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Physiotherapie nach Knie OP-keiner zuständig

sopo6oky7x9 hat die Diskussion gestartet


Also ich bin grad ziemlich angepisst.

Ich wurde letzte Woche am Knie arthroskopiert in einer orthopädischen Klinik.

Der Ablauf bis dahin war folgender:

1.Termin Orthopäde

da unklar war ob die BG oder die Krankenkasse zahlt ,wies mich dieser zu einem Durchgangsarzt.

2.Termin Durchgangsarzt/Chirurg

alle Anträge gestellt für die BG

3.Termin Durchgangsarzt/Chirurg

als klar war das die KK zahlt, da Röntgen und Ultraschall

dieser überwies mich dann nach Diagnose Reruptur Kreuzband ins die ortsansässige Klinik zur Einholung einer Zweitmeinung , da er sich nicht sicher war ob man das noch operieren kann wegen Arthrose

4.Termin /Klinik

da MRT schlecht auswertbar wegen Metallartefakten, wurde entschieden ins Knie reinzuschauen.

5.Termin Klinik OP

schon in der Klinik riet man mir mir für die Nachehandlung dringend einen anderen Arzt zu suchen, da dieser überweisende Arzt die Nachbehandlung nicht übernimmt, wenn die Arthroskopie nicht bei im in der Praxis gemacht wird.

Ich wollte das gar nicht glauben und rief daher in der Praxis selbst an, und fragte ob die Nachbehandlung dann bei ihm stattfindet.

Ich bekam selbige Antwort wie die Klinik mir schon vorausgesagt hatte.

Nun hab ich mich an meinen Hausarzt gewendet, und gefragt ob er die Nachbehandlung übernimmt.

Nun stellte sich aber nach der OP heraus, das dieser zwar die Thromboseprophylaxe und die Krankschreibung macht, aber eben keine Physiotherapie verschreibt,das müßte der behandelnde Arzt machen.

Na gut, letzter Versuch heute beim Orthopäden der mich damals zum Durchgangsarzt überwies.

Dieser schmetterte direkt ab, er hätte mit dem Knie nix zu tun, er wäre raus aus der Sache.

Ich heut wieder zum Hausarzt, dieser könnte mir jetzt aber nur maximal 4 mal Physio aufschreiben.

Nehm ich besser ,als gar nix.

Und trotz allem frag ich mich grad, wer ist denn jetzt wirklich zuständig?

Und was soll der Scheiß, seit 2 Jahren schicken die mich ständig zur Physiotherapie, ob mein Orthopäde wegen der Schulter, der Hausarzt wegen dem Knie und der HWS, und jetzt wo ichs wirklich brauche kann plötzlich keiner merh Physiotherapie verschreiben.

Ich versteh das grad gar nicht und bin echt sauer.

Antworten
SOchVmibdti7k0


Oh, das ist ja ein Kuddelmuddel bei Dir...Aber jetzt ist definitiv die KK für die Sache zuständig?

Ich würde ja sagen, dass Du mal die KK ansprechen solltest, aber da wirst Du vermutlich auch nur die Aussage bekommen, dass Dein behandelnder Orthopäde das Budget dafür hat, Dir Physiotherapie zu verordnen...

Was ist denn jetzt rausgekommen bei der ASK? Wird das Knie bzw. das Kreuzband noch einmal operiert? Dann brauchst Du dafür ja eh einen ordentlichen Arzt, der die Nachbehandlung dann macht und offenbar ist der jetzige Orthopäde dazu nicht willens...

Wurde denn bei der ASK auch was gemacht oder wirklich "nur" reingesehen? Dann kannst Du Dir ja bei den 4 Physioterminen Übungen zeigen lassen. Erfahrung/Übung müsstest Du ja durch den Kreuzbandriss haben, was man machen kann.

Notfalls dann noch mal 2,3 Termine selbst zahlen. Ist nicht das Non-Plus-Ultra, aber mache ich auch gerade mit der Lymphdrainage, die ich nach der OP auch nicht in dem Maße bekomme, wie sie mir gut tut.

Alles Gute! @:)

slpook|y79


Ich würde ja sagen, dass Du mal die KK ansprechen solltest, aber da wirst Du vermutlich auch nur die Aussage bekommen, dass Dein behandelnder Orthopäde das Budget dafür hat, Dir Physiotherapie zu verordnen...

wahrscheinlich ist das so.

Die von der Physiopraxis sagen , der überweisende Arzt ist zuständig.

Allerdings redet der sich ja raus das er nur ne Zweitmeinung wegen der Kreuzband OP wollte und keine Arthroskopie Anfrage.

