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Minusstunden im Dienstplan

l|ib%ertxe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Vielleicht weiss jemand von Euch Rat bzw. hat schon Erfahrungen damit.

Unser Stationsleiter plant uns schon im vornherein in Minusstunden, das ist anscheinend rechtens.

Ist man dann aber auch als Arbeitnehmer verpflichtet, diese Minusstunden wieder "reinzuarbeiten"?

Denn eigentlich ist es ja nicht unsere Schuld, wenn er den Dienstplan so schreibt, das man sein Soll nicht erfüllt.

Ist das in anderen Einrichtungen auch so Gang und Gebe?

Danke mal im voraus.

Antworten
FprEe`WRaYpxI


Hallo !

Wir sind auch mit Minusstunden geplant... ist dann schlimm wenn man länger als ein paar Tage krankgeschrieben werden sollte, dann rutscht man noch mehr ins Minus da dann wirklich nur die täglich geplanten Stunden gezählt werden...

Nur in der Urlaubszeit und über Weihnachten, da waren die meisten mit plus geplant... schon doof eigentlich..

LG,

bOarnZebexe


Bei uns war das genauso.Unsere Pflegedienstleitung hat so sehen wollen, ob nicht eine Stelle abgebaut werden kann. Teilweise hatten wir bis zu 60 Minusstunden und mehr.Aber ich kann dich beruhigen, dass hält nicht wirklich lange an. Durch Krankheiten und Kündigungen waren diese zumindest bis zur Hälfte abgebaut. Und würde ich nicht soviel Nachtdienst machen, wären sie jetzt warscheinlich schon ganz abgebaut. Ab und zu wurde man dann halt von der Stationsleitung angesprochen, ob man nicht einspringen könne, von wegen viele Minusstunden, aber auch da habe ich nein gesagt, wenn ich keine Zeit hatte, und das war dann auch ok. Es hieß, unsere Station könne bis zu insgesamt 900 Minusstunden haben.

F2ridxa


auch bei uns werden Minusstunden geplant,allein schon weil man wegen Teamsitzungen und Weiterbildung ab und an mal ne Überstunde hat.

Und so bauen sich die Minusstunden dann auch meist ab.

LG

lhibexrte


Danke mal für eure Antworten.

Das Thema ist halt bei uns auf Station gerade sehr aktuell und keiner versteht so recht warum die ganze Sache eigentlich so abläuft.

Aber manchmal kann und muss man ja nicht alles verstehen, was in den Köpfen der "Obrigkeit" vorgeht.

LG

mHicBha12


Der Trick an den Minusstunden ist, dass wenn mal die Peronaldecke dünn ist, wegen Krankheit und so, ihr ungehindert für weitere Schichten eingesetzt werden könnt. Da ihr im minus seit, werdet ihr euch kaum beschwerden können. Oder im Unternehmen fällt wirklich nicht viel arbeit an

rqeVX


So ganz rechtens ist das soviel ich weiß aber nicht.

Du hast ja einen Vertrag mit Deinem Arbeitgeber. In diesem Vertrag bietest Du ihm Deine Arbeitskraft mit einer gewissen Soll-Stundenzahl an. Oft gibt es betriebliche Sondervereinbarungen mit dem Personalrat, innerhalb welchen Zeitraumes die Stunden wieder ausgeglichen werden müssen. Ansonsten musst es irgendwelche Regeln im BAT geben...musste mal nachgucken..ist mir zu trocken ;-)

Normalerweise muss die Stundenzahl im Dienstplan nahe (nicht mehr als ein Arbeitstag) an der Sollstundenzahl sein. Plant Dich Dein Arbeitgeber nicht ein, ist das "sein Pech".

Oft ist es Usus, das man regelrecht erpresst wird, dass man wegen seiner Minus-Stunden einspringen muss....aber du MUSST erstmal gar nix, wenn es ein laufender festgeschriebener Dienstplan ist.

LG

reX

l3ibse:rtxe


Klar ist das für meinen Stationsleiter von Vorteil, so kann er einen (meint er jedenfalls) mit den Minusstunden "erpressen" und einen zum Einspringen holen. Leider machen einige Kollegen dieses Spielchen auch mit. Jedoch bin ich als 100% Kraft um jeden freien Tag froh und oft ist es gar nicht möglich, mich noch zu holen.

Wir haben ausserdem keine Tarifverträge, sondern sind dem BAT nur angeglichen.

Danke mal für eure Antworten!

LG

t7orqsa


Umgekehrt geht's auch!

Hi,

bei uns ist es auch üblich, dass ein "Minusdienstplan" geschrieben wird. Der Arbeitgeber kann aber gar nichts dagegen machen, wenn man sich zusätzlich wieder einträgt. Also trage ich mich in einen gutbesetzten Dienst ein und freue mich, wenn ich stundenmäßig gut da stehe und mich trotzdem (ausnahmsweise) nicht halbtot nach Hause schleppen muss. Die Dienstzeit ist von beiden Seiten verpflichtend: Du musst sie ableisten, aber Dein Arbeitgeber muss Dir auch die Möglichkeit dazu geben, Dein Soll zu erfüllen - und zwr nicht nur dann, wenn Not am Manne ist.

torsa

jLohn6si?lvuer


Minusstunden auch von PDL gewollt.

Arbeite in einer Klinik, und von der PDL ist es absolut gewollt daß man Minusstunden bekommt. Besonders im Frühjahr, so daß man im Sommer wenn Urlaubszeit herrscht und nicht in Urlaub ist soviele stunden am Arbeitsplatz verbringen muss- kann.

N odDdi:e


??? ?

Also ich gehöre zu den Übeltätern(innen) die Dienstpläne schreiben.

Habe ich zuviel Personal an einem Tag muß ich andre Stationen ansprechen ob die Personal brauchen.Erst wenn der Mitarbeiter ablehnt auf diese Station zu gehen kann ich ihn in Minus eintragen.

Wobei das bei uns mehr als selten passiert da wir alle Plusstunden haben.

Noddie @:)

d&an+y2


In dem Altenheim wo ich gearbeitet habe wars auch in etwa so.

Die 2 Gründe wurden ja schon genannt:

1. Erpressung, also das du einspringen musst wenn jemand nicht da ist, oder wenn es zu viel wird

2. Stellen streichen. Wenn die bei der Leitung vorlegen können, dass sie die Arbeitsstunden für eine Pflegerin einsparren können, fliegt eine.

Eigentlich eine fiese Sache. In den seltensten Fällen wird es gemacht um Überstunden abzubauen.

r3eX(foPrmeqrly urDorexx)


Tja, so schnell geht´s

Wir haben jetzt eine Vereinbarung mit dem Personalrat, welche dem Arbeitgeber erlaubt, uns -60 bis +60 Stunden zu planen ohne Überstunden bezahlen zu müssen. Und solche Vereinbarungen sind sogar rechtsmäßig.

LG

reX

d4anxy2


Das gibts aber überall. Mein Freund darf gar keine Überstunden aufschreiben, wo er bis Mittwoch noch arbeitet. Und er arbeitet 14 Stunden teilweise, und 8 sind normal.

r|eX("for6merly7 urorexx)


Das gibts aber überall.

Na, ich weiß nicht. In den letzten 15 Jahren hatte ich keine Arbeitsstelle mit dieser Dienstvereinbarung.

LG

reX

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