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Rhizarthrose - Daumengelenke

G<raua@msel hat die Diskussion gestartet


Liebe Corona,

seit JAHREN plagt mich meine Rhizarthrose und ALLES habe ich schon probiert, was zur Linderung angeboten / verschrieben wird.

Nächsten Monat werde ich den Termin beim Chirurgen haben und wahrscheinlich wird im Juli die eine und im September die andere Hand operiert werden.

Hat jemand hier diese Operation gehabt? Wie war das Resultat? Wie lange dauerte es, bis wieder "Normalbetrieb" der Hand möglich war? Wie lange hält "die Reparatur" dh. hat jemand Langzeiterfahrung?

Wie lange hat man die Hand eingeschient oder eingebunden? Folgt dann Physiotherapie? Wie lange ist man krank geschrieben?

Ich kann jeweils nur Abends hier reinschauen, würde mich jedoch über die eine oder andere "Geschichte" freuen. Danke schon mal.

Antworten
G}aggxii


Meine Kollegin wurde vor 1,5 Jahren operiert. Es wurde irgend ne schonender Methode versucht, bei der kaum was vom Knochen weggenommen wurde, dafür ein "Paket" aus sehnenmaterial genommen wurde, Sorry für die schlechte Beschreibung, weiß halt nur das was sie mir erzählt hat. Sie hatte dann 2 Wochen nen Gips, danach ne Schiene, diese musste sie anfangs ständig, später nur zum Duschen wegen Sturzrisiko tragen. Arbeiten (Bürojob) war sie nach 3 Wochen, Arztempfehlung wären 6 Wochen gewesen. Physio bekam sie nach Abnahme des Gipses.

Mit dem Ergebnis ist sie leider nicht zufrieden, Beweglichkeit schlechter als zuvor, Schmerzen kaum weniger, muss jetzt nochmal operiert werden und dann mit der gängigen Methode.

Muss aber auch dazu sagen, meine Kollegin hat sich nicht an alle "Vorschriften" der Ärzte gehalten, z.B. Schiene einfach weggelassen, KG abgebrochen da sie der Meinung war bringt nix, mehr bewegt und belastet als erlaubt,...

Wünsch Dir für die OP alles Gute

G"ra]uaymsexl


Danke für den Bericht. Wenn man es bloss wüsste... ob das Ergebnis nicht so toll ist, weil die Kollegin sich nicht an die Vorschriften gehalten hat, oder ob diese Operationsmethode keine gute ist. Ich werde mir vom Chirurgen die verschiedenen Operationsmethoden beschreiben lassen und fragen, wenn er mir eine davon angedeihen lassen will, warum die und keine andere.

Auch ich habe einen Bürojob - und jeweils 6 Wochen nicht arbeiten zu können, ist schwierig, tanzen meine Finger doch Hände dauernd auf der Tastatur und die Daumen werden für die Leertaste benötigt.

Ausserdem spiele ich Piccolo-Querflöte und müsste auch da mit 6 Wochen Unterbruch rechnen.

Ich hätte nicht gedacht, dass die Hand "so lange" geschont werden muss, weil die Operation ambulant gemacht werden wird.

G~aggVixi


Meine Kollegin war 2 oder 3 Tage stationär.

G,raua+msxel


Dankeschön. Dann werde ich in mein "Lieblingsspital" gehen. Ist zwar etwas weiter weg, dafür die Pflegenden freundlich und lieb.

BqelnitaxB.


Auf NDR Visite war gerade wieder am Dienstag ein Beitrag, wo Arthrose und Rheuma geplagte menschen durch bestimmte Gewürze, die sie täglich zu sich nahmen, Schmerzen stark reduzieren konnten, die Beweglichkeit wurde besser. Es dauerte ca. 4 - 6 Wochen, dann traten die Wirkungen ein.

Geryaua6msexl


@ Benita

Ich bin da sehr skeptisch. Meine Arthrose kam so schubweise in den letzten 40 Jahren. Früher hatte ich lange, fast schmerzlose Zeiten. Da hätte ich glauben können, dass die Gewürze wirken. Sie hätten "gewirkt", weil sowieso eine schmerzarme Zeit mit besserer Beweglichkeit war.

Vor etwa 20 Jahren wurde das Essen von 1EL Medizinalgelatine/täglich empfohlen bei Gelenkschmerzen. Ich zog das durch, bis 2kg Gelatine aufgebraucht waren. Ohne jeden Erfolg. (Die Kur dauerte fast ein Jahr.)

Auch nahm ich lange Zeit Fischölkapseln - eine zeitlang hiess es, dass das Fischöl "die Gelenke schmiert". Bei mir half es nicht. Dafür bekam ich wundervoll glänzendes Haar und tiptopschöne Fingernägel.

Auch den Versuch mit 2 Monaten Rohkost-Ernährung und sonst nichts machte ich in meiner Verzweiflung. Zuerst ging es tatsächlich besser und ich tat Jauchzen und Frohlocken. Nach einem Vierteljahr war wieder alles beim alten. Wahrscheinlich hätte ich sowieso eine schmerzarme Periode gehabt. Mit dieser Rohkost-Diät nahm ich 4kg ab, was in meinem Fall nicht unbedingt nötig gewesen wäre, denn ich habe Normalgewicht.

4x hatte ich eine Kältetherapie. Das tat gut. Solange die Gelenke kalt waren, war ich schmerzfrei. Nachher war alles beim Alten.

Meine Arthrose wuchert wie gesagt seit Jahrzehnten und jetzt soll sie "herausgeputzt" werden und ich sträube mich nicht mehr gegen die Op. Schon vor Jahren hätte ich sie machen lassen sollen und hoffte immer auf Besserung oder ein Wundermittel.

(Ich habe andernorts auch Arthrose, aber die ist nicht so einschränkend.)

Aber danke, Benita, für Deine Anregung. Vielleicht gehe ich doch noch googlen...

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