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Hws-Syndrom mit starkem Druckgefühl

Swusim9oKon hat die Diskussion gestartet


Hi,ich habe ein ganz arges Problem, der mich langsam zerstört und etwas fertig macht. Es fing alles im Jan. an, wollte mich ins Auto setzen und bei einer komischen Bewegung bekam ich fürchterliche Herzklopfen. Danach beruhigte es sich. Später hatte ich dann ein totales Druckgefühl im oberen Brustbereich/Hals. Dieses Druckgefühl wurde dann von Tag zu Tag schlimmer. Hinzu kamen noch Rücken-Hals-u.Schulterschmerzen. Was ich jetzt in dieser Zeit beobachtet habe, immer (manchmal)wenn ich mich zur Seite oder nach vorne bücke, bekomme ich ein total komisches Gefühl (kein Schwindel) im oberen Brustbereich später mit Herzrasen. Dies hatte ich in dieser Art schon einmal vor 7 Jahren. Kein Arzt hat etwas gefunden. Nun ging die ganzen Untersuchungen wieder von vorne los, Blutbild , EKG alles o.K. Röntgenbild v. WS haben ergeben-Vorkrümmung der HWS und lt. Röhre (Befund) tippt mein Orthop. auf Bandscheibenvorfall der HWS. Nun steht eine Nervenausmessung beim Neurologen an. Bekomme leider erst ziemlich spät einen Termin, trotz starken Beschwerden. Möchte gerne endlich wissen , ob wirklich von HWS oder phsychisch.Jeder sagt etwas anderes, keiner kann mir so richtig helfen. Hoffe, das mir jemand hier im Forum helfen kann, der so ähnliche Symtome hat.

VLD Susimoon

Antworten
J#ulcQhen x2004


Du solltest die Untersuchung beim Neurologen noch abwarten. Ist auch dort alles ohne Befund, kann man tatsächlich von einer somatischen Störung (psychisch) sprechen. Ist denn ein MRT der HWS gemacht worden?

Julchen

SpusTim{oon


Danke, das sich jemand gemeldet hat.

Ja, Julchen, ist alles gemacht worden und es sieht auch so aus, das ich in der HWS ein Problem habe. Merke auch , das bei einigen Übungen ich totale Schmerzen in der Schulter-Halsgegend habe (auch Muskeln).Mein Problem ist, ich bekomme beim Neurologen erst in einem Monat einen Termin, was kann ich bis dahin machen, damit meine Beschwerden besser werden.Die Schmerzen halte ich aus, aber der Druck macht mich einfach fertig. Die Ärzte haben dafür kein Ohr und geben mir trotzdem so spät einen Termin. Eine Bekannte arbeitet bei einem Arzt, der rief bei dem genannten Neurologen an und hat für meine Bekannte sogar noch am gleichen Tag einen Termin bekommen. Ist das nicht unfair. Wer hat einen Tipp, wie ich evtl. eher einen Termin bekommen könnte, damit ich endlich weiß, was ich machen könnte.

Jbulch3en 2+00x4


Susimoon, ist das Problem jetzt ein Bandscheibenvorfall oder nicht? Mit den Muskeln habe ich auch starke Probleme, da kann man etwas mit Krankengymnastik und Muskelentspannung tun und natürlich Medikamente. Ruf noch mal bei dem Neurologen an und bitte darum, Dich zu informieren, falls jemand absagt, damit Du früher dran kommst. Übrigens: Bei Muskeln ist die Nervleitgeschwindigkeit in Ordnung.

Cbole


Hallo Susimoon

das ganz kann auch von blockierten Wirbelgelenken kommen. Dann kann die Nernenleitgeschwindigkeit noch i.o. sein, dennoch hast Du dann diese komische Gefühl. Die Psychische Störung (Angstgefühl bis Panikattacken wegen Herzrasen und Druck auf der Brust, Atembeklemmung) ist dann die Folge aber nicht die Ursache!!! Schau nach einem Orthopäden der sicht mit Chirotherapie oder Osteopathie auskennt. Da du auch über Schulter und Nacken Probs sprichst dürftest Du mehr als nur eine Blockade haben und es Bedarf einer überprüfung der kompletten Wirbelsäule nicht nur Bws sondern LWS/Becken evtl auch Kiefer.

Gruß Cole

rih[eubel


HWS und spannungen im Hals (Kehlkopf)

Hallo,

ich bitte Euch um Hilfe!