Eigentlich sollte ja der Orthopäde mein behandelnder Arzt sein, der wollte aber ja wiederrum erst eine Absicherung wer das ganze bezahlt.Und sagt jetzt natürlich das er mich ja wegen des Knies noch nicht behandelt hätte.

Naja mein Hausarzt war halt jetzt gnädig und verschrieb mir 4mal.

Dann kannst Du Dir ja bei den 4 Physioterminen Übungen zeigen lassen. Erfahrung/Übung müsstest Du ja durch den Kreuzbandriss haben, was man machen kann.

Ja mit den 4 mal ist nicht so problematisch,im Krankenhaus hat der Physio mir auch schon Übungen gezeigt,und wie du schon sagst ,ich kenn ja das ganze Prozedere schon,komm also gut zurecht und bin auch schon gut mobil.

Was ist denn jetzt rausgekommen bei der ASK? Wird das Knie bzw. das Kreuzband noch einmal operiert? Dann brauchst Du dafür ja eh einen ordentlichen Arzt, der die Nachbehandlung dann macht und offenbar ist der jetzige Orthopäde dazu nicht willens...

Wurde denn bei der ASK auch was gemacht oder wirklich "nur" reingesehen?

Die haben Verwachsungen und eine verdickte Plica entfernt.

Da die Arthrose (Grad4) nun doch fortgeschrittener ist als die Röntgen und MRT Bilder vermuten liesen wurde gar nix weiter gemacht.

Der Arzt sagte, dat lohnt nicht,da würde selbst eine Mikrofrakturierung nix bringen.

Das Kreuzband ist zwar nicht gerissen, aber tut seine Arbeit nicht mehr, Instabilität Grad 3+,keine Anspannung in Endposition. Keine Maßnahmen.

Sie sagen ich soll noch 5 Jahre durchhalten, dann Knie TEP, eine Teilprothese bringt auch nix.

Kleiner Schlag in die Fresse mit Mitte 30 ,aber gut kann man nix ändern.

Bin momentan guter Dinge ,der Einklemmschmerz den ich vorher beim Laufen immer hatte ist weg, mein Knie ist momentan zu Hause unter Vollbelastung (ohne Krücken) gänzlich schmerzfrei.

Ich hoffe einfach mal das die Plica/Verwachsungen für diesen Schmerz verantwortlich war und noch nicht die Arthrose.

Was die Ärzte betrifft, naja ,zur Arthrosebehandlung werd ich mir wohl einen neuen Orthopäden suchen.

Aber es zeigt mal wieder mehr , das es eben heutzutage scheinbar nicht mehr um den Menschen geht , sondern nur noch das Budget.

Das laste ich nicht unbedingt den Ärzten an,aber irgendwas läuft doch da falsch.

Sochm`iwdrti780


Das stimmt wohl und ich glaube, dass das durchaus auch für die Ärzte so nicht befriedigend ist. Wenn Dich der Orthopäde aber schon länger behandelt (auch wenn nicht wegen des Knies), dann hätte er aber aus Goodwill wenigstens eine Verordnung ausstellen können...Wenn er selbst operiert, sollte er ja ein ausreichendes Budget haben. Ich hoffe, er gehört nicht zu denen, die die Patienten zwar operieren, aber dann an der Nachbehandlung geizen.

Meine Diagnose bei der ASK in 2014 war ja ähnlich: vorderes KB im Grunde durch die Arthrose quasi durch, Gesamtbefund für eine Mikrofrakturierung zu schlecht/wenig aussichtsreich (zumal ich durch OPs an beiden Schultern u.U. Probleme bei der längeren Entlastung bekommen hätte), Teilprothese nicht sinnvoll, weil Schaden im kompletten Gelenk. Ich habe ja jetzt im Januar mit 45 eine TEP bekommen, bin bisher mit dem Verlauf aber recht zufrieden und optimistisch, was die Zukunft angeht. Also nicht den Kopf in den Sand stecken, alles wird gut! @:)

Wäre Rehasport noch eine Möglichkeit für Dich? Das geht ja nicht über das Budget der Ärzte, sondern nur über die KK? Da bin ich gerade noch dran, wenn meine Reha-Nachsorge und Physio vorbei sind...

*:)

sOpook&y79


Ich hoffe, er gehört nicht zu denen, die die Patienten zwar operieren, aber dann an der Nachbehandlung geizen.

Nein geizen tut er nur bei Patienten die sich nicht bei ihm operieren lassen,wie bei mir.

Dabei habe ich ausdrücklich gesagt das es dabei nicht drum geht das ich ihm da nicht vertraue, sondern das die Klinik quasi fast neben meiner Haustür ist (für alle Beteiligten angenehmer),die meine Krankengeschichte kennen,und ich im Falle von Komplikationen da einfach besser aufgehoben bin.

