» »

Magensonde, ja oder nein?

Lb8x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Opa (91) hatte vor ca. 2 Monaten einen Schlaganfall und ist seit dieser Zeit im Krankenhaus bzw. Reha. Da er jetzt bald nach Hause kommt, hatten wir nochmal mit der Ärztin gesprochen und sie hat uns dazu geraten, meinen Opa eine Magensonde legen zu lassen. Das Problem ist nämlich, dass er seit dem Schlaganfall starke Schluckstörungen hat und sich häufig beim Essen (nur Breizeug) verschluckt. Deswegen hatte er auch schon zwei leichte Lungenentzündungen in den letzten 2 Monaten. Um das zu umgehen soll nun die Magensonde gelegt werden. Eigentlich hatten wir uns gestern nach dem Gespräch mit der Ärztini dafür entschieden, nun gibt es aber wieder Zweifel, da meine Mutter u.a. glaubt, dass durch völlige Ernährung per Magensonde die Lebensqualität noch viel weiter absinke. Tja...jetzt sind wir also wieder in der Diskussion. Mein Opa, obwohl geistig noch klar, richtet sich ziemlich nach unserer Meinung und hatte der Sonde auch schon zugestimmt, allerdings weiß ich nicht genau, ob er weiß, dass er eventuell gar keine richtige Nahrung mehr bekommen soll. Ich selber plädiere (natürlich aus laienhafter Sicht) für eine Kombination: Hauptnahrung (vorallem auch Flüssigkeit, damit gab es nämlich auch Probleme) über die Sonde und Ergänzungen normal. So hätte er noch den Geschmack und das Risiko der Lungenentzündungen wäre heruntergesetzt.

Hat jemand Erfahrung mit sowas? Für Meinungen und Tipps wäre ich sehr dankbar!

Antworten
lEiberxte


Hallo L83,

die Lösung, die du vorschlägst, scheint mir genau die richtige zu sein.

Bin Krankenschwester und erlebe immer wieder Angehörige, die im Zwiespalt sind.

Aber das eine schließt ja das andere nicht aus.

Natürlich kann dein Opa immer noch weiter essen.

Wir handhaben es oft so, dass die Pat. ihre Mahlzeiten zu sich nehmen, sollten sie mal nicht auf ihre Einfuhrmenge kommen, sei es flüssigkeitstechnisch oder nahrungstechnisch, kann ja dementsprechen "aufgefüllt" werden.

Alles Gute!

Fwri[dali%na


Ich würde auch die Kombination von Magensonde und "normaler"Ernährung anstreben.

Bei der ernährung über den Mund müsste ihr versuchen die Nahrung nicht zu flüssig zu lassen.Suppen und Getränke kann man gut mit geschmacksneutralen Pulvern andicken.Dazu befragt ihr am Besten die Ernärungsberaterin die sich dann auch um die Magensonde kümmern wird.

Ansonsten gibt es aber auch von verschiedenen Firmen Ernährungsberaterinnen.Ich werde dir mal in einer PM einige nennen.

Eyhema]lige}r Nutzeer (C#133x337)


Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an!!!

Vielleicht werden die Schluckstörungen auch wieder besser und sie Sonde kann wieder gezogen werden, bis dahin ist eine Kombination am sinnvollsten.

Wir werden im Heim von unserem Sanitätshaus beraten und arbeiten eng mit denen zusammen. Die haben auch oft hilfreiche Tips

k$ran-ke PSchwester


Was spricht gegen eine PEG, FKJ oder PLAG?

Magensonde dauerhaft ist ja sehr würdeverachtend.

xjmaxl


Der Laie unterscheidet nicht nach den unterschiedlichen Möglichkeiten. ;-) Nasal würde ich auch ablehnen und gehe mal davon aus, dass es eine PEG ist, von der die Rede ist.

k5eksGeva


ich denke auch, dass von einer peg die rede ist. ich hoffe zumindest nicht, dass jemand eine nasale magensonde für einen längeren zeitraum legen würde.

*:)

@L83:

was für eine art magensonde wurde auch den vorgeschlagen?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kranken- und Altenpflege oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH