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Wer ist Krankenschwester und glücklich damit?

EXhem6alige>r3 Nutz_e@r (#232573x1)


Krankenschwestern mögen keine MTRA, sehen sich oft als etwas besseres, Hilfe kannst du dir von ihnen wenig erhoffen.

Ich liebe ja so Pauschalaussagen. Warum sollten ALLE Krankenschwestern alle MRTAs nicht mögen? Steht das irgendwo geschrieben? Und wieso sollten sich alle KS als was besseres sehen??

Komisches Statement ":/

E$hemRaligqer NHutzer x(#325731)


sorry MTRAs

A$nakignx91


und...was auch nicht zu leugnen ist-die patienten werden immer fordernder,unguter,oft verwechseln sie das spital mit dem hilton+medizinischer/seelischer/allesumfassenden rundumbetreuung.

Absolut. Ich kann nicht verstehen wie manche Leute so eine Vorstellung von einem Krankenhaus haben können. Also ich persönlich würde da niemals rein wollen und wenn es sein muss, dann will ich da auch so schnell wie möglich wieder raus. Aber manche kommen daher und beschweren sich gleich das es kein Wlan gibt, keine ausländischen Fernsehsender, dass das Essen scheisse war... Äh, hallo? ":/

Aber am liebsten waren mir immer noch die Patienten welche gegen Mittag neu auf die Station kamen, zu Fuß, selbstversorgend, und sich sofort beschwert haben das kein Bett für sie frei war und das es ne Unverschämtheit ist das sie jetzt noch ne halbe Stunde warten müssen. Genau, weil ein mobiler Mensch natürlich auch bei sich zu Hause zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr im Bett liegt. %-|

Für sowas habe ich echt absolut kein Verständnis. :|N Ich verstehe das viele Leute frustriert sind und sich aufgrund ihrer vielen Krankenhausbesuche und schwerer Krankheit im Ausnahmezustand befinden, aber das alles rechtfertigt trotzdem kein solch' impulsives und unfreundliches Verhalten. Überhaupt nicht. Krankenschwester/Krankenpfleger ist nachwievor ein Beruf mit dem man sein Geld verdient. Klar gehört da auch ein gewisses Maß an Leidenschaft dazu aber diese Leute sind keine von Gott gesandten Engel die als seelische Brechschale und private Servicekraft herhalten sollen.

Zum Glück sind solche Patienten in der Unterzahl. Wobei man sie im Pflegealltag relativ häufig trifft.

A?nraDkiXn9x1


als Krankenpflegerin gibt es genug andere Bereiche in denen man anfangen kann, es gibt nicht nur das Krankenhaus.

In den meisten Bereichen ist es auch nicht besser. Im Krankenhaus verdient man oft etwas mehr, das ist der Vorteil.

mWarion paus Dwien


1. beobachte man immer wieder wie Pfleger und Pflegerinnen Rauch und Kaffeepausen machen ohne Ende und dann jammern sie hätten für dieses und jenes keine Zeit

es gibt tage,da kommt man stundenlang nichtmal zum pinkeln,das erstemal essen am nachmittag,....

ja und es gibt auch tage da ist weniger los

aber diese Leute sind keine von Gott gesandten Engel die als seelische Brechschale und private Servicekraft herhalten sollen.

ach geh...........florence nightingale(schreibt man die so)war doch auch so

;-D

und wer den Pflegenotstand und die Überbelastung kleinredet, der hat schlicht und einfach keine Ahnung

ebend....

S9üntjVe


Krankenschwester/Krankenpfleger ist nachwievor ein Beruf mit dem man sein Geld verdient. Klar gehört da auch ein gewisses Maß an Leidenschaft dazu aber diese Leute sind keine von Gott gesandten Engel die als seelische Brechschale und private Servicekraft herhalten sollen.

das möchte ich gerne mal unterschreiben.

Viele reden immer von "Berufung" im Zusammenhang mit der Pflege, für mich und die meisten Kollegen ist es ein Beruf um Geld zu verdienen, der idealerweise ab und an auch Spaß macht

A^nakJin9x1


ach geh...........florence nightingale(schreibt man die so)war doch auch so

Das waren noch ganz andere Zeiten. :=o ;-D

Viele reden immer von "Berufung" im Zusammenhang mit der Pflege, für mich und die meisten Kollegen ist es ein Beruf um Geld zu verdienen, der idealerweise ab und an auch Spaß macht

Tja, das war aber nicht immer so. Früher, ganz ganz früher, waren die Pflegerinnen ja allesamt meist Nonnen, alleinstehende Frauen und Witwen. Und die haben alle nicht für Geld gearbeitet. Damals war es noch eine Berufung. Anscheinend sehen viele Leute, knapp 1000 Jahre später, immer noch so. :)D

MCadamen Cha<renxton


und wer den Pflegenotstand und die Überbelastung kleinredet, der hat schlicht und einfach keine Ahnung

das streitet doch auch keiner ab, aber wer nur noch mit den Nerven am Ende ist, jammert, unfreundlich ist, ständig alles furchtbar negativ sieht der sollte sich echt mal überlegen ob er mal an seiner Einstellung arbeiten möchte oder den Beruf gleich ganz aufgeben. denn solche Kollegen nerven und sind anstrengender als jeder lästige Patient.

