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Schwellung nach Knie-OP etc.

J%essxy8 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

im November 2015 hatte ich einen Kniescheibenbruch. Dieser wurde dann operiert mit einer Drahtkonstruktion. Da ein Stift dieser Konstruktion zu lang war, wurde dieser Draht und die Stifte frühzeitig im Februar 2016 entfernt (anstatt nach ca. 1 Jahr wie das angedacht war).

das heisst, dass ich innerhalb kurzer Zeit 2 OPs an dieser Stelle hatte.

Seit November habe ich auch ambulante Physiotherapie 2x in der Woche.

Nachdem ich schon einiges im Forum berichtet habe, ist die aktuelle Situation u.a. die, dass ich versuche mit der Beugung im Knie weiterzukommen, allerdings erst bei 90° bin. Vor einigen Wochen habe ich eine starke Schwellung in der Kniekehle festgestellt - also über die ganze Kniekehle. diese liess ich auch untersuchen- ist wohl eine geschwollene Lymphknoten. möglicherweise auch eine Bakerzyste (ist irgendwie unklar, was es jetzt genau ist).

nachdem das Knie auch vorne ziemlich Schmerzen bereitet seit ca. 1,5 Wochen stärker als üblich - mache ich weniger Übungen, die ich vorher gemacht habe, um mehr in die Beugung zu kommen. also ich soll das dann auch etwas schonen - zunächst.

Jetzt mache ich mir schon ziemliche Sorgen, da ich gerne wieder mehr machen würde und auch sollte, damit ich mit den Beugegraden weitervorankomme.

Hat jdm. hier ähnliche Erfahrungen bzw. wie seid ihr damit umgegangen?

Ich spreche hiermit die Knie-Operierten an: sowohl Leute mit Kniescheiben-OPs oder die ähnliche Erfahrungen wegen ihrer Bänder haben mögen oder diejenigen, die TEP OPs hatten - da gibt es teilweise ähnliche Probleme/ bzw. sonstige die sich mit dem Thema auskennen.

Ich suche den Erfahrungsaustausch und hoffe auch dass es da Unterstützung gibt (in welcher Form auch immer).

Antworten
S(chUmlidTti70


Hast Du mal Lymphdrainage bekommen? Das hat mir schon super geholfen.

Ansonsten hilft nur dranbleiben, wenn es um die Beugung geht und wenn es nur jeden Tag etwas ist. Ich übe auch nicht stundenlang, weil ich nicht das Gefühl habe, dass viel viel hilft. Eher die Regelmäßigkeit. Ich lege das Bein auch noch viel hoch.

Februar ist nun auch noch nicht lange her, zumal die 1. OP ja auch erst im November war...

Ich habe die TEP im Januar bekommen und habe jetzt aktiv ca. 110 Grad, passiv 115 Grad. Fehlt also nicht mehr viel, da bei 130 Grad eh Ende ist.

Ich kann je nach Tagesform besser oder schlechter beugen und auch im Laufe des Tages merke ich Unterschiede, je nach erfolgter Belastung.

Sofern es immer ein Stück weiter geht, ist für mich alles gut. @:)

J:ess6y8


Lymphdrainage wurde mir auch von der Physiotherapie empfohlen, allerdings meinen Orthopäden schon einige male gefragt danach - wieso er sich da mit Verordnung zurückhält ist mir ein Rätsel.

Physiotherapeutin meinte jetzt ich könnte von anderem Arzt verordnen lassen.

gestern war ich soo müde, nach den versch. Gängen, die ich zu erledigen hatte, wollte eigentlich schon hier antworten.

weiteres später

schön, dass zu soweit zufrieden bist, allerdings müssen wir da auch ganz schön was dafür tun... @:)

S>chm{idti7x0


Naja, geht über sein Budget, deshalb hält er sich zurück... ;-) Ich habe jetzt die 2. Verordnung bekommen, mehr gibt es dann wohl aber auch nicht.

