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Kreuzband-OP: Erfahrungen ?

RComanxo hat die Diskussion gestartet


hallo,

hat hier jemand schon seine kreuzband-op hinter sich und kann ein wenig darüber berichten, wie das so abgelaufen ist, wie lange er stationär behandelt wurde, wie stark die schmerzen waren, die er verspührt hat, was man ihm für schmerzmittel gegeben hat, wann er/sie schon wieder sein bein belasten durfte etc. etc.

wäre sehr nett, vielen dank !

gruß

romano

Antworten
C_arxo


hallo romano!

ich hatte das pech, mir vor. ca. 8 monaten mein knie zu schrotten.

vk-riss, innenband angerissen und ein kleinen meniskusschaden war die diagnose. das alles ist mir bei nem einfachen korbleger (spiele sehr leistungsorientiert basketball!!) passiert. es hat einfach beim landen "knacks" gemacht....

nach sehr, sehr langem suchen...nach nem vernünftigen artzt hier in NRW, der mich auch operieren würde, bekam ich von einem arzt aus osnabrück eine super addresse aus hannover -> alles sehr kompliziert, hab aber jetzt keine lust, dass alles zu erklären,wieso etc. außerdem tut das ja auch nix zur sache.

jedenfalls wurde ich 5 wochen nach dem unfall in hannover operiert.

sorry, muss jetzt schluß machen....würd dir aba noch gern weiter schreiben!!! hol ich dann die tage nach ;-)

oder du kannst mir auch ne mail schreiben (oder ich dir...wie du willst!)...

mail to: basketballfrau@web.de

liebe grüße, caro

Riomranxo


hallo caro,

das tut mir leid mit deinem knie, ich hoffe mittlerweile ist wieder alles einigermaßen in ordnung ?

bei mir war es auch s.ä. beim fußballspiel, bin von oben auf mein knie gefallen und habe mir das vordere kreuzband gerissen, ev. noch mehr schaden dabei geholt, werde ich noch sehen.

was hältst du von dem sportkrankenhaus hellersehen in lüdenscheid ?? da wollte ich hin:

[[http://www.sportkrankenhaus.de]]

wäre schön wenn du noch ein wenig aus dem nähkästchen plaudern würdest. je mehr ich weiss, desto weniger angst habe ich ev. davor. ich denke hier im forum wäre sinnvoller, da es ja ev. noch mehreren hilft.

vielen dank schon mal im voraus !!

gruss

romano

C3aro


hier bin ich wieder.....

also...nach langem suchen nach nem doc, der mich operiert, war ich dann in hannover.

montag war "anreise" tag, damit die letzten formalitäten geklärt werden konnten.

am dienstag sollte es dann so weit sein.

im vorfeld entschied ich mich für die rückenmarknarkose. war/bin damit sehr zufrieden und kann die nur jedem ans herz legen.

zwar hört es sich sehr unangenehm an, eine spritze in den rücken zubekommen, aber es ist gar nicht so schlimm. es gibt schlimmeres.

das kreuzband wurde mir dann mit einem stück der patellarsehne ersetzt und das ganze wurde dann mit einer "zuckerschraube" festgemacht. der kleine meniskusschaden wurde dann neben bei behoben. wie lange die OP nun gedauert hat, weiß ich leider nicht mehr. der OP tag war für mich jedenfalls der schlimmste.

man hat zwar kaum schmerzen, da man die beine ja nicht spürt, aber nach einiger zeit lässt die narkose nach und man hat schmerzen, die ich sehr schlecht beschreiben kann. sie sind nicht wirklich schlimm, jedoch sehr unangenehm und immer da!

hab mir dann aber, sobald ich gemerkt hab, dass die narkose weg geht, was geben lassen. und das hat mir auch geholfen!!!

nach einem tag im bett liegen ging es den nächsten tag sofort auf die krücken und ab dann sollte ich nun die stationen unsicher machen :-D

der arzt sagte mir: ich darf so viel belasten, wie ich es mir auch zutraue. natürlich kann man nicht sofort ohne krücken laufen, aber man muss nicht aufpassen, dass man es überbelastet etc.

nach einem kurzen runtgang kamen auch schon die pyhsios und los gings mit der krankengymnastik. das knie war arg geschwollen und die schläuche waren ja auch noch drin. das war dann alles sehr unangenehm. am nachmittag kamen dann auch endlich die schläuche raus und ich bekam das zweite mal an diesem tage KG.

