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Hüftdysplasie (16 jahre), was kann man noch machen?

g@ree\nie(a(inu) hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Heute war ich (16,w) bei einer Nachsorgeuntersuchung beim Orthopäden wegen meines Knies.

Hierbei stellte der Arzt noch einen Sichelgang beider Füße fest.

Links: 10°

Rechts: ca. 20°

Wie sich nach einer Röntgenuntersuchung herausstellte,hatte der behandelnde Orthopäde,den meine Mutter nach meiner Geburt aufgesucht hat,die Notwendigkeit einer Spreizhose nicht erkannt und so ist die Hüfte jetzt "schief",auf dem Röntgenbild konnte man deutlich die Verschiebung auf der rechten Hüftseite erkennen.

Der Orthopäde meinte,dass damit auch die Probleme mit meinem rechten Knie (Kniescheibe rutscht gerne mal nach rechts weg) und meinem rechten Fuß (knicke mindestens 8x die Woche um) zu tun haben.

Jetzt wurden mir Einlagen verschrieben.

Wer kennt das Problem und kann mir sagen,was es noch für Behandlungsmöglichkeiten gibt?

Habe ich mit "sowas" ein höheres Risiko,Arthrose etc. zu bekommen?

Kann man das mit 16 oder später als Erwachsene nicht korrigieren lassen?

Ich würde mich sehr über Antworten freuen, da ich hoffe,wieder ohne Schmerzen Joggen,Handball spielen und Fußball spielen zu können!!!

Alles Liebe,

greenie

Antworten
s!tiPppxs


Hallo du!

Ich arbeite in einer Orthopädie und kann dir daher mit Sicherheit sagen, das dadurch man im Babyalter die Hüftdysplasie nicht erkannt wurde, dass Risiko sehr hoch ist dadurch Arthrose zu bekommen.

Du hast ja jetzt schon Probleme, und jetzt stell dir mal vor, du wärst 20 Jahre älter!

Will dir jetzt nicht dem Mut nehmen, aber sowas ist sehr schwer zu korrigieren.

Wenn dann nur durch eine OP, aber da würde ich mich an deiner Stelle nochmal mit einem Orthopäden zusammensetzen und dich beraten lassen.

Ich wünsch dir alles Gute und lass den kopf nicht hängen.

g;reeTniCe(ainux)


@stipps

danke erstmal für die antwort!

morgen werde ich erstmal zum vermessen für die einlagen gehen.

in 8 wochen soll ich dann nochmal zum orthopäden gehen.

ein mädchen aus meiner jahrgangstufe ist letztes jahr auch an der hüfte operiert worden,weil bei ihr der gelenkkopf nicht richtig in der pfanne saß.

eigentlich bin ich aber jetzt froh,dass es jetzt entdeckt wurde,weil mein vorheriger orthopäde hat mich vermutlich shcon für verrückt erklärt,weil mir am knie an sich (wo ich ziemliche schmerzen hatte) und am fuß nix fehlt.

der jetztige meinte,dass man da an sich nichts großes mehr machen könnte bis auf die einlagen.

wie sieht eine solche op denn aus?

wie lang hat man krücken (das mädchen hatte welche)?

was bringt die op allgemein?

danke nochmal

greenie

s_ttipps


Wie so eine OP verläuft, ist immer unterschiedlich. Je nach Grad der Schiefstellung!

Soviel wie ich weiß, werden die Hüftgelenke (das hört sich jetzt krass an) gebrochen und wieder in einer richtigen Stellung zusammen genagelt. Und so können sie dann wieder richtig zusammenwachsen!

Wie lang man dann letztendlich auf Krücken läuft, weiß ich nicht! Ist wohl bei jedem Unterschiedlich!

Wenn die Schiefstellung so extrem ist wie du erzählst und sie dich einschränkt (Schmerzen....usw.)

wird sie wohl viel bringen.

Aber am Besten, du informierst dich da bei deinem Orthopäden. Und fragst ihn, was er davon hält.

Würde mich freuen, wenn du mir dann mal erzählst, was er dazu meint!

Hast du eine ICQ Nr.?

LG

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