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Femoralisblock od Femoraliskatheter

LiadyN BlacQkTearxs hat die Diskussion gestartet


hallo

Ich werde nächste Woche am Knie operiert (Mlpf) und bekomme eine Vollnarkose und einen Femoralisblock oder Femoraliskatheter.

vor dieser Nervenbetäubung habe ich wirklich ganz furchtbare Panik.... Man hat mir gesagt dass das vor der Narkose gemacht werden muss?!

Kann mir Jemand was dazu sagen? Hatte das schon mal Jemand?

wie fühlt sich das an? bzw wie schmerzhaft ist das ganze denn ??? Und wurde das wirklich bei vollem Bewusstsein vorgenommen ???

da wird doch direkt in die Leiste gestochen oder?

Ich hoffe sehr dass mir jemand die Angst etwas nehmen kann und alles eigentlich nur halb so schlimm sein wird... :(

Lg

Lis

Antworten
S=chmidgti70


Vorweg: macht sicher jeder Anästhesist anders, ich kann nur sagen, wie es bei mir war.

Ich habe im Vorbereitungsraum die Zugänge bekommen und wurde dann für den Femoralisblock schon kurz das erste Mal "schlafen gelegt", ich habe also von den Einstichen da nichts mitbekommen.

Ich kam dann mit dem betäubten Bein wieder wach in den OP und da dann die richtige Vollnarkose.

Alles Gute für die OP! @:)

L~ady yBluackTtearxs


Guten Morgen

Vielen Dank für deine Antwort. Meine Nacht ist vorbei... weil ich mir so ne Panik mache...

Ich hab dort nochmal angerufen und es wurde mir versichert dass ich ein Beruhigungsmittel bekomme und nix mitkriege.. Das Problem ist, dass ich das trotzdem nicht ganz glauben kann... Meine Angst ist dass ich etwas bekomme und ruhig gestellt bin, aber eben noch alles mitbekomme und starke Schmerzen habe.. Ein Beruhigunsmittel schaltet ja das Schmerzempfinden nicht aus?

Deine Antwort hat mich aber trotzdem etwas beruhigt...

LG

S|chmwidti7x0


Der Femoralisblock bzw. der -katheter dient ja der Schmerzfreiheit, auch hinterher, durch den Katheter können noch gezielt danach Schmerzmittel gegeben werden, um die Schmerzen nach der OP weitestgehend auszuschalten. Meinst Du, sie würden Dir aber dafür höllische Schmerzen im Vorfeld zumuten? Es wird wirklich alles gemacht, um dem Patienten möglichst viele Schmerzen zu ersparen und wenn sie Dir sagen, dass Du auch durch das Beruhigungsmittel (vielleicht hatte ich auch nur ein Schlafmittel, so genau weiß ich das auch nicht) nichts merken wirst, dann darfst Du Dich ganz bestimmt darauf verlassen.

Ich hatte so eine Narkose auch bei einer Schulter-OP (da wird dann der Armnerv ausgeschaltet), auch da habe ich NICHTS davon mitbekommen. Der Anästhesist erklärte mir damals, dadurch bräuchten sie nur noch wenig Schmerzmittel im Narkosemittel, was wiederum zu einer besseren Verträglichkeit der Narkose führen würde, weil gerade die Schmerzmittel das sind, was Übelkeit nach einer Vollnarkose auslösen kann (und DAS musste ich auch schon erleben). Außerdem wirkt selbst der Block erst mal so lange nach, um die Schmerzen direkt danach auszuschalten.

Die Taubheit des Beines (hält so um die 24 Stunden an) habe ich als unangenehm empfunden, weil das Bein irgendwie nicht zu mir gehörte, aber das waren keine Schmerzen. Ich habe auch noch nie irgendwelche schlimmen Geschichten im Zusammenhang mit der Narkose gehört (und ich hatte in der Reha auch viel Kontakt zu anderen Kniepatienten).

Ich weiß, dass starke Angst und Panik oft rationale Erklärungen nicht zulassen, aber versuch Dich zu entspannen. Das wird sicherlich nicht schlimm!!!

Alles Gute für die OP und melde Dich mal, wie es Dir ergangen ist! :)*

Aeneni9kxa02


Hallo,

ich hatte bei der letzten Knie-Op einen Femoraliskatheter und ich war zwar wach bei der Legung, doch ich habe vorher ein Mittel bekommen, wodurch ich ziemlich entspannt war und so halb weggetreten war. Das Legen selbst war eher unangenehm, aber wirkliche Schmerzen hatte ich nicht und nach der Op war es auch nicht schmerzhaft. Ich hatte den Schmerzkatheter meine ich 3 Tage liegen.

Hattest du schon deine Aufklärung über Narkose und den Katheter/Block? Weil wenn du es wirklich nicht möchtest, wird man dich auch nicht dazu überreden/zwingen. Die Vorteile sind halt die deutlich geringeren Schmerzen und das legen dauert wirklich nicht lange.

Ich wünsche dir alles gute für die Op!

L_ady KBlack>Tearxs


Hallo

Vielen Dank für die aufmunternden Worte... Ja die Panik ist einfach unerträglich.. Seit 2 Monaten laufe ich damit schon rum und jetzt wo der Termin näher rückt wird es natürlich nicht besser.

