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OP oberes Sprunggelenk

MVo-os7i03 hat die Diskussion gestartet


Guten Abend,

nach langen Jahren mit Schmerzen habe ich anhand Röntgenbild, MRT erfahren, dass ich anscheinend eine alte Fraktur mit freiem Gelenkkörper im oberen Sprunggelenk habe. Der Orthopäde hat mir einen OP-Termin bereits für nächste Woche gegeben (der nächste wäre erst wieder im März).

Anscheinend hängt der freie Gelenkkörper in der Sehne fest, so dass ein richtiger Schnitt gemacht werden muss und keine Arthroskopie durchgeführt werden kann. Nach Aussage des Orthopäden bin ich in spätestens zwei Wochen wieder fitt.

Mehr Zeit hatte er nicht und hat mich mit vielen Fragen zurück gelassen:

- Vollnarkose erforderlich?

- wie lange kann ich nicht auftreten?

- wann kann ich wieder wandern und laufen?

Gäbe es zur OP noch andere Alternativen? Andere Meinungen und Erfahrungen würden mich freuen.

Vielen Dank und liebe Grüße

Moosi03

Antworten
PAlacreboR09x06


Hallo *:)

Alle fragen kann ich dir nicht beantworten, aber zumindest die mit der Vollnarkose.

Nicht zwingend erforderlich. Auch ein Kreuzstich ist möglich. Diese Frage hätte dir der Orthopäde auch nicht beantworten können, sondern darüber "entscheidet" der Anästhesist, mit dem du vor der OP noch ein Gespräch hast ;-)

Ajaa.. und da du eben Schmerzen hast, die durch die alte Fraktur ja schon einige Jahre bestehen und eben auch leider da ein freier Gelenkskörper festgestellt wurde, sehe ich eher keine Alternative zur OP..

Was hast du denn die letzten Jahre gegen die Schmerzen unternommen gehabt?

M>oosxi03


Hallo und vielen Dank Placebo0906,

also ich habe die letzten Jahre IBU 600 geschluckt, mich ab und an privat tapen lassen und mir gedacht, was von selber kommt, geht auch von selber wieder (selber schuld, ich weiß).

Habe nur etwas "Angst" (nicht vor der OP), sondern, dass ich wochenlang an Krücken gehen muss. Habe einen Vollzeitjob und noch Haus, Eltern, die zunehmend Hilfe bedürfen usw. zu stemmen, so dass ich mir eigentlich keine Ausfallzeiten leisten kann, seuf zzz.

LG Moosi03

AIlca|ntarPa77


Ich sehe das so, wie mein Vorredner.

Aber immer mit Schmerzen weiter machen und Ibuprofen nehmen (was nicht gut für die Nieren ist) ist ja auch keine langfristige Lösung. Was wenn die Diagnose noch ehr schädigt? Auch das angewöhnen eines eventuellen Schongangs kann sich auf den ganzen Rücken auswirken. Es wird wohl keinem geholfen sein, wenn du später eventuell noch länger ausfällst.

Ich nehme nicht an, dass sie die Sehne durchtrennen müssen? Wenn dein Arzt meint, nach 2 Wochen wärst du wieder fit, dann denke ich das du diese 2 Wochen schon entlasten solltest. Evtl. bekommst du noch so einen Vacoped Schuh. Für die erste Zeit. Ich war damit aber sehr mobil und er hat mich im Alltag fast nicht eingeschränkt.

Teilansestesie sollte eigentlich möglich sein. Woebi ich eher zur Vollnakose greifen würde. Die sind heutzutage nicht mehr so heftig bei kurzen OP's. Ich war danach schnell wieder fit. Mein Kollege, konnte aber nach der Teilnarkose 2 Stunden nicht aufstehen.. Aber denke, das empfindet oder "verträgt" jeder anders..

MioYosi0x3


Danke Alcantara,

nein, einen Schuh bekomme ich nicht, sondern Krücken (Rezept hab ich schon).

Teilnarkose möchte ich, damit ich im Notfall mit entscheiden kann, wenn Unerwartetes auftaucht....und nicht aufwache und vor vollendete Tatsachen gestellt werde.

LG Moosi03

S+chneMehewxe


- Vollnarkose erforderlich?

Nicht zwingend, es geht auch in Spinalanästhesie oder mit einer Nervenblokade (hatte ich im vergangen Jahr bei einer OP am unteren Sprunggelenk)

Nach Aussage des Orthopäden bin ich in spätestens zwei Wochen wieder fitt.

- wie lange kann ich nicht auftreten?

Das hat er dir doch schon gesagt ;-)

- wann kann ich wieder wandern und laufen?

Das musst du natürlich deinen Operateur fragen, aber ich denke Sport wird frühestens nach 6 Wochen wieder möglich sein.

Gäbe es zur OP noch andere Alternativen?

Wenn es wirklich freie Gelenkkörper sind, dann wird die OP wohl notwendig sein.

Anscheinend hängt der freie Gelenkkörper in der Sehne fest, so dass ein richtiger Schnitt gemacht werden muss und keine Arthroskopie durchgeführt werden kann.

":/ Warst du bei einem Fußchirurgen? Sprunggelenksarthroskopien sind etwas schwierig und deshalb beherrschen das meistens nur Fußchirurgen ;-) . und die Instrumente für eine SG-Arthroskopie hat natürlich auch nicht unbedingt ein Orthopäde

Wenn du dir unsicher bist, dann könntest du dir auch eine Zweitmeinung bei einem Fußchirurgen einholen.

Mfoosix03


Hallo Schneehexe,

da, wo ich wohne, muss man froh sein, in 5 Wochen einen Termin bei einem Orthopäden zu bekommen, dann wartet man noch ein paar Wochen auf einen Termin für das MRT, wenn ich mir eine zweite Meinung einhole, ist es Frühjahr / Sommer und da lasse ich die OP nicht machen.

Es ist ja keine Arthroskopie wie ich schrieb, sondern es muss ein richtiger Schnitt gemacht werden. Ich ziehe das jetzt durch, denn noch weiter täglich IBU schlucken ist - wie oben richtig erwähnt - auch nicht das Wahre.

Auf jeden Fall werde ich eine Teilnarkose wählen und lasse mich am Aschermittwoch aufschneiden. Ich hoffe der Narkosearzt hat nix mit Fasching am Hut....

LG Moosi03

S"ch:neehexxe


da, wo ich wohne, muss man froh sein, in 5 Wochen einen Termin bei einem Orthopäden zu bekommen, dann wartet man noch ein paar Wochen auf einen Termin für das MRT, wenn ich mir eine zweite Meinung einhole, ist es Frühjahr

Geht bei uns auch nicht schneller ;-) ich bin 100 km gefahren wegen meinem Fuß

Alles Gute für die OP :)*

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