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Knie OP - bitte dringend um Erfahrungen

S{ch/mid#tix70


@ heute_hier

Habe Dir ne PN geschickt!

MQe{ssa/ggixo


Durch das dauerhafte Humpeln werden dann auch u.U. andere Gelenke durch die Fehlbelastung in Mitleidenschaft gezogen.

Bei war es die Halswirbelsäule, die meinen ständigen Kopfschmerz verursachte,

das 2. Knie war ebenfalls schon "beleidigt".

Abgesehen davon hat sich eine O-Stellung des linken Beines entwickelt. Wurde bei der OP wieder in die gerade Achse gestellt.

Wie schon Schmidti schrieb, wichtig ist die Vorinformation!

Über die Jahre war ich bei 5 verschiedenen Orthopäden mit verschiedenen Operationsmethoden.

Mir war wichtig, dass ich einen Orthopäden gewählt habe mit einer eigene Ordination, insofern habe ich alle Vorzüge ausgeschöpft.

Dass er seine Ordi in 3 Minuten Entfernung von meiner Wohnung hat......kann ich nur sagen: sieh das Gute liegt so nah!

Erkundigt euch nach welchen Methoden operiert wird. MyKnee wurde bei mir angewandt. Bei Google nachzulesen.

Wildkater

Sie operieren halt gern

Wenn der Schmerzpegel schon sehr hoch ist, dann muss es sein!

Alles Gute aus Wien!

Sxc:hm)idtix70


Myknee scheint in Deutschland kaum verbreitet, kannte ich auch nicht.

Ich habe ein Knie "von der Stange".

MNessSagagxio


Ich habe ein Knie "von der Stange".

:)= ;-D @:)

Ach ich Luxusweib..........habe ein maßgeschneidertes Knie!

Sbc4hmid(ti7x0


Es sei Dir gegönnt....Ich gehe mal davon aus, dass mein Modell von der Stange ordentlich ausgewählt und angepasst wurde, das ist schon ok für mich...Bin halt bescheiden... o:)

haeut\e_hixer


Interessant.

Mit dem My-Knee-Ansatz ist es sicherlich Luxus. Ob es das schon in Deutschland gibt? Bezahlt das die Krankenkasse? Hast du das selber bezahlen müssen, Messagio?

Habe noch eine andere Frage: Meine Mutter hat Übergewicht, was sicher nicht zuträglich ist bei der Genesung nach einer TEP. Sie isst schon sehr wenig und auch bewusst. Leider mangelt es an Bewegung - auch wegen den Knieproblemen. Sie geht zweimal die Woche zur Aquagymnastik. Das war es dann auch schon an Bewegung in ihrem Alltag.

Hat jemand vielleicht dazu eine Idee?

Sichmmid#ti7x0


Aquagymnastik ist doch schon mal super! Das ist ja auch was für die Reha hinterher.

Über wieviel Übergewicht reden wir denn? Ist im normalen Rahmen an sich kein Ausschlußkriterium, weil sich ja da oft auch die Katze in den Schwanz beisst: Schmerzen verhindern Bewegung, wenig Bewegung begünstigt Übergewicht. Vielleicht würde sie sich ja auch wieder mehr bewegen, wenn es schmerzfrei ginge?

In der Reha waren ja auch Frauen in den 70ern und 80ern...Die haben ja dann auch eh einen anderen Anspruch an die Beweglichkeit hinterher. Ich vermute, dass bei den Meisten die schmerzfreie Bewältigung des Alltags im Vordergrund stehen dürfte.

Das will ich aber auch nicht verallgemeinern. Ich habe mich da sehr nett mit dem Chefarzt der Reha unterhalten, der sagte, es gebe ganz viele "junge Alte", die noch sehr fit sind und einen hohen Bewegungsanspruch haben und dann aber auch viele "alte Junge", bei denen er teilweise die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde wegen der fehlenden Motivation zur Bewegung (und das bezog sich nicht auf die Einschränkungen nach einer OP).

MUessag]gixo


Meine Mutter hat Übergewicht, was sicher nicht zuträglich ist bei der Genesung nach einer TEP.

Habe ich auch! Außerdem bin ich schon 71.

Mein Orthopäde meinte nach der OP:" Es war ein weiter Weg bis zu ihrem Knie!" :-o

Bezahlt das die Krankenkasse? Hast du das selber bezahlen müssen, Messagio?

In Ö. bezahlt es die Krankenkasse, diese Methode wurde in diesem speziellen Krankenhaus entwickelt.

