» »

Nackenschmerzen, schiefe Schulter

VDengxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin am Freitagmorgen mit ziemlichen Nackenschmerzen aufgewacht, konnte meinen Kopf nur wenig bewegen, ohne das es schmerzte. Ich bin etwas darüber informiert und weiß, dass man den Kopf auf keinen Fall unbewegt lassen sollte, also habe ich ihn von da an die meiste Zeit immer wieder bewegt. Als ich von der Schule kam, ist mir dann aufgefallen, dass meine rechte Schulter deutlich nach unten hing. Wenn ich sie wieder nach oben zog beziehungsweise den Arm nach oben streckte, um die Schulter wieder gerade zu kriegen, dann wurde der Kopf schief. Im weiteren Verlauf des Tages begann dann das Knacken. Während ich meinen Kopf hin und her bewegte, knackte und knirschte es viel.

Am Samstag war es bereits etwas besser, ich konnte meinen Kopf wesentlich besser bewegen, und die Schmerzen gingen zurück. Das Knacken ging noch etwas weiter, ich habe aber dann meinen Kopf nicht mehr so viel bewegt, weil ich im Internet etwas über Schlaganfall, Querschnittslähmung und Tod durch das Knacken im Nacken gelesen habe. :-|

Da bin ich wirklich paranoid geworden, vor allem, als meine Schmerzen zur Halswirbelsäule wanderten, was eigentlich primär heute der Fall ist. Die Schmerzen sind noch etwas weniger geworden, aber wie ich bereits erwähnte, knackt und knirscht es immer noch etwas, wenn auch weniger, im Nacken und an der Halswirbeksäule.

Ich bin jetzt wirklich paranoid, und habe Angst, dass ich mir da irgendetwas kaputt machen könnte und dann sterbe oder gelähmt werde oder so. Ist das überhaupt möglich? Ich meine, ich weiß, dass es eine geringe Chance gibt, beim Einrenken durch einen Chiropraktiker einen Schlaganfall oder eine Lähmung davonzutragen, aber da kommt die Wirkung ja von außen. Wie ist das, wenn ich selber meinen Kopf kreisen lasse oder sonstwie bewege, und es dann knackt, kann es dann auch zu einem Schlaganfall kommen?

Hat jemand einen Tipp, wie ich meine Schulter besser oben halten kann? Im Moment mache ich es so, dass ich meinen Arm hochhalte, und dann den Unterarm paralle zum Kopf über diesen ziehe, ist das auch schädlich? Ich vermute mal nicht, oder? Ich habe so etwas Ähnliches auch schon ein paar Mal Leute beim Yoga und in einer Rückenschule machen sehen.

Muss ich damit unbedingt zum Arzt oder reicht es, wenn ich zum Beispiel meine Muskeln durch Übungen stärke? Ich habe gehört, dass es dadurch besser werden kann.

Und wie ich bereits fragte, kann mir da wirklich etwas geschehen, wenn ich den Kopf bewege und es knackt im Nacken und ungefähr an der Halswirbelsäule?

Antworten
V,engxe


Ach, bevor ich es vergesse, ich bin übrigens Rechtshänder. Ich bin Seitenschläfer, mein Monitor stand bislang links vorne in Relation zu mir, darum musste ich meinen Kopf immer nach links drehen. Ich habe meinen Schreibtisch ein wenig umorganisiert, sodass meine Tastatur vor meinem Monitor steht, ich könnte mir gut vorstellen, dass das hilft.

Ich hatte bereits seit einer Weile Probleme mit einem verrutschenden Kiefer, darum musste ich meine Schlafposition verbessern bzw. eine Decke oder ein Kissen unter den Unterkiefer legen, damit er nicht nachts absinkt. Seitdem tritt das Problem kaum mehr auf.

NeullJachtfuMenfxzehn


Warum willst du unbedingt die Schulter hochhalten? Alles verkrampfte ist da kontraproduktiv. Du hast einfach nur ne mega Verspannung, wenn du nicht vor Schmerzen die Wände hochgehst brauchst du da keinen Arzt für. Das Knacken zeigt nur, dass da irgendwas nicht an dem Platz ist, an dem es sein soll. Mach lockere Übungen wie Schulter-/Armkreisen, Dehnübungen und das immer in beide Richtungen und an beiden Seiten. Wärme tut bestimmt auch gut und ansonsten auf aufrechte Haltung achten und abwarten ;-) Und das wichtigste: Die Finger von Google lassen! Du hast garantiert keinen Schlaganfall und sterben wirst du auch nicht, dann würdest du hier nicht mehr schreiben :=o

V:exnge


Danke für deine Antwort.

