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Auf der Suche nach einer Pflegekraft aus Polen

ayhanixa1


Am Thema vorbei.

Eigetlich geht die ganze Disskusion am Thema vorbei. Ich wollte doch nicht wissen, wie jemand über die Beschäftigung solche Kräfte denkt, sondern ob jemand konkret schon Erfahrungen diesbezüglich gemacht hat und entsprechende Adressen vermitteln kann.

Eines jedoch sollten sich diejenigen merken, die so sehr für eine Heimunterbringung plädieren. Man kann niemanden dazu zwingen, auch einen alten Menschen nicht.

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, heiß es doch, oder?

Darüber hinaus sehe ich, zumindest im Falle meiner Mutter keinen Nachteil für die Ortsansäßigen Pflegekräfte, denn die sollten auch weiterhin ambulante Pflege leisten, hierfür bekommt sie doch Pflegegeld.

jQabo rosa


Tschuldigung, daß wir die Frage falsch verstanden haben... %-| |-o...

Das ist so ähnlich, wie wenn Du im Suchtforum nach Adressen von Dealern fragst...

Nicht genauso, aber so ähnlich

x`maxl


ahania

Wende Dich bitte an die zuständige Agentur für Arbeit, dort bekommst Du sicher die Antworten auf Deine Frage, eine Haushaltshilfe vermittelt und das Anstellungsverhältnis läuft dann auch legal ab.

Erfahrungen habe ich nicht. Nein, wie beschrieben wurden vier Pflegeverträge gekündigt. Also negativ behaftet. Das diese Anstellungsverhältnisse nicht legal waren, zeigt allein die Tatsache, dass erklärt wurde, dass die Sozialversicherungsbeiträge angeblich in Polen abgeführt werden sollen und dass unter anderem nicht darüber aufgeklärt wurde, dass die beschäftigte Person beim Unfallversicherungsträger angemeldet werden muss und Abgaben vom anstellenden Haushalt zu leisten sind.

Ferner wurde erklärt, dass die geschickte Haushaltshilfe nach drei Monaten wieder nach Polen muss und dann eben die Tante, die Schwester oder irgendwer anders aus dem Familienkreis für weitere drei Monate käme. Nebenbei wurde noch vom Vermittler eine Vermittlungsgebühr verlangt.

Entschuldige bitte, ich persönlich glaube leider kaum, dass die ortsansässigen Pflegekräfte weiterhin zur Pflege kommen dürfen, wenn Pflegegeld beansprucht wird. Wenn die Sachleistung oder die Kombinationsleistung in Anspruch genommen würde, könnte ich mir das eher vorstellen. ;-)

Zwingen will ich niemanden zu einem Heimaufenthalt, aber ohne eigene Erfahrung ist es immer einfach, negativ über eine Pflegeeinrichtung zu sprechen. *Man weiss ja, was da abgeht.* :-(

Zitat jabo

Das ist so ähnlich, wie wenn Du im Suchtforum nach Adressen von Dealern fragst...

... nur um mit ihnen das Gespräch über Möglichkeiten der Drogentherapie zu kommen.

Konnte ich mir nicht verkneifen. |-o

lFibeMrte


Hallo!

Wir hatten neulich eine rumänische Hilfskraft in der Klinik und sollten diese anleiten (3 Tage vor Entlassung der Pat.).

Leider stellte sich das als ziemlich schwierig heraus, so sprach die gute Frau doch kaum ein Wörtchen deutsch. Andererseits muss man auch erwähnen, das sie trotzdem sehr schnell begriff und sich schon anstrengte.

Die Hilfskraft wurde irgendwie über unsere Sozialarbeiterin angeheuert.

Grundsätzlich find ich es ja gut, wenn Angehörige es mit der Pflege zu hause versuchen wollen, jedoch würde ich meiner Mutter eine solche Situation nicht zumuten wollen. Man stelle sich nur mal eine Notfallsituation vor, in der die Hilfskraft einen Notarzt verständigen soll..., da wird´s dann schon brenzlig.

