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Rückenschmerzen

t+rickndadxdy hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

Ich war wegen meinen Rückenbeschwerden schon bei 3 verschiedenen Ärzten und jedes Mal mit einer anderen Diagnose aus der Praxis gegangen.

Fangen wir von vorne an. Mit 16 bin ich mal ziemlich hart auf meinen Rücken gefallen. Daraufhin musste ich paar Mal Wöchentlich auf eine Streckbank (Keine Ahnung, wie die Diagnose damals lautete)

In den kommenden Jahren nach der Behandlung dann eigentlich alles normal, keine weiteren Schmerzen. Was mir allerdings aufgefallen war, ist, dass ich bei zu starken nach vorne beugen meines Körpers (z.B. beim Angeln/Spinning, wenn man sich über Stunden in einer Position bewegt. Arme nach vorne, Körper leicht gebeugt. Oder beim Geschirrabwasch, ebenfalls dieselbe Position), ebenfalls ein starkes ziehen im Rückenbereich verspüre.

Jetzt arbeite ich seit zwei Jahren im Lager und es wird von Tag zu Tag schlimmer. Die Schmerzen treten eigentlich besonders nach Feierabend auf, wenn ich in der Bahn sitze. Während der Arbeit nur gelegentlich, es wird aber ebenfalls stetig schlimmer.

Der erste Arzt hat es auf meinen Rundrücken geschoben. Hat meinen Kopf nur nach links und rechts zur Seite geschoben und einige Blockaden gelöst. Nach einigen Röntgenaufnahmen meiner Halswirbelsäule, hat er mir eine Halskrause verschrieben. Nichts gebracht.

Der zweite Dr. hat sich mein Rücken dann genauer angeschaut, also einfach nur abgetastet und angesehen, mit der Diagnose einer Wirbelsäulenverkrümmung. Ich müsste unbedingt eine WS-Vermessung machen. Außerdem KG verschrieben.

Bei der KG hatte ich das Gefühl, dass es nicht besser, sondern schlimmer wird. Bei der Massage habe ich zum ersten Mal zwei Punkte, links und rechts neben der WS auf Höhe der Schulterblätter bemerkt, die besonders wehtun. Bei jeder Massage wurden die Punkte intensiv behandelt, doch eine Besserung gab es leider nie. Die Dame meinte, dass es keine muskuläre Sache ist, sondern von den WS kommt. Auch die Übungen für zu Hause, die ich wirklich täglich machte, haben mir nichts gebracht.

Den dritten Arzt dann aufgesucht, mit Erklärung der Symptome und den Punkten die mir Schmerzen bereiten. Nach einigen Röntgenaufnahmen und einem MRT, von der HWS- bis zum siebten Wirbel, mit Vermutung auf Bandscheibenvorfall, hat sich ebenfalls nichts festgestellt.

Von einer WS-Vermessung hat er mir abgeraten. Wäre Geldverschwendung.

Dazu treten jetzt noch Schmerzen rechts neben der WS auf. Kurz unterhalb des Schulterblattes, auf Höhe der Niere. Vor allem in gebeugter Haltung beim Einatmen und beim draufdrücken.

Es sind also insgesamt 3 Punkte die mich belasten. Nach der Arbeit durch körperliche Anstrengung vor allem beim Sitzen. Ab und zu auch während der Arbeit, ziehen und Stechen die Punkte.

Der Schmerz unterhalb des Schulterblattes wirkt sich dann auf meinen gesamten mittleren Rücken aus. Wenn ich die Blackroll nutze(mache ich jeden Tag, plus Gymnastik), merke ich jedes Mal das da was nicht in Ordnung ist. Die rechte Seite zieht ständig, wenn ich mich abrolle.

Ich bin 28 Jahre alt und fühle mich einfach nur kaputt. Tägliches Training bringt mir nichts. Ein Kinobesuch z.B. ist nur mit 2 Ibuprofen möglich.

Meinen Job kündigen kann ich nicht. Für hilfreiche Tipps wäre ich euch sehr dankbar.

Schöne Feiertage noch.

Gruß

Antworten
A3niLta5x8


Hallo Trickdaddy

Du beschreibst meine Symptome. Ich habe ebenfalls diese schlimmen Schmerzen, besonders nachts, wenn ich am Rücken oder auf der rechten Seite liege. Beim Geschirr abwasch muss ich schon nach einigen Minuten meinen Oberkörper am Waschbecken abstützen. Kochen geht nurmehr mit Unterbrechungen. Wenn ich meinen Oberkörper leicht nach vorne neige, geht es wieder halbwegs. Allerdings bin ich doppelt so alt wie du, habe auch eine Stenose, (den genauen Wert weiß ich jetzt nicht,müsste ich nachsehen) die laut Arzt nicht schlimm ist. Naja, die Schmerzen spür er ja nicht. Ich bekam auch KG Ergebnis null. Vor kurzem wurde bei mir Polyneuropathie (allerdings konnte man nichts messen) festgestellt, bekam Gabapentin, hat anfangs sehr gut geholfen, bis ich Selbstmordgedanken bekam - ich hab sie abgesetzt.

Leider kann ich dir bezüglich Behandlung keinen guten Rat geben, meine Therapeutin meinte mal, Brustschwimmen sei gut

tsri{ckdaiddy


Danke für deine Antwort Anita,

Bleib stark, wir schaffen das schon ;-)

Atnxfi


Hallo trickdaddy,

machst du außer den Übungen noch Sport?

Muskelaufbau wäre bestimmt nicht falsch.

Lass dich diesbezüglich mal von einem guten Physiotherapeuten beraten.

Viele bieten das auch in Ihrer Praxis an.

Ich hatte vor Jahren ähnliche Schmerzen. Konnte nicht länger, als 20 Minuten auf meine Bürostuhl sitzen.

Habe dann auf Anraten meines Physios mit Nordic-Walking angefangen. Hier muss aber darauf geachtet werden, dass die Bewegungen auch richtig ausgeführt werden.

Außerdem gehe ich 2-3 x die Woche Schwimmen (Aquajogging + Schwimmen)

Ich bin schon viele Jahre, obwohl es anhand des neuesten Röntgen bzw. MRT-Bildes nicht so aussieht, schmerzfrei. Mein Arzt hat hier Spondylolisthesis, Osteochondrose und einen Bandscheibenvorfall festgestellt und mir Krankengymnastik verordnet. Als ich das meinem Physio erzählte hat er gegrinst und hat gesagt, das hast du schon 20 Jahre.

Lass dir nochmal ein Rezept für einen Physitherapeut ausstellen, suche dir hier einen guten (lieber etwas Wartezeit in Kauf nehmen) er sollte die manuelle Therapie beherrschen.

Wünsche dir alles Gute - und nicht aufgeben.

LG

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