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Muß Tod durch Lungenentzündung immer sein?

W5ernera Hoxffmann hat die Diskussion gestartet


Wenn ein Patient an einer Lungenentzündung i einem akademischen Lehrkrankenhaus im Alter von 70 Jahren verstirbt, also an Pneumokokkeninfektion - ist das dann nicht ein vermeidbarer Tod gewesen. Sicher, wohl kostengünstiger für das Gesundheitswesen. Ich züchte Zuchtkaninchen zuhause bei mir und ich achte darauf, wen sich einer der Zuchtkaninchen im Stall draußen erkältet hat, daß ich mit dem betreuenden Tierarzt eine regelmäßige rechtzeitige Spritzengabe, eine rechtzeitige Impfung gegen Lungenentzündung abspreche, damit das Kaninchen nicht an einer Lungenentzündung verstirbt. Also geht es den Kaninchen in meiner Zucht besser als einem Patienten in einem akademischen Lehrkrankenhaus - sehe ich das richtig angesichts der knappen Kassen im Gesundheitswesen ? Was die medizinische Versorgung meiner Kaninchen angeht, die haben keine knappen Kassen, das lasse ich mir was kosten, das ist teuer, das ist klar.

Arm stirbt früh. Ein Sozialwissenschaftler meinte mir einmal, die Gesellschaft müsse sich angesichts immer knapper werdender Kassen genau überlegen wieviel Geld man für das Gesundheitswesen, für die Bezahlung des Pflegepersonals, die Bezahlung der überlasteten Ärzte usw. zur Verfügung stellt bzw. für die Erhaltung eines Menschenlebens bei angemessener Lebensqualität. Da müsse künftig gespart werden.

Nur - und das ist ja schon sofot gesagt worden - für das Militär, für den Verteidigungsaparat (Verteidigung gegen wen denn ?), für Massenvernichtungswaffen, sauteure Manöver, Flugübungstreibstoff, Munition, Raketen, Bomben, Zerstörung - dafür ist Geld ohne Ende da, mehr als genug. Ein C3-Medizinprofessor sagte mir vor einiger Zeit, er würde über seine Klinik weniger verdienen als ein Oberst bei der Bundeswehr und das wäre ungerecht. Ich sag, für das Militär ist im Gegensatz zum Gesundheitswesen Geld ohne Ende da. So sieht das nämlich aus !

Dies bedeutet für mich, das unsere Gesellschaft, unser Geseztgeber in unserer angeblichen Sozialen Marktwirtschaft asoziale (!) - ich sage bewußt asozial ! - Strukturen, Lobbies und Machtverhältnisse aufweist, die nicht akzeptabel sind.

Wernern Hoffmann, Hannover

Antworten
m`adrysxue


manchmal

weisst du werner,ich wrde es nicht so verallgemeinern.du hast recht das system ist asozial, aber sicherlich lässt kaum jemand eine person aus geldmangel versterben.soweit sind wir hier noch nicht.

manchmal ist es einfach so schlimm, zu spät, der mensch ist zu alt, zu geschwächt. das gibt es...es läuft nicht immer so wie man es sich wünscht...leider.niemand sieht gern beim sterben zu und manchmal mag der verdacht nahe liegen,dass nicht alles getan wurde.vielleicht gibt es auch solche ärzte und schwester, die regel ist es aber nicht und armut heisst in deutschland noch lang nicht sterben...richtig...noch nicht.

DK0cZt0rd xT


Hallo Werner!

Der Tod durch Lungenentzündung nimmt keine Rücksicht auf Alter oder finanzielle Verhältnisse!

An einer Lungenentzündung sterben auch junge Menschen.

Du wirst dich wundern, aber such mal im Internet nach ner Statistik, wie viele Menschen (aller Altersklassen!) im Jahr an allein an Lungenentzündung und Grippe sterben!!!

Gegen eine "Lungenentzündung" gibt es keine Impfung! Sie kann von den verschiedensten Erregern ausgelöst werden. Daher ist eine Impfung unmöglich!

Wenn die betroffene Person ein/e Angehörige/r von dir war, tut es mir leid.

Ich kann deine Wut auf unser Gesundheitssystem gut verstehen, aber glaub mir: auch ein Privatpatient hätte in dem Fall KEINE bessere Behandlung erfahren. Es wird eine Standardtherapie durchgeführt, die auch die normalen Kassen bezahlen. Die ist wirklich nicht teuer. Es wurde bestimmt nicht an Antibiotika, die die Klinik "Pfennigbeträge" kosten, gespart!