SAunflolwenr_73


und...was auch nicht zu leugnen ist-die patienten werden immer fordernder,unguter,oft verwechseln sie das spital mit dem hilton+medizinischer/seelischer/allesumfassenden rundumbetreuung.

Allerdings.

Ich arbeite ja selber im Krankenhaus (aber nicht in der Pflege). Und bin auch gerade letzte Woche wieder operiert worden und war einige Tage stationär. In der Pflege gibt's (wie überall auch) die unterschiedlichsten Charaktere. Aber wenn man freundlich bittet, wenn man Verständnis zeigt, nicht ständig nur fordert: Ich hatte bei über 23 OP's in den letzten 10 Jahren genau 1x ein echtes Biest auf einer Station, wo keinerlei Freundlichkeit half.

Ansonsten trotz der unterschiedlichen Charaktere immer eine gute Versorgung. Mal humorvoller mal weniger, mal freundlicher mal gehetzter. Aber schlecht war es nie.

Wobei ich schon sagen würde, dass schon eine gewisse "Berufung" hinter der Jobentscheidung steckt. Was aber nicht bedeutet, dass man über die Grenzen der gesetzlichen Arbeitserfordernisse hinaus Einsatz zeigen muss.

Und was Kaffeepausen angeht: Bei mir im direkten Team (Arzt, Psychotherapeut, 2x Pflege, 2x Sekretärin, 1x Sozialarbeiterin) finden in dem Rahmen BESPRECHUNGEN statt. Wir haben statt Mittagspause PLUS Übergabe aus Zeitgründen beides zusammengelegt. Für Patienten die dann kommen sieht es aus, als ob wir sitzen und quatschen und essen. Ja, tun wir, es wird auch mal gelacht. Aber es werden halt relevante Dinge besprochen.

MXadam_e5Xmas


Mir ist noch was wichtiges zum MTRA-Dasein eingefallen.

Alle 5 Jahre wieder NEIN-NICHT DAS CHRISTKIND KOMMT- LEIDER NEIN ist man kurz davor seinen Beruf zu verlieren, denn wegen den Strahlengesetzen müssen MTRAs ihren Beruf aktualisieren. Tut man das nicht, ist die Arbeit futsch!

Noch was Negatives. Der Beruf ist eine Karrieresackgasse, keine Aufstiegsmöglichkeiten, keine Leiter. Und noch was fällt mir ein. Der Arbeitsplatz hat oft keine Fenster, liegt im Keller. WIE EIN ZWERG IN EINEM BERG

das streitet doch auch keiner ab, aber wer nur noch mit den Nerven am Ende ist, jammert, unfreundlich ist, ständig alles furchtbar negativ sieht der sollte sich echt mal überlegen ob er mal an seiner Einstellung arbeiten möchte oder den Beruf gleich ganz aufgeben. denn solche Kollegen nerven und sind anstrengender als jeder lästige Patient.

Mag ja sein, Patienten sind manchmal lästig- aber mal ehrlich. Sollte man mit einer solchen Grundeinstellung in einem solchen Beruf arbeiten? Der Kunde ist doch König? Wer ist der Kunde, deine Kollegen?

mKarion naus wxien


Mag ja sein, Patienten sind manchmal lästig- aber mal ehrlich. Sollte man mit einer solchen Grundeinstellung in einem solchen Beruf arbeiten?

so wie überall wird die menschheit nicht "besser"

warum sollen wir unsere grundeinstellung ändern?

ist es normal beschimpft zu werden,teilweise bedroht,auch körperlich angegriffen?

ist es normal,herangeläutet zu werden um die fernbedienung zu suchen,um beschimpft zu werden,weil irgendwas nicht hinhaut was nichtmal in unseren bereich fällt?,u.s.w.

wir sind das geworden was wir sind,um kranken menschen zu helfen wieder gesundzuwerden,

wir erwarten nicht minütliches dankeschön,auch nicht "liebeserklärungen"

aber ein normales verhalten uns gegenüber-oftmals werden wir aber wie der letzte dreck behandelt

im privatleben kan ich mich wehren-im job nicht-da muss man immer lieb und freundlich sein,auch bei wirklichen XXX

das war ja nicht immer so,ich habe den beruf wirklich aus überzeugung gewählt-aber es hat sich immer mehr gezeigt,wie sich die gesellschaft ändert,das verhalten untereinander,die fehlende achtung anderen gegenüber.

