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Kann die Halswirbelsäule Sehstörungen und Taubheit verursachen?

s)chnuepJchen hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit einem Unfall mit nachfolgendem Schleudertrauma (passiert vor fünf Jahren) eigentlich jeden Tag starke Schmerzen im Nacken sowie manchmal auch im Hinterkopf. War schon bei einigen Ärzten, meine Diagnosen sind:

- Steilstellung mit unphysiologischer Kyphosierung bei C2/3

- Osteochondrose

- Spondylarthrose

- tendomyotisches Cervicalsyndrom

- komplette Blockierung der HWS

- links-konvexe Kyphoskoliose BWS

- beginende dorsale Spondylophyten

- leichte, beginnende Bandscheibenvorwölbung

- sowie eine Erkrankung des Kiefergelenks, CMD nennt sich das

Gut, mit den Schmerzen und den Geräuschen, die mein Hals bei jeder Bewegung verursacht, kann ich leben. Nicht wirklich leben kann ich aber mit Sehstörungen sowie kurzfristiger Taubheit der Hand, die früher sporadisch und nun immer häufiger auftreten {:( Die Anfälle dauern meist nicht lang, meist so 30 Minuten insgesamt und dann ist wieder gut. Aber ich leide extrem drunter, die Angst vor den Sehstörungen, die spontan auftreten, ist immer da. Und selbst wenn alles wieder gut ist, horche ich in mich rein und warte im Grunde nur drauf, dass es wieder losgeht.

Als die Beschwerden das erste Mal auftauchten war ich im Krankenhaus (war ein Sonntag) und wurde in den folgenden Wochen komplett auf den Kopf gestellt. CT und MRT vom Kopf, Blutbild, Sonografie der hirnversorgenden Gefäße, EEG, neurologische Untersuchungen, alles ohne Befund. Eine Diagnose bekam ich nicht. Ich verdränget das Thema, weil die Beschwerden nicht mehr auftraten.

Nun, seitdem es so nasskalt geworden ist, treten die Sehstörungen und die Taubheit der Hände (mal links, mal rechts) häufiger auf. Manche Ärzte (Hausarzt, Orthopäden und Zahnarzt) sagen, das kommt von der HWS, unangenehm, aber harmlos, ignorieren und Physiotherapie. Andere Ärzte, insbesondere Neurologen halten es jedoch für ausgeschlossen, dass diese Symptome von der HWS kommen, haben aber auch keine Erklärung.

Mir macht das Angst, ich bin zur Zeit krankgeschrieben und hab wieder mal meine Ausbildung deswegen abgebrochen. Ich weiß nicht, wie ich so jemals arbeiten soll.

Was stimmt denn nun? Kann die HWS solche Probleme machen? Das wäre mir mit meiner Hypochondrie ja am liebsten...

Antworten
A6nxfi


Hallo Schnuepchen,

so wie sich das anhört, bist du ja noch sehr jung?

Warst du schon bei einem Physiotherapeut?

Ich habe auch einige deiner aufgezählten Diagnosen. Kann aber sehr gut damit leben, ohne dass mein Leben dadurch eingeschränkt ist.

Hatte selbst eine Blockade der HWS. Hatte damals auch eine Odyssee an Ärzten hinter mir, bis mir eine HNO Ärztin geraten hat, es mal bei einem Physiotherapeuten zu versuchen.

Mit nur einer Behandlung konnte er mein Problem (Blockade der HWS) lösen.

Und gegen die Wirbelsäulenprobleme hilft dir eigentlich viel Sport.

Wünsche dir alles Gute.

LG

s]chnu`epcxhen


Danke für deine Antwort.

Ja, ich bin noch ziemlich jung, 22 um genau zu sein ;-)

Ich hatte schon sehr viel Physiotherapie, angefangen bei normaler Krankengymnastik über manuelle Therapie bis zur Ostheopathie. Leider hat das gar nichts gebracht. Manchmal war es dann für den Tag besser, am nächsten Tag war alles wie immer. Meist waren die Schmerzen nach den Behandlungen jedoch schlimmer als vorher und auch die Sehstörungen und die Taubheit traten vermehrt nach den Behandlungen auf.

Sport mache ich nahezu jeden Tag, doch eine Verbesserung ist nicht eingetreten. Wie gesagt, am schlimmsten sind die plötzlich auftretenden Sehstörungen, weil ich eben nicht weiß, woher das kommt und dann immer wieder an Schlaganfall, einen Tumor, MS und ähnliche Dinge denke.

