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Bandscheibenvorfall, Ärzte lassen mich im Regen stehen!

DVeWrUnbekLannte[201x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes med1 Forum,

Ich habe mich hier registriert und verfasse nun dieses Thema, weil ich nicht mehr weiter weiß.

Nach nun knapp 8 Monaten bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr weiter weiß.. Im November 2015 wurde bei mir ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert (Unterer Rücken).. Seid 3-4 Monaten ist es besonders schlimm.. Ich habe das Gefühl, dass mein Rücken quasi in sich zusammen fällt.. Ich halte die Schmerzen nicht mehr aus.. Ich nehme mittlerweile täglich 4x Tramabian 75mg/650 (Wirkstoff :Tramadol sowie Paracetamol). In dieser Zeit hatte ich jetzt 4 besonders schwere "Phasen" in denen ich am liebsten gestorben wäre.. Dazu kommt noch, dass ich eine verschobene Kniescheibe im Linken Bein habe. Mein Hausarzt nimmt mich nicht ernst, Mein Orthopäde ebenso wenig.. Ich weiß nicht mehr weiter.. Was kann ich jetzt noch tun? Ich habe mehrfach die Ärzte gewechselt, ich bin nun beim vierten Orthopäden angelangt.. Mein Hausarzt sagt, dass ich mich nicht so anstellen solle, schließlich hat er seinen Bandscheibenvorfall auch überlebt und seinen Alltag bewältigen können.. Ich kann nichts mehr machen.. Gar nichts.. Alles tut weh, jede Bewegung, einfach alles, selbst, wenn ich nur da liege oder sitze.. Was kann ich tun?

Antworten
XQiraixn


Warst du in Reha?

Warst du schon im Krankenhaus?

ich habe es letztes Jahr selbst erlebt, wie quälend diese Schmerzen sein können. Ich konnte vom Sofa nicht mehr aufstehen ohne zu schreien vor Schmerzen.

Bei meinem 3. Aufenthalt in der Notaufnahme wurde ich dabehalten. Sie haben mich dort auf Schmerzmittel eingestellt ( 1x Voltaren retard abends, 3x täglich Novalgin, 3x täglich Flupirtinmaleat) und, was besonders wichtig war, denke ich, SIE HABEN MICH LANGGEZOGEN.

Ja es klingt bescheuert, aber der Physiotherapeut hat mich langgezogen, Knie angewinkelt und er hat dran gezogen.

Im Anschluss daran bekam ich Physiotherapie und eine Reha-Aufenthalt. Dabei hab ich meine Muskeln trainiert (Rücken und Bauch um die Wirbelsäule zu stabilisieren und die Bandscheiben zu entlasten), habe Fango, Elektrotherapie, Schlingen Tisch (Kann ich nur empfehlen, das hat mir oft den Schmerz genommen, wenn es schlimm war) und einmal auch "Einrenken" bekommen.

Entlassen wurde ich nach 4 Wochen fast schmerzfrei (ohne Schmerzmittel!) nachdem ich vorher 10 Wochen lang eingehen wollte vor Schmerzen.

Ich empfehle dir dringend dir andre Ärzte zu suchen.

Eventuell ist auch eine Operation notwendig. So war es bei meiner Mutter in der HWS.

DNerUEnbeka#nnte2016


Reha, nein, noch nicht. Im Krankenhaus ebenso nicht, weshalb ich mit dem Gedanken spiele, in die Notaufnahme zu gehen.. Hier bei uns haben wir aber kein Klinikum mit Orthopädie, was heißt, dass die mir da ja dann sicherlich auch nicht groß weiterhelfen können.. Es kommen noch soo viele andere sachen hinzu, ich weiß echt nicht weiter..

- Bandscheibenvorfall (Diagnostiziert November 2015)

- Verschobene Kniescheibe, links (vor ca. 3 Jahren diagnostiziert)

- Rechtes Bein wird im stehen, hauptsächlich im Liegen taub, fängt irgendwann an höllisch zu stechen (Besteht seit ca. 1,5 Jahren)

- Scoliose (vor 3 Jahren diagnostiziert)

- Ein Bein kürzer als das andere (Vor 3 Jahren disgnostiziert)

- Zu lockere Muskulatur im Schulter und Nackenbereich, was zur Folge hat, dass Wirbel rausspringen und auf Nerven drücken, Folgen sind Kopfweh) (Vor 3 Jahren diagnostiziert)

XfiraSin


Du brauchst auf jeden Fall einen kompetenten Facharzt.

Meine Mutter war bei einem Neurochirurgen.

Versuchs mal bei dem statt einem Orthopäden. Also rein wegen der Wirbelsäule, denn du hast bereits Ausfallerscheinungen und das ist auf Dauer eher kein gutes Zeichen.

Dass es bei mir so "gut" lief, liegt daran, dass ich erst 25 war. Da konnte man mit Rückenschule verdammt viel machen.

Je nachdem wie alt du bist, ist vielleicht eine Operation die bessere Alternative.

Zu deinen restlichen beschwerden die Knie kann ich leider nicht viel sagen.

Notaufnahme ist so eine Sache... beim 1. Mal wurde ich mit Ibu heim geschickt (bin selbst hingefahren)

Beim 2. mal wurde ich von Arbeit aus hingefahren mit Krankenwagen...8Stunden, ein Röntgen und zig Versuche mir einen Zugang zu legen für Schmerzmittel später wurde ich entlassen mit "gehen sie zum Hausarzt es ist nicht außer eine Höhenminderung und die kann nicht die Ursache sein"

Beim 3. Mal rief mein Freund den Rettungswagen, da ich NICHT mehr alleine aufstehen konnte. Ich habe es versucht...3 Stunden lang...ich hab mich auch bewegt...um 180° und von Rückenlage auf Bauchlage...bloß aufstehen ging nicht, obwohl ich sooooooooooo dringend pinkeln musste. Sobald ich versuchte aufzustehen, verkrampfte sich mein Rücken zu schmerzhaft, dass ich schreien musste...es ging garnicht anders. So stelle ich mir Wehen vor, auch wenn ich keine Kinder habe...Mein Freund hielt es irgendwann morgens um 5 nicht mehr aus und wie gesagt Rettungswagen Notaufnahme, diesmal sagte ich schon garnichts mehr, mein Freund meinte dann er besteht drauf dass ich dableibe, das könne doch nicht angehen...

Also auch Notaufnahmen sind...nicht immer die beste Wahl...

P6ongxo


Schau mal hier nach:

[[http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php]]

Dieses Forum wrscheint mir besetzt mit kompetenten Leuten, hier findest du vieeele Gleichgesinnte, die dir bestimmt weiterhelfen können!

Alles Gute *:)

_RParvBatxi_


Haben die Ärzte echt nichts aderes gemacht als nur Schmerzmittel zu verschreiben? Keine Physiotherapie? Keine Rückengymnastik?

F"rau@Streessfrei


Du brauchst eine Reha und im Anschluss am besten noch das Irena Nachsorgeprogramm. Ohne Physiotherapie und Aufbausport kommst du hier nicht weiter.

mBuhkuxh2k


Was man tun kann fragst du? Sport! Bewegung!

Bandscheibenvorfälle kommen fast immer von zu schwacher Muskulatur (degenerative Erkrankungen und Unfälle außen vor).

Die Schmerzmittel sollen dir nur wieder die Bewegung ermöglichen. Nicht das Problem lösen.

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