Eqhemnalige>r NCutzer (#m32573x1)


Mag ja sein, Patienten sind manchmal lästig- aber mal ehrlich. Sollte man mit einer solchen Grundeinstellung in einem solchen Beruf arbeiten?

Dazu kann ich nur sagen, einige sollten wirklich mal überlegen ob sie sich ändern wollen oder was anders machen möchten. Denn wenn ich sehe wie manche Kollegen mit Patienten umgehen, sowohl in der Ausdrucksweise als auch in der Tonart, und das in den meisten Fällen täglich, weil sie täglich in genau der Stimmung zur Arbeit kommen und alles erneut täglich scheiße finden, sollten man sich da wirklich mal Gedanken machen.

Die Patienten können nun mal nichts dafür das sie krnak sind und da jetzt liegen und die können auch nichts dafür das sie klingeln und Hilfe brauchen.

Darum geht es auch gar nicht, es geht aber um die notorischen Nörgler unter den Kollegen, die alles scheiße und ätzend finden, aber nichts an ihrer Situation ändern wollen.

Und da meine ich nicht unbedingt die Kollegen mittleren Alters. Nein, da meine ich meine jungen Kollegen, tweilweise noch jünger als ich, ohne Kinder und Verpflichtungen. Da wird gemeckert, genölt, gejammert, über den Dienstplan diskutiert ..... aber ändern möchte man nichts, weil man ja auch nicht auf die Annehmlichkeiten eines vollen Gehaltes verzichten möchte.

Ja was soll ich mit solchen Kollegen machen? Bei uns wird teilweise mehr Zeit mit rummotzen und rumdiskutieren verbracht als mit effektivem arbeiten ....

Und ja ich gehe in den meisten Fällen gerne zur Arbeit, aber mit solchen Kollegen vergeht es mir dann auch irgendwann, weil ich das "die Welt ist schlecht, und ich bin so arm dran und keiner versteht" mich gejammer auch nicht mehr jeden Tag hören will ......

S.ü_nxtje


ich habe wenig nörgelnde Kollegen, eine ist gerade gegangen, ja, ihre Art hat uns andere sehr demotiviert.

Viele junge Kollegen bleiben gar nicht lange, entweder sie wechseln nochmal ganz den Beruf oder versuchen ganz schnell ein Studium draufzusetzen und dann irgendwo in der Pflegedienstleitung unterzukommen, weg von der Basis-Pflege.

Letzte Woche weinte meine Kollegin abends in der Übergabe, weil sie genau gemerkt hat, dass sie ihren knapp 20 Patienten gemeinsam mit einem Schüler nicht gerecht geworden ist. Sie ist Krankenschwester mit Leib und Seele und geht daran kaputt, dass sie fast nie die Zeit hat, den Patienten einfach mal 10min zuzuhören, dass sie beim Essen anreichen zwischen 3 Zimmern und 6 Patienten hin und her hüpfen muss, dass sie nicht gemerkt hat, wie der demente Herr die Station verlassen hat bis die Polizei anrief, dass die Angehörigen sie herunterputzen weil ihre Mutter nachmittags nicht angezogen ist und die Ärztin ihre Anordnungen in einer Schicht fünfmal ändert......

Die Pflegebedürftigen haben etwas Besseres verdient als wir ihnen geben können.

SiunfloKwerx_73


Die Pflegebedürftigen haben etwas Besseres verdient als wir ihnen geben können.

Ist das nicht grundsätzlich so, wenn es um kranke Menschen geht?

Mir als Psychotherapeutin geht's genauso: Nur Druck, lieber nur Kurztermine als lange Gespräche, bitte von allen Professionen in der Ambulanz max. 5-6 Kontakte im Quartal wg. der Kostenpauschale. Gerecht werden tue ich damit vielen Patienten auch nicht, und ich rette mich einfach nur mit dem Gedanken: Besser DAS als NICHTS. Aber es bleibt belastend und stellt nicht zufrieden. Weil man den Job anders gelernt hat und eigentlich genau sieht, was mit MEHR Zeit möglich wäre.

Bei uns in der Klinik wird zumindest auf den somatischen Stationen das Essen mittlerweile von Servicekräften gereicht. Einerseits Entlastung für die Pflege; andererseits sieht man sie als Patient dadurch dann quasi seltener.

J^uley


Bei uns in der Klinik wird zumindest auf den somatischen Stationen das Essen mittlerweile von Servicekräften gereicht. Einerseits Entlastung für die Pflege; andererseits sieht man sie als Patient dadurch dann quasi seltener.

Meinst du damit, dass sie das Essen bringen (so kenne ich das auch) oder dass sie es auch wirklich anreichen? Das habe ich so nämlich noch nicht erlebt, wird meist von Krankenpflegehelfern oder Schülern erledigt oder eben von den Schwestern selbst.

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