Strecken, strecken, strecken, strecken...strecken, strecken war nun das Ziel und der eigentliche Zweck der ganzen Sache.

Nach 5 Tagen wurde ich dann entlassen. Eigentlich kann man auch schon eher gehen, aber da ich ja von so weit her gekommen war, warteten sie ein paar Tage ab. Während den ganzen Tagen hatte ich 3x am Tag KG, einmal in der Gruppe und sonst alleine.

Außer die Beschwerden am ersten Tag, war die ganze Reha schmerzfrei.

Ich freute mich, endlich zu hause zu sein. Denn das waren nicht die Sommerferien, die ich mir vorgestellt hatte.

Nach ein paar Tagen sollte ich mich dann nochmal vorstellen und es wurden Röntgenbilder gemacht. Leider gab es eine schlechte Nachricht: Es bestand der Verdacht, dass der Knochenblock bei mir weggebrochen war! So beschloßen die Ärzte mich nochmals unters Messer zu legen. Leider bestätigte sich der Verdacht.

Der Ärzte hatten zunächst versucht, das VK mit dieser "Zuckerschraube" zu befestigen, da sie dachten, dass würde schon halten, da ich ja noch relativ jung bin (16). Na ja, das passiert wirklich extrem selten, dass diese Methode nicht hält. Bei der Nachopertaion wurde das VK mit einem Titanstampler fixiert (das ding sieht wie das kleine Ding vom Tacker aus...nur eben ein bissel größer! :-) ) Die OP verlief ohne weitere Komplikationen. Hier hatte ich auch wieder die Rückenmarknarkose.

Wenn man es selbst entscheiden darf, würd ich mich immer wieder für diese Methode entscheiden!!

Nach 2 Tagen wurde ich auch wieder entlassen. Die Schmerzen post OP waren deutlich geringer....

nun lag also ein langer, harter Weg vor mir: Die Rehazeit.

Ich hatte bis Weihnachten jeden Tag, wirklich jeden Tag außer Sonntags einen Termin beim Physiotherapeuten. Das liegt daran, dass ich eben Hochleistungssportler bin und alle wollen, dass ich evtl. diesen Herbst bei der EM dabei bin.

Nun hatte ich am 26.3. die letzte OP...der Stampler wurde entfernt. und alles ist okay!

Ich bereue es kein Stück, dass ich mich für die OP entschied.

Ich wusste, dass mein Knie wieder ok sein würde und den Belastungen des Basketballspieles stand halten würde. Auch wenn die Reha nach der OP länger dauert, als wenn man gleich versucht die Muskeln so zu stärken, dass man nicht unters Messer muss.

Leistungssport ist auch nach so einer Verletzung auf jeden Fall noch drin!

Man hat nur durch so eine Verletzung mehr Verantwortung gegenüber seinen Körper. Wenn andere z.B. unaufgewärmt gleich aufs Feld gehen, wird man sich erstmal in Ruhe warm machen müssen.Aber das ist okay! Man gewöhnt sich daran gut mit dem "handwerkszeug" Körper umzugehen.

