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Schmerzen in Leistengegend, was kann das sein?

DWreal/exin hat die Diskussion gestartet


Hallo,

habe seit ca. 1 Jahr in der Leistengegend schmerzen. Bin weiblich und 29 Jahre alt, habe 2 Kinder.

Vor allem wenn ich auf dem Stuhl sitze und mich mit meinem Gewicht auf eine Seite des Beines belaste z. B., dann tritt der Schmerz auf, und das auf beiden Seiten. Auch beim Sex (ja leider da auch) wenn ich wohl oder übel die Beine öffnen muß, ist es extrem.

Was kann das blos sein?

Ich war schon beim Frauenarzt, da war alles zum Glück o.k.

War wegen meinem Kreuz, wo ich vorher auch Probleme hatte beim Orthopäden und da hatte ich das mit der Leiste angesprochen (habe mich aber nicht getraut, das mit dem Sex zu erwähnen) und da sagte er nur, das mein Becken gut beweglich ist und ich vielleicht etwas untrainiert bin. Naja, wer weiß einen Rat?

Danke

Drealein

Antworten
Huyperxion


hi

sind denn deine hüftgelenke auch untersucht worden?

das hüftgelenk liegt ja in der leiste. eine entz. oder arthrose können auch die von dir beschriebenen beschwerden und schmerzhaften bewegungseinschränkungen verursachen.

gruss

D^realqein


Hat öftes gekracht, jetzt ist es grad besser....

Hallo und danke für Deine Antwort,

nein da ist noch nix gemacht worden, aber, das könnte es wirklich sein, denn in der Hand hatte ich schon einen Anfang von Arthrose....

Muß ich wohl mal nochmal hin.

Allerdings hat es jetzt (nachdem ich sämtliche "Übungen" gemacht habe, weil es sich immer so anfühlt als wäre was nicht richtig "eingerenkt" ) öfters geknackt oder leicht gekracht) und seit dem ist es im Moment besser, komisch oder?

Gruß

Drealein

N>ada


Liebes Drealein :-)

es handelt sich bei Dir um ein zeitweise blockiertes ISG (Ileosakralgelenk). Das Knacken/Krachen ist meist dann, wenn sich das ISG wieder in die richtige Lage schiebt. Schau bitte mal unter dem Beitrag hier im Forum "Hüfte verrenkt".

Du solltest einige Dinge beachten, damit das ISG nicht ständig wieder herausrutscht, was ja - wie ich weiß - große Schmerzen bishin zur starken Bewegungseinschränkungen machen kann.

Wenn das ISG blockiert ist, man sagt auch "verwringt", hast Du einen BECKENSCHIEFSTAND, d.h. ein Bein ist dann kürzer.

Im Beitrag "Hüfte verrenkt" findet Du ein paar Verhaltensregeln.

Ursache für ein ständiges Ausrenken des ISG ist meist ein hypermobiles Becken.

Darum müßte die Muskulatur des Beckens gekräftigt werden, Beckenbodenmuskulatur stärken (Beckenbodentraining) wäre hier sehr gut.

Was auch hilft ist die Dorn-Methode (Heilpraktiker suchen).

Gute Besserung, alles Liebe!

Ich leide an diesem Herausspringen des ISG schon 3 Jahre.

Achte bitte auch darauf, gute Schuhe mit Fußbett zu tragen.

Liebe Grüße

Nuaada


Nachtrag

aus verwrungenes ISG macht Leistenschmerzen und kann auch Ischiasschmerzen hervorrufen.

Man kann dann z.B. auch nicht im Schneidersitz sitzen.

Also Leistenschmerzen sind dann ganz normal. Leider. Diese verschwinden dann meist wieder, wenn das ISG wieder richtig sitzt.

Gruß

Dar>ealeSixn


Ja genau, das könnte es sein!

Hallo,

vielen Dank für den Hinweis! Es ist wirklich so. Also ich damals wegen meinem Rücken (Lendenschmerzen) beim Hausarzt (erstmal) war, hat er mir öfters das Becken wieder "eingerenkt" oder wie man das nennt. Aber das hat scheins nie lange angehalten, da war auch jedes Mal ein Fuß kürzer.

Das erste mal hat man mich vor ca. 6 Jahren darauf aufmerksam gemacht, als ich wegen meiner Neurodermitis bei einem Heilpraktiker war. Habe das aber nicht ernst genommen...

Die Kreuzbeschwerden habe ich immer noch und immer ohne Unterbrechung, deshalb weiß ich nie ob das Becken "drin" ist oder nicht. Ist es eigentlich "schädlich" wenn man vom Doktor das Becken laufend wieder richten läßt?