Der wichtigste Faktor bei JEDER Entzündung ist die Stärke des Immunsystems des Patienten.

Hierauf kann KEIN GELD DER WELT Einfluss nehmen!!!

Trotz allem wünsche ich dir schöne Osterfeiertage...

Gruß

xImaxl


Werner, nicht mehr Bochum?? ???

Ein C3-Medizinprofessor sagte mir vor einiger Zeit, er würde über seine Klinik weniger verdienen als ein Oberst bei der Bundeswehr und das wäre ungerecht. Ich sag, für das Militär ist im Gegensatz zum Gesundheitswesen Geld ohne Ende da.

Warum ist der gerühmte Medizinprofessor denn nicht in den Militärdienst eingetreten? Ehrlich, diese verlogenen und neidvollen Vergleiche gehen mir auf den Sack. *sorry* Ebenso das Geschwafel von Politikern, die in der freien Wirtschaft ja sooooo viel verdienen würden im Vergleich und unter Betrachtung ihrer Verantwortung. zzz

Bezüglich des zweiten Punktes stimme ich Dir 100%ig zu: in nicht wenigen Ländern der Erde wird das Volk zu Tode gehungert und diktatorisch regiert, für die Forschung an Kernwaffen ist aber immer Geld vorhanden. Gut, so weit sind wir in D nicht.

Ansonsten möchte ich dem Geschriebenen von Doc T ebenfalls zustimmen. Die beste Antibiose wird kaum hilfreich sein, wenn der Allgemeinzustand schon zu sehr reduziert ist. Außerdem würde mich schon interessieren, ob bei der (offensichtlich) diagnostizierten tatsächlich kein Antibiotikum verordnet wurde oder ob diese These nur in den Raum gestellt wurde.

G7lücklichMesBien2chexn


Werner lasset einfach sein.Deine Provokationen kotzen einen an.Du hast nur solche Provokanten Beiträge,eröffnest damit andauernd neue Fäden und meldest Dich nie wieder.Amüssierst Dich höchstens,wie andere sich das Maul über Deine Beiträge zerreisen.

Und wer jetzt von den anderen Usern meint,mich in der Luft zerreisen zu müssen,der schaue sich bitte erst einmal Werners bisherige Beiträge an.

j3aborxosa


Muß Tod durch Lungenentzündung immer sein?

Absolut! Natürlich, das muß sein!

T.audxl


Tod durch Lungenentzündung muß nicht sein, aber kommt sehr oft, vorallem bei älteren Menschen vor.

Habe einmal einen medizinischen Beitrag im Radio gehört, der mich schockierte.

Da wurde berichtet, daß ältere Menschen in den Krankenhäusern, aus welchen Gründen auch immer (ganz sicher sehr unterschiedliche Gründe) starke Beruhigunsmittel bekommen. Dadurch atmen sie flacher und dadurch entzündet sich bei angegriffener Gesundheit (na umsonst werden sie ja nicht im KH sein) die Lunge schnell und die Lungenentzündung ist da.

Logisch oder? Und bei angegriffener Gesundheit wirken vielleicht auch die div. Antibiotika nicht mehr.

Ob´s so ist oder nicht, es hat was.

LG

H}ame


Und wieder ein nutzloser Beitrag

Wie schon so oft erwähnt, es sterben viele an der Lungenentzündung, da die Verläufe nicht immer vorhersehbar sind und da spielt es keine Rolle welcher finanziellen Schicht sie angehören. Da der Werner auch keine Ahnung hat was ein Oberst verdient einfach mal den Kopf zumachen. Ein C3 Prof. hält sich logger 2 Obristen als Haushaltshilfen.

Es ist doch immer schön auch mal nichtssagendes dummes Zeug zu lesen, wobei ich mich immer Frage woher die fundierten Kenntnisse kommen. Groschenroman ?

Und woher ich das weiß ?

Bin selber Krankenpfleger / OP-Fachkrankenpfleger / zur Zeit Student für Pflegewissenschaften und jetzt kommts ich war doch tatsächlich 12 Jahre beim Bund und der liebe Werner würde sich wundern was im Verteidigungshaushalt alles im argen liegt!

*:)

Gruß

Hame

xtmal


...was im Verteidigungshaushalt alles im argen liegt!

Das war vor 14 Jahren nicht viel anders. Wenn wir im Gelände waren, wurde erstmal lustige Tauschbörse veranstaltet, da einiges des Materials nicht verwendungsfähig war, um halbwegs einsatzfähig zu sein. Ich denke, dass sich dieser Zustand eher noch verschlechtert hat.

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