» »

Knie-Mrt Wiederholung schwer zu bewilligen?

sNquirrtel10x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bei mir wurde im Frühjahr eine Knie-MRT gemacht, die bis auf eine minimale Strukturveränderung an der Nachweisgrenze unauffällig war. Grund waren seit Jahren bestehende chronisch Schmerzen im linken Knie. Auf der Seite habe ich im Großzehengrundgelenk auch einen kombinierten Hallux Valgus/Rigidus, durch den ich auch einen deutlichen Gangfehler habe.

Im rechten Knie waren die Schmerzen schwächer. Die hatte ich aber nicht erwähnt, weil ich sie für Überlastungsschmerzen infolge der Schonung der anderen Seite hielt und ehrlich gesagt auch keine Lust hatte die rechte Seite auch noch Röntgen zu lassen, zumal die linke bereits mehrfach geröngt wurde und man Knorpelschäden i.d. Regel nur im MRT sicher diagnostizieren kann und. Daher wurde vom rechten Knie natürlich keine MRT angefertigt.

Nun, ein halbes Jahr später haben sich die Schmerzen beidseitig verschlimmert. Ich ahne auch den Grund: ich bin über ein Jahr gute 8.000km mit einem Rad gefahren, dessen Tretlagerachse schon deutliches Seitenspiel hatte, weshalb die Tretkurbeln und somit auch die Pedale spürbar eierten. Und im Sommer habe ich damit richtig Kilometer gefressen!

Reparatur war wegen festkorrodiertem Lager nicht mehr möglich und ich hatte einfach zig andere Probleme um die Ohren, als daß ich mich um ein neues Rad kümmern konnte.

Obwohl ich nun seit über einem Monat ein neues Rad fahre, verschwinden die Schmerzen nicht und machen mir langsam Angst. Daher würde ich gerne auch vom rechten Knie eine MRT anfertigen lassen und die MRT des linken Knies wegen der deutlichen Intensivierung der Schmerzen wiederholen. Habe da einfach Bedenken, daß ich mir durch die ständigen Seitwärtesbewegungen des Kniegelenks beim Pedalieren einen Knorpelschaden eingeschliffen habe. Vielleicht liegt auch eine ganz andere Ursache vor, aber ein befreundeter Physiotherapeut empfahl mir so oder so wegen der Schmerzintensivierung eine erneute MRT.

Die Frage ist nun, wie verhält sich ein Arzt (Chirurg), wenn erst vor einem halben Jahr eine MRT angefertigt wurde? Eigentlich ist eine MRT-Aufnahme für die Krankenkassen nicht so teuer, da diese nicht über die private Gebührenordnung abrechnen. Aber sie ist halt deutlich teurer als eine Röntgenaufnahme.

Hat hier jemand Erfahrung damit, ob Ärzte die Bitte um MRT öfters ablehnen?

Antworten
G5arou17x8


Also ich kann nur für meine Ärzte aus dem südlichen Niedersachsen sprechen und dort bekommt man ein CT oder MRT, wenn der Bedarf dazu besteht. Allerdings habe ich bzw. haben wir (meine Frau) bemerkt, dass man bei Ärzten die im Krankenhaus in unfallchirurgischen Sprechstunden arbeiten, noch wesentlich einfacher eine radiologische Untersuchung verordnet bekommt, als bei einem niedergelassenen Arzt.

SZchmi`dti7x0


Bist Du denn in irgendeiner Weise behandelt worden wegen der Knieschmerzen? Physiotherapie oder Ähnliches?

Abgesehen von den Kosten glaube ich nicht, dass man im MRT jetzt deutlich was Anderes sieht als vor einem halben Jahr. So schnell verschlechtern sich Knorpelschäden nicht, wenn nicht gerade ein Unfall vorlag.

Und gerade ein Gangfehler/eine Fehlbelastung kann Knieschmerzen auslösen, das müssen nicht immer die Strukturen sein!

AwufDeXrIArbeyixt


Ich glaube das man sehr energisch sein muss.

Ich hab mir auch mein Knie vor ein paar Jahren verletzt. War bei drei Orthopäden, der eine hat geröngt und meinte wäre alles ok. 2 Jahre bin ich mit Schmerzen, die nur langsam besser wurden, rumgelaufen. Dann hab ich meinen Hausarzt dazu bekommen, mir eine Überweisung zu geben. MRT gemacht (300 Euro. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich es privat bezahlt) und Knopelschaden gefunden. Super. Leider 2 Jahre NACH dem Unfall, dadurch nichts mehr zu machen.

Bleib dran! Du kennst deinen Körper am besten. Kein Arzt der 10 Euro im Quartal von der KK bekommt und dich versucht in 5 Minuten abzufertigen.

sBquciXrrexl100


@ Schmidti70:

Ja Krankengymnastik am Gerät hatte ich und wegen der Großzehengrundgelenksarthrose auch Physiotherapie. Beides ohne Effekt auf die Schmerzen (brennender Hitzeschmerz).

War halt dumm von mir, daß ich im Frühjahr das rechte Knie in der Gelenksprechsstunde des KH nicht erwähnt habe. ich glaube ich hatte sogar explizit gesagt, sie seien nur im linken Knie. Ich bin nämlich davon ausgegangen, daß die sofort wieder röntgen wollen.

Ich wurde nun schon mehrfach am Fuß und wegen Implantatversorgung zig mal im Kieferbereich geröntgt. Da hatte ich wegen der Strahlenbelastung keine Lust gleich wieder beide Knie röntgen zu lassen, zumal zu dem Zeitpunkt das linke Knie stärker und auch schon seit Jahren betroffen war und von diesem noch alte Röntgenaufnahmen vorhanden waren. Hätte ich gewußt, daß ich eine Überweisung zur MRT erhalte, hätte ich das rechte Knie nicht verschwiegen.

Aber wie dem auch sei, richtig belastend sind die Schmerzen sowieso erst so ab August geworden und seitdem auf beiden Seiten gleich. Daher mein Verdacht, daß dies mit der eiernden Tretlagerachse zusammenhängt. Seit der ersten MRT im Mai habe ich ca. weitere 5.000km damit zurückgelegt. Da ich stets in hügeligem Gelände und mit hoher Trittfrequenz fahre dürften das ja einige Millionen Umdrehungen gewesen sein. Wer weiß, ob die labberige Seitwärtebewegung im Gelenk bei jeder Umdrehung da nichts geschädigt hat.

Da ich extrem viel radfahre (kann halt wegen Hallux Valgus/Rigidus nicht mehr gut laufen) und zudem auch reite, geht es mir in erster Linie darum abzuklären, ob ich risikolos auf dem intensiven Niveau weiter Sport betreiben kann und kein spezieller Schaden vorhanden ist, der dringend behandelt werden müsste.

Auf ein Vierteljahr kommt es nun natürlich nicht an. Vielleicht stehen die Chancen auf eine erneute Überweisung zur MRT ja besser, wenn ich die Kniesprechsstunde des KH erst im Januar wieder aufsuche statt nächsten Monat. Sind zwar nur zwei Monate Unterschied, aber dann war die erste MRT ja "letztes Jahr".

Oder ich versuche es in der Kniesprechstunde einer anderen Klinik vor Ort. Die ist aber eine riesige Uniklinik mit schlechtem Ruf. Dort ist die Massenabfertigung wesentlich schlimmer als in der ersten Klinik.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Orthopädie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH