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Auf der Suche nach einer Pflegekraft aus Polen

x_maxl


Ich fasse einmal zusammen:

1. die Einstufung ist womöglich bald, also in Kürze durch.

2. es könnte Pflegestufe 2 werden

3. Pflegeeinrichtung soll es nicht sein, weil zu teuer und Oma möchte das nicht.

4. eine deutsche Pflegekraft ist zu teuer

5. eine deutsche Pflegekraft wäre aber am liebsten, scheitert aber an 4.

6. weil 4. angenommen wird, bräuchte Enkeltochter nicht mehr arbeiten gehen, weil...

7. ... sonst das eigene Einkommen für die Pflege von Oma draufgeht

8. da Oma beim Zusammentreffen von 4.-7. gut versorgt ist, wissen wir nicht mehr weiter, außer dass wir nicht mehr von unserem Einkommen leben können, weil das für die Pflege draufgeht?

??? ??? ???

Was sollte ich dazu sagen? Lasst Euch doch bitte einmal von einem ambulanten Pflegedienst beraten, wie die (sichere) häusliche Pflege gewährleistet werden kann. Außerdem erkundigt Ihr Euch parallel beim Sozialdienst des Krankenhauses nach der Fachkraft für Pflegeüberleitung, damit diese Wege und Möglichkeiten, aber auch Grenzen des Machbaren aufzeigen kann. Danach solltet Ihr einen wesentlich besseren Überblick über die Leistungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung haben.

Den oberen Text bitte nicht bierernst nehmen. ;-)

p#olenwpfle<gexr


Häusliche Pflege durch Polen etc. - Alternative zum Heim ! ?

Hallo guten Abend,

ich kann nur sagen, dass deutsche ambulante Pflegedienste, egal ob BRK, Caritas oder die unzähligen Privaten, die ins Haus kommen, nach M i n u t e n abrechenen müssen (soll doch was übrigbleiben...) ! Das sieht dann so aus: Türe aufsperren, rein zum Patienten ( das ist ein K u n d e ! ) aufwecken, raus aus dem Bett, ran an das Fensterbrett im Bad, Hose samt Unterhose und Windel runterziehen, kurz mal mit der benutzten Windel abwischen, neue Windel dran, Hose rauf, rein ins Bett, und dann dokumentieren, und das nicht u knapp... Dann im rausgehen:

"Sooo Herr xy bis zum nächsten Mal, Tür zu, zum nächsten Klienten.. Stau auf der Straße, der Chef ruft mich am Handy, ...Ja ich bin gleich fertig, nur noch Frau l...und den alten Herrn H....

und das für ??? ? € netto/Monat ! ( ..ja Frau xy ich krieg sofort 3 andere für sie, die warten nur darauf..die Zeiten sind schlecht...

Zum Heim:

In Pflegestufe 3 werden für meinen Vater von der Kasse 1432 € im Monat bezahlt, je nach Medikamenten werden von uns privat noch

zwischen 2000,00 und 2350,00 € monatlich dazubezahlt !

Außerdem steht auf dem Dienstplan zwar oft eine examinierte AP auf dem Dienstplan, aber man sieht auf den Namensschildern, wenn überhaupt vorhanden, nur zu lesen: Praktikant, Beschäftigungstherpeut, Pflegehelfer (in), Ja dann sind noch

400 € - Kräfte dabei, die völlig ungelernt sind, oder Schülerinnen von irgendwelchen sozialen Diensten, und v.a. oft sehe ich, dass Angehörige das Essen austeilen, und eingeben, weil´s eben am Personal fehlt !!! ( Zuzahlung netto: mtl.: 2300 € !!! )

Und das Personal spricht auch noch mindestens gebrochen deutsch, obwohl ein großer Teil des Stamm-Personals aus der Ukraine, Russland,und Polen stammt.

Wenn dann der MDK mal aus Versehen nicht angemeldet kommt, und das auch noch in der Nacht, dann gilt es: eine(r) Hinhalten, der/die andere den Chef anrufen...

Und so ein Zufall, die einzige examinierte Pflegekraft, die im Dienstplan( mit Bleistift) steht, ist nicht da..... ach ja, die ist gerade vor einer Stunde wegen Magenkrämpfen heimgegangen....

