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Orthopädische Antidekubitus Matraze zur Schmerztherapie

PGink_fluFffy_xUnicorn hat die Diskussion gestartet


Hallo mir wurde eine solche Matratze verodnet siehe fadentitel. Ich habe diese per Rezept verordnet bekommen ebenso ein Attest warum diese Verordnet wurde. Nun wurde die matratze aus kostengründen abgelehnt. Jedoch gibt es für diese eine sogenannte Fallpauschale die immer in der selben summe ausfällt. Somit konnte die begründung der ablehnung zu teuer nicht nachvollzogen werden, von meinem Sannitätshaus.

Zumal eine Begutachtung durch eine Krankenschwester die notwendigkeit klar begründete. Rote Druckstellen am Rücken, Schultern, sowie Linker Arm, Linkes Bein.

Die Krankenkassen sind ja auch in der pflicht solchen dingen vorzubeugen oder wenn bereits eingetreten schlimmeres abzuwenden.

Mein Widerspruch ging vor den Widerspruchsausschuss der kasse und wurde ebenfalls abgelehnt.

Kann ich denn noch etwas tun?

Es gibt mittlerweile 3 Atteste von 3 unabhängigen Ärzten sowie ein Gutachten einer Krankenschwester.

Aufgrund meiner diagnostik ist es bereits bekannt das ich zu druckstellen neige. Ich Liege auch Mittags und <nachmittags jeweils noch im Bett zur Entlastung des Rückens.

Was kann ich denn noch tun? Um das ganze zeitnah zu erhalten?

Danke an alle lesenden für die Mühe.

Antworten
aMl-pkhawoLelfin2+010


Ich weiß auch nicht, was du noch tun kannst, serentity_firefly.

kjlagemxauer


Ich weiß auch nicht, was du noch tun kannst, serentity_firefly.

alphawoelfin2010

Sie hieß serenity_firefly! ]:D

s\chnucpCfen08


Willkommen zurück :=o

h8eu,te_6hiexr


Schön, dass hier irgendwelche Vermutungen bezüglich der TE getroffen werden. Was hat das mit dem Thema zu tun ???

Wenn alle Kanäle auf stur schalten, würde ich persönlich mit den Entscheidungsträgern in Kontakt treten. Telefoniere mit den Leuten, vereinbare Gesprächstermine ... es lässt sich leichter etwas klären als über Briefe. Da fällt das Abbügeln enorm leichter, als wenn die konkrete Person einem gegenüber sitzt.

Ich drück dir die Daumen :)^

tZhe"-9caver


Was du tun kannst, steht auf dem Ablehnungsbescheid, den du bekommen hast: Klagen vor dem Sozialgericht. Dauert größenordnungsmäßig 6-12 Monate und iob du irgendwelche Erfolgsaussichten hast, kann dir ohne Kenntnis der näheren Umstände niemand sagen.

PlinkR_flufkfy_Unxicorn


Vielen Dank für die Antworten

@ heute_hier

Ich war schon mehrfach persönlich vor ort leider konnte bisher keine lösung für das problem gefunden werden.

@ the-caver

Danke es gibt also wohl keine alternativen das ganze aussergerichtlich zu lösen?

Das verfahren kommt nun vor das sozialgericht pkh Antrag wurde bewilligt.

Mir wurde von meinem Anwalt mitgegeilt das so ein verfshren durchaus jahre dauert. Wenn es wie du sagst 6 bis 12 monate dauert wäre dies doch wünschenswert.

oInodixsep


Hallo! Ich weiß nicht, was Dir eine Gerichtsentscheidung in ein bis mehreren Jahren bringen soll? Ich wette, die Krankenkasse geht in die Berufung, falls sie verliert. Ich weiß auch nicht, was eine Dekubitus-Matratze bringen soll, da Du ja zeitweilig am Tag aufstehst. Vielleicht kriegst Du die Matratze dann in 2 Jahren endlich und stellst fest, dass sie für Dich nicht geeignet ist... Meines Wissens ist die aus Kunststofffolie. Für eine zeitnahe Hilfe musst Du wohl selbst zahlen, oder mal bei einem Internetauktionshaus nach einer Gebrauchten gucken.

k(ran(kgem9elxdet


Mir wurde von meinem Anwalt mitgegeilt das so ein verfshren durchaus jahre dauert.

Pink_fluffy_Unicorn

Geiler Anwalt, nicht schlecht!

Aber wenn das eh noch Jahre dauert, dann frage ich mich, ob sich das alles lohnt.

Das ist, als wenn man Schmerzen hat und es Jahre dauert, bis die Tabletten geliefert werden.

Da wartet man ja dann nicht drauf.

Oder ist es nicht so schlimm, serenity_firefly?

LGiakn-Jixll


Du hattest doch eine Reha mit dem Ziel, dich wieder mobiler zu bekommen. Natürlich ist es da nicht gut, den ganzen Tag im Bett verbringen zu wollen. Deine Krankenkasse ist darüber mit Sicherheit im Bilde, woran es krankt.

k4rWankgeemelNdxet


Genau, da war ja noch die Reha. Aber die mußtest du ja wegen Grippe abbrechen. Du wolltest dort schmerzfreier werden und abnehmen. Als du in der Klinik warst, sagte man dir, dass man dir dort eh nicht helfen könne.

Das war ja ein Reinfall.

Ist was Neues in Sicht? Vielleicht können die dann, wenn sie die Notwendigkeit sehen, mit der Matratze noch helfen.

Pjinkw_fluf%fy_Unicoxrn


@ onodisep

Diese Matratzen sind nicht aus Kunststoff sondern aus Kaltschaum

Die ins Hilfsmittelverzeichnis unter Pos.-Nr. 11.29.05.0011 aufgenommene Antidekubitusmatratze unterstützt wirksam bei der Prophylaxe und Therapie von Dekubitus (Wundliegen). Zwei verschieden harte Polyetherschäume bilden die stabile, stützende und gewichtsmäßig relativ leichte Basis für die darüber befindliche Kaltschaum-Oberschicht. Dieser 3-schichtige Aufbau verhilft Menschen mit Dekubitusproblemen zu einer druckentlastenden, aber durchblutungsfördernden Weichlagerung – völlig unabhängig von Zonen, auf welche die Proportionen der einzelnen Personen passen müssten.

Eingesetzt werden diese Matratzenmodelle v.a. in Kliniken (Intensivmedizin), Rehakliniken, Pflege-Einrichtungen (z.B. Pflegeheime) oder auch im Privatbereich (z.B. in der häuslichen Pflege

quelle [[http://www.franke-matratzen.de/produkt/antidekubitusmatratze/]]

Die versorgung bringt also zu jeder zeit etwas. Da gerichtsverfahren eine gewisse zeit in anspruch nehmen kann ich die dauer des verfahrens nicht beinflussen.

Das die Versorgung geeignet ist hat unter anderem eine krankenschwester bestätigt nachdem ich untersucht wurde.

@ krankgemeldet

Ob sich das verfahren lohnt kann wohl so nicht veralgemeinern es geht ja nicht darum ob sich das lohnt, sondern darum ob man eine medizinische versorgung erhält oder diese eben versagt wird.

So betrachtet nehme ich an würde jeder um eine medizinisch notwendige versorgung kämpfen.

Es wäre ungefähr so als würde man einem krebskranken die chenotherapie verweigern obwohl diese den krebs besiegen kann. Was würde der die betroffene wohl tun? Ich nehme an um das mediksment das sein leben retten kann mit allen mitteln kämpfen.

Ncanni#77


Naja die Rehaklinik war ja mal wieder die falsche und man konnte nix mit ihr anfangen und dann wurde ja wegen Krankheit abgebrochen.

Das Pflegebett gibts auch nicht, da wil man eben jetzt wenigstens eine Antidekubitus Matratze. Und nächste Woche wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben. %-|

tFhe-cRavexr


Der Anwalt wird wohl Recht haben mit der Verfahrensdauer - das ist natürlich regional unterschiedlich. Außerdem steigt gerade die Überlastung der Sozialgerichte (zumindest der kammern, die für SGB V zuständig sind) gerade massiv an, weil die Kassen von KLiniken keine Widersprüche gegen MDK-Gutachten mehr akzeptieren - allein meine 8-Betten-Abteilung bereitet gerade 10 Klagen vor...

Warum brauchst du die MAtratze überhaupt? Die Krankenkasse übernimmt Hilfsmittel nur dann, wenn sie zur *Behandlungs*pflege benötigt werden. Die Verhinderung von Dekubiti bei bettlägerigen Pflegebedürftigen gehört aber zur Grundpflege, ist also Sache der Pflegeversicherung.

Abgesehen davon: Warum brauchst du die Matratze? Das hier

Ich Liege auch Mittags und <nachmittags jeweils noch im Bett zur Entlastung des Rückens.

klingt nicht nach dauernder Bettlägerigkeit. Und da es keine Form von Rückenschmerzen gibt, die mit dauernder Bettruhe behandelt wird, dürften die Chancen auf die Matratze wohl ziemlich gering sein.

m*arciposxa


Geht es immer noch um das extrabreite Pflegebett bzw. Matratze, weil Du Deinen Partner mit im Bett unterbringen willst - oder ist das nun ein neue Forderung von Dir?

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