Die Reha ist mit Sicherheit nicht immer einfach. Da ist es extrem wichtig, Leute an seiner Seite zu haben, die einen motivieren und unterstützen.Darum mein Angebot, wenn jmd. einfach mal reden will...kann mir jeder zeit eine Mail schreiben (basketballfrau@web.de)

So eine Reha verlangt nämlich viel Geduld, viel Disziplin, Kampfgeist und Willensstärke. An manchen Tagen fühlt man sich schlecht und hat ein bisschen Schmerzen und findet es einfach nicht fair, dass dies ausgerechnet einem selbst passieren musste. Doch genau da darf man nicht aufhören und aufgeben und muss sich für die Reha motivieren!!

Je positiver Du an die Sache rangehst und dich nicht von der Gefühlsachterbahn beeinflußen lässt, die dein Kopf und Herz manchmal fahren werden, desto schneller heilt das Knie auch wieder.

Manchmal dauert es eben länger bis man sein Ziel erreicht.

Die Reha ist sehr hart...doch man wird dadurch auch psychisch stärker (hört sich komisch an, ist aber so!).

Mittlerweile (nach 8 Monaten) kann ich problemlos Joggen, Schwimmen, Radfahren und ins Fitness-Studio gehen.

Sogar leichtes Mannschaftstraining ist schon drin!

Bzw. ich mache alles mit, außer 1 gegen 1 sachen, dass wurd mir bisher "verboten". Spielen werde ich diese Saison leider nicht mehr, da diese schon fast vorbei ist (nur noch 3 Spiele). :-(

Aber nächste Saison werd ich mein "Comeback" geben und wieder los legen. Und vielleicht klappt es ja auch mit der EM! :-)

Time will tell!

Im moment hab ich nur noch 3-4 Mal die Woche Physiotherapie. Und gehe 3 mal die Woche ins Fitness-Studio und ich geh nur 2x die woche zum Mannschaftstraining (eigentlich haben wir 4x diw woche)mein einziges "großes"Problem ist die Sprungkraft.(hat da evtl. noch jmd. ein paar tipps ??? ???) Aber das werd ich auch noch hinbekommen!

Das wars jetzt erstmal zu mir! hoffe, ich konnte erstmal weiterhelfen. wenn noch irgendwas offen sein sollte, fragt ruhig nach!

@Romano

Die Klinik in Lüdenscheid hat einen guten Ruf und ich denke, dass das auch eine gute Addresse ist und DU da auf jeden Fall gut aufgehoben bist. Woher kommst du denn?! und wie alt bist du? (wenn ich fragen darf...)

CPa"rxo


ich bins nochmal! :-D

hat vielleicht irgendjmd. hier tipps, um die sprungkraft zu verbessern?! zusammen mit meinem pyhsio etc. arbeite ich da schon 3 monate dran, leider tut sich da immer noch nix!

über antworten würd ich mich freuen!

gruß, caro

R2omaxno


hallo caro,

vielen vielen dank für deine ausführliche message !!

da hast du sogar zwei op's hinter dir, auch nicht so einfach.

diese "rückenmarknarkose", das ist doch eine reine lokale beteubung, das heisst, man bekommt eigentlich alles mit.

war das bei dir auch so ?

ich stelle mir das nicht unbedingt so toll vor die operation mitzubekommen. lieber schlafe ich ein, wache später auf und alles ist vorbei, ohne daß ich was mitbekommen habe.

ne spritze in den rücken stelle ich mir natürlich auch nicht sehr angenehm vor.

haben sie dir nicht auch eine "vollnarkose" angeboten ?

wieso sollte man eine "rückenmarknarkose" einer "vollnarkose" vorziehen ?

mir wurde auch gesagt, daß ich ca. 8-10 tage im krankenhaus liegen soll. meine güte, was soll ich die ganze zeit da blos machen... ???

mit ca. 3 tagen habe ich ja gerechnet, aber das ist ganz schön heftig.

bei dir hat man sich für die "patellasehne" entschieden.

wieso hat man diese der "semitendinosussehne" vorgezogen, weisst du das ?

diese "physiotherapie", die bekommst du selbst nach 8 monaten noch drei mal die woche ? bezahlen das die krankenkassen ohne problem ? oder wie "physiotherapie" steht einem von der krankenkasse her zu ?