Soviel dazu.

L,ie?bido


Ich stehe auch vor der Entscheidung, was ich mit meiner demenzkranken Mutter mache. Sie hat eine Pflege im Heim stets abgelehnt; sie kann das auf Grund der Demenz aber nicht mehr selbst entscheiden. Jedenfalls kann sie nicht mehr allein wohnen bleiben. Ihren Wunsch, zuhause wohnen zu bleiben, möchte ich ihr dennoch erfüllen. Aber es muss noch finanzierbar bleiben.

Ich habe schon mit der Pflegekasse und auch mit dem Arbeitsamt gesprochen. Es ist völlig legal möglich, osteuropäische Haushaltshilfen und auch Pflegekräfte zu beschäftigen.

Eine weitere Option sind Agenturen, die mit polnischen Pflegediensten zusammenarbeiten. Ich würde dabei stellvertretend für meine Mutter als Auftraggeber, aber nicht als Arbeitgeber auftreten. Die Haushaltshilfen/Pflegekräfte bleiben in ihrem Heimatland angestellt. Erfahrungen dazu würden mich interessieren.

Natürlich arbeiten auch solche Kräfte, die mit im Haus wohnen, nicht 24 Stunden am Tag, wie das teilweise hier dargestellt wurde. Es geht darum, daß (über die Grundpflege hinaus) bei Bedarf jemand da ist. Auch Demenzkranke schlafen, und das nicht wenig.

sttauxdi


Wenn ihr euch alle so über die polnischen Haushaltshilfen aufregt, arbeitet ihr wohl alle in Heimen, die nur uns natürlich ausschließlich deutsche examinierte Krankenpfleger eingestellt haben, ne 8-) ?

Also bei uns sieht die Realität nämlich ganz anders aus, da wäre ein Sprachkurs in Polnisch und Russisch für neue Bewohner dringend angebracht...dann würden sie nämlich endlich mal mit allen "Schwestern" auf der Station reden können!!!

Aber davon will hier ja niemand irgendwas hören...

F^rid alVina


@ Staudi

da wäre ein Sprachkurs in Polnisch und Russisch für neue Bewohner dringend angebracht

sollten das nicht liebr die Pflegenden tun? Oder war das jetzt Sarkasmus ???

@Liebido

Wir haben jetzt in unserer WG auch eine Bewohnerin für die es besser gewesen währe wenn sie zusammen mit so einer "Dauerpflegekraft" zusammen im eigenen haushalt gewohnt hätte.

Die Dame wurde von ihren Kindern aus ihrer Heimatstadt nach Berlin umgesiedelt (in unserer WG).

Hat noch sehr viele Freunde dort,war sehr aktiv,kennt Berlin nicht,ist auch im Haushalt noch sehr aktiv,manchmal sehr fordernd und nicht immer einsichtig das wir uns auch ab und zu um die anderen Bewohner kümmern müssen.

Verlangt das ihrer Kinder immer für sie telefonisch zu erreichen sind (24 Stunden) weil sie sich jetzt einsam fühlt.

Und wehe wenn da mal keiner ans Telefon geht,uiuiui da ist aber was los!

Sie hat Durchschlafschwierigkeiten wacht ab 2 Uhr halbstündlich auf,wird um 5 uhr gewaschen und ißt um 5.30 Uhr das 1.Frühstück.dannach putzt sie ihr Zimmer ,das Bad und den halben Flur der WG und geht auch manchmal in bestimmte Zimmer nur weil sie der Meinung ist die Bewohnerinnen müssten ja nun langsam mal aufstehen.

Sie währe zu Hause besser aufgehoben.

Naja zu spät......

Wir mögen sie ,weil sie frischen Wind in unsere WG gebracht hat,aber zu Hause hätte sie sich wesentlich wohler gefühlt und es hätte sich immer jemand wirklich nur um sie kümmern können.