AJnfxi


Hallo Schnuepchen,

kann es sein, dass du dir zu viele Gedanken machst.

Du darfst nicht jedes Symptom im Internet googeln.

Wenn ich das täte hätte ich einen Bandscheibenvorfall, Krebs, MS und noch einiges mehr.

Keines davon trifft aber zu.

Viele Krankheiten haben halt mal ähnliche Symptome.

Vertraue deinem Arzt.

Wurde die Blockade in deiner HWS gelöst?

Warst du wegen deine Sehstörungen schon bei einem Augenarzt?

LG

sIchnu}epcxhen


Das mit dem Arzt vertrauen ist ja das Problem. Denn die Ärzte sind sich selbst nicht einig. Einige Ärzte sagen, jo, dat ist die HWS, andere sagen, die HWS ist es nicht, aber was es ist, wissen wir nicht.

Gestern wurde ich noch mal komplett untersucht und bin neurologisch völlig unauffällig. Hätte man eine Migräne im EEG sehen können?

Die Blockade wurde gelöst, aber sie kommt immer wieder.

Beim Augenarzt war ich auch schon, aber nie während eines Anfalls, da dieser zum Glück nicht lange anhält.

Mzanxn042


@ schnuepchen,

ich möchte dich auf etwas hinweisen, was keine Schulmedizin ist, aber eventuell helfen könnte.

@ Moderation:

Ich bin mir durchaus bewußt, dass Ihr eventuell gegen solche Beitrage was habt. Aber ich erkläre hiermit, dass ich von meinem Beitrag keinerlei Vorteile habe, weder finanziell noch sonst irgendwie. Ich bin nur der Meinung, dass wenn es etwas geben könnte, das eventuell jemandem helfen könnte, und selbst, dann wenn es nicht aus der Schulmedizin stammt, dass es legitim ist, ihn/sie darauf hinzuweisen. Ich gehe von Erwachsenen und denkenden Menschen aus, die dann selbst entscheiden, ob sie den Hinweis bzw. die Behandlung durchführen lassen wollen oder eben auch nicht. Ich schildere hier meine eigene Erfahrung und Meinung, die meiner Meinung nach, so wie ich es ausgeführt habe, auch in so einem Forum stehen bleiben kann.

Wieder zurück zu schnuepchen:

Und zwar geht es um eine eventuelle Fehlstellung des Atlas-Wirbels. Der Atlas ist der oberste Halswirbel. Auf ihm ist praktisch der Kopf gelagert. Nun gibt es Leute , die behaupten, dass die Stellung dieses Wirbels nicht korrekt sein könnte. Passieren könne das bei der Geburt oder auch später durch andere äußere Einflüsse, wie z.B. einen Unfall. Daraus könnten eben solche Beschwerden resultieren, wie du sie schilderst. Nun gibt es verschiedene, nicht schulmedizinische, Verfahren nach denen die Stellung die Fehlstellung des Atlaswirbels wieder korrigiert werden könnte. Es streiten sich einige Anbieter um diesen Markt und da man hier keine Empfehlung und schon gar nicht für ein nicht schulmedizinisches Verfahren ausprechen darf, möchte ich dir einfach empfehlen mal nach den verschiedenen Anbietern zu googlen. (Stichworte könnten sein: Atlas Therapie Prophylaxe) Die meisten haben auch ein Video in dem sie ihr Verfahren genau erklären. Schau dir mal diese Videos an, auch mit der Intention, welches Verfahren für dich das Richtige sein könnte.

Meine ganz persönliche Meinung und Erfahrung mit einem dieser Anbieter ist die:

Also, wenn ich Anbieter sage, dann ist es so, dass Jemand sich das Verfahren ausgedacht/erarbeitet hat und dann "Therapeuten" nach seinem System ausbildet und diese dann quasi als Lizenznehmer nach diesem Verfahren arbeiten. D.h. es kommt nicht allein auf auf das Verfahren sondern auch den Behandler kann. Kann der das gut, macht er es schon länger etc.