Meine Mutter steht kurz vor der Unterbringung im Heim ebenfalls wegen Demenz. Man kann also dann nach spätestens 2-3 Jahren auch von Stufe 3 ausgehen, was dann bis zu 4.700 € monatlich,

das sind 9.200 DM !!! kostet. Bis in 2-3 Jahren sicher noch wesentlich mehr, also 5000,00 € Zuzahlung im Monat

für 2 Klienten ( das sind Kunden für mich ! ) in Pfl.Stufe 3 sind dann realistisch .

Wer soll das finanzieren ??? Das sind dann ca. 60.000 € incl. Medikamente im Jahr ! Bei 6 Jahren sind das 360.000 € Zuzahlung !

Man kann sich ausrechnen, wann das Haus verkauft werden muß, und man selbst als Tochter zur Kasse gebeten wird.

Da ist es doch toll, wenn an nichts hätte, dann könnte man einem nichts nehmen, und die Eltern wären im gleichen Heim, und der Staat würde zahlen...

Also für mich gilt, wenn es nur irgenwie möglich sein sollte, dann

versuche ich eine examinierte Pflegekraft, egal woher,( Hauptsache sie /er spricht deutsch, für meine Mutter zu engagieren, die freie Kost und Logie in unserem Haus erhält, in Absprache mit mir auch außer Haus gehen kann ( Freizeit).

Ich kann mir vorstellen, dass hier beiden, bzw. allen drei Seiten gedient sein könnte.

Also servus miteinander

und trauts Euch die Mißstände anzuprangern

Gruß

Polenpfleger

Gruß

x%mxal


Grüße nach Bayern, Herr Polenpfleger. *:)

Die Bayern wollen immer so sehr fortschrittlich sein, dabei scheinen sie in der Pflege inzwischen mit aller Macht meilenweit zurückliegen zu wollen. :-p

Wenigstens werden in den bayerischen Heimen inzwischen Kosten eingespart, weil sich selbst Fachkräfte als Pflegehelfer versklaven und deutlich unter Wert bezahlen lassen. Krank, oder?

je nach Medikamenten werden von uns privat noch zwischen 2000,00 und 2350,00 € monatlich dazubezahlt!

Hat jemand gesagt, dass es Pflege zum Nulltarif geben soll und die Pflegeversicherung eine Art Vollkasko ist? Im übrigen führt die Hinzurechnung der Eigenanteile bei Medikamenten zu einer Verfälschung der Kosten. Außerdem würde ich bei einer so hohen Eigenbeteiligung bei den Medikamenten mal zu einem Antrag auf Befreiung von den Zuzahlungen raten, da bei Pflegestufe 3 sowieso die Chronikerregelung greift und maximal 1% des jährlichen Einkommens als Eigenbeteiligung zu leisten wäre.

...auch von Stufe 3 ausgehen, was dann bis zu 4.700 € monatlich,... Bis in 2-3 Jahren sicher noch wesentlich mehr, also 5000,00 € Zuzahlung im Monat für 2 Klienten...

Für wie viele denn nun? Nur für die Mutter oder für Mutter und Vater?

In Pflegestufe 3 werden für meinen Vater von der Kasse 1432 € im Monat bezahlt, je nach Medikamenten werden von uns privat noch zwischen 2000,00 und 2350,00 € monatlich dazubezahlt!

Ja, jetzt wird es klar. Es werden also Entgelte des Heims und die *normalen* Zuzahlungen für Medikamente zusammengerechnet. Wenn ich mal die 1432,-€ und die geringeren 2000,-€ addiere, dann macht das bei mir monatliche Heimkosten von 3432,-€ aus. Für Bayern ist das verhältnismäßig gering, was soll ich als Kunde also außer den oben beschriebenen Zuständen erwarten? :-/ Dennoch sind die Zustände haarsträubend! :-o Ich würde über einen Heimwechsel nachdenken.

prolenp:flegexr


re an xmal zum Thema Verfälschung der Kosten...

