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Schulter- und Armschmerzen, Verkalkung

B#aXumBannw73 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

ich habe seit ein paar Tagen ein Problem mit der linken Schulter. Oberarmschmerzen hatte ich öfter schon mal, die kamen und gingen und durch Gerätetraining (mache ich für den Rücken, alter Bandscheibenvorfall L5-S1) hatte sich das eigentlich gebessert.

Nun, am letzten Freitag fing es plötzlich an, dass Schulter und Arm bis ins Handgelenk heftig schmerzten. Zum Abend hin wurde es schlimmer. Ich wusste nicht, wie ich im Bett liegen sollte. Mit Restbeständen an Voltaren und Valoron habe ich dann doch noch etwas Schlaf gefunden.

Samstags war es erstmal besser, zum Nachmittag wurden die Schmerzen stärker. Bin dann zum kassenärztlichen Notdienst. Bewegungsfähigkeit des linken Arms ist stark eingeschränkt. Die Ärztin tippte auf Verkalkung des Gelenks und verschrieb mir Kortison (Prednisolon 20 mg) für 5 Tage. Müsste es also morgen weg lassen und kann jetzt auch keinen Arzt mehr fragen, ob ich ggf. weiter nehmen soll. Und Ibuprofen, 3-mal täglich.

Nun ist es so, dass ich nachts zwischen 1 und 3 Uhr wach werde und der Arm schmerzt. Nehme dann schon die Morgendosis Ibu, um noch etwas schlafen zu können. Am Montag konnte ich kurzfristig zum Orthopäden. Der hat normale Röntgenbilder gemacht und eine Verdichtung / Verkalkung auf dem Schultergelenk entdeckt, die wohl in der Pfanne reibt oder so ähnlich, daher die Entzündung. Ab dem 04.01.2016 bekomme ich 4 Einheiten Krankengymnastik zur Mobilisierung. Einen MRT-Termin habe ich erst Anfang Februar bekommen.

Die eigentliche Frage an euch ist, hat jemand ein paar Tips, wie ich mir die Feiertage angenehmer gestalten kann (bezgl. Schmerzreduktion) und was ich ggf. für den Arm / die Schultern in den nächsten Tagen schon machen kann. Zurzeit ist der Arm kaum aus eigener Kraft beweglich. Ich helfe z.B. mit dem rechten Arm nach, den linken Arm zum Schreiben auf die Tastatur zu legen. Durch die Schonhaltung bekomme ich schon Rücken- und Nackenverspannungen.

Wer hat Erfahrungen, wie die Therapie bei so einer Verkalkung weiter verläuft? Womit muss ich da rechnen?

Danke für die Antworten und frohe Weihnachten wünsche ich.

Antworten
P|lüslchbie{sxt


Man kann den Kalk mit der Stoßwellentherapie zerkleinern, so dass er vom Körper ausgeschieden werden kann. Das wird aber nicht von der Krankenkasse übernommen.

Was das genau kostet kann ich dir nicht sagen. Dein Arzt oder die Krankenkasse können dir da genaue Informationen geben.

Bpauma"nnx73


Ja, über die Stosswellentherapie habe ich gelesen. Da kommen aber mehrere hundert Euro zusammen. Und sie wirkt in 30% der Fälle.

Ich muss jetzt leider abwarten bis zur Krankengymnastik und zum MRT. Die Schmerzen sind jetzt erträglicher geworden. Aber dafür hat der Arm kaum Beweglichkeit und insgesamt bin ich in wenigen Tagen schlapp und unbeweglich geworden.

B@au.ma_nn7x3


So, ich habe jetzt bis Mittwoch letzter Woche Kortison eingenommen und Ibuprofen ab Sonntag abgesetzt.

Die Schmerzen sind jetzt nahezu weg, nur die Beweglichkeit der Schulter ist noch eingeschränkt. Dazu habe wir die Bettseite gewechselt, damit ich auf der Seite des gesunden Arms besser liegen und aufstehen kann.

Nun haben mir meine Eltern megarot-Kapseln (Krillöl) mehr oder weniger aufgezwungen, die ich seit Samstag nehme. Jetzt meinen sie natürlich, die Besserung sei allein auf diese Tabletten zurück zu führen. Ich bin da skeptisch und gehe eher davon aus, dass durch Kortison und Ibu die Entzündung zurück gegangen ist und ggf. der Kalk sich löst, wie auch immer. Es soll ja auch spontane Besserungen bei Kalkschultern geben.

Wer kennt diese megarot-Kapseln? Und wer hat ähnliche Erfahrungen mit dem Verlauf?

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