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Gehalt von Pflegekräften

tfom+-68 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

kann mir jemand ungefähr sagen, was ein Krankenpflegerhelfer, Examinierter Krankenpfleger und ein Intensivpfleger in einem staatlichen Krankenhaus, privaten Krankenhaus, ambulanten Pflegedienst verdient? Wie unterscheidet sich ein Krankenpflegerhelfer von einem Examinierten Krankenpfleger hinsichtlich der Qualifikation?

Tschüss

Antworten
B%ibi2x4


Hm, also ich bin ja ambulante Pflegehelferin und arbeite in einem Altenheim welches von der Caritas ist und auf Basis des öffentlichen Dienstes arbeitet. Dementsprechend ist natürlich auch das Gehalt. Also ich bin Steuerklasse 1 und bekomme netto knapp 1600 € raus. Sind also brutto weit über 2000 €.

Da ich vorher arbeitslos war, ist das für mich natürlich der Traum auf Erden.

m^ary@suxe


waaas? also ich bin ex. krankenschwester und bekommen 1400 max. netto raus. und dafür schiebe ich noch viiile nachtdienste.

also ich frage mich wirklich was ich machen muss um soviel zu verdienen wie unsere küchenhilfe.

mache meinen job zwar unglaublich gerne, aber langsam werd ich etwas sauer.

mvarysxue


schau da mal

[[http://www.med1.de/Forum/Pflege/245716/]]

BEi?bi24


Einige von meinen examinierten Kolleginnen verdienen auch viel weniger als ich. Und die sind ja verheiratet und haben auch noch Kinder. Verstehe das dann auch nicht so wirklich wie das dann funktioniert. Die tun mir auch echt leid, denn die eine ist die stellv. Bereichsleitung und die bekommt auch nur so ca. 1200 €. Und die arbeitet auch mal so eben 20 Tage durch.

Weiß nicht woran diese Unterschiede gemessen werden.

m,arxysue


also manchmal kommt man dann echt ins zweifeln...von purem idealismus kann man auf dauer net leben...

x%mal


bibi

Einige von meinen examinierten Kolleginnen verdienen auch viel weniger als ich. Und die sind ja verheiratet und haben auch noch Kinder. Verstehe das dann auch nicht so wirklich wie das dann funktioniert. Die tun mir auch echt leid,...

Ist doch ganz klar: der Ehemann hat dann wohl die Steuerklasse 3, so dass er die gesamten Freibeträge usw. mitnimmt. Normalerweise lohnt sich III/V nur, wenn die Verteilung des gesamten Bruttoeinkommens bei ca. 70/30 liegt. Kurz gesagt, was Deine Kollegin netto weniger hat oder mehr an Lohn-/Kirchensteuer und SoliZuschlag zahlt, hat der Gatte mindestens mehr in der Nettoauszahlung gegenüber der StKl. IV.

Und 1.200,-€ netto bei StKl. V... ja, das macht brutto schon einiges. ;-) Daher immer auch die Steuerklasse oder das Bruttoeinkommen hinterfragen, sonst ist kein Vergleich möglich.

xXma8l


arbeite in einem Altenheim welches von der Caritas ist... Also ich bin Steuerklasse 1 und bekomme netto knapp 1600 € raus. Sind also brutto weit über 2000 €.

Als Nichtfachkraft. Schäm Dich mal... ;-) :-o :-o Kein Wunder, dass die freie Wohlfahrtspflege nicht ohne Subventionen und Spenden auskommt. :-/ Trotzdem würde ich es auch nehmen, wenn es mir schon tarifvertraglich angeboten wird. ;-)

j2a@boWrMosa


Hm, also ich bin ja ambulante Pflegehelferin

-helferin ???

:-o :-o :-o

Ich bin vollexaminiert und bekam im ÖD keine 1600,- raus...

Erst jetzt in einer Praxis, mit Überstunden usw. Aber Gesundheits- und Krankenpfleger muß ich dafür trotzdem sein. Mit staatlichem Examen, 3jähriger Ausbildung usw usw...

1600,-...

marysue, irgendwas machen wir falsch.... :-|

mfarysuxe


:°_ sag ich doch!!

und ich nach 3 jahren,vielen überstunden,nachtstunden und steuerklasse 1 keine 1600,-

ich schul um auf helferin oder küchenfrau...die verdient auch mehr :-o

BKibi2x4


Das klingt wirklich alles sehr unfair. Aber was soll ich machen?

Habe das alles ja auch erst spät erfahren was ich so verdiene. Dachte am Anfang wenn ich so 1000 € netto bekomme wäre das schon sehr gut für mich, aber als sie mir das dann ausgerechnet hat war ich echt platt.

Habe vorher im Büro als Angestellt im öffentlichem Dienst gearbeitet und selbst da habe ich weniger bekommen.

j-a8bovrosxa


Bibi

Du sollst alles auf unsere Konten überweisen ! ;-D

Nein, ich gönne es Dir von Herzen, ich gönne jedem Pflegenden soviel Kohle wie möglich für das was er/sie tut. Mach Dich nicht schlecht! Aber Du verstehst.

aplQfx-b


So richtig finanziell lohnt

sich Pflege nur noch im öffentlichen Dienst, wobei man selbst dort aufpassen muß, da diverse kirchliche Vereine, die früher Tarif gezahlt haben, inzwischen aus den BAT - Verträgen rausgekommen sind.

Ich habe nur eine 75% Stelle, bei Vollzeit käme der Verdienst so hin, wie bei Bibi24. Und nach ca. 8 Jahren in kirchlichen Einrichtungen, die einen in eine gute KR-Stufe bringen.

In einer Einrichtung eines privaten Trägers, in der ich zwischendurch tätig war, verdiente ich in Vollzeit allerdings weniger als jetzt.

Es ist unglaublich, welche Formen die Ausbeutung in der Pflege annimmt. Die Pflegehelfer in unserem Haus sind zum größten Teil über eine Fremdfirma eingestellt und gehen mit 900,- Euro nach Hause. Eine entspannte Arbeitsatmosphäre schafft man so nicht.

fMrausJchen7x7


Hi

Ich arbeite in einem staatl Haus, besser gesagt in der gerichtlichen Psychiatrie. Dort sind halt psyschich Kranke, die eine Straftat begangen haben. Ich habe immer mit 3 Bereitschaftsdiensten, d.h die Nacht dort schlafen. ca. 2800 bis max. 2900euro brutto, verheiratet, verdient. Nachtdienste hatte ich nie.

Ich denke, dass ich noch ganz gut dran bin, denn ehrlich gesagt, reisst man sich dort nicht den Hintern auf. Aber was man alles so verarbeiten muss, ist manchmal echt crazy, trotz Supervisionen und Teamgesprächen etc. das viele Rumsitzen und Labern macht einen manchmal auch ramdösig. Aber gut, so bin ich ganz zufrieden, und als mittlerweile glückliche Mama gehe ich ab 1 Jan eh nur 25 %. Bis denn.

f\rauOschenx77


Vergessen

Bin Krankenschwester, hab davor Arzthelferin gelernt. Mit dem Gehalt einer Arzthelferin hätte ich wahrscheinlich schon 10 Schufaeinträge ;-D ( 1500 Euro max brutto ), naja aber dafür auch angenehmeres Arbeiten, weniger die Birne anstrengen, keine Schichtarbeit. Mach ich evtl auch mal irgendwann wieder, wenn wir nicht mehr so arg die Kohle brauchen.

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