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Dauerhafter Schwankschwindel nur wegen verspannter Muskulatur?

l)w98x76 hat die Diskussion gestartet


Hallo, seit ca. einem Jahr schon plagt mich dieser unglaublich nervige "Schwindel". Es fühlt sich als wäre eine Art Welle (oder ein Energiestrom), die immer auf und ab geht in der unteren Hälfte meines Oberkörpers. Es ist so ein anschiebendes Gefühl. Es geht nur bis zum Bereich LWS/BWS und nicht weiter rauf. Also kein Kopfschwindel oder Benommenheitsschwindel. Dieses Gefühl habe ich ständig, also 24/7. Bin ich einmal übermüdet und schlafe (denn mit dieser ständigen Bewegung im Körper ist sonst an Ruhe nicht zu denken), ist es am nächsten Tag nach dem Aufstehen leicht besser, aber ganz verschwindet es nie.

Der Massenabfertigende Kassen-Orthopäde meinte es käme von verspannter Muskulatur im Bereich der Wirbelsäule. Davor war ich beim Neurologen und HNO. Kopf CT und Wirbelsäulen Rönten wurden gemacht aber zeigen nichts Großartiges. Auf mein Drängen hin wurde dann ein LWS MRT gemacht (wollte der Orthopäde natürlich nicht). Er fragte mich kurz wo die schmerzende Problemstelle (von der meiner Meinung nach dieses anschiebende Gefühl ausgeht) sei und ich deute hin. Er überweist mich zum LWS MRT. Komischerweise haben mir aber schon andere Physios beschieden, dass das schon die BWS sei... Wird, wenn nur LWS MRT gefordert wird, überhaupt die BWS mitangesehen?

Ist es wirklich möglich, dass bei einem körperlich eigentlich halbwegs fit wirkenden jungen Menschen so etwas auftreten kann? Die Kassen-Physios sind alle dermaßen überfordert mit dem Ganzen und wissen nicht was ich meine und was sie tun sollen. Einige arbeiten etwa an meinem Nacken herum. Viele verstehen auch nicht was ich mit meinem Schwindel meine. Wie soll ich dieses fast schon Ecstasy-artige innerliche Anschieben bezeichnen?

Wenn ich im Bett etwas aufgerichteter liege, bekomme ich immer starke Rückenschmerzen. Wenn ich länger irgendwo sitze auch.

Ich hab davor schon Übungen gemacht, für die man eine Körperspannung braucht und die ich wohl falsch ausgeführt haben könnte. Aber dass man davon gleich solche seltenen Beschwerden bekommt? Mehr als die Hälfte der Leute, die Krafttraining machen, machen doch genug komplett falsch und die bekommen so etwas auch nicht. Mit den Schmerzen könnte ich ja fast schon leben, aber dieses anschiebende Schwindelgefühl ist so dermaßen nervig. Wenn man sich auf etwas konzentrieren will bei Arbeit, Laptop, Zeitung lesen usw., dann hat man ständig diese Welle im Körper und es schiebt einen innerlich hin und her...

Sollte ich andere Orthopäden/Ärzte aufsuchen? Vielleicht doch ein Nervenschaden an den Wirbeln? Danke für Tipps.

Antworten
L]upUox749


Hm, also mit Schwindelarten kenn ich mich einigermaßen aus, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was eine "anschiebende Welle im unteren Oberkörper" ist und was das mit "Schwindel" (der immer irgendwo im Kopf gefühlt wird) zu tun haben soll.

Dieses Problem haben wohl auch die Ärzte bzw. Therapeuten. :-/

Echt schwer, da was hilfreiches zu raten.

H(azckstoxck


ich bin von Nacken bis lende total im eimer. jede Bewegung knackt mehrmals die hws....ziehen im rücken und Rippenbogen...

starke Benommenheit / Schwindel / Tinnitus / Wahrnehmungsstörungen. ne Art ziehen / Welle / stromschläge von solarplexus durch den Körper.....

es gibt Tage z.b. gestern vorgestern...da ist nur liegen angesagt. ggf. nerven Reizungen im Nacken Bereich......schmerzen unterm Schulterblatt ab und an kribbeln die Hände...

Ärzte sagen.....alles top mach mal Sport.....lach....

soviel kann ich zu dem Thema sagen....

lSw98a76


@ Lupo749

Wie könnte ich das dann beschreiben? Es ist so eine Art pulsierendes "Energiefeld", "Energiestrom" (?), das/der bis zu meinen Zehen und wieder zurück Richtung untere Oberkörperhälfte geht. Es geht immer wieder auf und ab. Ganz weg ist es nie. Am erträglichsten ist es morgens nach dem Aufstehen. Verbunden ist das ganze mit einem Schmerz in der LWS/untere BWS, der mal kaum spürbar ist, dann wieder sehr schmerzt. Der Schmerz fühlt sich so an als würde mir ständig jemand einen stumpfen Gegenstand ins Kreuz drücken. Meine Beine fühlen sich schlaff und mein Stand auf festem Boden fühlt sich wackelig und unsicher an. Auf dem linken Bein ist es schlechter als auf dem rechten.

Besonders schlimm ist der "Schwindel", wenn ich am Tag davor viel Alkohol getrunken habe. Als ich zum ersten mal, nach Beginn dieser Beschwerden, besoffen war, dachte ich am nächsten Tag, dass ich ins Krankenhaus fahren muss. Jetzt ist es zwar besser, wenn ich einmal doch mehr trinke, aber immer noch merklich schlechter im Vergleich zum nüchternen Zustand.

Ich rauche hin und wieder (selten!) was und bemerke dann auch, dass dieses innere Anschieben, hin und her "wehen", wie auch immer man es nennen soll, stärker wird. Zu Beginn der Beschwerden waren die Schmerzen einmal so stark, dass ich am Nachhauseweg dachte, dass ich es nicht schaffe, weil jeder Schritt ein Stich in die untere Wirbelsäule war. (Ich liste diese ganzen Sachen nur auf, damit mir vielleicht jemand einen Tipp geben könnte.)

Auffallend stärker ist es auch in stressigen Situationen.

Ich weiß leider nicht mehr wo, aber ich habe einmal davon gelesen, dass "abgeklemmte" Blutbahnen (?) Schwindel verursachen können. Und irgendwie passt das ja auch mit diesem durch den Körper pulsierenden Energiestrom zusammen, der immer auf und ab geht. Wie schon gesagt, ich haben neben Hausarzt, Neurologe und HNO nur einen einzigen Massenabfertigungs-Orthopäden geholt, der innerhalb einer Minute Verspannungen um meine Wirbelsäule als Ursache dafür ausgemacht hat. Zum CT musste ich ihn drängen, dem er dann auch zugestimmt hat. Aber nicht wegen des "Schwindels", den wenn der 24 Stunden da ist spricht das gegen einen organischen Schaden am Bewegungsapparat, sondern nur wegen des ganz oben beschriebenen Schmerzes.

Habe zu der Zeit, als es anfing, oft Krafttraining mit Eigenkörpergewicht gemacht. Also Übungen, für die die richtige Körperspannung wichtig ist. Angefangen hats dann auch mit einem verspannten Hinterkopf, Nacken und damals war ich noch fest der Meinung, dass der Schwindel vom Kopf ausgeht. Ich habe leider nie genaue Aufzeichnungen geführt, aber ich glaube zu der Zeit als es begonnen hat, hatte ich einen stressigen Tag, an dem meine linke Halsschlagader so extrem pochte wie noch nie zuvor.

Zu Beginn der Beschwerden war im Sitzen war nichts zu merken, aber sobald ich mich bewegte kam der Schwindel. Nach und nach wurde es dann immer schlimmer und dann hatte ich dieses Gefühl auch in ruhender Lage. Rückenschmerzen hatte ich da noch keine. Irgendwann habe ich dann während dieser Phase eine falsche Hebebewegung gemacht und dann hat sich das spürbar mit Knacksen Richtung LWS/untere BWS "verlagert". Ich wusste da gleich, dass jetzt etwas nicht stimmt.

l)w98+76


*einen einzigen Massenabfertigungs-Orthopäden BESUCHT*

*Zum CT musste ich ihn drängen, dem er dann auch zugestimmt hat.* Meinte MRT und nicht CT.

HjacksVtocxk


Alkohol fällt bei mir ganz aus.....trinke ich 0,3 Bier is Abfahrt...der nächste Tag unerträglich......die geringste Mengen alk verstärkt vorhandene symthome ins unermessliche...vor allem am nächsten Tag...

ich war nchm trinken im kh gewesen weil ich dachte ich geh drauf.

jede kleinste Kopfbewegung war unerträglicher Schwindel. laufen war fehl am Platz...sogar das liegen war horror....

nachdem ich gestern befindet physio war ist der Tag heute gelaufen. drück und dieser shit Schwindel im Kopf...

es ist kein flimmern vor den Augen.....esbist kein drehen.....es ist ein nachschwindeln beinjeder Bewegung....

vor allem schlimm vom liegen ins aufstehen über oder liegen sitzen.

H<acksxtock


mit jedem heftigen schwindelschub verspühre ich auch dieses Gefühl.....bei mir zieht es vom solarplexus aus in alle Richtungen des Körpers....

laut ärzte gesund....nur hält hws BWS lws schied Haltung , Nacken im eimer.

ich denke das ganze hat mit dauerreizung der nerven im Kopf Nacken Bereich.

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