zu mir noch: ich bin 28 jahre alt und wohne in der umgebung frankfurt.

vielen dnak noch mal !

gruß

romano

C<aro


hi!

also mir wurde vor der OP auch eine vollnarkose angeboten.

doch so eine rückenmarknarkose ist für den körper viel besser als eine vollnarkose. des weiteren hat man einige stunden nach der OP keine schmerzen. die OP bekommt man schon "mit". ich durfte sogar (hatte vorher gefragt) mir einen teil der OP auf dem monitor mitanschauen. ansonsten hab ich während der OP immer musik gehört! 8-) wie gesagt, die spritze ist halb so wild. eigentlich merkt man dabei so gut wie gar nix. die beine werden nur warm und dann werden sie immer schwerer und dann spürt man nichts mehr. kann nur sagen, dass das FÜR mich einfach die beste lösung war und ich das jedem empfehlen würde. natürlich muss das auch jeder für sich entscheiden. wenn du sagst, dass will ich nicht...dann ist das auch okay!

woraus nun der ersatz ist: patella oder eben diese andere hängt von der methode des arztes ab! und auch vom patienten.

man munkelt aber, dass die patellarsehne das bessere material ist. ist aber nicht bewiesen!!!! dafür ist das ganze einfach noch zu jung...wenn man überlegt, dass vor 20 jahren ein vk-riss noch das karriere-aus bedeutet hat....

das mit der pyhsiotherapie ist bisher bei mir kein problem. die krankenkasse hat sich jedenfalls noch nicht gemeldet. auch am anfang bekam ich total viele geräte mit nach hause. einmal so eine art "fahhrad" und einemal so ein "elektro-ding"....*lol* weiß im moment nicht wie das heißt und ich bekam so eine kühl-bandage mit eimer für das eiswasser. denn darf ich auch behalten!!!

also wie gesagt, dass mit der physiotherapie ist bisher kein problem. normalerweiße hat man auch nicht sooooo oft KG...aber meine trainer usw. haben dafür gesorgt. des weiteren ist der physio sehr sportler freundlich eingestellt und spielt selbst basketball. bzw. betreut teams in der 1. bundesliga.

muss sagen, dass er sich sehr viel mühe gibt und auch die narbe hin und wieder behandelt und sich auch zeit nimmt. anfangs ist er sogar mit mir joggen gegangen.

also du bekommst auf alle fälle KG vom arzt verschrieben...klar! wieviel das ist, weiß ich leider net! :-(

die zeit im krankenhaus bekommt schon um, glaub mir. zwar gibt es ein paar tagen, wo du denkst: wann bin ich hier raus!

aber ich war eigentlich immer ganz gut beschäftgt. ich hatte wie schon geschrieben, 3x am tag KG und ansonsten hab ich halt viel mit anderen betroffenen gesprochen und telefoniert :-D

steht schon fest, wann und wo du dich operieren lässt?!

gruß, caro

BTennni1


Ambulante OP

Hallo Romano,

habe vor 2 Jahren eine ambulante Kreuzband OP durchführen lassen.(gerissen während eines Fußballspiels)

Mit Vollnarkose war OK.

Nur nach der OP musste ich sofort wieder nach Hause, war mit 2 Schläuchen im Knie ein bisschen heftig.

Kann ich trotzdem nur empfehlen, da kein Krankenhausaufenthalt nötig war.

Die Schmerzen waren in den ersten beiden Tagen heftig, nach dem Schläuche ziehen war alles halb so wild.

