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Angst vor Schlaganfall durch Hws

Lja5raGixna hat die Diskussion gestartet


Sorry ich habe in der Neurologe einen ähnlichen Beitrag aber keinen Faden eröffnet, tue es aber einmal:

ich bin Angstpatient und sehr stark verspannt seit langer Zeit. Meine Schulterblätter schmerzen die HWS schmerzt eigentlich nicht. Der Orthopäde hatte eine Steilstellung der HWS festegestellt und ein zervikozephales Syndrom. Ich erzählte ihr nämlich das ich manchmal, selten zwar, aber es macht mir große Angst unter einem kurzen Drehschwindel leide der meisten auftritt wenn ich den Kopf irgendwie schief gehalten habe. Neulich bin ich Nachts wach geworden, lag auf dem Rücken, aber der Kopf war irgendwie so komisch verdreht und eingeknickt und da drehte sich alles beim wach werden. Das ganze hört nach wenigen Sekunden auf, macht mir aber große Angst. Einen Bandscheibenvorfall hätte ich nicht, was ich merke das es ganz oben unter dem Haaransatz bei den ersten Wirbeln knirscht, wenn ich viel mit Wärme arbeite und massiere geht das knirschen weg.

So, nun hat der Hypochonder gegoogelt und einen Text gefunden in dem stand das diese Form von Schwindel von den kurzen Nackenmuskeln kommen kann wenn sie sehr verspannt sind verengen sie die Arterien, es würde aber gefährlich werden wenn man Arthrose an den Wirbelgelenken haben würde, denn dann könnte es zu einem Schlaganfall kommen. Jetzt habe ich natürlich mächtig Angst und Panik das ich einen Schlaganfall bekommen könnte. Meine Halsschlagadern wurden vor einem Jahr geschallt, beides in Ordnung und Frei, aber damit sind ja sicherlich die Arterien hinten am Nacken gemeint oder?

Ist das vielleicht quatsch was ich da gegoogelt habe? Ich weiss jetzt schon das ich demnächst mega Panikattacken schieben werde, sollte diese Art von Schwindel nochmal auftreten. Ach ja, er kommt vielleicht alle paar Monate mal vor, also nicht täglich.

Kennt ihr diese Art von Schwindel? Habt ihr davon schon mal etwas gehört? Vielleicht könnt ihr mich ja beruhigen.

Liebe Grüße

Antworten
Ehhemalig er Nutpzerp (#4x69485)


Das ist absoluter Blödsinn was Du da gegoogelt hast. Ein Schlaganfall hat was mit Blutgerinseln zu tun. Aber definitiv nichts mit Halsmuskeln oder Wirbelgelenken.

Emhemalimger Nu"tze.r (#57x2661)


Kompletter Schwachfug. Außerdem würde dein Arzt dir das mitteilen, wenn in dieser Richtung gefahr bestehen würde.

Vielleicht hast du den Text auch falsch gelesen? Was passieren kann, ist das du durch Verspannungen im HWS mal einen Herzstolperer bekommst. Den haben auch gesunde Menschen und der ist in der Regel überhaupt nicht gefährlich. Manche bekommen ihn mit (mir bleibt da für einen Atemzug etwas die Luft weg), andere bemerken ihn nicht...

Geh doch mal wegen deinem Rücken zum Osteopathen? Bei mir wirkt das Wunder!

LDarayGinxa


Ja das habe ich auch immer gedacht und war mir ganz sicher. Meinst Du der kurze Drehschwindel kommt dann nur von kurzen Abklemmungen und ist nicht weiter schlimm?

Dier "Professor" schrieb das so eine Abklemmung nicht weiter schlimm ist, es würde aber gefährlich werden wenn man Arthrose an den Wirbelgelenken hätte, keine Ahnung ob ich sowas habe, es knirscht auf jeden Fall direkt unterm Haaransatz, ok das wird weniger wenn ich Rückenübungen mache. Auf der Seite sieht man, das er Chirurg ist, vielleicht sucht man so auch Patienten ich weiss es nicht.

Ich bin aber gerade völlig fix und fertig mit meinen Nerven von der Angst her :°(

EwhemaligerK ZNuttzer a(#57266/1)


Meinst Du der kurze Drehschwindel kommt dann nur von kurzen Abklemmungen und ist nicht weiter schlimm?

Das Drehschwinder von der HWS kommen kann ist ja bekannt. Ich hab das immer bei Problemen mit der HWS wenn ich meinen Kopf in einen falschen Winkel lege. Dann drehts mich auch. Ich hab das in den Griff bekommen: Ostheopath mal alles richten lassen und jetzt jeden morgen meine 10 Minuten Rückentraining. Dazu sich noch zwingen gerade zu sitzen und ich hab mir gescheite Schuhe gekauft (wirkt auch wunder).