Ich habe ja jetzt im Januar mit 45 eine TEP bekommen

ist ja noch nicht so lang her. Bist schon gut unterwegs?Was hast du denn für eine Prothese?

Also nicht den Kopf in den Sand stecken, alles wird gut!

Ach ich bin geborener Schütze,optimistischer wie ich gehts bald nicht ;-D

Wäre Rehasport noch eine Möglichkeit für Dich?

Ja hat mir mein Hausarzt schon mal vorgeschlagen.Werd ich sicherlich auch machen.

S{chmiudti70


Doch, ich finde, ich bin schon ganz gut unterwegs, auch wenn es natürlich immer Leute gibt, bei denen die Heilung schneller geht. Mein Knie hat eine 30jährige Vorgeschichte mit etlichen OPs und ist noch etwas beleidigt, was sich in Schwellung und immer noch Wärme ausdrückt.

Bin auch noch krankgeschrieben, aber schon zufrieden mit Bewegungsausmaß und Mobilität. Die fiesen Schmerzen von vorher sind jedenfalls weg, die Schwellung und die verspannten Muskelansätze etc. machen schon noch Schmerzen, aber aushaltbar.

Ich habe einen kompletten voll zementierten Oberflächenersatz bekommen (also Femur, Tibia und das Zwischenstück), meine eigene Kniescheibe habe ich noch behalten, die wurde nur etwas verkleinert und denerviert.

Momentan mache ich ja noch die Reha-Nachsorge und Physiotherapie + Lymphdrainage, ich habe aber am Donnerstag auch noch einen Termin hier in einem Gesundheitszentrum wegen Möglichkeiten des Rehasportes ab dem Sommer. Interessieren tut mich da eine Muskel-/Gelenkgruppe, muss ich aber mal hören, ob das passt. Ansonsten habe ich auch schon mit dem Radfahren und dem Nordic Walking wieder angefangen und will auch wieder zur Aquafitness.

s,poo1ky7x9


Na das klingt doch schon sehr gut.

Der Körper darf sich ja auch die Zeit nehmen sich an soetwas zu gewöhnen.

Ist das vom Gefühl her im Bein jetzt irgendwie anders?

Ich hoffe ja das mein Knie noch etwas Gnade walten lässt und mir noch ein bißchen mehr Zeit gibt als 5 Jahre.

Ich denke aber um das zu erreichen, müßte ich zumindest beruflich eine Umschulung ansteuern.

S7chnmidGti7x0


Frag mich mal in einem Jahr noch einmal... ;-) In der Reha wurde uns deutlich gesagt, dass es 1-2 Jahre dauern kann, bis ein künstliches Gelenk seinen Endzustand erreicht hat.

Momentan ist da halt noch die Schwellung und es schmerzt halt auch noch bei der Beugung, die wieder hart erarbeitet werden muss.

Die Beugung ist durch die Prothese eh auf 130 Grad begrenzt, wobei man selbst aktiv meist etwas weniger schafft (bin gerade aktiv bei 110/115 Grad).

Ob ich das später beim Laufen und so merke...keine Ahnung...Die Optik des Knies verändert sich, aber auch das finde ich nicht so schlimm, weil mein Knie nach der Umstellungsosteotomie vor 25 Jahren eh schon eine andere Form hatte als das Andere....(ist irgendwie breiter, kann ich nicht so beschreiben).

Was machst Du denn beruflich?

s2poozky7x9


Ok ich frag in einem Jahr nochmal. ;-D

Was machst Du denn beruflich?

gelernt hab ich Bäckereifachverkäuferin, arbeite momentan aber als Haushaltshilfe in Teilzeit (80-100h).

Ich komme grad von der Physiotherapie, ich kannte die Praxis nicht.

Es war schmerzhaft, auf physischer sowie psychischer Ebene.

Da flossen das erste mal die Tränen nach der Diagnose.

S,chmidtCi70


Oje, das tut mir leid... :)_

Kann ich aber total nachvollziehen...Als mein Doc mir nach der Kniespiegelung sagte, dass ich den Befund für eine Prothese hätte, flossen auch erst mal Tränen, weil ich mir doch noch Anderes erhofft hatte...Und während der ganzen Reha-Phase jetzt mussten die auch ab und an raus, auch wenn Außenstehende immer meinen, ich sei so taff...Aber auch nicht immer. Und ich finde das auch o.k., das gehört dazu.