Laut Arzt habe ich HWS (Bandscheibe). Ich hatte auch ca. 1 Woche im linken Arm ein Gefühl als wäre er taub. Ich wurde gestreckt und es hat sich gebessert. Das war vor 3 Jahren! Heute habe ich immer noch Beschwerden! Es knirscht beim Hals verdrehen und beim Autofahren habe ich manchmal echte Probleme einzuparken, da ich meinen Kopf ohne schmerzen nicht so weit drehen kann. Nun muss ich dazu sagen das ich ein Angstpatient bin und auch schon in Therapie war. Aber meine Panik vorm Arzt und die Diagnose kann mir keiner nehmen. Mein Problem sind nich alleine die Nackenschmerzen, sondern dieses beengendes Gefühl im Hals (Kehlkopf nähe). Ich habe das Gefühl als ob mein Hals dicker geworden ist und wenn ich den Kopf nach hinten biege spannt es sehr stark. Ich weiß nicht mehr weiter und suche nun hier jemand der das gleiche Problem hat und mir die Angst nehmen kann. Bitte schreibt mir.....

T}ABAxSCO


ja, exakt deine kombination habe ich auch! :-)

und ich weiss daher wie wunderbar nackenverspannungen mit panikattacken zusammenpassen. da hat man dann wenigstens gleich das gefühl, schwer krank zu sein und fürchtet sich vor schlaganfall, hirntumor und allen möglichen kombinationen.

wirklich originell wird die sache, wenn man dann einige minuten lang sein ohr nicht mehr spürt oder gelich die linke gesichtshälfte. dann kann man sich aussuchen, ob das nun eine typische hysterische lähmung in der panikattacke ist oder doch eine folge der nackenverspannung! ;-)

ich hatte das erstmals 1998 und bin vorige woche wieder mal von so einer netten "ich spüre mein ohr nicht mehr"- attacke überrascht worden. wirklich schlimm war es aber nur die ersten jahre. eine gestalttherapie hat mir geholfen endlich die befürchtung in den griff zu bekommen, schwer krank zu sein und folgendes zu akzepieren:

1) ich ahbe einen verspannten nacken, den ich wahrscheinlich mein leben lang ahben werde

2) ich habe panikattacken, wenn ich streß verdränge

seitdem ich beides annehmen kann, habe ich eigentlich ruhe.

meine empfehlung (aus eigener erfahrung):

1) EINMAL gesundheitscheck (wenn die ärzte nichts finden, das bitte akzepieren!)

2) gönn dir eine gestalttherapie ([[http://www.gestalt.de]]) - ist meiner erfahrung nach viel besser als alle anderen methoden

3) lass dir vom orthopäden eine gute heilgymnastik verschreiben und mach das dann auch

zusatztricks:

1) probier mal einfach 2-3 monate lang johanniskrautkapseln zu nehmen (mindestens 500mg pro tag) - das ist ganz natürlich und rezeptfrei, wirkt aber total gut sowohl gegen HWS-probleme als auch gegen angst!

2) gewöhn dir an - bitte nicht lachen - entspannung beim lieben gott zu suchen. gönn dir einmal im monat ein entsopannendes beichtgespräch mit einem sympathischen pater in einem kloster oder einer großen kirche - sowas wirkt oft mehr als jedes psychopharmaka!

S.us0im=oxon


Danke für eure Antworten.

Ja, da haben wir ja fast die gleichen Sympthome.Das mit Druck ist bei mir genauso. Nur die Lähmungserscheinungen habe ich nicht.

Aber das Druckgefühl reicht mir schon völlig, es geht einem in diesem Moment so schlecht, das man wirklich denkt, nun hat die letzte Stunde geschlagen.Bin erstaunt, denke immer, es geht nur mir so.

Ich habe diese Woche noch einen Neurologen gefunden, der mir sofort einen Termin gab. Die Nervenausmessung hat ergeben, alles o.K. , außer rechte Schulter eine Nervenentzündung, und starke Verspannungen i. HW-Bereich. Ist ein Wärmekisssen gut bei Verspannungen u. Entzündung? Was könnte ich dagegen tun ???

Denke mal, das Druckgefühl nicht von Entzündung kommen kann, oder?

JKulch\en 72004


Scheint eine starke Muskelverspannung zu sein. Ist bei mir auch der Fall. Bekomme da Krankengymnastik mit Manueller Therapie und muskelentspannende Medikamente.