Meine Therapeutin fällt übrigens immer wieder vom Glauben ab, wenn ich erzähle, dass ich sowohl im Krankenhaus als auch in der Reha immer darum bitten musste und das keine Therapie ist, die man selbstverständlich automatisch bekommt...

J3e!ss!yx8


das Thema Budget in diesem Zusammenhang haben die Therapeutinnen auch als möglichen/wahrscheinl. Grund genannt.

Allerdings haben sie es mir auch schon mehrfach empfohlen, zumal ich diese grosse Schwellung schon länger habe

und schon im November, als ich noch in einer anderen Praxis war, hatte der Therapeut mir das empfohlen.

den Orthopäden hatte ich schon mehrfach darauf angesprochen, die Stelle in der Kniekehle hat er dann noch mit Ultraschall untersucht, nachdem sie bei einem weiteren Termin einige Wochen später weiterhin genauso vorhanden war, als beim vorigen Termin.

Dennoch finde ich es merkwürdig von ihm, ":/ dass er die Lymphdrainage nicht verschreibt, da ich ja einige Probleme habe mit der Beweglichkeit und Beugung und zumindest etwas hat die Schwellung damit zu tun.

Er gab mir keine ausreichende Antwort nachdem ich ihn fragte wieso er es nicht verordnet. Ich habe wirklich schon von mehreren versch. Seiten gehört, dass ich Lymphdrainage bekommen sollte. also schon seit November... .

Stattdessen hat er mir einen Kompressionsstrumpf verordnet für das Bein, also wegen der Schwellung - bis jetzt ist zumindest die Schwellung weiterhin da. ob das wirklich in der Richtung hilft, dass die Schwellung zurückgeht - darauf warte ich noch, bzw. bin ich skeptisch, nachdem wie es jetzt aussieht. doch ich denke, es soll noch einen anderen Effekt haben: ob das so ist, werde ich sehen - es läuft sich anders mit dem Strumpf.

ich hatte durch die Fehlhaltungen jetzt an versch. Stellen am linken verletzten Bein und dann auch wieder am rechten Bein Schmerzen bzw. Probleme. am linken bein unten am Knöchel mal auf der aussen- dann auf der Innenseite. Das rechte Bein ist dann leider auch ab- und an betroffen, z.B. die Aussenmuskeln am Oberschenkel.

und in den letzten 2 Wochen auch häufig Schmerzen am Knie selber, vor allem wieder an der einen Stelle an der Innenseite am Knie, was mich schon seit der 1. OP im Nov. "begleitet" - und dann auch ab- und an wieder weniger ist.

Demnächst mache ich auch Gymnastik am Gerät und im Wasser

Wie Du schon schriebst, ist es auch ein Kampf, bzw. herauszubekommen, was ich denn noch probieren könnte.

Es ist auch so, dass es seehr viel an Kraft und Aufwand ist, und einen sehr grossen Teil meiner Zeit kostet, weil ich da selber ständig hinter her sein muss, und fragen, und dann wieder da und dort hingehen und neue Termine bei den versch. Anwendungen machen..

Wie halfen Dir die versch. Anwendungen, die Du in der Reha machtest,

Geräte, Ergometer? Ich kann mir schon vorstellen, dass die regelmässige Anwendung einen da in der Beugung wesentlich weiterbringen kann und auch das Bewegungsbad?

Weisst Du ob es einen bestimmten Zeitpunkt gibt, bis zu dem man auf jeden Fall so und so viel Beugung haben sollte? bei mir ist es so, dass es mehr sein sollte, bzw man darauf hinarbeitet dass es mehr wird

doch wieviel es auf jeden fall sein sollte bis zu nem best. Zeitpunkt ist mir eher unklar (habe schon nachgefragt) ich habe glaube ich im letzten Post ähnliches gefragt, doch vllt weisst Du mehr aus der Reha, oder weil Du sowieso schon längere Erfahrungen damit hast als ich?

