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Schmerzen unter der Ferse, vermeintlich Fersensporn

G:ori hat die Diskussion gestartet


Ich habe schon hier im Forum bei med1 und an anderen Stellen über mein aktuelles Problem Informationen einzuholen, weil ich zu der mir erstellten Diagnose Fersensporn ( vor drei Tagen von meiner Hausärztin), aus Erfahrung begründet, skeptisch bin. Das möchte ich erst einmal global an anderen diagnostizierten Erkrankungen darlegen.

Bei der Beibehaltung einer Diagnose würde ich noch heute mit Krücken herumlaufen. Einer zweiten Diagnose folgend wäre ich mit relativer Sicherheit erblindet. Schließlich hätte eine dritte , nicht korrigierte Diagnose mir das Leben kosten können.

Meine Schmerzen unter der linken Ferse stellen sich so dar, wie eigentlich sonst beschrieben. Also nach längerer Ruhe (auch über Nacht) und bei Auftreten besonders heftig. Der Schmerz an der gleichen Stelle ist auch spürbar, wenn ich den Fuß nach links gekippt (nur dann!) und anwinkele. Gekommen sind diese Schmerzen von einem auf den anderen Tag ohne eine wirkliche abnormale Belastung oder gar Überlastung aus dem Alltag heraus. Es muss doch einen Einfluss gegeben haben, der zu dieser Erscheinung geführt hat. Verordnet wurden mir die wohl üblichen Einlagen mit Auspolsterung. Sonst keine weiteren Therapien oder sonst etwas. Ich sehe das als gewissermaßen als "Krücken" an. Muss ich nun davon ausgehen, dass was von alleine gekommen ist, auch alleine gehen wird?

Antworten
D<.oori$s Lx.


Du kannst Gymnastik machen [[http://www.senioren-ratgeber.de/Fuesse/Fussgymnastik-bei-Fersensporn-59449.html]]

G:orxi


In meinem Beitrag hatte ich vergessen zu erwähnen, dass mich zu meiner "Fersensporn-Erscheinung" Schmerzen in der Gesäßmuskulatur habe, die zum gleichen Zeitpunkt auftreten wie die in der Ferse.

Ich kann nicht mehr schmerzfrei auf einem normalen Stuhl sitzen. Ich müßte mir nun wohl immer ein weiches Kissen mit nehmen, oder eine weiche Einlage für den Hintern verpassen lassen.

Ich habe gleich mal eine Formulierungen aus dem Link von D. oris L. hierher geholt.

!."Wie ein Fersensporn entsteht ....

...lagert der Körper Kalk ab, wenn etwa übermäßiges Joggen, viel Stehen auf harten Böden, ungewohnte Belastungen oder zu viel Gewicht auf den Füßen die Sehne verletzt oder ständig reizt. Betroffene müssen vor allem die Ferse entlasten und die Entzündung eindämmen, um die Beschwerden wieder loszuwerden."

Bis auf die möglichen Ablagerungen, die wohl erst einmal festgestellt werden müßten, bestanden und bestehen die anderen Einflüsse bei mir nicht. Also kan ich sie nicht abstellen.

Um erst einmal icht untätig zu sein, werde ich mir die vorgeschlagenen Übungen natürlich zu Gemüte ziehen.

Die dort weiter beschriebene Behandlung mit schmerzstillenden Mitteln hatte ich mehrere Jahre mit Depotspritzen (5 Jahre lang) in das linke Knie und diverse verschiedene Strom-und Bewegungstherapien hinter mir, bis ein Chirug die richtige Diagnose stellte und einen zerfaserten Meniskus operativ behandelte, der ständig die Knochenhaut reitzte und entzündete. Danach habe ich damit seit 9 Jahren keine Probleme mehr.

P_lac'ebo09x06


Ich würd an deiner Stelle mal zum Orthopäden gehen ;-)

Hausarzt ist da absolut der falsche Ansprechpartner..

Und achte beim Orthopäden drauf, dass du einen wählst der nicht chirurgisch tätig ist. Sollte es sich wirklich um einen Fersensporn handeln (davon geh ich aber laut deiner Beschreibung mal nicht aus), könnte man da sehr gut auch erstmal konservativ probieren zu behandeln und nur im äußersten Notfall würde ich das operieren lassen.

