körper kommt.

u.a. (nach dem was ich aus einigen anderen Beiträgen im Forum gelesen habe) stelle ich mir die Frage, wie sich das nach einigen Jahren im Knie/ Bein entwickelt mit der Clerage und den Knochen/ Gelenken etc.

Was bedeutet Umstellungsosteotomie und TEP. ich habe zwar einige Worte schon mal nachgeschaut, die in den Beiträgen auftauchen - also diese Fachbegriffe -

allerdings kann ich mir vieles nicht merken (auch krankheitsbedingt - andre Baustelle..-) und habe es wieder vergessen.

wenn Du 6 Wochen erst Bodenkontakt hast und dann Teilbelastung, dann ist es doch umgekehrt als üblich - bei mir erst 20kg Teilbelastung und dann Vollbelastung - falls Du mit Bodenkontakt Vollbelastung meinst, oder?

Ich denke wenn ich 20 Jahre alt wäre, würde ich mich auch anders verhalten - da bin ich mir eigentlich fast sicher - also dass ich mutiger wäre :)z allerdings hatte ich da auch die lange Geschichte mit dem was gesundheitsmässig so bei mir passiert ist noch nicht. für mich sind meine Reaktionen verständlich.

mit dem Kopfsteinpflaster hast Du bei mir ins Schwarze getroffen ":/ , vor allem, von den Wegen, die ich jetzt von der Wohnungstür aus gehen kann, sind 5 Wege vom Berg nach unten mit Kopfsteinpflaster auf dem Gehweg und die sind auch noch ziemlich lang. nur bei einem Weg sind grössere glatte Platten, doch da war ich dann wieder von den Menschen, die hinter einem gehen (habe mich umgeschaut und gewartet, bis die an mir vorbeiliefen) oder die neben mir vorbeilaufen, oder wenn ein Fahrrad an mir vorbeifährt (auf dem Gehweg) oder von Leuten die aus den Haustüren kommen so irritiert, dass ich ständig stehen geblieben bin. dann wurde mir schwindlich, ich wurde zittrig, die Gehstütze wurde feucht und dann bin ich wieder umgedreht nach Hause nach dieser Panikreaktion, das ist mir schon 3 mal jetzt so passiert.

auf glatter Ebener Fläche, mit gleich grossen, ebenen Platten oder Steinen die trocken sind, kann ich gut laufen.

doch den Berg nach unten und mit kleinen verschieden runden Steinen und Fugen und evtl noch feuchter Oberfläche möchte ich lieber vermeiden. doch die Situation wo ich wohne ist ne andere. und dass ich leicht irritierbar bin, wenn die Menschen in ihrem Lauftempo an mir vorbeilaufen, habe ich eben auch gemerkt, was sich dann zur Schreckhaftigkeit meinerseits und dann zu Panikreaktionen ausgewirkt hat.

Ein gutes Beispiel gab es am Donnerstag, da hat mich ein Bekannter spät abends von der Strasse unten bis zu mir hoch begleitet zwar auch den Kopfsteinpflaster- Gehweg - allerdings hatte ich ihm meine Sorgen diesbezüglich erzählt und hatte mich dadurch etwas erleichtert, so dass mir dann das letzte Stück vom Weg nach oben auffiel, dass ich einfach nach oben gelaufen bin neben ihm auf den Stützen und die Angst vergessen hatte. Ein Vorteil um diese Uhrzeit war noch, dass wenige Menschen unterwegs waren.

Nach oben zu laufen fühle ich mich auch noch um einiges sicherer, als nach unten - zumal mir aufgefallen ist, dass wenn ich nach unten laufe, die Auflagefläche des Stützenendes ja nur zur Hälfte aufliegt, anders als auf der geraden Ebene. nach oben ist es zwar auch weniger Auflagefläche, allerdings gibt es dennoch ein grösseres Sicherheitsgefühl, denn nach unten: das ist ja sonst auch so (also wenn man steile Berge nach unten läuft ist es ja das selbe Gefühl - nach oben zu laufen fühlt man sich ja auch sicherer bei Bergen).

Heute wollte ich auch draussen üben, allerdings bin ich immer noch drin -

Ich frage mich wirklich, wie ich in der nächsten Zeit damit umgehen soll? :-/ - nachdem dann am Mittwoch den Höhepunkt erreicht hatte, und unten auf dem ebenen breiten Gehweg Angstzustände hatte und mich an der Wand festhielt, obwohl es dazu äusserlich gar keinen Grund gab - und das Taxi auch gut auf einem extra Streifen halten konnte.

Die Angst hatte sich dann verselbständigt - später habe ich mich zum Glück wieder etwas beruhigt, nachdem ich mich noch in Gesellschaft begeben habe auf eine Feier (mit dem Taxi..)

S`chmvi*dtwix70


Sorry, wollte Dir keine Fachbegriffe um die Ohren hauen... ;-D Bei der Umstellungsosteotomie wurde meine Beinachse begradigt...von X-Bein (wegen Knorpelschaden an der Außenseite) auf normal...da wurde ein kleiner Knochenkeil aus dem Oberschenkel oberhalb des Knies entfernt und mit einer Platte fixiert. Bodenkontakt in dem Zusammenhang heisst, Fuß wie beim normalen Gehen aufsetzen und abrollen, aber völlig ohne Gewicht, also eben nur Bodenkontakt.. ;-)

Durch die OP konnte das Fortschreiten der Arthrose lange aufgehalten werden, aber nun hats mich wieder eingeholt und ich bekomme in 4 Wochen ein künstliches Gelenk (TEP= Totale Endo Prothese).