Wieso ist bei 130° bei Dir Schluss - aufgrund der TEP - oder weil 130° irgendein Durchschnittswert ist, auf den man kommt, wenn man so ne OP hatte? ist ja auch sehr individuell - manche kommen ja auch ohne Verletzung und OPs nicht besonders weit aufgrund ihrer körperl. Gegebenheiten.

läufst Du die Treppen ganz normal runter? ich hoffe, dass dies irgendwann wieder bei mir klappt, und dass ich versch. Bewegungen wieder annähernd so machen kann wie vorher.

Wie ich schon schrieb, diese Sache mit dem Knie ist ein ziemlicher Zeitfresser, weil ich mich um viel mehr kümmern muss und Sachen besorgen - deshalb hat es jetzt auch wieder etwas mit der Antwort gedauert; da ich ja alles übrige wie vorher auch noch mache - z.B. heute nachmittag etliches aufgeräumt, was sehr nötig war ;-)

S.chm!idt&i70


Ich mache ja quasi 2x Lymphdrainage: einmal auf Kassenrezept bei meiner Physiotherapeutin und einmal auf ein Rezept meines privat versicherten Mannes bei einer Bekannten, die seit 30 Jahren eine Massagepraxis hat und auch Lymphdrainage so lange schon macht. Die fällt auch immer vom Glauben ab, wenn ich ihr erzähle, dass ich sowohl im KH als auch in der Reha und auch jetzt die Lymphdrainage nur bekomme, weil ich danach gefragt habe. Meint eben auch, dass müsste nach so einer OP Standard sein. Sie hätte auch einen Kompressionsstrumpf befürwortet...Da sagte sie mir neulich, dass Hilfsmittel wiederum nicht über das Budget der Ärzte gingen und sie die dann wiederum problemlos verordnen würden...Bei ihr bekomme ich immer Anwendungen von 1 Stunde und das tut sooo gut.

Nun hatte ich ja schon eine ganz gute Beugung, aber das ist auf alle Fälle für die Schwellung eine Wohltat.

Bei der TEP ist aus technischen Gründen bei 130 Grad Ende, weiter lässt sich eine Prothese nicht beugen. Also im Stehen das Knie ranziehen und die Ferse am Po haben, geht dann nicht mehr, das sind wohl 150 Grad. Aber ich bin schon ganz zufrieden, weil ich auf einem guten Weg bin, das Maximum rauszuholen.

Wie lange das dauern darf, kann ich nicht mal so sagen. In der Reha wurde uns gesagt, dass es 1-2 Jahre dauern kann bis ein künstliches Gelenk seinen Endzustand erreicht hat. Ob man das jetzt auch auf andere Krankheitsbilder so ohne weiteres übertragen kann, weiß ich nicht. Langwierig sind Knieverletzungen schon...

Ich hatte zu Beginn der Reha schon eine aktive Beugung von 80 Grad und habe dann immer weiter geübt. Das kam dann mit der Zeit. Ich bin zwar Ergometer gefahren in der Reha, aber da hatten sie spezielle Hüft-und Kniefahrräder, für die man nur 90 Grad Beugung brauchte, da hat man etwas getreten wie ein Hamster im Laufrad...Die hatten verkürzte Pedalen.

Im Bewegungsbad war ich leider bis heute nicht, weil ich eine Wundheilungsstörung an der Narbe hatte/habe und auch jetzt immer noch eine verschorfte Stelle am Knie habe. Und da das Elend nun fast 13 Wochen geht, gehe ich auch damit erst ins Wasser, wenn alles abgeheilt ist.

Also richtig speziell habe ich auch in der Reha nichts gemacht, ich habe immer selbst gesehen, dass ich immer wieder in die Beugung gehe. Da hatte ich ja überwiegend Gruppentherapie und meine Einzelphysiotherapeutin (2x die Woche) war auch nicht gerade hochmotiviert...In der Muckibude hatte ich ein paar Übungen, bei denen es um die Beugung ging.

