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Zwerchfellbruch, bitte um Rat u. Hilfe

iwckrhabbrücxken hat die Diskussion gestartet


Habe den Beitrag auch in einem Zwerchfellforum gepostet, aber der scheint nicht sehr belebt zu sein, deswegen versuche ich es mal hier...

Erstmal Hallo, ich hoffe jemand hat einen Rat.

Zu meiner Person: männlich, 19.

Sorry schon mal für den etwas längeren Text.

Vor einem Jahr bekam ich starke Atemprobleme, Brustenge, das Gefühl nicht tief richtig einatmen zu können, Schmerzen in der Brust, harter Bauch, dazu oft Übelkeit, extreme Blähungen und Aufstoßen unabhängig von Essen und Menge. Nach dem Essen teils verstärkt, was mir aber erst später auffiel.

Auf etwas in Magen/Darmtrakt kam allerdings niemand. Man sagte mir die Brustenge und Atemnot kommt von meinem Rücken (Skoliose..), dummerweise hatte ich zeitgleich einen eingeklemmten Nerv. Ich gab mich mit der Diagnose zufrieden, blöderweise wusste ichs nicht besser...

Ergebnis: 6 Monate Physio und KG halfen nicht oder nur vorübergehend. Osteopathie (wo auch das Zwerchfell behandelt wurde) hilft (bisher) nur kurze Zeit, ist aber eben das einzige was hilft.

Ich hab den Arzt gewechselt und mir vom neuen Arzt direkt ne Überweisung für eine Magen- u. Darmspiegelung geben lassen. Diese waren beide im vergangenen Mai.

Die Diagnose: Hiatushernie und Gastritis.

Ich bin erstmal froh, eine Erklärung für die ganzen Symptome zu haben, vorallem das mit dem Atmen war ne Zeit lang extrem schlimm. Mittlerweile halte ich es aus.

Den Befund bespreche ich erst noch mit dem Hausarzt. Im Befund steht die Therapie sollte mit "ppl" erfolgen. Dabei habe ich doch garkein Sodbrennen oder Reflux. Meine Probleme ist es, das ich das Gefühl habe ich würde gegen einen Widerstand im Magen atmen, dazu dann das wirklich extreme Aufstoßen. Die Gastritis macht das bestimmt alles nicht besser.

Wenn es nach mir gehen würde, würde ich direkt eine OP ansprechen. Ich habe echt ein Jahr alles versucht (obwohl ich ja bis jetzt nicht mal einen Befund hatte).

-Ernährung umgestellt: Keine Säure, Kein gluten, blähende Lebensmittel esse ich nicht mehr

-Gymnastik mit Muskelaufbau (es war natürlich eine Qual mit den Symptomem aber ich dachte halt es hilft, wenigstens gehts meinem Rücken jetzt gut)

-Spaziergänge (alles auf Ausdauer geht nicht)

-Osteopathie (hilft halt bedingt, wenn ich um den Brustbereich zusätzlich verspannt bin)

-Alles was Stress macht vermeidet

-Kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Kaffee

Ich bin noch jung, und alles andere als übergewichtigt, hab bis zu meinen Beschwerden viel Sport gemacht. Eine Hiatushernie ist da doch schon komisch, oder nicht?

Ich will diese Beschwerden nicht mehr, ich konnte 1 Jahr lang nicht arbeiten, kann seit 1 Jahr nicht mehr normal atmen (mal schlimmer mal mal weniger), muss mir bis in 2 Monaten eine neue Arbeit suchen und weiß nicht, ob ich das so überhaupt schaffe. Wie gesagt, ich habe kein Sodbrennen, wenn, dann nur wenn ich zu scharf esse aber das vermeide ich ja alles.

Ich hätte gerne wieder Lebenskraft. Wäre eine OP nicht sinnvoll? Ich will so nicht mehr weiter vor mich hin vegitieren, bin ja auch noch jung und habe Pläne.

Danke schonmal für Antworten, Grüße.

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