Wie alt bist du denn? In jungen Jahren (bis 40) würde ich mir um Arthrose überhaupt keine Gedanken machen.

Ich würde eher mal an meiner Angst arbeiten (ich war auch mal so drauf!) als Krankheiten zu googlen. Hör auf mit dem Googlen (auch wenns schwer ist) und such dir einen Therapeuten, falls du noch keinen hast... Je früher um so besser...

E*hemali=ger NuktzeBr (#57266x1)


Meinst Du der kurze Drehschwindel kommt dann nur von kurzen Abklemmungen und ist nicht weiter schlimm?

Ach, und: Für den Moment weiter schlimm ist es bestimmt nicht, sonst hätte der Doc was gesagt. Aber auf dauer wärs für mich kein Zustand, da würde ich aktiv werden und was dagegen machen. Kann man daheim ohne Geräte machen. Schau mal auf der Homepage deiner Krankenkasse, da findest du zahlreiche Übungen. Bei der TK fand ich das Merkblatt für den Rücken sehr hilfreich. Da sind 10 Übungen drauf, die man morgens (und ggf. abends) macht. Damit wurde es bei mir sehr schnell besser. Wichtig ist, dass du die Rückenmuskulatur aufbaust.

LHar|aGina


Mich beruhigt das schon mal das das jemand kennt, das er auch den Schwindel bekommt bei falscher Kopfhaltung. Danke wirklich dafür. Ich habe heute schon angefangen mit Wärme und Rückentraining und massiere oben am Nacken leicht, muss sagen das dadurch jetzt schon das tägliche Benommenheitsgefühl weg ist. :)^

Ich denke ich brauche ganz dringend wieder eine Gesprächstherapie. Ich bin 34. Ist von wegen Arthrose in den Wirbelgelenken wirklich Schwachsinn. Eigentlich sind die Gedanken die man hat das schlimmste an der ganzen Sache.

LG

A;lbex84M^uc


Hallo,

Ich kenne das auch und ich glaube deswegen bin ich angstpatient geworden. Habe das beim abwaschen, Rad fahren, Sport, Autofahren, einkaufen usw. Immer wenn der Kopf ungünstig bewegt wird habe ich den hier beschriebenen schwindel, wie wenn man kurz vor ner Narkose ist inetwa. Mal ist es stärker oder mal nur ansatzweise. ..Aber ständig achte ich darauf wann das wieder kommt...

Was hilft, ist Sport und Entspannung. Habe es mal geschafft aber jetzt bekomme ich es nicht mehr hin, weil ich beim Sport ständig den schwindel hab, auch bei den Standard gymnastik Übungen.

Deine angst vor nem schlag is to much, aber lass von niemandem am Hals renken, da ist dann die Angst begründet. ..

Ehhemaligerr NutNzer (#L57x2661)


Deine angst vor nem schlag is to much, aber lass von niemandem am Hals renken, da ist dann die Angst begründet. ..

Blödfug. Ein geschulter physiotherapeut oder ostheopathe weiß, was er da tut. da ist eine angst absolut unbegründet. nur von privatpersonen, die meinen, sie wissen was sie da tun, sollte man da nicht rumspielen lassen. Der physio oder ostheo kann aber wahre wunder wirken und die Symptome so gut behandeln, dass man wieder an der Ursache arbieten kann (ursache = fehlende Muskulatur). Also verbreite hier keine solche Panik....

Elhemalig_er *Nutz er= (#467m193)


Ein geschulter physiotherapeut oder ostheopathe weiß, was er da tut. da ist eine angst absolut unbegründet.

Das stimmt so pauschal gesagt nicht. Da ist auch schon so manchem Experten ein "Hoppala" passiert.

akute_Schlaganfallgefahr.html">[[http://www.physiowissen.de/thema-artikel4354-Manipulation_der_HWS_</span>akute_Schlaganfallgefahr.html]]

[[https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/der_riskante_ruck.html]]

Links sind zwar schon älter, aber am Smartphone googelt es sich schwer. Die Gefahr einer Gesundheitsschädigung bei HWS-Manipulation ist jedenfalls per se nichts, was nur durch die Theorie geistert.

EshemaligWerM Nutzer2 (#&57266x1)


Und durch eine Blinddarm OP kannst du auch sterben... Wenn ich mir schon die Zahlen in dem Bericht ansehe ist es totale Panikmache...

ERhemRaligcer INuztzer (#i467f193x)


da ist eine angst absolut unbegründet.

Zwischen absolut und selten oder seltenst ist aber schon ein dezenter Unterschied.