Hier zu Hause habe ich auch ein Ergometer, mit dem ich regelmäßig fahre. Gestern habe ich den Sattel ein Stück tiefer gestellt, um mehr Beugung zu haben. Ansonsten übe ich halt auf ner Gymnastikmatte und bei der Physio. Ich weiß aber nicht, ob das 1:1 auf Dein Krankheitsbild übertragbar ist.

Treppe hoch geht gut, runter ertappe ich mich, dass ich gerne Ausweichbewegungen mache, weil das Knie schon noch geschwollen ist....Das ist schon schwieriger.

Eigentlich kann ich Dir nur den Rat geben: dran bleiben, auch wenn es manchmal aussichtslos erscheint...Kurz nach der OP vor der Reha war nicht ansatzweise an die Nutzung meines Ergometers zu denken, heute kann ich das schon richtig gut nutzen und merke, dass es immer besser wird.

Leider bekommt man als Kassenpatient nicht die Therapien, die ein Privatversicherter bekommt. Und ich habe da gerade den direkten Vergleich. Meine Tante (Rentnerin, privat versichert) hat eine halbe Woche vor mir ihr neues Hüftgelenk bekommen. Was die an Therapien hat...da schlackere ich mit den Ohren. Aber es ist, wie es ist. Ich bemühe mich, dosiert Vieles auch alleine zu machen und bin guter Dinge, dass es über kurz oder lang zum Erfolg führt...

Nicht den Mut verlieren, halt die Öhrchen steif! @:)

JWessyx8


so, komme auch mal wieder dazu hier zu schreiben.

die Kniekehlenschwellung betreffend habe ich herausgefunden, dass diese eine wichtige Funktion hat, da zumindest ein Teil des Schleimbeutels bei mir fehlt (durch die OP) und die Flüssigkeit das auch vorne im Knie etwas abpuffert, da sonst die Knochen aufeinanderreiben.

evtl ein Grund, wieso es keine Lymphdrainage Verordnung gab

den Kompressionsstrumpf trage ich jetzt täglich.

mache jetzt auch Sport an Geräten, mit Ergometer (mit Pedalverkürzung)

Kniebeuger etc. .

bin noch bei ca. 90° an Beugung - wird auch noch dauern, da es Verkürzungen bei mir gibt. in der Physiotherapie versuchen wir das zu verbessern und ich mit meinen Übungen zu Hause.

Ergometer zu Hause zu haben ist auf jd. Fall von Vorteil und eines, das man entsprechend seiner Beugung einstellen kann. Hast Du eines wo Du die Pedale einstellen kannst, oder wie hast Du das gemacht, als Du nur 90° hinbekommen hast mit der Einstellung, alleine den Sattel zu verstellen reicht bei 90° denke ich nicht aus, oder ging das bei Dir?

Danke auch fürs Mutmachen Schmidti @:) , wie läuft es momentan?

SJchmSidtix70


Danke der Nachfrage, es geht voran. Schwellung ist deutlich besser geworden, mit der Muskulatur ( Verspannungen, Verkürzungen) kämpfe ich noch zusammen mit der Physiotherapie.

Die Beugung hat sich aber weiter verbessert, mein Orthopäde hat neulich 120 Grad gemessen und war damit schon hochzufrieden. Ich fahre jetzt auch draußen problemlos Rad. Mit 90 Grad Beugung bin ich noch gar nicht Ergometer zu Hause gefahren, erst, als ich so bei 100/110 Grad Beugung war. Bei dem Wetter radele ich aber lieber draußen. Ich wohne zum Glück im Flachen...

Das nervigste Problem ist der immer noch verbliebene Restschorf auf der Narbe und in den letzten Tagen hat sich daneben eine kleine Schwellung gebildet und die ist gestern Abend aufgegangen und nässt jetzt... :(v Muss ich beobachten bzw. damit dann wieder zum Arzt, könnte auch Eiter mit dabei sein...

Aber wir geben ja nicht auf... :)*

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