Ich kenne einschließlich mir vier Leute, die sich so einer Behandlung unterzogen haben (immer beim gleichen Behandler). Also mein Eindruck durch diese vier Behandlungen: Bei allen, war angeblich eine mehr oder weniger Fehlstellung des Atlases vorhanden und deshalb wurde auch bei allen Vieren die Behandlung durchgeführt. Bei Dreien, einschließlich mir, sage ich hat sich die Behandlung nicht negativ ausgewirkt. Bei der vierten Person ist eine deutliche, wahrnehmbare Verbesserung eingetreten.

Also es scheint so, dass jeder der kommt, eine Fehlstellung hat, eben mehr oder weniger. Die Verlockung bei jedem, zumindest bei jedem, der nach einem Einführungsgespräch, gewillt ist die Behandlung durchführen zu lassen, diese dann auch durchgeführt wird. Das ist das, was man meiner Meinung nach bei diesem Verfahren eventuell als "Abzocke" bezeichnen könnte.

Aber andererseits, scheint es Fälle zu geben, bei denen durch die Behandlung eine deutliche Verbesserung des Zustandes eingetreten ist. Und das ist auch meine Motivation dir dieses Verfahren mal nahe legen zu wollen. Wenn ich deine Beschwerden hätte und die Schulmedizin nun schon so lange ohne Erfolg "rumdoktert", dann würde ich es riskieren mich so einer "Atlas-Behandlung" zu unterziehen, auch wenn es dann eventuell keine Besserung bringt, aber ich könnte dann auschließen eine Chance auf Heilung nicht verpasst zu haben. Und das wäre mir das Geld (in meinem Fall 180,- €) auf jeden Fall wert.

Das Verfahren, zumindest das, das bei mir durchgeführt wurde, ist bei der Anwendung gut auszuhalten. Was dann einen, zwei Tage hinterher folgt, war für mich unangenehm, aber auch auszuhalten, und wichtig, es wurde mir vorher gesagt.

Wie du dich auch immer entscheidest, ich wünsche dir 100prozentige Besserung.

A~nfxi


@ Mann042

ich muss dir recht geben.

Mein Physiotherapeut hat das bei mir auch angewendet (ohne Extra Kosten). Hatte Drehschwindel, ohne dass eine Ursache gefunden wurde.

Auch bei meinem Sohn wurde das angewendet. Er hatte über Jahre schwerste Migräne.

Er konnte in seinem Beruf nicht mehr arbeiten und hat sich nochmals für eine zweite Ausbildung entschieden. Er ist jetzt Physiotherapeut. Hat bei seinem ersten Berufspraktikum in einer kleinen Praxis gearbeitet. Und auch dieser Therapeut hat bei ihm die Atlas-Behandlung angewendet. Wir hätten uns wahrscheinlich viele schlimme Jahre ersparen können, wenn das schon früher jemand erkannt hätte.

Schnuepchen google doch einfach mal Atlas-Therapie Physiotherapeut. Da wirst du erstaunt sein, welche Beschwerden durch diese Fehlstellung alle möglich sind.

Schnuepchen ich wünsche Dir dass auch bei Dir bald die Ursache für deine Beschwerden gefunden werden.

Alles Gute für dich

kCulBlexr


Hallo Anfi,

ich habe das mit dem Drehschwindel auch, aber so eine Geschichte mit Atlastherapie hätte ich mich jetzt nicht getraut; bei mir kommt es wohl durch Verspannungen und mit osteopathischer Behandlung und Medikamenten zur Muskelrelaxation geht es ganz gut, kommt aber wieder. Im Prinzip könnte natürlich der verschobene Atlas dafür verantwortlich sein, kann eine solche Behandlung nicht gefährlich sein?

Was machen denn deine Knie?

Ich war die Tage beim Orthopäden zum Punktieren der Zyste, sie hat doch argen Druck ausgeübt und es hat immer so komisch "geschnappt" im Gelenk.

Jetzt ist die Flüssigkeit glatt wieder nachgelaufen............heul

@ schüppchen

ich hatte von meinen diversen (allerdings altersbedingten) Problemen mit der HWS auch schon solche Symptome, sogar einen Hörsturz. Sehstörungen allerdings nicht.

s0yraSmol


definitiv ja,

meine mutter hatte mal als junge frau plötzlich sehstörungen. war bei diversen ärzten. zum schluss kam sie in die psychiatrie weil man meinte sie ist crazy...

als alternativer versuch war sie dann beim einrenken. und die sehstörung wurde sofort besser.

heute ist alles wieder normal

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