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Gonarthrose endgradig

Fcra.uStresSsfrei hat die Diskussion gestartet


Ich hab im Knie Arthrose Grad 4 und massive Probleme. Der doc meinte, ich brauche ein neues Kniegelenk. Da ich aber erst Mitte 40'bin und außerdem schlank und sportlich bin ich mir nicht sicher, ob man noch mit einer kleineren Operation dieses noch einige Jahre hinauszögern kann. Wer hat das Erfahrungen

Antworten
L)inz_er T2orxte


An anderer Stelle habe ich einen link gepostet: [[https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/Bewegung-bei-Arthrose-wichtig,visite11882.html]]

Das war ein interessanter TV-Beitrag zu dem Them.

Vielleicht kann dir das auch helfen.

F_rauXStreswsfrei


Das Video ist zwar toll, aber es passt gar nicht zu mir. Denn ich bin sportlich. Ich gehe schwimmen, gehe täglich 10 km mit meinen Hunden spazieren und fahre rund 100 km Rad die Woche. Außerdem bin ich voll berufstätig und habe einen BMI von 21. Trotzdem m hab ich mitten beim Gehen oft abartige Schmerzen im Knie und ich kann dann nur noch nach Hause humpeln. Abends ist das Knie oft sehr dick und heiß und wenn ich erstmal auf der Couch war, komme ich da kaum wieder runter

CVotGeSauxvage


Du kannst versuchen, das mit einer Physio, bestimmten Übungen, Quarkwickel abends und Schmerztabletten bei akuten Schmerzen noch ein paar Jahre rauszuzögern. Aber wenn du jetzt von "abartigen Schmerzen" und "nach Hause humpeln" schreibst, dann kann es schon sein dass dann mal ein neues Gelenk fällig wird ... Würde mir in so einem Fall aber unbedingt noch weitere Meinungen einholen.

F0rauStre(ssfrexi


Ich dachte, das vielleicht so eine Knorpelglättung oder ähnliches Sinn macht?

S c#h2midtix70


Ein 4.gradiger Knorpelschaden bedeutet, dass schon der Knochen frei liegt. Da ist nicht mehr viel zu glätten. Vor allem nicht, wenn es großflächig ist. Und so deute ich Dein "endgradig" mal.

CLoteSa^uvaGge


Ich dachte, das vielleicht so eine Knorpelglättung oder ähnliches Sinn macht?

Bin da ein ziemlicher Laie, aber so wie ich das mitbekommen habe ist so eine "Glättung" eh was nicht unbedingt Notwendiges, was Orthopäden halt gerne anbieten - aber wenn dann in den Frühformen der Arthrose.

Vor irgendeiner Art von OP würde ich wirklich mal zu einem guten Physio oder Osteopathen gehen.

LvinzzerT Torxte


Das Video ist zwar toll, aber es passt gar nicht zu mir. Denn ich bin sportlich. Ich gehe schwimmen, gehe täglich 10 km mit meinen Hunden spazieren und fahre rund 100 km Rad die Woche. Außerdem bin ich voll berufstätig und habe einen BMI von 21. Trotzdem m hab ich mitten beim Gehen oft abartige Schmerzen im Knie und ich kann dann nur noch nach Hause humpeln. Abends ist das Knie oft sehr dick und heiß und wenn ich erstmal auf der Couch war, komme ich da kaum wieder runter

So wie du das beschreibst, dürfte dann eigentlich ja gar kein Knorpelschaden entstehen. Denn du hast kein Übergewicht und keine Überlastung, genügend Bewegung für eine optimale Knorpelernährung.

Also muss irgendwo etwas anderes das Problem verursachen.

Entzündungsprozesse können auch durch Rheuma oder Infektionskrankheiten (wie bspw Borreliose) in den Gelenken entstehen.

Dann muss natürlich diese Ursache bekämpft werden, wenn man eine Chance haben will für eine Besserung.

Oder etwas stimmt mit deinem Gangbild nicht, was zu einseitiger überschneller Abnutzung führt, wie zB Achsenfehlstellung.

Solange dieses Übel nicht behoben ist, führt auch Bewegung zu weiterer einseitiger Abnutzung.

(Ich weiss, wovon ich spreche, ich hatte sogenannte 'erworbene Obeine', die mit der Zeit immer mehr Probleme im Gelenk, vor allem aber in den Sehnen bereitet haben. Durch Training musste ich erst einmal richtiges Laufen und Stehen lernen. das hat Monate gedauert, aber ich wurde dadurch schmerzfrei).

Wenn bei dir so eine Ursache vorliegt, dann führt auch eine Knorpelglättung nicht zu dauerhaftem Erfolg, denn die unbeseitigte Ursache wird bald wieder denselben Schaden hervorrufen .....

s@pxoo^kZy79


Hey ich bin sozusagen in derselben Situation.

36 Jahre - Arthrose Grad 4(medial) im Knie.

Ich habe nächste Woche ein Gespräch mit meinem Orthopäden wie es weiter geht.

Bei mir stehen zur Option :

Beinachsenkorrektur

Kinespring (Entlastungsfeder)

Hast du den Arthrose im gesamten Kniegelenk, oder eher innen/außen?

C oteSrauvagxe


So wie du das beschreibst, dürfte dann eigentlich ja gar kein Knorpelschaden entstehen. Denn du hast kein Übergewicht und keine Überlastung, genügend Bewegung für eine optimale Knorpelernährung.

Trotz all dieser Faktoren kann dennoch zu wenig Knorpel da sei. Ich kenne jemanden der das schon in ganz jungen Jahren hatte. Das heißt natürlich nicht dass man andere Schmerzursachen nicht auch abklären sollte. Aber nachdem sie aufgrund des MRT diese Diagnose hat, ist das doch die wahrscheinlichste Ursache, oder?

F.rauSOtrlessfxrei


Vermutlich ist der Schaden durch eine Meniskusverletzung damals entstanden. Genaues weiß man aber nicht. Diese starke Arthrose habe ich schon seit 10 Jahren.....die Blutwerte sind auch ok

Snunf lopwer_x73


So wie du das beschreibst, dürfte dann eigentlich ja gar kein Knorpelschaden entstehen. Denn du hast kein Übergewicht und keine Überlastung, genügend Bewegung für eine optimale Knorpelernährung.

War bei mir auch alles nicht der Fall. Schlank, sportlich ohne Leistungssport und und und. Dennoch Arthrose ab Mitte 20 und mit 41 das Kunstgelenk.

Bei mir ist der Knorpel auffällig weich (auch im anderen Knie und eine Schulter machte auch Probleme) - wobei selbst eine Untersuchung in der Pathologie nix ergeben hat. Dennoch auffällig.

Rxut


Meine "Geschichte":

Torsionfraktur 1977 (Skiunfall) , 2 OP's, 12 Wochen Gips (war damals üblich)

danach viel Sport, Yoga, Gymnastik, fast tgl. gejoggt bis 1997, Fechtabteilung geleitet – ich wollte nie wieder so hilflos sein wie nach der Fraktur

Arthroskopie 1997: Knochenglatze 4. Grades, freiliegende Stellen im li. Knie. – nicht wegen des Sports sondern der nicht optimalen Achsstellung nach der Fraktur, Mikrofakturierung und die üblichen Glättungen, 6 Wochen Krücken, danach immer noch Schmerzen, dickes Knie,

Empfehlung: Knie TEP – habe ich abgelehnt,

Zweitmeinung eingeholt und mich zu einer Umstellungsosteotomie entschlossen, 6 Wochen Krücken, als ich voll belasten konnte 3 Wochen ambulante Reha. Ich hatte während der Krückenzeit immer Gymnastik gemacht, isometrische Übungen und ähnliches, was halt mit dem morschen Knochen machbar war.

Eine ambulante Reha würde ich nie wieder machen, weil die Anwendungen konzentriert auf den Vormittag zentriert sind und man keine Ruhepausen zwischen den einzelnen Bahndlungen hat. Eine Reha, gleich aus dem Krankenhaus kommend, was heute üblich ist, würde ich auch vermeiden, weil man mit frischen Narben keine Wassergymnastik machen kann. Und die ist eine sehr effektivste Behandlung. Die Krankenhäuser sparen Kosten, wenn sie Liegezeiten durch frühzeitige Abschiebung in die Reha veranlassen.

14 Tage nach Beendigung der Reha sind wir nach Panama geflogen und bis Chile gereist – ohne Krücken - so gut ging es mir. Allerdings große Touren habe ich vermieden.

2003: mein Knöchel nahm mir die Umstellung übel, schmerzte, war instabil, knickte um. Bandage sollte ich nur stundenweise tragen – also wieder OP. Was gemacht wurde – ich weiß es nicht mehr. Wieder 6 Wochen mit Krücken unterwegs.

Und heute geht es mir immer noch sehr gut – klopf, klopf auf Holz. Ich mache noch moderaten Kraftsport im Rentnerclub, wir gehen strammen Schrittes fast tgl. 7 bis 15 km. Ich bin schlank – ein wichtiges Kriterium, denn 1 kg Übergewicht belastet das Knie mit dem zweifachen, das Knöchelgelenk mit dem 3-fachen. Manchmal ist mein Knie etwas dick, geschwollen, aber dies nehme ich hin. Mittlerweile bin ich 78.

Operieren lies ich mich immer bei Spezialisten und in Spezialkliniken.

Ich wünsche Dir alles Gute

Spchmi`dkti70


Jede Geschichte ist anders und die Ursachen für eine solche Arthrose vielfältig, es nur auf Bewegung und Gewicht zu reduzieren ist zu wenig.

Ich hatte mit knapp 16 einen Meniskusschaden, Nähen oder Ersatz waren vor 30 Jahren kein Thema. Es folgten eine Infektion im Knie und mit 20 die Umstellungsosteotomie. Die hat sicher noch mal Einiges aufgehalten, trotzdem gab es jetzt mit 45 die TEP.

Und im Gegensatz zu Rut fand ich meine ambulante Reha ( ausdrücklich gewünscht von mir) super. Würde ich immer wieder machen. Deswegen ist auch da jede Situation individuell.

Unterm Strich muss Jeder seinen Weg finden.

d"esj&u


Hallo Fraustressfrei ;-)

Ich habe 2014 einen schweren Arbeitsunfall gehabt. Dieses Jahr wurde ein MRT gemacht wegen dem Gutachten für die Versicherung. Ich habe auch eine Gonarthrose Grad 4. Ich war zur 2. Meinung in Murnau. Der Arzt sagte mir bei mir wäre eine Knorpeltransplantation möglich aber nicht notwenig warum auch immer. Eventuell wäre das bei dir auch eine Option? allerdings darf der Knorpelschaden nicht zu groß sein.

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