» »

Oberschenkelspiralfraktur --verzögerte Knochenheilung nach 22 wo

l{ottva9E9x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich hatte am 05.07.2015 einen Fahrradsturz aufdem Weg zur Arbeit.

Erlitt eine Oberschenkelspiralfraktur wurde operativ versorgt.

Marknagel durchs Knie 5 Schrauben und 2 titanbandcerclagen um den Knochen.

Reha 6 Wochen und Eap 3 wochen.

1 schraube entfernt da zu lang und gestört im knie,seitdem wandert eine andere schraube oberhalb vom knie etwas ausdem knochen wird morgen wieder kontrolliert ob sie sichweiter rausdreht

Frage:

Beim CT wurde so gut wie keine knochenheilung festgestellt.

kann ich nach der zeit eigentlich noch mit einer spontanen knochenheilung rechnen,icbfinde im netz nicht wirklichwas.

danke für eure Antworten im vorraus

Antworten
A>lcanotara7x7


Hallo Lotta,

aua, das klingt schmerzhaft.

Bei schlechter Knochenbruchheilung spricht man von einer Pseudoarthrose. Ich habe eine gebrochene Kniescheibe, mit einer Pseudoarthrose. Der Bruch ist ein Jahr her, und trotz Verdrahtung hat sich kaum was verändert.

Man hat eine Stosswellentherapie begonnen, und nun fängt der Knochen langsam an durchzubauen. Man hat gestern das Metal raus genommen, weil man der Meinung ist, dass es kontraproduktiv auf den Knochen wirkt.

Dass das spontan anfängt zusammen zu wachsen, kann ich mir nicht vorstellen. Meist setzt sich Gewebe dazwischen, was dem Knochen sagt, dass er mit seiner Arbeit fertig ist. Somit hört er auf sich zu heilen. Die Stosswellen verusachen winzige Verletzungen am Bruch, was das Wachstum wieder anregt. Bei mir funktioniert (endlich).

Leider ist das recht teuer und die deutschen Kassen verweigern das leider sehr oft.

Was sagen denn die Ärzte? Sieht man gar nichts von Gewebe auf dem Röntgenbild? Wenn sich da was tut, sieht man eine Art "Flaum" der sich bildet..

Gute Besserung!

L`infzer ATortxe


Ich habe mir letztes Jahr den Oberschenkel gebrochen.

Und mir wurde gesagt, dass je mehr ich laufe (und den mit Gammanagel stabilisierten Bruch belaste), um so mehr wird die Knochenheilung angeregt.

Die Stosswellen verusachen winzige Verletzungen am Bruch, was das Wachstum wieder anregt.

Genau dieser Effekt wird durch die ständigen Stösse auf den Knochen beim Laufen erreicht.

Also nicht Schonung, sondern Bewegung hilft.

Ich habe mich daran gehalten und fahre auch zusätzlich viel Rad.

Die Knochenheilung ist sehr gut verlaufen (obwohl der Bruch auf der Aussenseite einen Spalt breit auseinander klaffte und auf der Innenseite des Oberschenkels ein Stück abgesplittert war, das nicht wieder fixiert werden konnte).

So gut ist die Verknöcherung gewesen, dass der Chirurg grosse Mühe hatte, den Nagel aus dem Knochen wieder zu entfernen (hab ich vor 6 Wochen rausnehmen lassen, weil mich vor allem die Schrauben gestört haben). Und auch die Schrauben waren schon ganz von Knochen überzogen. Da ich nur eine PDA hatte, habe ich die ganze Hämmerei life mit erlebt.

Ich bin übrigens schon 58, also in einem Alter, in dem eigentlich keine so starke Knochenneubildung zu erwarten ist.

Also möglichst viel Laufen .....

Alles Gute!

Adlcanftarxa77


Hmh.. Also beim Oberschenkelknochen weiss ich nicht wie das verläuft..

Ich laufe den ganzen Tag auf der Arbeit, und habe mein Knie diesbezüglich nicht geschont. Hat nix gebracht. Aber Kniescheibe kann man da wohl auch nicht wirklich vergleichen. Meine wäre wohl besser verheilt wenn ich das Knie nicht ständig belastet hätte... Beim Beugen kommt da halt immer Zug drauf. Was beim Oberschenkelknochen wohl nicht so ist.. Und bei mir hat eben erst die Stosswellentherapie einen Ansatz von Erfolg gezeigt..

K{nüfgxen


Hallo,

ich bin auch so ein Kandidat mit wohl schlechter Knochenheilung; betrifft bei mir zwar nicht den Oberschenkel, aber den Oberarm und die Schulter. Ich hatte das Problem schon zweimal und beide Male ist es nach gefühlter Ewigkeit dann doch noch zusammen gewachsen.

Beim ersten Mal war es ein glatter Bruch des Oberarmes, wurde mit einer Platte versorgt. Dass der Knochen begann, zusammenzuwachsen konnte man erst nach fast 16 Wochen sehen durch einen ganz dezenten "Flaum" im Bruchspalt. Das hat dann auch Ewigkeiten stagniert. Richtig zusammen war es erst nach über 14 Monaten.

Beim zweiten Fall weiß ich nicht, ob man es so generell mit einem Knochenbruch vergleichen kann. Mir musste die Schulter versteift werden; es sollte also quasi der Oberarm mit dem Schulterdach etc. verwachsen. Da wurde alles ordentlich angerauht und mit Teilen aus dem Beckenkamm umbaut etc. und schließlich mit einer riesigen Platte und etlichen Schrauben "zusammengebaut". Das wäre im kommenden Februar zwei Jahre her. 13 Monate nach der OP wurde nur an vereinzelnten Stellen eine beginnende Knochenheilung festgestellt. Jetzt nach fast zwei Jahren ist es endlich soweit durchknöchert, dass das ganze Metall im Februar rauskann, weil es schon ganz schön störend ist.

Also ist es scheinbar schon noch möglich, dass es auch nach längerer Zeit noch zu einer Knochenheilung kommen kann.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH