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Welches Mrt liefert besserer Bilder vom Handgelenk?

l!i&ebes=lebxen hat die Diskussion gestartet


Hallo,

diese Frage richtet sich eher an Experten. Gibt es die hier? Falls jemand eine Idee hat, wo man sonst unabhängige Infos bekommt, nur her damit...

Verdachtsdiagnose des Orthopäden:

Tendovaginitis Hand re

Arthralgie d. Hand re

Soll gesichert werden durch MRT re Handgelenk besprochen.

Ein Kontrastmittel möchte ich nicht verwenden - ich denke das muss mit guten Geräten auch so gehen und der Nutzen der Diagnose steht in keinem günstigen Verhältnis zu dem Risiko durch das Kontrastmittel.

Zur Auswahl stehen

GE Discovery 750 mit 3T

GE Optima 430s mit 1.5T optimiert für Extremitäten

Die Untersuchung mit dem Optima 430s ist auf jeden Fall angenehmer, da nur das Handgelenk in die Röhre gesteckt wird. Das Bild soll laut GE bei Handgelenksaufnahmen deutlich besser sein als bei vergleichbaren Full-Size 1.5T-Geräten.

Falls das Discovery 750 mit 3T dennoch deutlich bessere Bilder liefert, wäre ich dafür jedoch offen, insbesondere, da ich kein Kontrastmittel verwenden möchte.

Ansonsten kommt es sicher auch auf den Radiologen an, aber die kann ich schlecht vergleichen. Das Discovery steht in einer Klinik vor Ort, das Optima in einer radiologischen Praxis 30 km entfernt.

Die Diskussion um die Sicherheit von Kontrastmitteln soll nicht Fokus dieses Fadens sein, danke!

Antworten
BVigBabngJuxle


dies hier ist ein laienforum. ich bezweifel also, dass du hier deine experten findest, welche sich mit verschiedenen mrt-gerätetypen auskennt.

wie kommst du eigentlich darauf die verschiedenen geräte zu recherchieren und zu vergleichen? ich frage mich das nur, weil ich da nie im leben drauf kommen würde. mir würde es reichen, dass wenn ich einen termin für ein mrt vereinbare (dort muss man ja angeben was untersucht werden soll) die dortigen mitarbeiter dort schon genau wissen, was ihr mrt-gerät kann und ich würde es abhängig machen, wo ich relativ früh einen termin bekommen kann...

mrts von der hand hatte ich schon zwei und da wurde/wird erfahrungsgemäß eh selten kontrastmittel gegeben. deine verdachtsdiagnosen sollten mit beiden geräten sicher gestellt oder widerlegt werden können. es kommt da wohl eher weniger auf den gerätetypen an, als auf die fähigkeiten des auswertens der bilder durch den radiologen.

l7ie8be-sleben


Hallo Jule,

ich hatte auch Zweifel, dass sich hier jemand auskennt. Aber ich wüsste auch nicht, wen ich da fragen soll.

Da es sich bei einer der Verdachtsdiagnosen um eine entzündliche Erkrankung handelt, hatte mir das Krankenhaus schon eine Kontrastmittelgabe in Aussicht gestellt. Auf mein Insistieren hin, machen sie es jedoch auch ohne. ("Kann sein, dass dann im Befund steht, dass ohne Kontrastmittel keine endgültige Aussage getroffen werden kann." Die machen also "zur Sicherheit" eine risikobehaftete Kontrastmittelgabe...)

Warum ich die Geräte vergleiche? Ich bin technisch interessiert und es gibt schon enorme Unterschiede in der Leistungsfähigkeit dieser Geräte, die Technik entwickelt sich ja ständig weiter. Überleg dir mal wie viel besser die Handycameras in den letzten 10 Jahren geworden sind... warum sollte ich dann zu einem X-beliebigen Radiologen gehen, der mich in sein altes Gerät schiebt?

Die "Mitarbeiter" sind übrigens nicht so dolle kompetent, ist mein Eindruck am Telefon gewesen... genaue Auskünfte Fehlanzeige. Der Radiologe selber kennt sich (hoffentlich) schon aus, aber von sich aus wird ja keiner eins der zwei obigen Geräte empfehlen, wenn er nichts Vergleichbares hat. Denen geht's doch auch um ihre Einnahmen. Darum habe ich selbst recherchiert.

Wenn man nicht selbst recherchiert, ist man eigentlich immer der Dumme, egal ob beim Arzt, im Supermarkt, bei der Bank oder Versicherung. Alle wollen nur dein Bestes = deine Kohle...

Es gibt auch eine Studie, die 1.5T vs. 3T bei Handgelenks-MRTs verglichen hat, jedoch finde ich sie gerade nicht mehr.

a-gnexs


Hast Du eine Niereninsuffizienz?

Was soll anhand des MRT-Ergebnisses entschieden werden?

lxiYeVbeslYeben


@ Agnes:

1. Keine Niereninsuffizienz, aber ich möchte das Kontrastmittelthema hier nicht diskutieren.

2. Es soll gar nichts entschieden werden. (Erklärt vielleicht meine Haltung zu 1. - als Vorbereitung zu einer OP würde Nutzen und Risiko evtl. anders abwägen.) Ich habe seit 2014 nach einem Umzug Probleme mit der Sehnenscheide. Mal mehr, mal weniger. Durch extreme Schonung (wirklich gar nix machen!) wird es besser, über 5 Monate war es so gut wie weg, ich konnte auch etwas mehr machen, wie z.B. Wasserkästen tragen. Dann 1 Woche Krafttraining und 2 Stunden Massage gegeben, war es wieder da. Die Massage war glaub ich das Hauptproblem. Massieren (als aktiver Part) ist seit 2014 problematisch.

Der Orthopäde wollte sich einfach nur mal ein Bild machen, weil es nicht weg geht. Interessant wäre z.B. welche Sehne betroffen ist. Die Daumensehne ist es schon mal nicht. Er musste ewig rumdrücken, bis er eine gefunden hatte, die knotig war. Eine OP kommt für mich zu diesen Zeitpunkt genauso wenig in Frage wie eine Kortisoninjektion in die Sehnenscheide.

Die Differenzierung zur Arthralgie finde ich nicht so spannend. Es ist mE eindeutig was mit den Sehnen. Vielleicht auch Karpaltunnel? Momentan weiß ich nicht, was es sonst an Therapieformen gibt. Evtl. Querfriktionsmassage 2x Täglich 15 Min. mit einem Massagegerät (Carpal rx oder manuell) oder Rotlicht, auch 2x täglich (Tendlite?)... vielleicht sollte ich dafür einen neuen Faden aufmachen, nachdem die Diagnose vom MRT da ist.

P4alm7enb)l>att


Huhu Liebesleben...,

wenn es der Karpaltunnel sein sollte, könnte das ein Neurologe recht schnell heraus finden und das ohne Kontrastmittel...., vielleicht auch noch eine Möglichkeit?

Lieben Gruß

lviebesle9bexn


Hallo zusammen,

ich denke, ich lasse nächste Woche mal das 3T MRT ohne KM machen und sehe was da raus kommt.

Ich liefere noch den Link nach - es geht um den Vergleich MRT des Handgelenks 1.5 vs. 3T:

[[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19940663]]

Of 140 detectable structures, 75 were detected at 1.5 T and 126 at 3 T. Overall image quality was significantly better at 3 T (3.8 vs 4.9, P = 0.002)

Von 140 potenziell erkennbaren Strukturen wurden 75 bei 1.5T und 126 bei 3T (von den Radiologen) erkannt. Die generelle Bildqualität war signifikant besser bei 3T.

Das ist doch recht eindeutig.

a;gnMes


Es soll gar nichts entschieden werden.

Dannn würde ich kein MRT machen.

S|chn!eehxexe


Kann da Agnes nur recht geben. :)z

Von 140 potenziell erkennbaren Strukturen wurden 75 bei 1.5T und 126 bei 3T (von den Radiologen) erkannt. Die generelle Bildqualität war signifikant besser bei 3T.

Das ist doch recht eindeutig.

Und dann kommt es aber immer noch auf den Arzt an, der die Bilder beurteilt ;-) bei mir lag die bildgebende Diagnostik schon zweimal ziemlich daneben

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