Ja, irgendwie muss man die Angst vor Stürzen aus dem Kopf verbannen, weil Angst da in meinen Augen die beste Voraussetzung ist, dass wirklich was passiert...Und wenn Du unsicher bist, würde ich auch nicht draußen üben. Das kannst Du immer noch, wenn Du mehr belasten darfst. Ich würde erst einmal nur die notwendigen Wege machen. Ich habe ja bei dem Wetter gerade so im Urin, dass es dann nachher im Februar/März richtig kalt wird und Schnee und Frost kommen. Da werde ich mich hüten, den Fuß aus der Tür zu setzen, wenn es nicht zwingend sein muss. Muss ich eben anderweitig üben...

Das wird schon, immer positiv denken, das machts leichter! @:)

J}essyx8


auch Sorry, hat jetzt etwas gedauert mit meiner Antwort..

das mit den Fachbegriffen ist völlig ok :)z , wenn man mit solchen Sachen jahrelang zu tun hat, dann gehört es wohl schon zum eigenen Sprachschatz.

Gestern bin ich jetzt diese Wege wieder gelaufen, zum Einkaufszentrum und es ging ziemlich gut, es war trockenes Wetter ich, ich fühlte mich sicher und konnte den Weg gut gehen (es war diesmal das beste Mal).

Auf dem anderen Weg habe ich ja die Tage schon öfters geübt auf dem Kopfsteinpflaster und Berg (Steigung) nach unten, doch zum Einkaufszentrum, bin ich gestern zum ersten Mal wieder gelaufen und auch alleine. Ich war selber überrascht, dass es so gut ging.

In der Wohnung laufe ich jetzt ohne Stützen. Hoffe ich kann das demnächst auch draussen und auch Treppe so laufen.

Mache einige Übungen, um das Knie beweglich zu bekommen - allerdings ist mein Gangbild verbesserungsfähig - ich stelle einen Spiegel im Flur auf, und kann mich da sehen - ich bekam von der Physio ja gezeigt wie ich laufen soll - irgendwie hapert es bei mir an der Umsetzung...

was mir allerdings auch Sorgen macht, ist, dass das Knie beim Sitzen die ganze Zeit weh tut - also nicht nur nach längerer Zeit, sondern sofort. Das hängt wohl mit der Spannung zusammen, die unterm Knie ist -

werde mich da nochmal genau informieren - denn durch diese Spannung entsteht auch so ne Starrheit, die das "rundere", "flüssigere" Laufen behindert - soll sich wohl durch die passende Massagetechnik an der Kniescheibe/Umfeld der Kniescheibe bessern -

es kommt jetzt darauf an, dass ich diese Massagen bekomme - denke ich - zusätzlich zu den anderen Übungen, die ich mache, bzw. Anwendungen, die ich bekomme. Ich möchte wieder ins richtige Laufen und Sitzen etc. kommen

Ausserdem spüre ich unten rechts an der Kniescheibe schon seit der OP, je nachdem wie ich mich bewege einen Schmerz und es fühlt sich an, wie ein Knochenteil, das sticht - da werde ich auch nochmal genauer fragen, was das denn nun ist.

Gestern war ich länger unterwegs wie ich schrieb, und nachts hatte ich so Schmerzen an der Kniescheibe, dass ich wenig geschlafen habe - war jetzt schon einige Male so, wenn ich länger unterwegs war, bzw. das Knie mehr belastet habe durch Gehen draussen oder Übungen drin etc. eben Sachen gemacht die mehr belastet habe.

ich hoffe, das kann gemindert werden durch diese Massagen/ Lockerungsübungen oder von mir aus kann es auch ganz weggehen baldmöglichst. :)z

Bei warmem Wetter wäre das ganze wesentlich einfacher - nach draussen gehen etc. jetzt sind es hier teilweise -5° - brr - da möchte ich jetzt noch das ein oder andre warme Kleidungsstück besorgen z.b. für die Beine - jetzt hoffe ich dass ich das demnächst schaffe, damit ich gerüstet bin für draussen -

Wie geht es bei Dir? Wie verträgst Du die momentane Kälte?

Ach ja, Eiskrallen habe ich jetzt auch an den Stützen, ob ich diese brauche, mh - wie gesagt warmes Wetter wäre mir lieber -

@:)

SFchgmidxti70


Deine spezifischen Fragen kann ich Dir nicht so beantworten, da ja jeder Eingriff anders ist. Nur eins: Gelenk-OPs welcher Art auch immer erfordern sehr viel Geduld...Rechne da eher in Monaten als in Wochen.

Hier ist es ja erst seit Silvester kalt...und da war ich noch nicht so viel draußen. Meiner Haut und meinen Bronchien bekommt solche Kälte immer nicht ganz so gut.

Ansonsten gehts jetzt in den Endspurt: Mittwoch das Gespräch mit dem Anästhesisten und 2 Wochen später die OP....

Dir weiter alles Gute und noch alles Gute zum neuen Jahr! :)*

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