Frag, wenn Du Fragen hast

Gruss

Benni

R4omanCo


hallo,

ich bin da zwar keine weichei, habe erst diesen monat eine magen- und darmspiegelung ohne jede spritze hinter mich gebracht, aber so ner operatin zuzuschauen und dann noch das eigene knie, ne ich glaube das muss nicht sein !!! ;-)

werde zwar noch mit meinem arzt darüber sprechen, aber ich denke die vollnarkose wirds schon sein müssen.

eigentlich habe ich ja keine bedenken vor der op, nur die nachträglichen schmerzen machen mich schon etwas gedanken. kann man die ersten nächte vor schmerzen überhaupt schlafen ??

bei der kg hätte ich hier was vor ort, aber die haben nur wenige geräte und möglichkeiten, so daß ich 45 minuten mit dem bus fahren müsste. macht 1 1/2 stunden fahrt pro tag, das summiert sich ganz schön. vielleicht kann man ja damit anfangen und dann später auf einfachere geräte zurückkommen ?

tja, bei der sehne habe ich überhaupt keine ahnung, da werde ich wohl blind meinem arzt vertrauen müssen. woher soll ich als laie auch wissen was besser ist ?

operieren lasse ich mich ca. am 25. mai, wird eine längere anreise, genau wie bei dir und irgendwann soll mich dann mal ein freund abholen. bin gespannt ob das alles so klappt, wie gedacht.

ich denke auch, daß ich später wesentlich vorsichtiger fußball spielen werde. bisher bin ich in alle bälle voll reingegangen, ohne mir gedanken zu machen was passieren kann.

@ benni:

bei dir würde mich interessieren.. wie kann man mit zwei schläuchen im knie nach hause gehen ? ich meine, hast du die geräte, die doch sicher daran angeschlossen sind, mit nach hause geschleppt und die schläuche dann selbst rausgezogen, oder wie muss man sich das vorstellen ?

vielen dank noch mal !

gruß

romano

C)axro


schmerzen sind erträglich!!!

hallo zusammen!

hatte immer nur am OP-Tag, so gegen nachmittag (wenn die narkose langsam nachgelassen hat) immer die schmerzen bekommen. die schmerzen waren zeitweise schon sehr heftig.

aber die erste nacht war ich meist von der ganzen OP etc. so müde, dass ich ohne probleme einschlafen konnte und auch so in der nacht hatte ich keine probleme.

die schläuche sind natürlich auch nicht gerade angenehm.

sobald die raus sind, fühlt man sich wesentlicher besser und man hat auch nicht mehr diesen wundschmerz....

ich fand es sehr unangenehm, als mir der arzt die schläuche gezogen hat. lag wohl auch daran, dass er mich nicht drauf vorbereitet hat... ;-) er meinte nur, gleich kommt jmd. vorbei und zieht die schlüche. ich nur so: okay...und dann hat er mir die schläuche gezogen...ei eh...wie war das bei dir? (@benni1)

später pieken dich dann nur noch die fäden...und wenn die dann auch rauskommen...dann fühlt man sich wie ein neuer mensch! ;-D

wenn du dich für eine narkose entschieden hat, dann sag bescheid!!

auch so, wenn du dann operiert worden bist etc.

würde es mich freuen, was von dir zuhören (wie du so alles empfunden hast...)

die sache mit der physiotherapie...am anfang machst du sowieso nicht wirklich viel mit geräten! das kann ich dir schon mal sagen. wenn du dann vielleicht mit nem teraband und/oder nem pezzi-ball oder auch mit nem trampoline arbeitest, ist das viel! später kommt dann noch so "kreisel" dazu...so wars bei mir jedenfalls.

jetzt geh ich eben noch zusätzlich 3x die woche ins fitness-studio, um die muskeln aufzubauen.

die meisten übungen kann man übrigens auch ganz einfach zu hause machen. sprich: man kann auch außerhalb der KG was fürs knie machen!

weiterhin alles gute!

STpo\c+htfrxeak


VK-OP mit Semitendinosussehne

Hallo Caro, die mir vor ein paar Wochen schon gute Infos gegeben hat,

hallo Romano!