Schließlich kracht das ja jedes Mal.

Ist es gefährlich wenn man einfach nix dagegen macht? Also alle Bewegungen die schmerzen trotzdem weiter macht?

Vielen Dank,

ach ja, wie schon erwähnt, der Orhopäde, bei dem ich nach meinem Hausarzt noch war, hat wie in einem Beitrag von weiter oben, kein Interesse an meinen Symptomen gezeigt. Wiso ist das eigentlich so?

Gruß

Drealein

N,ada


Wenn

man einen Beckenschiefstand nicht behebt, können noch zusätzliche Beschwerden später auftreten (Kniebeschwerden/Wirbelverschiebungen/Bandscheibenschäden/Kopfschmerzen/Sehschwäche), eben weil sich die ganzen Nerven/Wirbel durch den Schiefstand verschieben.

Viele Orthopäden denken, es hängt immer mit der Wirbelsäule zusammen und nie mit einem "einfachen" Beckenschiefstand. Gerade weil der Beckenschiefstand auch starke Ischiasbeschwerden machen kann.....gehen viele Orthopäden von einem Wirbelsäulenschaden aus.

Ein Beckenschiefstand kann schon sehr lange bestehen, eher er Beschwerden macht, meist jahrzehntelang z.B. durch einen Unfall/Sturz. Der Körper ist dann auf einer Seite ständig verspannt, verkrampfte Muskeln, die andere Seite ist sozusagen "unterentwickelt". Wenn man jetzt (mit diesem Beckenschiefstand) Kräftigungsübungen/Sport macht, stärkt man somit die andere stärkere Seite noch viel mehr....darum muß erst der Beckenschiefstand behoben werden, dann folgt Bauch- und Rückenmuskulatur-Training.

Einlagen beheben das Problem betr. kürzeres Bein nicht. Das kürzere Bein entsteht, weil sich eine Beckenschaufel meist nach hinten verdreht.

Ich selbst hatte z.B. sogar später Sehstörungen.

Ich muß auch ständig eingerenkt werden. Ich gehe aber zu einem Dorn-Therapeuten, dieses Einrenken ist wesentlich sanfter und Du kannst es später selbst machen! Das Krachen ist nicht bedenklich.

Schaue auch mal auf die Homepage [[http://www.cross-therapie.de]]

Diese Therapie habe ich gemacht (muß man selbst zahlen), sie hat ein bißchen was gebracht, dort wird man täglich eingerenkt und vermessen, das Becken wird durch Übungen stabilisiert etc.

Es ist sehr schwierig - auch bei mir - zu unterscheiden, ob das Becken drin ist oder nicht. Denn meist, wenn man das Becken erneut einrenkt, treten Schmerzen auf, weil es dann wieder am richtigen Platz sitzt (also so etwas wie Muskelkater, Neuregulierung).

Es hat sehr lange gedauert (Schmerzen mittlerweile unerträglich), bis ich überhaupt auf einem Beckenschiefstand aufmerksam gemacht wurde.....

Ich konnte nicht mehr lange sitzen, liegen, stehen, das Bein hochheben, auf der Seite liegen und keiner konnte mir helfen.

Heute muß man mittlerweile als Patient mehr wissen als der Arzt scheint mir, sich ständig informieren....

Dieser Beckenschiefstand hat mir, wie ich jetzt weiß, auch zu meinem kleinen Bandscheibenvorfall und Bandscheibenvorwölbung "verholfen". Dies ist nicht ungewöhnlich.

Ich will Dir jetzt keine Angst machen, das muß bei Dir nicht eintreten, aber die Risiko ist dann erhöht.

Beachte auf jeden Fall ein paar Verhaltensweisen wie z.B. einsteigen ins Auto mit beiden Beinen usw.

Liebe Grüße

DVrCealexin


Danke für die Tips

Hallo Nada,

erstmal danke, das Du Dir soviel Zeit genommen hast um mich "aufzuklären". Es ist so wíe Du sagst, man muß sich alles selber aus dem Internet in Foren "holen" um zu wissen was man hat. Furchtbar. Da ich noch andere Beschwerden habe, wie man in den Foren lesen kann (Neurodermitis, Haarausfall, um die wichtigsten zu nennen), weiß ich manchmal gar nicht mehr wo ich noch anfangen soll.

Der Haarausfall belastet mich im Moment noch mehr aber das mit dem Becken ist auch blöd.

Kann man sowas auch vom Kinderkriegen bekommen? Hatte schon irgendwie die Vermutung, aber Ärzte wissen ja nix, zumindest sagen sie nichts.