T:ABzASoCO


das problem ist daß ich zusätzlich zeitgleich zu meinen nackenproblemen auch panikattacken bekam, die mit linksseitigen neurologischen ausfällen (vom gefühllosen ohrläppchen über kurzfristig links gesicht taub bis hin zu kurz ganze linke seite taub) einhergingen. das war anfangs ganz stark, nach einer therapie viel seltener und die letzen zwei jahre so gut wie verschwunden - und vor einer woche plötzlich wieder so eine attacke. (vermutlich wegen meiner sorgen wegen der kopfschmerzen).

meine neigung zu angststörungen bringt es aber auch mit sich, daß ich seit meiner kindheit ein unglaublicher hypochonder bin.

so ist mir heute am tag 9 meiner kopfschmerzen eingefallen, daß ich ja vielleicht doch irgendwo krebs haben könnte und das nun im hirn wuchernde metastasen sein könnten? sofort war meine stimmung wieder hin!

allerdings wurden in der anfangszeit meiner panikstörung (1998-2002) sowohl CT´s als auch MRT´s gemacht. 2002 sogar MRT mit kontrastmittel - alles im großen und ganzen unauffällig laut neurologe.

T,ABARSCO


kleiner nachsatz:

gehe ich recht in der annahme daß es GEGEN meine befürchtungen spricht, daß meine lähmungsanfälle 1998 viel stärker und öfter waren als jetzt, wo sie ja ganz schwach und total selten sind.

bei tumoren und metastasen würden sie wohl stärker werden, oder?

p=eteri168


hallo Susimoon

Da ich selber Probleme mit der HWS habe, kann ich dir sagen Wärme ist immer gut.

Ich benutze Gelkissen die im Wasser erwärmt werden und Salben die zwar auf der Haut brennen aber ordentlich Hitze machen.

Dadurch entspannt sich die Muskulatur.

Das Problem (zumindest bei mir): Durch die Schmerzen verspannen sich die Muskeln.

Die Muskeln ziehen die HWS imer mehr zusammen-mehr Schmerzen-mehr Verspannungen.

Den Teufelskreis durchbrechen:

1. Wärme

2. möglichst kein Stress

3. Krankengymnastik/Übungen zuhause

4. Entspannen / Schwimmen, Whirlpool, Sauna, etc, und den ganzen Alltag mal vergessen

6. Die Krankheit akzeptieren und lernen mit ihr umzugehen

7. Sport.

Das sind so etwa die Sachen mit denen ich ereicht habe, Nachts durchzuschlafen, mich uneingeschränkt bewegen zu können und die Schmerzen auf ein Minnimum zu reduzieren.

Krankengymnastik kann ich besonders empfehlen, dort werden auch Probleme erkannt und therapiert, die viele Ärzte nicht erkennen.

Peter

nYicoalew-2x6


Hallo Leute,

auch ich habe Probleme mit der HWS. Seit letztem Dezember ist auch immer mal leichter Schwindel dabei. Meine ganze Wirbelsäule ist ziemlich verkorkst (Skorriliose oder wie das heißt).

Heute hatte ich etwas merkwürdiges: Das meine Schultern und Schulterblätter sowie der Hals beim bewegen knirscht, kenne ich ja, aber heute hat es auch so komische Geräusche vorn an den Brustwirbeln gemacht.

Eine Art Knirschen mit so nem Glucksen.

Weiß jemand was das sein kann?

Nicole

W)aschbnärbaUuchD1


@ Susimoon

Ich kann deine Beschwerden bestätigen!

Geh mal daon aus, dass Dunix an der Pumpe oder so hast. Du bist offenbar genauso kerngesund wie ich.

Ich habe die gleichen Beschwerden seit Jahren, und immer wenn ich das ignoriere, verschwinden die auch schnell wieder weil die Verspannung aus Angst nachlassen und somit die Ursache für die Beschwerden zurückgehen.

Das ist ein Teufelskreis aus dem dich nur ein Neurologe rausholen kann, der alles dransetzt und einsetzt was möglich ist. Psychologische Betreueung ist auch von Vorteil.

Ich habe die ganze Palette:

Im Nacken knirschen, knacken, Schmerzen, Ausstrahlen in den Kopf, Herzstolpern, Herzrasen, Schwindel, Taubheitsgefühle,

Anfang letzten Jahres sogar eine Facialis Parese (halbseitig links Gesichtslähmung)

Die jetzt fast abgeklungen ist.

Des Weiteren Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, Helmgefühl uvm.

Kurz und gut ich bin voll drin in dieser Hölle, und gehe jetzt zu einem sehr guten Neurologen/Neurochirurgen der mich da hoffentlich jetzt rausholt.

Offenbar entzünden sich immer wieder geklemmte nerven.

Morgens alles fit und über den Tag gegen abend schlimmer werdend. Mit IBU bekomme ich die Beschwerden temporär weg was für Entzündung spricht.

Mein Rat: Änder deine Einstellung, das wichtigste ist: Du bist nicht totkrank!!!, du hast ein Problem mit irgendeinem dämlichen blöden entzündeten Nerv am Halswirbel oder ähnlich.

Und da kann man was machen. ]:D

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