E_hemali}ger NutzeGr (Z#)572661x)


Oh jeram, ein Erbsenzähler. Herzlichen Glückwunsch. Alles birgt mind. ein minimales Risiko. Wenn du dannach gehst darfst dich auch nicht Impfen lassen. Ich werds trotzdem tun, der zugewinn ist deutlich größer als ein wirklich infinitesimales Risiko. Theoretisch kann sogar eine Blutentnahme tödlich enden. Deine Quellen berichten von 36 Fällen. Das ist einfach eine dahergeworfene Zahl. 36 von wievielen? Du kannst auch ausrutschen und dir dabei eine Ruptur an der Halsschlagader holen.

Und ja, für mich ist eine angst absolut unbegründet, wenn 0,x% schiefgehen kann. Hätte ich vor sowas angst (und ich war auch mal ein Hypochonder, da bin ich aber mittlerweile dank Therapie drüber) würde ich nichtmal mehr Autofahren. Da ist das Risiko höher...

Eahema*liger XNutzxer ;(#467193)


Als Erbsenzähler würde ich mich nicht bezeichnen. Aber ich bin nicht schleissig oder versuche Dritte in falscher Sicherheit zu wiegen, in dem ich mich Begriffen wie zB absolut bediene. Das Absolutadjektiv als solches ist relativ klar definiert und lässt kein variierendes Maß zu.

Und ja, das betrifft in der Medizin auch Risikowahrscheinichkeiten und Nebenwirkungen. Wenn ein Patient nicht fachgerecht aufgeklärt wird oder man sich so einer Terminologie bedient, wünsche ich dem betroffenen Mediziner viel Erfolg im Prozess, sollt er trotz aller Wahrscheinlichkeiten Pech haben und dennoch eine Komplikation/Nebenwirkung auftreten. Da ist die Erklärungsnot dann nämlich groß.

E[hemali"ger NButzer (h#5"7266x1)


Da solltest du aber immer im Hinterkopf haben, dass das hier ein medizinisches Laienforum ist. Ein Arzt darf rechtlich "absolut" in diesem Zusammenhang nicht verwenden und muss dich über Risiken und Komplikationen aufweisen. Daher gibt es auch immer ein Patienenblatt mit Unterschrift bei einem guten Chiropraktiker, das man VOR dieser Prozedur unterschreiben muss. Daher gehe ich auch nur zu Chiropraktiker, die im Verband sind, damit ich diese Sicherheit habe.

Für mich persönlich besteht eine absolute Sicherheit und ich bin mir über die Definition des Wortes auch durchaus bewusst. Das ist meine persönliche Einschätzung zu solchen Dingen und gerade Angstpatienten können besser an eine Sache herantreten, wenn man es sich selbst auch so sagt. Ich kann aus persönlicher Erfahrung sagen, dass ich sonst nichts gemacht hätte. Ich hatte sogar angst davor, Tabletten zu nehmen, die gewisse Nebenwirkungen haben.

Wenn du deine Definition nun hernimmst hast du ein nahezu 100%iges Risiko, dass Nebenwirkungen auftreten. Ich kenne niemand, der aus einer solchen Behandlung rauskam und keine Nebenwrikungen hatte. Vielen klappt sogar der Kreislauf zusammen, weil alles plötzlich wieder läuft.

Auch beim Blutabnehmen hast du dann ein sehr hohes Risiko, z.B. eines Hämatoms. Nach dem Impfen tut vielen der Arm weh oder der Kreislauf klappt zusammen (meine Frau kippt beim Impfen IMMER um... das ist aber nichts dramatisches, sie verträgt es einfach für den Moment nicht richtig).

"Pech" haben kannst du auch beim Friseur, es ist schon vorgekommen das jemandem ins Ohr geschnitten wurde... Dennoch wirst du vorher über diese Möglichkeit sicher nicht aufgeklärt, oder hast du schonmal unterschrieben für "Möglicher Schnitt ins Ohr"?

Gerade jemandem der hier so eine Panik an den Tag legt dann noch die Horrorstories zu verlinken, die gerade Angstpatienten in den falschen Hals bekommen finde ich unter alles Sau. Ich kenne es selbst, durch so einen Link wäre ich früher nichtmal zur Beratung zu einem Chrio gegangen. Vor allem wenns dann solche zusammenhanglose Zahlen sind. Man kann die 36 jetzt auch als "pro Woche" oder "pro Tag" interpretieren. Daher nehme ich den Beitrag auch überhaupt nicht ernst. Das ist reine Panikmache, einfach weil die Gesellschaft heute nixmehr liest, was nicht ein gewisses Drama in sich birgt...

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