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Schwer behindert nach Isg-Einrenkung: Becken wackelt

S<onneR1x000 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Mitglieder, vielleicht kann mir jemand eine Übung zeigen, die mir hilft meine rechte Körperseite zu stabilisieren? Ich habe eine jahrelange Fehlhaltung gehabt und das rechte Bein-also den Fuß, das Knie und die Hüfte nicht belastet.

Das rechte ISG-Gelenk war ca. 4 Jahre lang blockiert. Vor 12 Monaten wurde es per Zufall eingerenkt von einem Physio - ab dem Tag rutschte mir die komplette rechte Seite weg ab der Hüfte. Ich kann nicht stehen, gehen oder sitzen - das Becken wackelt permanent. Ich habe alles durch, kein Arzt glaubt mir. Der Physio gibt die Einrenkung nicht zu, er hat sie zu radikal gemacht. Die Beinachsenstellung ist nun zwar richtig, aber die Muskeln spielen nicht mehr zusammen, die Stellung ist um 6 cm eine ganz andere.

Meine linke Schulter bzw der Arm sind unbrauchbar geworden, der Körper sucht Halt und gleicht die schwache rechte Seite aus, indem er die linke Schulter dauerhaft nach oben zieht. Ich brauche eine Übung, die die Muskelkette Hüfte Knie und Fuß wieder ordentlich aktiviert. Kann mir jemand helfen? Ich kann meine Wohnung nun seit 12 Monaten nicht mehr verlassen und eine Reha stehe ich nicht durch, weil ich mich nicht länger als 5 Minuten aufrecht halten kann. Ich bedanke mich herzlich und sende Euch liebe Grüße.

Sonne 1000

Antworten
Wsildkoatxer


Hallo Sonne1000,

Würde schon irgendwo hingehen, hinfahren lassen und mir Übungen zeigen lassen. Könnte es bei meine Physiotherapeutin jederzeit machen lassen.

Sagen wir 20€ mit Rezept 6 Anwendungen für 20 €.

Sie würde auch zuschauen wie man mit den Übungen zurecht kommt.

MfG *:) :)* :)^ :)^

S?o,nne100x0


Hallo Wildkater,

ich habe bereits 8 Physiotherapeuten und zwei Osteos durch, keiner kann mir helfen... :°(

W%ildkTater


Hallo Sonne1000,

:°_ nun gut es dauert halt, vielleicht ist es in 2,3 Monaten besser !

Das Leben ist kein Rosengarten, jedenfalls nicht für alle.

MfG *:) :)* :)^ :)^

LPinzer lTxorte


Hallo Sonne

Wenn du eine jahrelange Fehlstellung hattest, dann sind bestimmte Muskeln, die so lange nicht gearbeitet haben, total verkümmert und Sehnen verkürzt.

Um das wieder aufzubauen und auszugleichen, braucht es seeeehr viel Geduld und Zeit, vielleicht wieder einige Jahre.

Du bist zu ungeduldig. Woher soll die Kraft in geschwundenen Muskeln auf einmal wieder herkommen? Sie müssen erst wieder aufgebaut werden und das ganze Zusammenspiel muss wieder neu eingeübt werden.

Vielleicht hast du die Physios einfach zu schnell gewechselt, wenn ihre Therapie nichts brachte.

mearip4osxa


Der Fadentitel führt zu Mißverständnissen; die TE ist nicht schwer behindert (darunter versteht man etwas anderes!), sondern sehr bzw. schwer eingeschränkt.

Diese Einschränkung kann wahrscheinlich behoben werden - wie und auf welche Weise zeigt Linzer Torte in ihrem Beitrag auf. Dafür ein gutes Gelingen!

S{on0ne10x00


Hallo Zusammen,

vielen Dank für Eure Hinweise. Ich übe aber bereits seit 12 Monaten und trainiere täglich, doch die Fehlstellung war wohl zu lange und zu extrem, das mag sein. die ersten 12 Wochen konnte ich nur liegen, zu 80% muss ich immer noch liegen. Wisst Ihr denn vielleicht eine spezielle Übung? Ich habe E-Technik gehabt, aber das hat nicht viel gebracht und ich gehe immer noch wie ein Chorea Huntington Patient. Meinen Haushalt kann ich nicht mehr führen. Liebe Grüße an Euch!

LOinzer xTorte


Ich würde spontan sagen, dass es wohl am meisten bringt, wenn du mal eine Ganganalyse machen lässt. Das kann eigentlich nur ein Spezialist sehen, wo die Ungleichgewichte liegen und welche Muskeln gezielten Aufbau brauchen. Und Krankengymnasten können dann mit dieser Info geeignete Übungen zusammenstellen.

Ich denke da an meine Mutter, die sich nach einer Hüft-Op viel zu lange ein falsches Gangbild angewöhnt hatte.

Sie hatte das Glück, an eine kompetente Physiotherapeutin zu geraten, als sie mit Rückenproblemen vom Orthopäden dort hin überwiesen wurde (in der Reha nach der Op hatte man das nicht erkannt).

Sie hat meine Mutter vor die Sprossenwand gestellt und gebeten, abwechselnd den einen und den anderen Fuss auf eine Sprosse zu stellen. Bei einem Fuss blieb das Becken total gerade, beim anderen kippte es völlig zur Seite weg. Ohne dass meine Mutter etwas davon merkte. Und auch wir hatten es nicht erkennen können. Nur gesehen, dass an ihrem Gangbild etwas nicht stimmte ...

Ein guter Therapeut hat einen geschulten Blick dafür.

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