Hallo xmal

ich habe hier vor mir die aktuelle Rechnung (übrigens stets im Voraus zu zahlen, also für den Zeitraum vom 1.7.06 bis incl. 31.7.06 zur Hand genommen:

31 Tage Pflege in Stufe 3 a'74,94 € = 2323,14 €

Unterkunft + Verpffl. a'20,05 € = 621,55 €

Invstition EZ a'24,57 € = 761,67 €

Inkontinenzzulage 4,30 €

Pflegekasse abzüglich 1432,00 €

zu zahlen netto o h n e jegliche Medikamente: 2.278,66 €

Dies mal 2 Personen sind dann : 4.557,32 €

und nicht wie Sie errechnet haben: 3432 Euro !:-o

Und zwar ohne sonstige Mittel,wie z.B. Mirfulansalbe,

und Zuzahlungen zu div. verschreibungspflichtigen

Medikamenten.

Hier hatten wir schon 1/4 jährlich oft 65 Euro noch zusätzlich

zu zahlen !

mfg

Polenpfleger

xumaxl


Sag ich doch, nicht billig der Laden. ;-)

119,56 € je Tag ist eben nicht ohne. Macht bei 30 Tagen 3586,80 € und bei 31 Tagen 3706,36 €. Bei den Kosten sind die Bayern eben Vorreiter, aber nicht bei den Leistungen. Könnten Sie in einem anderen Bundesland wesentlich (so ca 10% und mehr!) günstiger haben. Was kostet denn das Zweibettzimmer in dem Haus?

und nicht wie Sie errechnet haben: 3432 Euro !

Ja, entschuldigen Sie bitte, denn das war der Betrag für Ihren Vater in Pflegestufe 3 incl. der Leistungen der PV. ;-)

Die 4,30 € Inkontinenzzulage sind doch bestimmt auch der 10%ige Anteil der gesetzlichen Zuzahlung bei Hilfsmitteln, oder?

Was mir nebenbei einfällt: wurden die Investitionskosten in Bayern tatsächlich flächendeckend um 5% verringert?

t=om-x68


Bericht aus dem Gästebuch eines Anbieters von poln. Pflege. Ich selbst kann das nicht kommentieren, da ich damit keine Erfahrung habe.

[[http://www.pflege-rundum.info/tinc?key=wSxFKn8h&start=-1&reverse=1]]

HGa5rris<fan


Zu diesem Bericht möchte ich sagen, das kommt mir sehr bekannt vor.

Zwar nicht im Zusammenhang mit Pflegekräften, sondern in Zusammenhang mit Haushaltshilfen.

Da habe ich schon ähnliche haarsträubende Dinge erlebt, egal welcher Nationalität diese Damen waren.

Jemand zu finden, der zuverlässig ist, ist wie ein 6´er im Lotto.

b*lumesnhxand


Pflegekraft Polen

Hallo Manou

suche dringend Kontaktadressen für polnische Pflegekraft. Wäre dir für eine Auskunft sehr dankbar.

Blumenhand

Hcarrixsfan


Da habe ich schon ähnliche haarsträubende Dinge erlebt, egal welcher Nationalität diese Damen waren.

Nach einer neuerlichen schlechten Erfahrung muss ich jetzt sagen, dass die deutschen Damen die unzuverlässigsten sind.

GjrieHs}uh1


Suche Hilfe von polnischen Kräften...

hallo, Schwarzarbeit in der privaten häuslichen Pflege ist kein Kavaliersdelikt! Schwarzarbeit ist unsozial und betrug, stellt eine Straftat dar und wird strafrechtlich verfolgt.

Siehe Beiträge unter [[http://www.bpa.de]]

Dort finden sie Informationen zu diesem Thema.

In Marburg wurde vor kurzem eine Schleußerbande zerschlagen.

Es drohen für alle beteiligte, die Schleußer und jene die die Kräfte zu hause beschäftigt haben erhebliche Strafen.

Ich wollte die Berichte gerne hier einstellen, jedoch sind diese zu lang.

Aber lesen sie selbst unter www. bpa.de

Ihnen werden sicherlich die Augen geöffnet.

