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Knorpelschaden und Knieprobleme als Jugendlicher

WVueste>nfuxx hat die Diskussion gestartet


Guten Abend liebe Forengemeinde,

ich lese hier im Forum immer wieder gerne mit und würde gerne einfach einpaar weitere Meinungen zu meinem Knieproblem einholen. Ich hoffe auch, dass sich eventuell der ein oder andere meldet, der eventuell ähnliche Erfahrungen hat.

Erstmal kurz zu mir, ich bin 19 Jahre und hatte eigentlich nie sonderlich Knieprobleme, ich bin meine Schulzeit über immer wieder sporadisch joggen gegangen und hatte auch im Schulsport nie Knieprobleme.

Nachdem ich dann diesen Sommer mein Abitur geschafft hatte, beschloss ich mit einpaar Freunden regelmäßg ins Fitnessstudio zu gehen. Ich erhoffte mir davon eventuell auch etwas gegen meine Rückenschmerzen zu unternehmen, welche leider immernoch da sind, jedoch mit einer harten Matratze und wärme erträglich sind :) .

Jedenfalls habe ich im Fitnessstudio auch begonnen Beintraining zu machen und merkte nach wenigen Wochen an der Beinpresse ein leichtes springen und knirschen meiner Kniescheibe.

Daraufhin habe ich erstmal mit dem Beintraining pausiert.

Jedoch wurde das knirschen im Knie leider gar nicht besser. Damit man sich dieses als Außenstehender grob vorstellen kann,- man spürt starke Reibung wenn man die Hand auf mein Knie legt und ich dieses Strecke/Beuge, am ehesten könnte man es wohl mit Schleifpapier vergleichen welches an Schleifpapier gerieben wird.

Besonders heftig ist es wenn ich in die Hocke gehen will, dann kracht es richtig, als ich es das erste mal meinen Eltern vorgeführt habe, waren diese total geschockt, dass mein Knie so extrem laute Reibungsgeräusche abgeben kann...

Diese Reibungsgeräusche hört man wirklich durch den kompletten Raum und sie sind tatsächlich sehr sehr laut.

Schließlich bin ich dann auch rasch zum Orthopäden gegangen, ursprünglich um nochmal nach meinem Rücken zu sehen, ganz beiläufig erwähnte ich mein Knie, woraufhin es geröncht wurde und mir wurde Krankengymnastik verschrieben.

Erst auf dem Rezept entnahm ich, dass ich eine "Patelladysplasie" habe, also meine Kniescheibe nicht richtig ins Gelenk passt und daher offenbar der Knorpel viel zu stark abgerieben wird.

Nachdem die Krankengymnastik keinerlei Besserung brachte bin ich nochmal zu einem zweiten Orthopäden gegangen um diesen etwas über mein Knieproblem auszufragen, denn der erste Arzt hat mich schließlich nicht wirklich aufgeklärt.

Meiner zweiter Orthopäde meinte, dann nur, dass er hört und sieht, dass ich Probleme mit dem Knorpel am Knie habe, dieser wird eben langsam abgeschabt. Aber ich sei nicht der erste der mit diesem Problem zu ihm kommt und solange ich keine allzu schlimmen Schmerzen habe, könne man da nichts machen.

Er verabschiedete mich mit der Aussage, ich soll mich also wieder bei ihm melden wenn die Schmerzen zu schlimm seien und man mich operieren müsse. Außerdem solle ich zukünftig das Knie nicht belasten und möglichst wenig Treppen nutzen...

Dies liegt nun knappe 4 Monate zurück.

Ich habe dann angefangen Fahrrad mit niedriger Belastung zu fahren und mir sofort eine Schwellung oberhalb des Knies zugezogen, meiner Physiotherapeut meinte dies sei eine Schleimbeutelschwellung und eigentlich unbedenklich. Sein Schwiegersohn welcher in der gleichen Praxis ist meinte, es sei eine Schwellung des Muskels und ich solle bei Gelegenheit mal zu Arzt gehen, schließlich habe ich ja keine Schmerzen in dem Bereich.

Seitdem fahre ich vorerst kein Fahrrad mehr und hoffe seit einem knappen Monat, dass die Schwellung wieder abklingt.

Meine Hauptsorge ist jedoch die starke Reibung am Knorpel, ich lasse mich inzwischen wortwörtlich ins Bett fallen um es zu vermeiden in die Hocke gehen zu müssen, beim hinsetzen knackt und knirscht es ebenfalls :/

Ich habe jedoch gemerkt, dass ich mein Knie ziemlich geräuschlos aber komplett bewegen kann, wenn ich es bspw. einen Tisch herunterbaumeln lasse. Extrem laut wird es hingegen nicht nur bei Kniebeugen, sondern auch wenn ich es im liegen nach oben strecke und dann beugen will. Also die Geräusche im Knie sind ganz klar von der Belastung abhängig. (Ganz schlimm bei Kniebeugen, weil ganzes Körpergewicht/weniger schlimm bei keiner Belastung, weil Beine runterhängen)

Nun möchte ich mich aber nicht damit abfinden, mit 19 bereits größere Knieprobleme als meine Oma zu haben.

Daher habe ich im Internet alles mögliche über ähnliche Probleme gelesen, begonnen bei künstlichen Kniegelenken über Hyaluronspritzen um den Knorpel zu schonen bis hin zu Knorpeltransplantationen.

Daher wollte ich einfach mal nachfragen, ob eventuell jemand ähnliche Probleme hat oder was eure Erfahrungen in diesem Bereich sind.

Grüße aus Stuttgart

Antworten
N;K7x8


Bei mir wurde damals der Knorpel geglättet (minimalinvasiv). Hat schon gereicht.

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