Ich vermute aber eher, dass du Probleme mit dem Ischias haben könntest, der letztendlich in seinem Verlauf auch bis ganz runter zum Fuß zieht (als N. tibialis und N. peroneus communis)

Also ab zum Orthopäden :)^

G}oxri


Danke, Placebo0906 für die Hinweise.

1.Es ist richtig, dass es eine Aufgabe für den Orthopäden ist. Örtlich gibt es zwei, die mann gewissermaßen in der Pfeife rauchen kann. Der eine hat mir nämlich jahrelang Schmerzinjektionen in das linke Knie verabreicht und der andere stellt Igel-Leistungen in den Vordergrund. Die Orthopädin in der Nachbarschaft hat bei mir ein Impingement-Syndrom in der rechten Schulter diagnostiziert und mir eine Trainigsbügel und entsprechende Übungen damit nahegelegt. Das hat meine Physiotherapeutin stark verwundert, weil sie der Meinung war, dass ich diese Syndrom gar nicht habe und meine Schulter eher nach unten trainiert werden muss, anstatt angehoben. Steht die Frage, ob ich zu dieser Orthopädin gehe.

2. Ich bin auch noch nicht davon überzeugt, dass es sich um dieses Fersenspornproblem handelt, weil es sich eben nicht logisch vom Entstehen darstellt, eigentlich plötzlich erschienen ist und auch noch durch Schmerzen vor allem linksseitig im Gesäß, Oberschenkel und Wade begleitet ist. Einzig zutreffend ist der Schmerzes unterhalb der Ferse nach eigentliche Ruhe. Völlig merkwürdig ist, dass im Liegen, also dann wenn die Wirbelsäule entlastet ist, bei starkem Druck auf die sonst schmerzende Stelle überhaupt nichts zu spüren ist. Ich kann mich z.B. auch im Liegen mit der linken Ferse von einer Wand wegdrücken, ohne den geringsten Schmerz festzustellen. ":/

Mir wird jedoch nichts weiter übrig bleiben, die nicht ganz vertrauende Orthopädin aufzusuchen.

vgolo(nteWrxe


Ich hatte auch einen diagnostizierten Fersensporn. Gehe viel Laufen und da kann es durchaus einen Zusammenhang geben. Die Röntgenaufnahme zeigte den Ansatz eindeutig. Habe mir Einlagen machen lassen (auf Rezept natürlich, also als vorgeschlagene Therapie). Bin dann später in den Schuh (Lauf-)laden meines Vertrauens gegangen und fragte nach einen Fersenkissen, weil ich einen Fersensporn habe. Der Verkäufer (das sind dort alles semiprofessionelle Läufer) riet mir, so oft ich kann barfuß zu laufen. Gesagt, getan. Seitdem kein Problem mehr. Nie wieder aufgetaucht.

Ob das Dein Problem löst, weiß ich auch nicht, aber es schadet nicht, barfuß zu laufen. Durch Bequeme Schuhe und Einlagen verkümmert die Fußmuskulatur und das kann zu Problemen führen.

Ich wünsche Gute Besserung.

Übrigens: ausgefransten Meniskus hatte ich auch. Habe ich sofort operieren lasssen, weil ich auf meinen Laufsport nicht verzichten wollte.

P0laccebo0x906


Völlig merkwürdig ist, dass im Liegen, also dann wenn die Wirbelsäule entlastet ist, bei starkem Druck auf die sonst schmerzende Stelle überhaupt nichts zu spüren ist. Ich kann mich z.B. auch im Liegen mit der linken Ferse von einer Wand wegdrücken, ohne den geringsten Schmerz festzustellen. ":/

Eigentlich garnicht merkwürdig.. das zeigt dir diagnostisch eigentlich nur, dass der Schmerz von der Wirbelsäule ausgeht.. Könnte eben so wie du es beschreibst auch auf einen Bandscheiben-Prolaps hindeuten..

Gibt es sonst vl eine Klinik in deiner Nähe mit einer Orthopädie? denn wenn du den anderen Orthopäden nicht vertraust ists auch nicht wirklich toll.. für dich nicht und auch für die Ärzte nicht..

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