Grüße Griesuh

s?am3yo^ne


Pflegekraft mit Herz

Hallo,

ich habe nun schon mehrfach die Erfahrungen gemacht mit Pflegekräfte aus Polen zu arbeiten. Bis dato scheint es mir aber das ich immer die falschen erwischt habe denn diese Frauen die bei mir waren hatten eine Leben wir Gott in Frankreich ( nicht viel arbeit ) waren aber nicht mit Herz bei der Pflege & haben mich dazu noch bestohlen.

Weiß jemand eine Adresse wo auch der Preis Human bleibt?

Wäre nett für Eure Hilfe...

LG

Sabine

crhopinxt


Hallo,

Ich bin gerade auf der Suche nach einer Beschäftigung als Pflegekraft in häuslichen Bereich. Ich bin eine Dipl.-Krankenschwester aus Polen, jetzt in Rente, mit mehr als 30-jähriger Erfahrung.

Schöne Grüße

L!hianNnon


Pro EU Pflegekräfte

liebe forumsteilnehmer,

also ich muss jetzt hier mal eine lanze brechen. und zwar für die osteuropäischen pflegerinnen, welche im deutschsprachigen raum sich ihr geld auf sehr schwere art und weise verdienen.

ich selbst lebe in der slowakei und habe geschäftlich mit diesen Frauen zu tun. erstens haben sie meist eine vollkommen familienorientierte klassische einstellung zum leben. das ist gerade für senioren sehr angenehm.

zweitens sind auf jeden fall alle damen in meinem bereich sehr angagiert. sie investieren viel geld und zeit um kurse in deutsch für pflegerinnen zu besuchen, machen spezialkurse bei der drk und, und, und

bei den vielen frauen, welche wir bereits nach deutschland oder österreich entsannt haben, hatten wir eine überdurchschnittlich hohe positive resonanz. ich darf ihnen sagen 0 % reklamationen.

negative beispiele wird es wohl immer geben, aber wer sich an einen seriösen und professionellen personalberaten wendet, wird auch nur geschultes personal bekommen. das kann natürlich nicht kostenlos sein. eine gute beratung und personalauswahl kostet viel geld. auch hier. und somit findet eine vermittlungsgebühr auch ihre berechtigung. ich weiß wovon ich spreche.

auch werden bei einem ordentlichen personaldienstleister alle nötigen abgaben und steuern bezahlt. so sind die eu richtlinien. die damen verfügen alle über den eu krankenversicherungsschein.

schade dass sich hier so wenig postiv äußern. aber negative dinge verbreiten sich halt immer gerne schneller.

xymaxl


lhiannon

Danke für die Ausführungen. Wer den Faden verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass nicht contra osteuropäischer Pflegekräfte oder (besser) Haushaltshilfen geschrieben wird. Gegen legal vermittelte Personen, für die die entsprechenden Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge geleistet werden, hätte auch niemand etwas einzuwenden. Leider scheinen jedoch Schwarzarbeit bzw. illegale Beschäftigungsverhältnisse weit verbreitet zu sein und den meisten Personen, die Haushaltshilfen suchen, wird in den Vorbesprechungen bei Vertragsabschluss eine Legalität der Beschäftigungsverhältnisse vorgemunkelt.

Nochmals: gegen legale Beschäftigungsverhältnisse hat niemand etwas einzuwenden. ;-)

LphianQnoxn


hallo x mal

ich hatte halt auch die etwas älteren beiträge gelesen und mich ein wenig geärgert.

und einige fakten werden oft durcheinandergebracht. über schwarzarbeit brauchen wir wohl alle nicht zu diskutieren.

es gibt die vollkommen legale möglichkeit eu pflegehilfskräfte zu beschäftigen. diese müsssen dann von einem selbst angemeldet und versichert werden. man bekommt den status eines ag.

die andere möglichkeit ist die arbeitnehmerüberlassung. die ist einfacher. vertraglich wird alles nach eu recht geregelt. die pflegerinnen werden in ihren heimatländern versichert, gemeldet u.s.w. und werden nach deutschland + österreich entsannt.

mit beiden möglichkeiten ist man auf der sicheren und legalen seite. alle beteiligten profitieren von diesem arragement.

Lhiannon

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