Wird speziell angepasst und in der Schweiz erzeugt.............wie bei einer Zahnkrone.

Ich hätte etwas bezahlen müssen, wenn ich die OP abgesagt hätte.

M\ess@ag$gxio


Es ist mir klar, dass ich dir damit nicht helfen kann.

Link zu meinem Krankenhaus, Barmherzige Schwestern in Wien→MyKnee

[[http://www.momentum.or.at/de/orthopaedie/knie-myknee/]]

MbessaBggio


Gerade nachgeschaut, es gibt diese OP Technik auch in Deutschland. Da sie 30% teurer ist als die herkömmliche OP wird sie seltener angeboten.

Aber zum Nachlesen.

[[http://www.momentum.or.at/de/orthopaedie/knie-myknee/]]

MyessTaggxio


Jetzt habe ich es richtiggestellt:

[[http://www.gesundheitszentrum-winterberg.de/myknee-neues-operationsverfahren-im-st-franziskus-hospital-winterberg/]]

hleute_6hiexr


Guten Morgen @:)

Wieder einmal freue ich mich über eure Antworten.

Was das Übergewicht anbelangt, kann ich nur schätzen. Sie trägt Kleidergröße 46 und ich denke es sind ca. 20 Kilo zuviel. Es ist im Rahmen meiner Meinung nach, denn sie sieht gut aus :)z

Aber für die Knie-OP wäre es sinnvoll, etwas abzuspecken. Ich habe ihr zu einer Fastenkur geraten.

@ Schmidti

Sehr witzig das mit den jungen Alten und alten Jungen. So etwas habe ich auch oft gedacht hinsichtlich der Einstellung von Menschen. Es gibt 20-Jährige, die sind im Kopf schon 50 Jahre und benehmen sich auch so. Das ist eher nicht positiv gemeint.

Ja, die Katze beisst sich da in den Schwanz was die Schmerzen bei Bewegungen anbelangt. Aber auch zuvor war sie nicht sportbegeistert. Wir Kinder (3 an der Zahl) haben uns da den Mund fusselig geredet - leider vergebens. Für die Anmeldung in ein Fitness-Studio hat es nicht gereicht oder andere sportliche Aktivitäten. Ich denke, meine Eltern sind so ziemlich normale Zivilisationsopfer und leben wie viele: alle Strecken werden mit dem Auto erledigt. Ich hoffe so sehr, dass nach der OP die neue Beweglichkeit genossen werden kann :-D

Meine Agilität habe ich sicher nicht von ihr geerbt. Zwei Stunden im Kino ruhig sitzen geht schon an meine Schmerzgrenze ]:D

@ Messaggio

Die links sind gut. Es lesen hier auch Österreicher mit, denen es helfen kann ;-)

Gut zu wissen, dass die Methode auch schon in Deutschland angeboten wird. Da hat man eine Diskussionsgrundlage für den Arzt. Habe ein Video auf youtube zu My Knee angeschaut. Das hat mich die Angstproblematik doch sehr deutlich spüren lassen. Ich hatte die ganzen 5 Minuten Gänsehaut und möchte mir meine Mutter bei dieser OP gar nicht vorstellen. Am liebsten würde ich dabei sein und ihr die Hand halten. Vorher und nachher werde ich bei ihr sein.

Wie sieht es eigentlich mit der Narkose aus? Bekommt der Patient Vollnarkose, so dass er die ganze OP verschläft? Kann man in der Hinsicht Wünsche äußern? Meine Mutter hat wahnsinnig Angst, dass sie etwas von der OP z.B. bei einer lokalen Betäubung zuviel mitbekommt. Das kann ich gut nachvollziehen.

Einen Sonntagsgruß an alle Kniegeplagten @:)

MSessa[ggixo


Wie sieht es eigentlich mit der Narkose aus? Bekommt der Patient Vollnarkose, so dass er die ganze OP verschläft? Kann man in der Hinsicht Wünsche äußern?

Das war auch meine Frage!

Mein Orthopäde sagte mir sehr klar, dass es für die Patienten und auch für das Ärzteteam besser ist, eine Narkose zu geben.

Denn es wird doch ziemlich heftig gesägt und gehämmert und das sollte deine Mama nicht mitbekommen.

Nach dem Aufwachen war mein Arzt bei mir und ich erklärte ihm, eigentlich könnte ich sofort nachhause gehen, denn ich spüre überhaupt nichts.

Seine Antwort war: "Warten wir die erste Nacht ab."

Ja, die ersten 2 Nächte waren- ich sage jetzt- zum Aushalten. Die Schmerzbekämpfung war dementsprechend.

Auf dem Rücken liegen war eher anstrengend, aber nach 3 Tagen war ein vorsichtiges seitliches Drehen erlaubt.

Alles erträglich - zum Vergleich zu den jahrelangen Schmerzen und Einschränkungen.

Ich muss immer wieder betonen →→ hätte ich mich doch schon früher unter das Messer begeben !

MtesFsaggaixo


@eine Narkose zu geben.

Vollnarkose meinte ich

S{cIhmiidtix70


Ich trage ja leider auch Konfektionsgröße 42, bin aber sicher dabei noch beweglicher und sportlicher als Mancher mit 36/38. Ich kam auch nur mit dem Chefarzt dadurch ins Gespräch über den Sport, weil ich in der Reha meine Walkingschuhe anhatte, an denen mein Zeitmesschip dran ist (den ich hoffentlich wieder für den Frauenlauf 2017-Walking_ nutzen werde). Und er gleich sagte, als ich das Zimmer betrat "Frau Schmidti nimmt an Wettkämpfen teil" ;-D Da erzähle er eben, dass er selbst mal Marathon gelaufen sein und so ergab sich das Gespräch über die Bewegung...Sport hat ja auch immer zu meinem Leben gehört, ich musste dann allerdings mit 15 wegen des Knies mit der Leichtathletik aufhören. Habe dann aber nach den Knie OPs mit Anfang 20 wieder angefangen, wenigstens ein bissel was zu machen. Und ich freue mich drauf, dass das hoffentlich bald alles wieder schmerzfrei geht! Und mir reicht dann auch Aquagymnastik (mache ich im tiefen Wasser), walken, Radfahren, spazieren gehen...Muss kein Hochleistungssport sein, ich muss auch nicht Skilaufen und joggen gehen, aber ich möchte mich altersgerecht bewegen (o.k., eben nicht so wie manche Freundinnen es nicht tun ;-) )

Ich war auch entsetzt, als mein Orthopäde meinte, viele Patienten, die an der IRENA teilnehmen (@Messaggio: das ist hier ein Anschlussprogramm der dt. Rentenversicherung, bei dem man 2x die Woche für 2 Stunden jeweils zum Training ins Rehazentrum geht...Gymnastik, Nordic Walking, Ergometer, Kraftraum, Bewegungsbad), wollten keine Physiotherapie mehr zusätzlich, sei ihnen zu viel... :-o Ich nehme alles mit, was mir bezahlt wird und was mir Kraft und Beweglichkeit ins Bein/Knie zurückbringt....

Die Narkose richtet sich natürlich nach dem Gesundheitszustand des Patienten. Bei mir war keine Frage, dass ich eine Vollnarkose bekomme. Zusätzlich hatte ich einen Femoralisblock. Da wird der Oberschenkelnerv betäubt, so dass man wirklich erst mal mit einem tauben und nicht schmerzenden Bein aufwacht. Leider haben sie mir den Nerv dabei etwas beschädigt, anderes Thema...Für diese Betäubung wurde ich aber im Vorbereitungsraum schon kurz schlafen gelegt, weil das offenbar sehr unangenehm ist, wenn der Anästhesist da reinspritzt. Ich bin dann wach in den OP bekommen und habe dann da die Narkose bekommen.

Ehrlich gesagt mag ich keine Videos einer solchen OP sehen, egal nach welcher Methode. Ich habe ja meinen OP Bericht, das reicht meinem Vorstellungsvermögen völlig aus, wie das abläuft. Es ist wirklich eine Handwerksarbeit.

Das Gewicht Deiner Mutter halte ich jetzt nicht für zwingend problematisch, sie sollte danach nur fit genug sein, sich dann an den Gehstützen fortzubewegen. Meine Prothese ist ja zementiert, ich durfte damit im Wesentlich sofort belasten, das ist schon nicht ganz so anstrengend als wenn man gar nicht auftreten darf, aber etwas Kraft braucht man schon...

Meine OP hat 1,5 Stunden gedauert, ich glaube 2,5 bis 3 Stunden nach Beginn war ich auch schon wieder in meinem Zimmer. Ich hatte ja keinerlei Intensivbetreuung danach. Habe aber relativ viel Blut verloren und hatte ganz schön Kreislauf. Durfte daher auch erst am 3. Tag alleine hoch zur Toilette und so, am 2. Tag, an dem das vorgesehen war, ging nur Stehen neben dem Bett.

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