Ich wurde am 25.03. am VK operiert, und zwar haben sie bei mir einen Teil (30 cm) der Semitendinosussehne "verpflanzt". Total unkompliziert. Die wird aus dem Oberschenkel genommen - aber keine Angst, keine dicke Narbe! Sieht eher aus wie ein kleiner "Pickel". Die wurde dann 4mal nebeneinandergepackt damit sie stabiler ist. Dann ein kleiner Schnitt (ca. 7 cm) am Schienbein und rein damit. Noch zwei Schrauben, bauen sich jedoch selbst wieder ab, und gut ist. Dazu ne hübsche Vollnarkose. Was nich so schön war, war als die Schläuche rausgezogen wurden und die erste Nacht.

Mittlerweile gehe ich jetzt 3mal die Woche in den Fitnessraum und zusätzlich 3mal zur KG. Welche Methode besser ist kann ich auch nicht sagen. Habe aber gehört, dass es mit der Semitendinosussehne schneller geht. die Patellarsehne dafür besser hält ??? Auf nen Kreisel stehen oder Trampolin und auch ein paar Gewichte sind bei mir jedoch schon drin. Fahrradfahren geht so bis 15 km bei mittlerer Schwierigkeit.

So das war's von mir :-)

Viel Glück bei deiner OP Romano!!!

Tschü "Spochtfreak" Daniel

RComanxo


hi spochtfreak,

die führungslöcher werden auch noch gebohrt, die hast du vergessen ! ;-)

und total unkompliziert dürfte das nicht sein, da die führungslöcher schon exakt - im richtigen winkel - gebohrt werden müssen, sonst schlackert das knie im nachhinein.

Ich glaube die Patellarsehne wird mit etwas Knochen abgenommen und hält deshalb etwas besser.

wie auch immer, vielen dank für eure ausführungen !! jetzt habe ich zwar nicht weniger angst vor den schmerzen, aber doch deutlich mehr ahnung ! ;-) überleben werde ich es schon (hoffe ich).

wünsche euch auf jedenfall viel erfolg bei der rehabilitierung !!

und denkt immer daran, wir sind nicht alleine:

[[http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3100&object=297857&liga=1&saison=2003/04&spieltag=30&amp;gruppe=9897]]

viele grüße

romano

Ykannixck


@Romano

Keine Panik! Ich wurde bereits 5 x am Knie operiert. Die Schmerzen sind wirklich zu ertragen. Das für mich am schmerzhaftesten, war das Ziehen der Schläuche. Aber nur für ein paar Sekunden. Danach fühlt man sich wie ein neuer Mensch. Also mach dich nicht verrückt...ach ja, auch ich kann dir die Rückenmarknarkose nur empfehlen. Ist auch für den ganzen Kreislauf viel weniger belastend, als eine Vollnarkose. Aber das muss letztendlich jeder selbst entscheiden. Viel Glück

C2arxo


@Romano und allen anderen

wie schon gesagt worden ist:

WIR SIND NICHT ALLEINE..... :-)

wünsch allen, die noch ihre VK-OP vor sich haben, alles, alles Gute!

Und viel Kraft und Ausdauer für die lange Reha!

Liebe Grüße, Caro

@spochtfreak:

freut mich, dass deine OP so gut verlaufen ist.... ;-)

könntest du mir vielleicht ein bisschen mehr vonn deinen erfahrungen schreiben?! wäre nett :-) (mail to: basketballfrau@web.de)

M-aplexFFM


Hallo!

Wie recht Ihr habt!

Leider seid Ihr nicht alleine. Bin seid Samstag auch im "Club".

Hab nach ner Fußballverletzung das vordere Kreuzband und den Innenmeniskus kaputt.

Hab aber hier in Frankfurt nen Doc gefunden, der nen recht kompetenten Eindruck macht.

Nächsten Mittwoch gibts dann ein neues Kreuzband.

Würde mich über weitere Fipps und Erfahrungen freuen.

Gruß Maple

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