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Femoralisblock od Femoraliskatheter

S,chmi?dtxi70


Und warum lässt Du Dich dann operieren, wenn Du null Vertrauen hast?

Ausgeliefert bist Du ja so gesehen bei der OP an sich noch viel mehr als bei der Narkose... ":/

Ich kann da Deine Erfahrung auch nicht teilen, ich habe immer ein bemühtes Klinikpersonal erlebt.

L1adIy BlaIck>Tears


Weil ich seit 2009 Probleme habe. Die Kniescheibe ist mehrfach luxiert, der Knorpel schon sehr mitgenommen.

Ich kann meinen Sport nicht mehr machen und im Augenblick habe ich auch häufig Schmerzen. So gesehen hätte ich das alles natürlich schon gerne erledigt... Die Narkose ist für mich am schlimmsten weil ich schlafe... Hätte gerne eine pda oder spinal gehabt.. Aber das geht wohl nicht...

SLchm.i8dti7x0


Naja, dann wollen sie das wohl eher nicht. Du kannst ja jede Knie OP mit einer Spinalnarkose machen.

Wobei man ja selbst im wachen Zustand dem Können des Operateurs "ausgeliefert" ist, Einfluss kann man so oder so auf nichts nehmen. Man kann sich nur das KH bzw. den Arzt nach Vertrauen aussuchen.

P!laceJbos09x06


Du kannst ja jede Knie OP mit einer Spinalnarkose machen.

Nope, gibt auch Kontraindikationen für einen Kreuzstich.. ;-) div. kardiovaskuläre Erkrankungen, neurologische Erkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, usw.. ;-)

Wird schon seinen Grund haben warum hier eine Vollnarkose empfohlen wird..

Zu dir Lady Blacktears:

Während des Stechens des Femoralisblocks bist du nicht so ausgeschalten das du dich nicht mehr äußern könntest, sondern kannst durchaus noch reagieren und sagen wenn was nicht passt..

auf die Beruhigungsmittel reagieren alle ein bissl anders.. manche schlafen ein und bekommen nichts mit, manche sind wach aber einfach beruhigt, aber eben nie "ausgeschalten" das man alles mitbekommt und sich nicht melden könnte ;-)

bzgl. Schmerzfreiheit nach der OP.. Klar kostet es was jemanden schmerzfrei zu halten, aber das bezahlt deine Krankenkasse, also ists für die Klinik ziemlich dumm würden sie dich nicht so gut es geht schmerzfrei halten ;-)

LG

SschpmiDdti70


Ja gut, aber Kontraindikationen gibt es ja durchaus auch für eine Vollnarkose. Ich persönlich bin völlig gesund, könnte beide Narkoseformen bekommen. Abgesehen davon, dass mir die Vollnarkose eh lieber ist, wurde mir aber nie eine Wahloption angeboten.

Das meinte ich eher mit "nicht wollen" ;-)

Und wie gesagt: ich habe fest geschlafen beim Block.

L6ady BlSackxTears


hmm man hat mir auch von Anfang an gesagt dass kein Weg an der Vollnarkose vorbei führt. Konnte mich da also nicht entscheiden..

Naja ich hab kein Problem damit, dass da Jemand an meiner Kniescheibe herumsägt und hämmert. Ich habe auch keine Angst davor dass bei der OP am Knie an sich was schief gehen könnte. Da kann ich ihm vollends Vertrauen komischerweise... Bei mir ist halt so das drumherum was mich eben so fertig macht... Am größten halt die Angst dass es halt keinen interessiert wie es mir geht und einfach so "Schema F" durchgezogen wird.. egal ob Schmerzen da sind oder nicht... usw.

ich hab halt leider diese Erfahrung als Kind machen müssen.. deshalb bin ich da halt leider vorgeschädigt.. meine Psychologin meint, es dauert Jahre bis man so ein Kindheitstrauma einigermaßen bearbeitet hat... diese Zeit hab ich halt eben jetzt leider nicht.

Am liebsten wäre mir halt.. ich gehe da hin, schlafe ein und alles andere passiert dann.

S.chmiqdti7x0


Meine Erfahrung der letzten Jahre (immerhin 5 orthopädische Eingriffe mit Vollnarkose) waren eher, dass das Personal sich immer gut gekümmert hat. Sicher können sie die Schmerzen nicht vermeiden, aber es wurde schon dafür gesorgt, dass ich die Mittel bekam, die möglich waren.

Besonders im OP Bereich habe ich das Personal auch immer als sehr fürsorglich erlebt. Die wissen durchaus, dass viele Patienten da verängstigt und unsicher sind.

Du musst halt auch sagen, wenn Du Schmerzen hast und was haben möchtest, DAS kommt tatsächlich nicht zwingend immer von allein. Auch wenn die Schwestern nach der OP meist regelmäßig gucken kommen und fragen.

L"aday BlaMckTeaxrs


Okay.. Danke..

Wie gesagt am meisten beschäftigt mich gerade eben die Sache mit dem Schmerzkatheter... Überlege auch ob die OP gut ohne diesen auszuhalten ist.

S)cAhmi(dtxi70


Grundsätzlich sicher schon. Ich hatte das bei dieser Knie-OP das erste Mal, meine anderen OPs waren immer ohne.

Aber dieser Block gehört oft auch zu dem "Anästhesie-Konzept", da ist auch die Frage, ob sie das ohne machen (in der letzten Klinik hieß das nämlich "Wir machen das hier so und so")

Wenn Dich das alles so beunruhigt, versuch doch am Dienstag noch, telefonisch mit dem Anästhesisten in Kontakt zu treten.

L&ady: BlacdkTexars


Meine Chefin hat am Freitag für mich das Telefonat geführt mit dem Anästhesisten, weil ich nicht mal dazu in der Lage war. Da wurde zugesichert dass ich gar nix mitkriegen werde. Aber die Angst hat mir das dennoch nicht genommen... Ich versuche daran zu glauben dass das stimmt was er sagte, aber irgendwie kann ichs doch nicht...

Svchmi~dti7x0


Dann ist das auch schwer, hier noch weitere beruhigende Worte für Dich zu finden. Außer zu sagen, dass Du darauf vertrauen solltest, dass das so sein wird.

Manchmal bekommt man vorher auch noch die LMAA-Pille, dann ist man auch schon schön benebelt...

Wird schon werden, versuch, Dich nicht allzu fertig zu machen! :)*

LWadKy BZlaqckTeaxrs


Naja dass du dabei geschlafen hast beruhigt mich etwas.

Danke.

BTella_ Culxlen-Swan


Hi,

Ich hatte die MPFL-Plastik auch schon an beiden Knien. Bei den Operationen hatte ich keinen Schmerzkatheter, aber hätte ich einen bekommen können, hätte ich das dankend angenommen. Ich hatte leider das Pech, dass die Schwestern auf der Station mir lieber erstmal nur Novalgin gegeben haben, statt der stärkeren Medikamente, die der Arzt abgesegnet hat. So hatte ich bei der ersten Seite so starke Schmerzen, dass ich ohnmächtig geworden bin. Bei der zweiten Op war ich dann schlauer und habe auf die Medikamente bestanden. Das war besser.

Ich hatte bei Operationen an der Hüfte schonmal Schmerzkatheter. In dem Fall wurde direkt über den Rücken (PDK), der Nerv beeinflusst. Das legen war etwas unangenehm und ich war ohne Beruhigungsmittel bei vollem Bewusstsein. Ich bin da aber auch eher hart im Nehmen. Meine Erfahrungen mit dem Schmerzkatheter waren super. Ich hatte wirklich null Schmerzen damit und hatte vorab schon wirklich Angst, aufgrund der voran gegangenen Operationen am Knie. Ich konnte damit auch am nächsten Tag aufstehen. Eher hätte ich aufgrund der Operation, die gemacht wurde auch nicht gedurft. Ich würde das immer wieder so machen.

Wie es mit Schwindel aussieht, kann dir vorab keiner sagen. Ich habe Beispielsweise nie Probleme nach Vollnarkosen. Du kannst aber vorab vielleicht anmerken, dass du Angst davor hast, dass du Schwindel und Übelkeit bekommst. Ich würde da einfach immer mit offenen Karten spielen. So kann dann auch darauf eingegangen werden. Ich habe bisher auch die Erfahrung gemacht, dass die Pflegekräfte vor der Op und im Aufwachraum alle super lieb waren.

Lg

SHunflzowerx_73


Ich hatte (angesichts von 14 Knie-OP's, davon 2x großer offener Schnitt mit komplettem Umklappen der Kniescheibe swie der 3. große Schnitt war das komplette Kunstgelenk) auch mehrfach einen Femoraliskatheter.

Bei mir wurde der immer ohne Betäubung etc. gelegt. Ich habe es als harmlos empfunden: Der Einstich war weniger schmerzhaft als der des Zugangs. Unangenehm (nicht scmerzhaft!) war hingegen der elektrische (?) Test, ob er richtig liegt. So ein 1000-Stecknadel-Gefühl.

Mein Problem war leider, dass er nie lange gehalten hat. Selten mehr als 18 Stunden; bei der Knie-TEP war er nach 12 Stunden kaputt, was dann unschön war. Und er kann nicht sofort neu gelegt werden. Letztlich ist das Schläuchlein, was geschoben wird, extrem dünn. Kurzum: Keine Angst!

Problematisch finde ich Dein Misstrauen. Ob Du es glaubst oder nicht, man ist im Krankenhaus mehr aks bemüht, Schmerzen zu nehmen. Wobei man betonen muss: Komplette Schmerzfreiheit ist seltenst möglich. Aber ein erträgliches Maß an Schmerzen. Bei meiner TEP sollte der Katheter mind. 48 Stunden liegen bleiben; gehalten hat er 12. D.h. ich hatte 2-3 Tage mit Schmerzen, auch stärkeren. Aber: Ich habe die Maximaldosis eines Opioids bekommen, Maximaldosis Novalgin und dann noch Paracetamol-Infusionen. Die Anästhesie kam 2-3x am Tag; in den ersten Tagen auch nachts. Klar war ich nicht schmerzfrei, aber es war aushaltbar und alle haben getan, was sie konnten.

Lkadiy Bla>ck6Teaxrs


Danke auch euch für die Erfahrungsberichte.

Ich arbeite selbst beim Arzt und daher kenne ich halt beide Seiten... Deshalb bin ich eben skeptisch was die Bemühungen des Personals angeht... Kenne da so einige Geschichten leider...

Vor dem legen des Zugangs hab ich schon auch so meine Bedenken... Ich war diese Woche bei der Voruntersuchung und man hat 4 versuche gebraucht zum Blut abnehmen. Ich hoffe der Anästhesist ist treffsicherer.

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