Hauptsache man steht wieder auf, richtet das Krönchen und macht weiter! :)z

S)chmQid/ti70


Ich habe morgen einen Beratungstermin in einem Gesundheitszentrum, die auch Reha-Sport anbieten. Da kann ich wohl gegen kleines Entgelt auch Vereinsmitglied werden und dann auch Reha-Sport an Geräten machen und auch noch einen weiteren Kurs (z.B. Gymnastik). Klingt wirklich gut, dafür bin ich auch bereit, ein paar Euros zuzuzahlen. Vor allem, wenn man dann auch eine vernünftige medizinisch-therapeutische Anleitung bekommt!

s2povokyx79


Ja es gehört dazu, mein Physiotherapeut meinte ich soll mich einfach mal ins Auto setzen ,ganz laut Musik anmachen und schreien.Einfach meine Wut rauslassen.

Recht hat er ja(obwohl er für meinen Geschmack ein wenig zu sehr esoterisch angehaucht war), ich trag ja auch eine gewisse Wut in mir,ich bin wütend wie das letztendlich alles abgelaufen ist, wütend weil es hätte rausgezögert werden können.

Aber wer sagt das größere Umstellungen im Leben nicht auch erstmal schmerzhaft sein können.

Ich weiß ,man kann das nicht mehr ändern und ich mach jetzt das beste draus.

Eine Tür in meinem Leben hat sich nun geschlossen, aber eine neue wird sich öffnen,ich weiß nur momentan noch nicht was dahinter kommen wird.

Ich habe morgen einen Beratungstermin in einem Gesundheitszentrum

das klingt gut,würde mich freuen wenn du dann mal berichtest wenn du das machst.

Ich hatte mich ja gestern auch mal schlau gemacht wegen Rehasport und werde das mal mit meinem Arzt besprechen.

Ich hoffe es gibt dann auch Kurse in meiner Nähe die nicht so Rentnerzeiten haben ,sondern sich auch für Berufstätige eignen. ;-D

Sqchmigd6ti7x0


Hatte heute das Beratungsgespräch und denke, ich werde da anfangen im Juli oder August, je nachdem, wie das hinhaut.

Die Mitarbeiterin war sehr nett und hat mir alle Räumlichkeiten gezeigt. Ist gerade alles neu gemacht dort. Auf dem Gelände war vor einigen Jahren eine orthopädische Fachklinik, in der auch damals meine Umstellungsosteotomie gemacht wurde. Jetzt ist dort ein Gesundheitszentrum entstanden, meine OP Klinik (derzeit noch in der Nähe in einer alten Villa) wird dort auch einziehen.

Ich werde dann in dem Verein Mitglied werden (21,-- oder 29,-- Euro im Monat?) und kann dann dort den Rehasport in einer Gruppe machen, die an Geräten arbeitet. Also erst Ergometer, dann Kraftraum, dann noch kurz Gymnastik, dauert dann wohl ca. 70 Minuten. Vorab gibt es einen Termin beim Sportmediziner und ich bekomme dann für den Kraftraum ein für mich passendes Programm.

Und wenn es mir gefällt, kann ich dann später auch da bleiben. Da wird es dann etwas teurer, aber für eine vernünftige Betreuung ist es mir das Geld wert.

Publikum ist dort zwar älter im Durchschnitt, aber ich suche keinen Verein, in dem ich Freundschaften fürs Leben schließen kann... ;-)

Nun brauche ich nur noch die Rehasportverordnung, aber die bekäme ich im Notfall auch vom Hausarzt...Wobei ich da keine Bedenken habe, mein Orthopäde begrüßt jede sinnvolle sportliche Bewegung. Und ein angepasstes Sportprogramm wirkt sich wohl auch positiv auf die Haltedauer einer TEP aus. :)^

s3pooFky7x9


Das klingt wirklich gut.

Ja da mit dem Vereinsbeitrag haut hin.

Ich hab auch immer so an die 60€ im Quartal bezahlt.

Naja so teuer ist es dann im Endeffekt auch nicht.

Ist ja quasi ,wie wenn man eine Sportart im Verein macht. Nur das man statt einer Sportart halt Rehasport macht.

Fitnessstudio ist ja auch nicht viel günstiger.

Ich denk mit Sportverordnungen haben die wenigsten Probleme, zahlt ja die Krankenkasse und geht nicht wie Physio zu Lasten des Budgets.

Scchmhidti-70


Für mich steht jetzt auch erst einmal geeignetes Training im Vordergrund und da es glücklicherweise finanziell machbar ist, ist es mir auch egal, wenn Fitnessstudio xy günstiger wäre.

Ich freu mich gerade darüber, dass ich diese Möglichkeit so für mich gefunden habe. :)z

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