Hallo, meine Mutter ist an Alters Demenz erkrankt. Wer kennt sich damit aus und kann mir evtl. aus eigener Erfahrung, Ratschläge und Tipps geben. Ich bin damit im Augenblick etwas überfordert und (...) >>>
G7abi% 2 am 08.07.05 13:21
15.02.08 13:19
auf jedenfall muss man ganz rücksichtsvoll mit demenzkranken umgehen, ich haben in einen spezial-demenz-altenheim gearbeitet und so gut wie schon alles erlebt.
man muss genau beobachten wenn sie ihre schübe kriegen, damit man dann richtig regieren kann. sie haben auch oft, vllt auch nur kurze, momente, in denen sie alles wissen, sie werden depressiv weil sie merken sie sind krank, sie möchten ihr alten leben zurück und schweben in erinnerungen, von ihrem alten job oder verstorbenen partner...man muss interesse zeigen und es nich an sich ran lassen, wenn sie nach einen tollen gespräch oder nachmittag nicht mehr wissen wer wir sind. vorallem darf man ihnen nicht das efühl geben unselbständig zu sein, außerdem auch alles etwas locker sehen...
wenn sie eingenässt haben, dann kein vorwurf machn.. oder wenn se ihre brille in de brotdose legen, anstatt ne brillendose, unbemerkt richtig machen, aba so das der betroffene es nich merkt, weil dann hat er wieder einen grund sich selbst zu bemitleiden. demenz ist eine sehr schreckliche krnakheit, vorallen für leute die nix dafür können und im altenheim vegetieren sie nur vor sich hin, denn die pfleger haben kaum zeit und auch das waschen würd nur so schnell nebenbei gemacht...also an alle sie demenzerkrankte in der famile haben, bitte erst ins heim bringen wenn man wirklich keine zeit hat oder überfordert ist, vllt kann auch ne hauspflege helfen...aba bitte heim als letzte notlösung sehen, weil das ist der absolute horror für alte menschen...
18.12.09 22:06
Hallo,
meine Oma ist 89 naechstes Jahr und im fortgeschrittenen Stadium der Altersdemenz. Obwohl sie in ihrem Altersheim koerperlich gut verplflegt wird wuerde ich sie viel lieber in einem Heim/ WG sehen wo sie auch geistig/ mental stimuliert wird. Kann jemad ein Altersheim/ WG empfehlen das sich im Umkreis Loerrach (79541) befindet.
Vielen Dank.
14.03.11 21:56
Hallo zusammen, ich bräuchte auch mal dringend einen Rat, Tipps oder der gleichen..
Also mein Opa (83 Jahre) leidet seit einigen Jahren an Demenz. Es wird immer schlimmer. Seit Jahren kümmert sich meine Mutter jeden Tag um ihn. Er ist körperlich noch fit und bis vor einem Jahr noch regelmäßig mit Freunden schwimmen gegangen.
Das macht er nun nicht mehr, aufgrund der verschlechterung, da er auch öfters mit Unterhose baden war anstatt mit badehose 
Meine Mutter schafft es nicht mehr lange sich um ihn zu kümmer, sie wird daran kaputt gehen. Sie fährt morgens zu ihm damit er sich richtig wäscht, anzieht usw., bringt ihm mittag essen, kauft ein, putz, macht seine wäsche usw. dann geht sie von nachmittags bis abend arbeiten. und das wiederholt sich so jeden tag...
Mein Opa
- zieht zb. manchmal 3 unterhosen übereinander an, manchmal auf links, manchmal auch schon getragene
- schmeißt gekaufte Wurst in die Biotonne und erzählt, wie lecker sie geschmeckt hat
- legt dinge wie schlüssel, fernbedinung in die unmöglichsten ecken bzw. versteckt sie regelrecht und man findet sich erst beim aufräumen wieder
- erzählt, da waren zwei Männer in der Wohnung, die haben seine Tabletten weg genommen 
- bleibt bis tief in die nacht wach und schläft dann irgendwann auf dem sofa ein
- Schmiert sein brötchen mit butter und ist es ohne belag, obwohl wurst ect. daneben steht/ man muss ihn darauf hinweisen, tu dir doch wurst drauf..
- jetzt war meine mutter mit ihm bei uns zu besuch: ich unterhielt mich mit meiner mutter in der küche, er kam aufeinmal dazu und sagte, soll ich hierzu was sagen?! Wir fragten ihn, was er sagen will. Er: ob er eine Rede halten sollte..
Wir sagten, nein wir sind doch nur hier zu besuch, du musst keine rede halten. dann ging er wieder..