Also danke nochmal

Drealein

PS: Kann mir keine teure Behandlung mehr leisten, da ich soviel für Cremen und jetzt auch noch wegen dem Haarausfall investieren muß, deshalb kann ich das leider nicht machen im Moment.

Nuaxda


Haarausfall

tritt in der Tat manchmal auf, nachdem man schwanger war bzw. Kinder geboren hat (das hat etwas mit den Hormonen/Hormonschwankungen) zu tun. Meist gibt sich das nach einiger Zeit von alleine wieder.

Oftmals ist der Körper aber auch "übersäuert" und dem Körper fehlen wichtige Vitamine und Mineralien, Ursache kann auch sein eine chron. Virusinfektion, Vollnarkosen!!, Röntgenstrahlen.

Seelisch (ich interessiere mich u.a. für esoterische Dinge) kann Haarausfall heißen: Verlustängste, Mangel an Kraft. Die Haare sind nämlich auch die "Antennen" zum Göttlichen. Auch kann die Angst vor Neuem oder dem Unbekannten dahinterstecken. Kannst ja mal schauen, ob das bei Dir stimmen könnte.

Wichtig ist auch, ganz milde chemiefreie Shampoos zu verwenden (nehme ich seit Jahren nur noch). Also aus dem Naturkosmetikladen. Seitdem habe ich gesundes Haar und keine gerötete Kopfhaut mehr.

Ich selbst hatte vor Jahren auch Neurodermitis. Hier gibt es ganz viele Dinge, die als Ursache in Frage kommen könnten. Bei mir waren es u.a. auch die Möbel, die Formaldehyd ausgedünstet haben (Rauch enthält übrigens auch Formaldehyd!). Seitdem habe ich nur noch Vollholzmöbel.

Auch viele Cremes, die der Arzt verschreibt oder die es in der Apotheke gibt, sind manchmal nicht zu empfehlen.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit DADOSENS EXTRODERM gemacht aus dem Reformhaus.

Vielleicht fällt mir später noch etwas ein, was ich Dir schreiben kann zum Thema Neurodermitis :-/

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bißchen helfen.

Alles Liebe und Kopf hoch!

Dwrea:leixn


Nochmal danke

Hi Nada,

ja es könnte echt vieles der Auslöser sein. Blos wer kann mir helfen das heraus zu finden?

Also meine Haut ist im moment sehr gut (weiß nicht mehr ob ich das oben schon mal geschrieben habe ;-) ) seit ich in der Nähe von Nürnberg in einer Klinik war, aber die schmerzende Kopfhaut und den Haarausfall hab ich noch.

Heute habe ich einen Termin bei einem Allergologen, mal sehen was der so spricht, viel Hoffnung mache ich mir erst mal nicht.

Meinst Du ich sollte wegen der Kopfhaut auch mal zu einem Neurologen gehen?

Ach ja, Angst mäßig ist bei mir auch einiges geboten. Habe Angst vorm Autofahren vorm alleine wo hin gehen vor dem Sterben, das meine Kinder krank werden oder überfahren, überfallen oder entführt usw...außerdem belastet mich eigentlich immer irgend etwas... und wenns nur das mit dem Haarausfall ist, haha.

Also, mal sehen was der Allergologe sagt

Drealein

NCadTa


Deine ganzen Beschwerden

könnten auch "nervlich" bedingt sein. Darum wäre es nicht verkehrt wegen der empfindlichen Kopfhaut auch mal zum Neurologen zu gehen. Deine Ängste/teilweise auch Panik beeinflussen natürlich auch Deine gesamten Nerven im Körper, bedenke das.

Ich glaube auch, daß Du durch diesen "Streß" vermehrt wichtige Mineralien und Vitamine verlieren könntest.

Darum nimm mal Magnesium ein (300 mg) für Muskeln/Nerven und den gesamten Vitamin-B-Komplex für Nerven/Beruhigung. gibt es günstig von der Firma Abtei (Drogerie).

Auch Lavendelöl (als Öl oder Bad) wäre für Dich sehr gut.

Verwende nur noch milde Shampoos (z.B. von logona, Annemie Börlind, Dr. Hauschka, gut auch für Dich: Dadosens Shampoo/Reformhaus)! Keine chem. Behandlung für's Haar etc.

Was sagte denn jetzt der Allergologe ???

Natürlich wäre es auch wichtig, die Ursachen für Deine Ängste zu finden (Kindheit? früheres Leben?), um sie auflösen zu können.

Evtl. könntest Du im esoterischen/spirituellen Bereich Hilfe finden für Deine Probleme (Heiler usw.).

Wenn Du dafür offen bist ;-)

Alles Liebe

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