Ich weiß man sollte das lassen.. Aber heute Nacht hatte ich viel Zeit zu recherchieren.. Und ich hab auch etwas gefunden wo es hieß dass man ein Beruhigungsmittel bekommt, dass den Schmerz eben nicht ausschalten soll, damit die wissen ob sie richtig spritzen. Und dass das Beruhigungsmittel sogar die Nebenwirkung hat dass es das Schmerzempfinden noch steigert! Seitdem drehe ich irgendwie total am rad.... :-(

Ja das Gespräch mit dem Anästhesisten hatte ich bereits. An dem Tag war aber nur eine Vertretung da und die wusste auch nicht so wirklich bescheid.. Weil die wohl nur im Schulterbereich arbeitet.

Gefragt ob ich den Block möchte hat mich niemand!

Du hast gesagt du warst wach dabei..? Und das tat wirklich nicht weh?

Wann konntest du aufstehen das 1. Mal?

SWchm"idtxi70


Aufstehen wirst Du wohl erst am nächsten Tag dürfen. Mein Kreislauf liess das sogar erst am 3. Tag nach OP zu, aber das lag nicht am Block, sondern eher an der OP und auch dem verlorenen Blut. Aber Gefühl brauchst Du ja im Bein.

Die müssen das ja anders testen können, ob er richtig sitzt, ich habe definitiv geschlafen.

Geh mal davon aus, dass das auch im wachen Zustand nicht stark schmerzt. Könnte mir vorstellen, dass es ähnlich unangenehm ist wie das Legen der Zugänge. Das ist ja auch nicht immer super angenehm (wenn man sie z.B. in die Hand bekommt), aber es ist schnell vorbei.

Wann ist der Termin?

Lwad~y Black3Tearxs


Also man hat mir gesagt dass ich eben am selben Abend noch aufstehen dürfte... Mit Begleitung halt... Hmm..

Der Termin ist am kommenden Mittwoch.

S]chm/idytix70


Ok, Du wirst dann sicher nicht belasten dürfen. Ich durfte ja gleich auftreten.

A5nnifka0x2


Hallo,

wach ist vielleicht das falsche Wort, ich war schon etwas benebelt. Ich habe das suchen des Nerves natürlich mitbekommen, bei mir wurde das mittels strom getestet, ob sie an der richtigen Stelle waren. Ich meine, da hätte das Bein dann gezuckt oder das Gefühl eines Zucken. Es ist halt ein sehr kurzer Moment des Schmerzes und ich habe es nicht als sehr stark empfunden, aber das ging auch alles sehr schnell. Ich durfte mit Drainage und der 'Schmerzpumpe' aufstehen. Da musste man zwar aufpassen, aber es ist möglich und ich bin am Abend der Op wieder aufgestanden. Und bei der MPFL-Op (andere OP) durfte ich auch am Abend wieder aufstehen, da hatte ich aber keine Katheter.

Die letzten Tage vor der Op sind immer am schlimmsten, lass es auf dich zukommen und google nicht so viel, da findet man meist nur die horror-storys.

SPchzmidtrig7x0


Das ist wahr, im Netz tummeln sich meist Diejenigen, die Probleme haben, seltener Diejenigen, die schreiben "Hurra, am Knie operiert und alles gut" ;-)

Lpady BJlaHckTe~arxs


Mit den Horror Storys stimmt natürlich... Aber ich will einfach auf alles mögliche vorbereitet sein.

Das zucken und der kurze Schmerz sind schon zu viel... Ich will nichts davon mitbekommen... Allein die Vorstellung da zu liegen.. Schmerzen haben.. Und sich nicht äußern können...

Sech2midtCi7x0


Du wirst aber auch am Knie hinterher Schmerzen haben. Das lässt sich gar nicht vermeiden! Da gibt es Schmerzmittel gegen, aber alles lässt sich auch nicht ausschalten. In der Klinik werden sie aber bemüht sein, dass Du so wenig Schmerzen wie nötig haben wirst.

Ich finde, man ist vorbereitet genug, wenn man genau weiß, WAS operiert wird und was das Grundproblem ist. Und wie die Nachbehandlung aussehen wird. Und sicher auch, welche Risiken es gibt.

Erfahrungen anderer Patienten sind zwar manchmal hilfreich, aber auch nicht immer. Weil Jeder seine eigene Geschichte, sein eigenes Schmerzempfinden und seine eigene Heilungsgeschwindigkeit hat.

Annn"ikva02


Du kannst dich doch äußern und nach der Operation wirst du auch schmerzen haben. Und mit dir wird die ganze Zeit geredet, zumindest war es bei mir bis jetzt immer der Fall.

Lyady5 BOlack'Tears


Mit Schmerzen hab ich kein Problem. Ich hab ein problem mit Ärzten.. Nämlich 0 vertrauen. Und deshalb auch ein Problem damit mir von so einem Schmerzen zufügen zu lassen und ausgeliefert zu sein.

Und auch kann ich nicht glauben dass die Klinik bemüht ist einen schmerzfrei zu halten. Kostet ja alles Geld für die.. Letztendlich denke ich dass es denen eh vollkommen schnuppe ist wie es einem geht.... Und da liegt eben der Hase im Pfeffer.. Nicht bei den Schmerzen an sich. Ich bereite mich auch darauf vor die Drainage selbst zu ziehen ;-)

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