- Bei meinem Sohn (sein 1. Urenkelchen) ist er teilweise wie ausgewechselt, dann macht er Faxen mit dem kleinen, lacht, ein ganz anderer mensch manchmal
- manchmal weiß er keine namen mehr oder was er sagen möchte, dann dichtet er irgendwelche anderen sachen hinzu die absolut keinen sinn ergegeben
- anstatt Zahnpasta hat er letztens gesichtscreme auf die zahnbürst geschmiert
- hält den Rasierapperat mit dem ende, wo das ladekabel rein kommt an die haut und will sich so rasieren, hat es aber dann selbst gemerkt, dass er ihn falsch herum hält
Er wohnt immoment noch in seiner Wohnung (alleine) meine Mutter hat seinen Herd abgestellt ebenso die hausklingel, dass er keinem aufmachen kann.
Soweit ich weiß, ist er nur Pflegestufe 1 eingestuft. nach langem hin und her.
Wo gibt es spezielle einrichtungen/heim für demenzkranke, wo sie wohnen können.
wie finde ich es herraus, wo es so etwas bei uns in der nähe gibt Siegen PLZ 57072
Bitte gibt mir Tipps, wie ich meiner Mutter & meinem Opa helfen kann 
Er kann nicht mehr alleine zu hause bleiben, das geht nicht mehr..
und meine Mutter ist Nervlich am Ende.. 
Vielen Dank im vorraus!
14.01.12 15:07
Hallo, Frida !
Können wir uns gegenseitig unsere E-Mailadressen austauschen, weil es dann meines Erachtens besser geht.
Auch aufgrund der Länge meines Textes.
Liebe Grüße, Engelfrau64
14.01.12 15:11
Ich kann nicht viel dazu sagen aber ich habe das gleiche erlebt. Meine Mutter war 10 Jahre dement bevor sie starb.
Ich wünsche dir viel Kraft 
15.01.12 06:43
Leider ist es so, dass eine Demenz sehr schleichend anfängt. Meist sind es nur kleine Dinge die einem kaum auffallen, wenn man jemanden ständig und regelmäßig sieht.
In der Anfangsphase einer Demenz gibt es die sogenannte Fasadenaufrechterhaltung.
Die cerebralen Ausfälle können noch mit alltgl. Phrasen und Abläufen und Handlungsweisen verdeckt und überspielt werden. Die Antworten und Gespräche werden meist sehr allgemein gehalten und auf andere Themen abegelenkt.
Das musst du dir so vorstellen: Ein Schiff fährt in Eisgewässer. Anfangs sind nur wenige kleine Eisschollen im Weg, Die noch leicht umschifft werden können.
( Fasadenaufrechterhaltung) Dann werden die Eisschollen größer und die Fahrrinne immer schmäler. Jetzt wird zum ersten mal merklich angeeckt. Das ist der Punkt an dem die Angehörigen und der Betroffene noch selbst merken : mit mir stimmt was nicht. Jetzt können die Ausfälle nicht mehr verdeckt werden. Das sind dann diese nächtlichen verwirrtheitszustände, die dadurch entstehen, dass der Körper Nachts auf Sparflamme schaltet.
Dann kommt der Punkt, wo das Schiff in den Eisschollen hängen bleibt. Spätestens dann merken die Angehörigen : huch da ist einiges im Argen, habe vorher gar nichts bemerkt bei ihm. In dieser Phase bekommt der Betroffene seine Demenz nicht mehr mit. Er lebt dann in seiner eigenen Welt, die von den Angehörigen nicht mehr verstanden wird.
Eine generelle Aussage wie mit Demenz umgegangen werden soll, kann nicht gegeben werden, da es x verschiedene Verlaufsformen gibt. Eine Regel gilt jedoch: Den Betroffenen nicht zusätzlich belasten und nicht mit seinen Ausfällen konfrontieren wie mit: aber das musst du doch wissen, was erzählst du fürn sch...! Oder ihn auf seine Ausfälle knallhart ansprechen. Solche Aktionen lösen beim Betroffenen aggressionen aus.
Stelle dir vor du hast von etwas deine eigene Anschicht und glaubst dass es so sei und plötzlich kommen einige daher und sagen zu dir: He du machst scheiße! Verstehste was ich meine.?
Die Angehörigen müssen im Gegenteil, die Vorhandenen Fähigkeiten fördern und die Komunikation auf dieses Vorhandene aufbauen.
Griesuh1
15.01.12 08:29
Hast du denn schon bei der Krankenkasse nachgefragt? Die haben bestimmt Adressen von diversen Einrichtungen.
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