Wir schaffen es logischerweise nicht immer ihren Wünschen nachzukommen (Z.B.spazieren zu gehen).........

s7taDudxi


Oder war das jetzt Sarkasmus

you got it...

hier sprechen nur einige Pflegekräfte deutsch...

JcennyuBnd@Frxank


Pflegekraft ja oder nein

Hallo!

Habe Eure Diskussion mit Spannung verfolgt, ich bin leider seit Kurzem in einer misslichen Lage. Meine Oma (84) hatte einen Schlaganfall, ist seitdem voll Pflegebedürftig. Jetzt kam es so, dass ich vor kurzem meinen Job verloren habe und mich somit um sie kümmern konnte. Leider geht das aber seit einiger Zeit über meine psychischen und physischen Kräfte, ich bin erst 24 und möchte auch wieder arbeiten gehen. Es ist so, dass meine Mutter eine Vollzeit-Stelle hat und diese auch nicht aufgeben kann aus finanziellen Gründen. Ich habe auch schon an eine polnische Pflegekraft gedacht, aber mein Mann ist in der berufsbegleitenden Ausbildung zum Altenpfleger und würde das keinesfalls erlauben( er selber hat aber keine Zeit zwischen Vollzeit-Stelle und Schule).

Ich bin wirklich verzweifelt, im Moment ist auch noch das Geld knapp, ich lebe von Arbeitslosengeld und ein paar Euro, die meine Oma entbehren kann, aber Arbeitslosengeld wird ja auch nicht ewig gezahlt und Pflegestufe ist noch nicht durch und viel bleibt da ja auch nicht. Hier sind ja viele Fachkräfte im Forum vielleicht weiß ja von Euch jemand, was man noch machen kann.

Danke schonmal, Jenny

jTabeoro}sa


wenn Du mit den behandelnden Ärzten der Klinik redest und es ihnen erklärst, in der sie mit dem Schlaganfall war? Die werden doch sicher anleiern können, daß jemand zur Versorgung kommt...? Und so lange kann es dann doch nicht mehr dauern, bis eine Pflegebedürftigkeit anerkannt ist. Dann würden ja alle bis dahin..., an Lungenentzündung, infiziertem Dekubitus, Darmverschluß, Harnwegsinfekt und Thrombose...

Htarrgisxfan


Und so lange kann es dann doch nicht mehr dauern, bis eine Pflegebedürftigkeit anerkannt ist.

Das kann schon einige Monate dauern.

Ich habe das jetzt schon von einigen Leuten gehört und in der eigenen Familie erfahren. Bei uns hat das 1/4 Jahr gedauert.

Man könnte fast meinen, da ist System dahinter.

xSmal


Das kann schon einige Monate dauern.

Ähm, einfach mal nett mit dem Sozialdienst des Krankenhauses sprechen, dann klappt es auch mit einer Einstufung nach Aktenlage. ;-)

HlarrBisxfan


Selbst bei einer Beurteilung nach Aktenlage dauert es ewig.

Das liegt am MDK.

Aber vielleicht ist es in jeder Stadt unterschiedlich.

x^mal


Ewig ist relativ. ;-)

Die momentane Bearbeitungsdauer für Einstufungen nach Aktenlage liegt bei max. 2 Tagen. Es kann aber auch mal bei der Pflegekasse haken.

Jje+nnyund<Franxk


Die Einstufung müsste eigentlich jetzt bald soweit sein, aber selbst wenn 2 durch ist, weiß ich nicht was ich machen soll. Altenheim können wir uns nicht leisten und will sie auch nicht. Eine deutsche Kraft ist ebenfalls zu teuer, tut mir leid wenn ich das so sagen muss, mir wäre eine voll ausgebildete deutsche Karft auch am liebsten, aber dann brauch ich auch nicht arbeiten gehen, weil dann geht mehr! als mein Gehalt drauf, dann ist meine Oma gut versorgt, aber ich kann nicht mehr davon leben.

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