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Orthopäde behandelt rückenschmerzen nicht

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naja hat auch viel mit Eigeninitiative zu tun.. mich wunder warum dir bei der letzten Physiotherapie keine Übungen gezeigt wurden wie du aktiv eben selbst auch zuhause was machen kannst.. weil fürs Muskeln durchkneten kann man auch zum massieren gehen ;-)

Wie auch immer.. hab dir eh schon geraten ruf doch "deinen" Orthopäden einfach an und frag ihn warum du keine Physio bekommst, was dagegen spricht usw ;-) dann hast du eine Antwort aus erster Hand.

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Für Physiotherapie gibt es nun mal sehr enge Budgets. Mein Chirurg war nach OP's immer sehr großzügig; in der Zwischenzeit hat er aber durchaus mal mit Verweis aufs Budget Physiorezepte verweigert und mich an meine Hausärztin verwiesen.

Hintergrund: Ich hatte in über 10 Jahren ber 500 Physio-Termine auf Kassenrezept. Das ist eine Menge und war auf etliche eher experimentelle OP's zurückzuführen; gebracht hinsichtlich der Arthrose hat es aber genau nix. Und auch die Folgeprobleme wie ISG etc. (oben geschildert) waren ziemlich unbeeindruckt.

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Oh, die Lage hat sich hier entspannt... :-D

Meine Tante hat ne halbe Woche vor mir eine neue Hüfte bekommen und war sofort schmerzfrei. O.k., anfangs mit Schmerzmitteln, aber ich war mit dem Knie trotz Schmerzmitteln nach der OP nicht schmerzfrei. Sie ist jetzt seit 7 Wochen operiert und es geht ihr richtig gut. Das ist auch so das allgemeine Feedback, was ich so bei der Reha mitbekomme...Mag es sicher den Einen oder Anderen geben, bei dem es nicht ganz so schnell geht...der überwiegende Teil ist offensichtlich hochzufrieden. :)^

Bezüglich der Klinik würde ich mich auch etwas auf mein Bauchgefühl verlassen...Mein Orthopäde hat mich ja operiert...der steht auf keiner Focus-Liste, aber das Vertrauensverhältnis ist da. Und ich halte ihn auch für einen sehr guten Chirurgen...Macht jetzt auch die komplette Nachbehandlung, was dadurch für mich eine runde Sache ist.

Im Übrigen ist MIR das wumpe, für wie kaputt mein Chef und meine Kollegen mich halten. Ja, ich habe leider einige Baustellen. Die habe ich mir nicht ausgesucht, aber ich stehe dazu. Möge Jeder glücklich sein, der komplett oder überwiegend gesund ist. Zum Glück befinde ich mich auch in einem langfristigen Beschäftigungsverhältnis, was durch die Fehlzeiten nicht gefährdet ist.

Nach den OPs habe ich immer reichlich Physiotherapie bekommen und auch vor meiner letzten Schulter-OP hatte ich 3 Rezepte in Folge. Es geht schon, wenn der Arzt will. Aber das Eine ist das, was er darf (was ja abhängig ist von dem Krankheitsbild) und das Andere das, was er auch will (da kommt das eigene Budget ins Spiel).

Treppensteigen nach der Reha geht schon wieder...Vielleicht nicht gerade mit dem Wasserkasten in der Hand... ;-)

M{ar-ysmith


Ich war bei meiner hausärztin. Die war zwar sehr verständnisvoll, aber auch nicht sehr hilfreich. War auch nicht zu erwarten, sie ist keine orthopädin, sondern internistin. Über den orthopäden sagte sie: der ist halt so, sagen andere auch. Über die krücken hat sie den kopf geschüttelt.

Ich hab in drei wochen einen termin bei einem anderen orthopäden, der sich lt. Bewertungen zeit nimmt.

Ich hatte heut früh kaum schmerzen, erst im büro. Das sitzen vor dem bildschirm tut mir nicht gut, ich hatte da wieder einseitige kreuzschmerzen und poposchmerzen und konnte dann kaum laufen. Ich muss mal mein keilkissen suchen, vielleicht hilft das.

Sogar im auto sitz ich besser, da vergingen die schmerzen wieder. Mit linker tep kann man bald automatikauto fahren, hab ich gelesen. Wenigstens was.

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Du darfst Dich bloß nicht im Falle eines Unfalls dabei erwischen lassen, humpelnd aus dem Auto auszusteigen, möglichst noch mit Krücken... ;-)

Das haben wir in der Reha gerade ausführlich ausdiskutiert . Es gibt keine offizielle Richtlinie, es darf Einem aber nicht nachgewiesen werden können, dass man eventuell eben nicht fahrfähig war...

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Wir haben mittlerweile teilweise höhenverstellbare Schreibtische, an denen man zwischendurch auch mal stehen kann...

M=arysLmitxh


Nach der reha sollte es gehen mit dem autofahren. Ich brauch das linke bein ja nicht zum fahren.

Langes Stehen ist auch nix. Öfter mal aufstehen schon eher. Ist halt nicht so bequem wie mein liegesessel. Apropos aufstehen, ich muss dann mal nach meinem kissen suchen.

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Die Schreibtische lassen sich mit Knopfdruck schnell hoch und runterfahren, meine Kollegen finden das klasse, weil man eben auch einfach mal ein paar Minuten stehen kann zwischendurch.

Mit dem Autofahren: nicht alles was geht, ist auch erlaubt. Letztendlich muss das auch Jeder selbst entscheiden, es gibt Einem Niemand die Freigabe. Ich schreibe das nur, weil wir da auch heftig diskutiert haben. Wobei das hier in der Großstadt in meinen Augen Jammern auf hohem Niveau ist, weil man wirklich mit Bus und Bahn gut überall hinkommt, wenn man nicht gerade ganz am Stadtrand lebt.

Und was nach der Reha geht ist komplett unterschiedlich: Manche schleppen sich auch danach noch ziemlich an den Stützen, Andere sind völlig fit.

Ein Hüftpatient ist da, der ist schon ohne Gehstützen aus dem KH gekommen und fährt mit dem Rad nach Hause...Da muss man das einfach auf sich zukommen lassen, was dann geht.

Meine Tante fährt auch schon Auto seit Reha-Ende. Aber wirklich nur kurze Strecken zu ihren Therapien.

M#arys#mith


Ich hab mir ja letzte jahr extra ein automatikauto gekauft. Damit braucht man das linke bein nicht. Das fahren ist da nicht das problem, höchstens dass die hüfte nicht zu sehr abgeknickt ist.

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Zum Einen das, zum Anderen muss man ja bei einer plötzlichen starken Bremsung auch mit dem ganzen Körper reagieren können. Aber das brauchen wir nicht auszudiskutieren, das ist offenbar auch Jedem selbst überlassen, wie er das halten will...

Ich könnte sicher auch schon fahren, ich mache es aber noch ne ganze Weile nicht, weil ich eben nicht für kritische Situationen meine Hand ins Feuer legen könnte, dass die Kraft schon ausreicht.

MzaryWsmitxh


Knie soll auch kritischer sein als hüfte. Hab ich schon öfter gehört. Bei der rechten hüfte dauert das autofahren auch länger.

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ES wird grundsätzlich in den Rehakliniken von 12 Wochen Fahrverbot ausgegangen. Egal welche Seite und egal ob Knie oder Hüfte. So lange soll man nämlich auch bei Vollbelastung mit Krücken laufen, weil erst dann muskulär wieder ausreichend Stabilität da ist. Und so lange ist Autofahren tabu. War be mir mit dem Knie so (und sogar etwas länger, da ich mich nicht so sicher fühlte). Und meine Eltern haben innerhalb von 18 Moanten jetzt 3 Hüften bekommen, 3 verschiedene Kliniken und Rehakliniken. Überall dieselbe Auskunft.

Wenn man meint, wg. linker Seite und Automatik eher fahren zu können: Man muss sich vor Augen führen, dass - solange Krücken dabei - kein Versicherungsschutz besteht. Da braucht nur ein anderer blöd zu fahren und es knallt unverschuldet: Man ist dennoch dran. Sollte man sich gut überlegen.

cSrietcha4rlixe


Also das ist echt schonder Hammer, was hier alles getan wird, um eine OP zu umgehen ;-D

Als ob OP gleich Schlachtung bedeutet.

Ich habe einen Dauerschmerz im Handgelenk, war gestern beim Chirurgen, der hat mir dann locker erklärt, dass er ein Stück aus meiner Elle sägen wird ....

das war zugegeben schon schockierend, aber hey, ich bin keine 80 (und selbst dann)- ich will den Schmerz los werden. Wenn Du Krücken ablehnst, von P zu P rennst und Dir sogar ein Automatikauto kaufst, kann der Schmerz echt nicht so groß sein... dann lass' die Ärzte doch einfach in Ruhe, wenn Du eh nicht auf sie hörst. Wozu gehst Du noch hin? :-|

aIpril4x5


@ criechcharlie

Toll das du so begeister von der OP bist wo ein Stück der Elle herausgesägt wird. Hast du eine Garantie das die Schmerzen dann weg sein werden? Hast du garantiert nicht. Bei mir hat die OP nur noch mehr Probleme verursacht, so das ich mittlerweile seit 8 Jahren mehr Beschwerden habe als vorher obwohl die da auch schon krass waren. Was bei anderen vlt. das non plus Ultra ist muss bei einem selber noch lange nicht das beste sein. Deshalb sollte man alles genau abwägen.

Bei jedem ist der Heilungsverlauf nun mal anders.

Sicherlich ist es nicht zu verstehen wenn man Hilfsmittel wie Krücken aus Eitelkeit nicht nutzt obwohl sie das Bein und den Rücken entlasten, aber überstürzt eine OP zu machen ohne eine Zweitmeinung ohne sich über geeignete Kliniken zu informieren würde ich auch nicht machen. Daraus der TE eine Vorwurf machen das sie sich informiert finde ich nicht gut. Es gibt zwar einige Punkte wo man wirklich nur mit dem Kopf schütteln kann, aber ich denke auch sobald der Leidensdruck richtig stark wird, wird sie auch ihre Krücken nehmen und auch in die OP einwilligen. Man kann nur Tips geben aber ob sie angenommen werden, ist eine andere Sachen. Des Menschenwille ist sein Himmelreich.

cfriBechharnlie


Toll das du so begeister von der OP bist wo ein Stück der Elle herausgesägt wird. Hast du eine Garantie das die Schmerzen dann weg sein werden? Hast du garantiert nicht.

Nein, natürlich nicht. Zumal ich ja auch noch immunsuprimiert bin.

Aber es ist halt die einzige Chance. Wenn ich nichts mache, wird der Schaden immer größer und der Schmerz geht garantiert NICHT weg. Und diese Garantie will ich NICHT haben.

Denn die ist sicher. Bei der Option ist sie das nicht und ich nehme die Chance der Varietät.

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