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Subluxationen der Schulter

B4lu[me3x0


Hallo, hier bin ich wieder!

Also jeannie81 ich finde es auch sehr mutig von Dir in diese Diskussion einzusteigen. *bravo*

Du beschreibst einen Eingriff, der meiner ersten Arthroskopie ähnelt. Mir wurde es als Schulterkapsel-Shrinking verkauft.

Das Arthroskopieren erlaubt ins Gelenk zu schauen, aber auch gleichzeitig kleine Geräte (Sonden) einzuführen und operative Schritte durchzuführen. Beim Shrinken wird Strom auf die Kapsel gebracht. Duch die Hitze schrumpft sie zusammen. Danach ist 6 Wochen lang vollkommene Ruhe geboten, damit nur ja keine Veränderungen und Dehnungen in der Kapsel entstehen. Dieser Teil ist nicht nur unangenehm, sondern auch schmerzhaft. Danach beginnt eine Bewegungstherapie, die ziemlich lange dauert, da in der Ruhephase die Armmuskeln sich zurückgebildet haben.

Ich habe im Lauf meiner Krankengeschichte herausgefunden, dass die Bizepssehne nicht unbedingt notwendig ist, und manchmal auch durchgeschnitten wird, wenn sie zu viele Beschwerden, sprich Entzündungen hervorruft. Die Arbeit der Bizepssehne wird dann von den Muskeln übernommen. In diesem Sinne, kannst Du Deinen Arzt fragen, ob es was bringt, die Bizepssehne zu operieren, anstatt an der Kapsel zu arbeiten. Ich kenn aber Deine genaue Sympotmatik nicht, und will nicht vorgreifen.

@daredevil75

ich oute mich hiermit als SIE - Du hast - und dafür danke ich Dir - weiter oben geschrieben "der kennt sich aus". :-x

Ich wünsche Euch beiden einen guten und schmerzfreien Tag und alles Gute,

LG

j;eanniYe81


Re: Blume 30

danke für Deine Hilfe. ich hoffe, daß Du unrecht hast, ich kann beim besten Willen keine 6 Wochen den Arm ruhig halten. Ich habe ne wichtige Position in der Firma und meine Weiterbildung kann ich auch nicht einfach so lange unterbrechen. Ich dachte, der fräst ein Stück Knochen ab und fertig ist es.

Oder Blume 30' ??? ? 8-)

Gruß von mir

Bil*ume3)0


@jeannie81

Ich hoffe auch für Dich, dass ich Unrecht habe.

Frag Deinen Arzt nochmals aus, was alles auf Dich zukommt und lass Dir ganz genau erklären, wie der Eingriff geschieht, was gemacht wird, wie das heißt,... und wie die Zeit danach ausschaut, wie lange Du ausfällst,.....

Klarheit hilft Dir bestimmt, Dich darauf vorzubereiten. 8-)

Alles Gute,

DOare'devilx75


da bin ich auch schon wieder

Hallo Blume30 und Jeanni,

ähm sorry für die geschlechtsumwandlung Blume *gg* war nicht bös gemeint *lach*

Also das was Du beschreibst Blume30 soll bei mir auch gemacht werden. Aber nicht mit 6 Wochen Ruhepause sondern nur 10 Tage!! Ich hab heute nochmal nachgefragt weil ja mein OP-Termin am 30.06. schon ist. (der ist nun somit auch bestätigt und wird nicht abgesagt)

Ich kann angeblich einen Tag nach dem Eingriff schon wieder selber Auto fahren. (Ich fahre keinen Automatik-Wagen)

Allerdings gibt es keine Garantie für das Gelingen des Shrinkings und es wäre möglich das anschließend noch ein offener Eingriff erfolgen muss ... naja warten wir das mal ab.

Ich habe einen Tag nach dem Eingriff (fast) die volle Beweglichkeit wieder (angeblich).

Kann es sein, dass es einfach eine neue Operationsmethode gibt ?

Mein Doc sprach vom "Löten"

Und wenn ich das logisch richtig verstehe macht ein solches Verfahren immer dann Sinn wenn der Oberarmkopf nicht mehr in Pfanne liegen bleibt - also eine Instabilität vorliegt

Liege ich damit falsch ?

Naja wie auch immer ich wünsche euch beiden erst mal gute Besserung ... ich melde mich dann wieder wenn ich die OP erfolgreich hinter mich gebracht habe oder ich noch mit irgendwelchen Infos weiterhelfen kann ... Obwohl ich noch lange nicht eine solche Kompetenz habe wie Blume30

Gruß vom Daredevil

B?lume53x0


@Daredevil75

Hallo,

ich wünsche Dir für morgen alles Gute !

Mach's gut und pass auf Dich auf!

Gute Besserung und melde Dich wieder, um zu sagen, wie es Dir geht!

Liebe Grüße

Dsaredev[il7x5


Zustand nach OP

Hallo da bin ich wieder.

Vorgestern war die OP und gestern bin ich wieder nach Hause gekommen.

Ich muss sagen ich bin überascht wie gut ich mich bewegen kann. Ich habe keinerlei Einschränkungen wie es mir prognostiziert wurde.

Die Beweglichkeit ist leider auch ausgeprägter als mir lieb ist ... es subluxiert wieder. Das heißt, dass ich mich eventuell einem weiteren Eingriff unterziehen werde.

Die Ärzte haben mir wie folgt erklärt:

Es kann durchaus sein das der Eingriff nicht mehr gebracht hat als das der Kalk entfernt wurde und ich dadurch schmerzfrei bin. Mehr war aber auch nicht wichtig. Mit der Instabilität könnte ich ja nun leben.

Ich komme mir wie folgt vor:

Ich gebe mein Auto in die Inspektion bei der folgendes festgestellt wird:

Die Reifen sind abgefahren, die Kupplung ist leider kaputt und die Scheibenwischer sind abgebrochen.

Als ich das Auto wieder abhole wird mir freudestrahlend erzählt das die Reifen ausgewechselt wurden. Schließlich kann ich ja im ersten Gang noch fahren solange die Sonne scheint, bei Regen müsste ich leider den Bus nehmen aber solang die Sonne scheint könne ich ja mein Auto fahren ... ich solle doch zufrieden sein und die Rechnung bezahlen.

*grummel*

Es folgt nun erst mal vier Wochen lang Krankengymnastik.

Zunächst habe ich nur zehn Termine bekommen diese wurden über zwei Wochen verteilt.

Es soll wieder einmal versucht werden mit Muskelaufbau die Kapselstraffung zu erreichen .... nicht das ich die Prozedur schon für ein halbes Jahr hinter mir habe.

Naja ... Positiv denken ... nicht verzweifeln ... weiter machen .... *heul*

Nun gut es war schon klar das es keine Garantie für den Erfolg dieses Eingriffes gibt aber ein bissl entäuscht bin ich schon das ich leider wieder am Anfang stehe.

Zur Zeit habe ich natürlich noch die postoperativen Schmerzen die ja wohl natürlich sind. Anschließend werde ich feststellen ob ich ansonsten schmerzfrei bin. Da ja das "riesige Kalkdepot" raus ist.

Für mich steht fest, dass wenn ich nach der Abheilung noch Schmerzen habe ich mich eines weiteren Eingriffes unterziehen werde um die Instabilität wegzubekommen.

Ein bissl veralbert komm ich mir schon vor. Mein Orthopäde sagt: Das Kalkdepot ist sehr klein und der Stationsarzt im Krankenhaus meint das wäre ein riesiges Kalkdepot gewesen ... wem kann ich überhaupt noch was glauben ?

Noch mal schnell zusammenfassen:

Es wurde gesagt es soll folgendes gemacht werden:

Kalkdepotentferung, Kapselstraffung, Schulterdachweitung, Schleimbeutelentfernung.

Es wurde faktisch folgendes gemacht:

Kalkdepotentfernung (erfolgreich), Kapselstraffung (nicht erfolgreich), Schulterdachweitung (nicht erfolgt), Schleimbeutelentferung (erfolgreich)

Krank geschrieben bin ich nur bis zum 09.07. was mir sehr zusagt. Sobald ich den Arm wieder schmerzfrei bewegen kann werde ich auf jeden Fall wieder arbeiten gehen. Sollte sich das nicht geben mit der Instabilität muss eine weitere offene OP gemacht werden. Darauf werde ich auch bestehen ... ich will das weg haben.

Gruß vom Daredevil

Bglum6e3x0


Gute Besserung

Hallo Daredevil,

ich wünsche Dir gute Besserung und hoffe, Du kannst Deinen Arm bald wieder schmerzfrei bewegen.

Gratulation zu Deinem Vergleich: ich habe mir Deinen aktuellen emotionalen Zustand der dabei entsteht bildlich vorstellen können.

AG,

Pvau!l-Ffxm


Gute Besserung !

wie unter dem Stichwort Schleimbeutelentzündung nachzulesen habe (hatte) ich auch einige Zeit unter einer Bursitis zu leiden. Bin nach einiger Zeit bei einem Heilpraktiker in Behandlung gewesen, der einen ganz anderen Behandlungsansatz empfohlen hat :

Als Ursache für die Bursitis wurden Schlackeablagerungen im Gelenk vermutet.

Zur Behandlung wurden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung des Lymphflusses verordnet.

Logisch zwingend scheint mir die Diagnose nicht zu sein. Aber da ich für die Bursitis keinen nachvollziehbaren Grund sehe, scheint sie mir doch irgendwie sinnvoll zu sein. Zumal ich früher schon andere Beschwerden hatte, die ich auch auf Schlackeab-lagerungen zurückgeführt habe. Falls Du in der Richtung was machen willst kannst du mich gerne ansprechen. Ansonsten gute Besserung !

Paul

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