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Läuferknie/Itbs und Knochenmarksödem - Therapiemöglichkeiten?

sIchokohmonst.erx123 hat die Diskussion gestartet


Hallo miteinander,

ich hoffe, jemand kann mir helfen...

Kurz meine Leidensgeschichte:

- Läuferknie/ITBS/Tractus-Syndrom seit bald 3 Jahren. Mal besser, mal schlechter. Radfahren tendenziell besser, joggen und wandern schlecht.

- Dieses Jahr bin ich dann doch öfter laufen gewesen im Frühjahr, wollte schauen, ob ich das Problem nicht endlich in den Griff kriege. Nach Laufanalyse und neuen Schuhen hab ich immerhin 8km ohne Schmerzen geschafft.

- Trotzdem hat sich keine langfristige Besserung eingestellt, daher 2mal Cortison-Injektion beim Sportarzt. Nach der 2. Injektion ging es dann schnell bergab, aber keine Ahnung, ob die Injektion daran beteiligt war.

- Seitdem starke Schmerzen nach längerem Laufen (gehen, nicht joggen, also normaler Alltag), komme nachmittags auf Arbeit kaum mehr Treppen hoch und runter

- Joggen komplett eingestellt, Radfahren ging erst auch nicht, jetzt dafür schon wieder längere Strecken (80km) ohne Probleme.

- Physio hatte ich mehrmals, auch verschiedene Therapeuten probiert. Einlagen hab ich. Stoßwellentherapie 5x haben auch keinen Erfolg gebracht.

- Jetzt war ich in einer anderen Sportarzt-Praxis - dort wurde ein neues MRT gemacht. Jetzt kam gestern das Ergebnis (der Befund an sich ist relativ lang, daher hier nur die Beurteilung):

1. Hochgradiges Ödem im distalen Teil des Muskelbauches sowie in der Sehne des Musculus vastus lateralis. Es handelt sich hier offensichtlich um eine Tendinopathie. Der Tractus iliotibialis in diesem Bereich ist geringgradig verbreitert als Zeichen einer geringgradigen Irritation, lateral des Tractus iliotibialis in diesem Bereich besteht ein minimales Weichteilödem.

2. Hochgradiges Knochenmarksödem in der lateralen Femurkondyle.

Ansage vom Arzt: Komplettentlastung mit Krücken für zunächst 3 Wochen, danach soll ich wiederkommen.

Ja, nun mein Dilemma: Hat der Arzt recht? Ist das der einzige Weg? Was ist damit, dass ich momentan komplett schmerzfrei Radfahren kann? Das passt für mich nicht ganz zusammen...

Mein Physiotherapeut meinte heute: Alles, was keine Schmerzen macht, ist gut. Seine persönliche Meinung ist: Sobald das Laufen in der Arbeit Schmerzen bereitet, soll ich wirklich die Krücken hernehmen. Wenn ich beim Radfahren schmerzfrei bin, kann ich das auch weiterhin machen.

In der Praxis sähe das dann so aus: Tagsüber belaste ich das Bein überhaupt nicht, laufe mit Krücken in der Arbeit rum und nachmittags schwing ich mich aufs Rad?? Das passt doch nicht ...

Ich bin ziemlich verzweifelt und weiß grad weder ein noch aus. Orthopäden sind in meiner Gegen rar gesät. Ich bin momentan schon immer über 1 Stunde unterwegs. Hier im Bezirk war ich vor einigen Monaten schon beim einzigen Orthopäden, der konnte mir nicht helfen, kannte sich mit Läuferknie auch nicht aus.

Hat jemand einen Rat für mich?

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