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Sehnenanriss in der Schulter

R9oseuFM hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

mein Mann hat seit mehr als sechs Wochen starke Schmerzen hinter seinem linken Schulterblatt.Nachdem ich -mit Engelszunge- auf ihn eingeredet hatte,ging er endlich zum MRT.Diagnose:Sehnenanriss in der Schulter.

Ihm wurde dort, und auch bei einem Orthopäden, gesagt,dass er um eine OP nicht weg kommt(Termin für die OP wäre der 6.Januar).Dauer,bis zur Genesung ca. 3 Monate.

Nun ist er ein Held,im "verdrängen".Zögert hinaus,da er ganz wichtig in die Arbeit

muss...

Gestern sagte ihm ein Kollege,dass er ebenso einen Riss der Sehne in der Schulter hatte und es einen Arzt gibt,bei dem das ganze incl. Genesung in 3 Wochen abgegolten ist.Völlig euphorisch machte mein Mann bei diesem Orthopäden ein Beratungsgespräch für den !!!15 Februar!!!

Ich bin keine Ärztin,meine aber das es so-wie Kollege sagte- nicht funktionieren kann.Im I-Netz finde ich nichts dergleichen.Ganz im Gegenteil;auch lese ich nur,dass man so früh als möglich operieren lassen sollte.

Hat irgend Jemand Erfahrung mit solch einer OP? Gibt es eine Hochgeschwindigkeitsheilung durch eine spezielle OP?

Ich bin etwas frustriert,da ich schon seit Wochen jede Nacht durch das Schmerzverhalten von meinem Mann geweckt werde.Nicht zuletzt,da er einen OP Termin zum 16.Dezember schon abgelehnt hatte und hinaus zögert,wo es nur geht.

Natürlich würde ich mir für meinen Mann wünschen,dass es diese Hochgeschwindigkeitsheilung gibt und mich dafür auch noch 2 Monate um meinen Schlaf bringen lassen.Ich bin wirklich müde und ratlos. ":/

Antworten
S"chmiTdti07x0


Es gibt keine spezielle OP, die eine so kurze Nachbehandlung erfordert, das ist Quatsch. Jedenfalls nicht, wenn eine Schultersehne richtig genäht werden und einheilen muss.

Um welche Sehne geht es überhaupt? Gibt ja verschiedene Sehnen in der Schulter. Und auch nicht jeder Riss muss operativ versorgt werden. Viel geht ja auch konservativ, ist da überhaupt schon was versucht worden?

Eine Zweitmeinung ist ja nie verkehrt, aber von der Hoffnung auf eine Wunderheilung würde ich mich frei mache.

Die Frage ist ja auch, ob der Kollege wirklich die gleiche Verletzung hatte.

Rzo(seFM


Danke für deine Antwort,Schmidti :)z

Auf deine Frage,welche Sehne es ist,habe ich keine Antwort.Hier liegt leider kein einziger ärztlicher Befund;nur die Bilder vom MRT.Die Sehne ist am Gelenkkopf (?).

Und ob der Kollege die gleiche Verletzung hatte,weiss ich auch nicht.Allerdings war ich sehr erstaunt,dass der Kollege den Karpaltunnel (ich hoffe,er schreibt sich so) mit in das Gespräch nahm.

Da ich von vorn herein nicht an diese ominöse Hochgeschwindigkeitsheilung glaube,werde ich mir darüber auch keine Gedanken mehr machen.

Mein Mann ist ja alt genug um über seine Gesundheit selbst zu bestimmen/ zu handeln.

Viel mehr hat es mich heute gefreut-beim querlesen hier im Forum-einen Faden gefunden zu haben,der mir in den nächsten Monaten diesbezüglich enorm weiter helfen wird:Achtsamkeitsübungen!

:)*

S@chmi9dti7x0


Genau, Du bist nicht seine Mutti...pflege ich auch im Hinblick auf meinen Mann zu sagen... ;-D

In der Schulter sind ja 4 verschiedene Sehnen, die die Beweglichkeit der Schulter steuern, insofern ist alleine "Sehnenriß" wenig aussagekräftig. Wenn er das u.U. aber selbst nicht mal weiß, sollte er sich das genau erklären lassen...Vielleicht ist eine Zweitmeinung dann nicht mal verkehrt.

Ich hatte in beiden Schultern die Supraspinatussehne gerissen, die verläuft direkt unter dem Schulterdach. Danach war der Arm jeweils 6 Wochen in einer Abduktionsschiene ruhiggestellt, danach dann Mobilisierung. Die 3 Monate kamen bei mir schon hin, was die Krankschreibung anging...die Heilung selber kann durchaus ein Jahr dauern. Deswegen kann ich das mit 3 Wochen auch nicht glauben...selbst eine konservative Behandlung dauert länger...

R{osePFM


'Genau, Du bist nicht seine Mutti...' :)=

ach,wie oft ich das schon gesagt habe ;-D

Er würde ja sofort auf mich hören,würde ich ihm so eine Wunderheilung präsentieren können.Alles andere ist-wenn ich etwas sage-Humbug :-(

Er hat nur ein Problem;beim Arbeitsausfall durch Krankschreibung geht die Firma,die ganze Welt und das ganze Universum unter.

Das Einzige,was bisher unternommen wurde,waren jede Menge Spritzen,rund um und in das Schulterblatt und eine Überweisung zur Krankengymnastik.Bei letzterem sagte ich aber:"mach das ja nicht ohne zweite Meinung.Eventuell machst du mehr kaputt als dir lieb ist".Seit dem klebe ich wärme- oder auch mal kühl Pflaster auf das Schulterblatt.Und ich achte peinlich genau darauf,dass er nichts schweres(zumindest wenn er zu Hause ist) hebt.

Ein Jahr lang,bis zur endlichen Heilung ist aber heftig.Selbst für mich.

Da hast du ja auch schon heftig was durch gemacht :-o

SKchmJidtxi70


Meine Schulter war schon relativ schnell wieder ganz gut beweglich, aber insgesamt hat es eben gedauert und ich konnte auch nach einem Jahr noch Verbesserungen feststellen. Das ist aber bei vielen Gelenkgeschichten so, dass man einfach Geduld braucht.

Op-Techniken etc. verbessern sich fortlaufend, aber am Heilungsprozess des Körpers kann man ja nicht viel ändern...außer natürlich, dass schonendere Techniken sicher auch zu schnellerer Heilung führen.

Aber mein Mann ist auch beratungsresistent, was viele gesundheitliche Dinge angeht. Oder kann nicht zum Arzt, weil er so viel arbeiten muss...Da kann ich ihm dann aber oft auch nicht weiterhelfen, aber sie sind erwachsen...hoffe ich... ;-)

R{o=seFxM


Ich berate seit Heute nicht mehr.Abgelegt,um eigene Nerven zu schonen ;-)

Gab ihm aber zu verstehen,dass ich ab dem 6 Januar für ihn da sein werde,nach der OP( vorher selbstverständlich auch).Wartet er bis Februar,hat er Pech.Dann ist meine Zeit leider anderweitig verplant ;-D

Gute Nacht dir,Schmidti

SjchmRidtix70


Gute Nacht! *:)

Und dann alles Gute für Deinen Mann! @:)

D=an+ielxaD


Sehenanriss und " 6 Wochen" ist völlig utopisch. Eine Sehnennaht wird ja schon 6 Wochen ruhiggestellt! Er soll mit 6 Monaten rechnen. Übrigens sagt das Ärzte fast immer!

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