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Luxierte Radiusköpfchenfraktur – gebt mir Mut

MhrFre"ez,er hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin 39 Jahre alt und habe mir durch einen Sturz am 21.6.2016 eine luxierte Radiusköpfchenfraktur zugezogen. Das Radiusköpfchen ist in 3 Teile gesprungen. Im Krankenhaus wurde das Gelenk eingerenkt (Schmerz), es sprang aber sofort wieder aus. Dann hat man es wieder eingerenkt, den Arm so gehalten und gegipst (SCHMERZ).

Am 23.6.2016 wurde ich operiert und die 3 Knochenstücke durch X Schrauben und eine Platte wieder fixiert. Durch Insider (Bekannte im Personal) habe ich erfahren, dass wohl der beste Chirurg im Hause und der Oberarzt der Station die OP durchgeführt haben; also alles bestens!

Der Arm wurde dann mittel Kunststoffschiene (von der Achsel bis zum Fingeransatz) und Verband in ca. 100°-Winkel ruhig gestellt und ich nach wenigen Tagen entlassen.

Ca. 7 Tage nach der OP hatte ich wieder eine Visite beim operierenden Arzt, nennen wir ihn "Arzt A", er meinte, die Heilung verläuft normal und ich solle bereits versuchen den Arm in der Schiene zu drehen. Dies klappt natürlich durch die Schiene und den Verband nur sehr eingeschränkt und nur mit Hilfe der 2. Hand.

Durch eine weitere Bekannte bekam ich eine Visite bei einem Privatarzt ("Arzt P", Orthopäde), dieser meinte allerdings, das Ellenbogengelenk sein nicht richtig eingerenkt! Es besteht ein Spalt von 3-4mm und müsse schnellsmöglich noch einmal operiert werden.

In der Woche ab dem 4.7. hatte ich dann schon 4 Physiotherapien. Die freundliche Dame meine, die Bewegungen wären zwar stark eingeschränkt, aber im Rahmen.

Zum 11.7. war dann wieder eine Visite, wo Arzt A leider nicht anwesend war. Die Stellvertretung auf die Meinung von Arzt P angesprochen, meinte, dass vorerst das Anwachsen der Knochenstücke Vorrang hat und eine spätere OP erforderlich sein könnte.

Montag, 18.7. war ich wieder Visite, wieder ohne Arzt A, wobei bis auf Verbandwechsel und Wundkontrolle nichts passiert ist. Mir kommt es so vor, als ob die Ersatzärzte nichts über den Kopf von Arzt A hinweg entscheiden wollen.

Gestern war wieder Physiotherapie und es gibt leichte Fortschritte. Zum Ende der Therapie kann ich den Arm, unterstützt durch die Therapeutin, auf ca. 140° ausstrecken, 80° abbiegen und die Hälfte des Normalen drehen. Diese Bewegungen schmerzen kaum, man merkt nur das Blockieren und dass es einfach nicht weiter geht.

Leider ist durch das Tragen der Schiene nun auch das Handgelenk eingeschränkt; Bewegungen über das Limit hinaus schmerzen.

Am 28.7. (5 Wochen nach OP) habe ich erst wieder einen Termin mit Arzt A; Hoffentlich befreit er mich dann zumindest teilweise von der Schiene!

Was meint Ihr? Alles normal? Muss ich mir Sorgen machen? Wie geht es weiter?

Gruss

MrFreezer

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