Das Problem ist, dass meine Schulter wirklich sehr tief absinkt. Am Freitag waren es sicherlich ca. 30°, sie hing dort, wo sonst meine Brust ist.

Dass ich jetzt gerade weder einen Schlaganfall noch eine Querschnittslähmung habe, weiß ich, aber ich habe Angst, dass es plötzlich ganz laut KNACK macht, während ich mich bewege, und ich dann zusammenbreche oder so. Die Frage, die mich beschäftigt, ist, ob mir da irgendwas passieren KÖNNTE oder nicht. Denn da verlaufen ja auch viele wichtige Nerven und die Halsschlagader usw.

N)ul:lac.htfuejnfzehxn


Ein Schlaganfall besteht durch Blutgerinsel im Gehirn, das hat da null mit zu tun. Und die Halsschlagader wirst du dir nicht mal eben so abklemmen, dann wären schon tausende Menschen an sowas gestorben ;-D Glaub mir, ich kenne diese Angst, aber der Körper ist robust genug ;-) Habe selbst gerade mal wieder irgendwas eingeklemmt im Nacken/Schulterblatt, jedes Mal beim etwas tiefer einatmen tut mir alles so weh, dass ich zusammenzucke, einige Bewegungen kann ich gar nicht machen und es knackt alles. Tut ziemlich weh und ist nervig, aber da passiert so schnell nichts ernsthaftes ;-)

Vmenge


Danke für die Antwort, das beruhigt mich. Ich wünsche dir gute Besserung! :)

Nfullpac9htfuenfPzDehn


Danke, dir auch! @:) Und lass wirklich die Finger von Google, ich bin angstkrank und kenne diesen Teufelskreis ;-)

F9ire]fl?yx86


Knirschen und Knacken hat nur ganz ganz selten Krankheitswert. Meistens kommt es von verspannten und verklebten Muskeln.

V7eYngxe


Zwei wichtige Fragen habe ich noch: Wann wird denn eigentlich mein Körper wieder gerade, wenn ich meinen Kopf gerade halte, ist mein Torso schief, und wenn ich den Torso gerade halte, wird mein Kopf schief. Und ich meine richtig schief! Wann wird das wieder gerade?

Mein Rückenmark und das Nervensystem werden durch das Knacken und Knirschen ebenfalls nicht gefährdet, oder?

BaigBluYeWolxf


Zur ersten Frage:

Lass dir am Besten mal Krankengymnastik verschreiben. Die Fehlhaltung müsste korrigiert werden, von alleine wird das eher nichts.

Zur zweiten:

Nein, mach dich damit nicht verrückt, sonst stolperst du irgendwann in eine ganz gemeine Angstspirale.

Ich habe mit dem Mist schon über ein Jahrzehnt zu tun...und ich lebe noch :-D :)^

V]ekngNe


Wie funktioniert denn das mit der Krankengymnastik? Wo muss ich dafür hin?

BuigBluXeWxolf


Das Rezept bekommst du bei deinem Hausarzt. Ohne Dauerverordnung ist das allerdings auf 6 Termine begrenzt. Wenn du ein gutes Verhältnis zu deinem Hausarzt hast, geh einfach mal vorbei und schildere deine Beschwerden; im Normalfall wird er dich dann an einen Physiotherapeuten überweisen. Weißt du von guten Therapeuten in deiner Gegend?

Auf jeden Fall wäre das der richtige Weg und würde dir sicher helfen.

V:eOngxe


Ehrlich gesagt, nein, ich wohne auch auf dem Land in einem Dorf mit schlechten bis mäßigen Busanbindungen und habe keinen Führerschein. :(

Gibt es eventuell auch andere Möglichkeiten? Sport oder so?

B@igBlsueWGolf


Nunja, Sport ist immer gut für den Körper. Eine chronische Fehlhaltung bekommt man damit aber nicht korrigiert. Lass dir von deinem Hausarzt ein paar Empfehlungen machen; der dürfte ja eigentlich bescheid wissen. Einen Besuch bei einem Orthopäden und / oder bei einem Chiropraktiker würde ich dir noch nahelegen.

Ich weiß wie beschwerlich dieser Weg ist und dass er mit enormem Aufwand verbunden ist und man viel Geduld und Durchhaltevermögen dafür benötigt, aber nur wenn man sich da durchbeisst, wird es einem langfristig wieder besser gehen.

Also werde aktiv, dann wird das schon werden :)z :)*

F-irefTly98x6


Ich würde zum Orthopäden gehen. Die sind deutlich spendabler, was die Krankengymnastikrezepte angeht.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH