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Unterbringung in ein Pflegeheim, Kostenübernahme

x)mal


Es ist mir nichts bekannt, dass die Sozialhilfeverwaltung bzw. der dazugehörige Bezirk ein Heim zur Heimunterbringung vorschreiben darf nur weil es billiger ist.

Nun, es gibt sie tatsächlich: die Sozialhilfeträger, die je nach Kosten vorschreiben, in welcher Einrichtung eine pflegebedürftige Person untergebracht werden darf... Bayern war da in einigen Ladkreisen Vorreiter und begonnen hat alles damit, dass die höheren Kosten für eine Unterbringung in einem Einzelbettzimmer nicht übernommen wurden. Die Begründung lautete u.a., dass dies nicht angemessen sei.

Mittlerweile ist der Entscheid der Kostenübernahme in vielen Landkreisen davon abhängig, ob die günstigste Einrichtung ausgewählt wurde. Konkrete Beispiele kann ich an dieser Stelle jedoch nicht nennen.

M+oovnwinxd


rückwirkende Erhöhung der Pflegestufe-

Hallo, ich bin neu hier und hoffe, dass mir jemand einen Rat geben kann.

Nach zwei Schlaganfällen und beginnender Demenz ist unsere Mutter seit Juli d.J. in einer Senioreneinrichtung. Bislang war sie noch sehr agil; brauchte weder Hilfe beim laufen, beim Essen und auch nicht bei der verrichtung der Körperwäsche.

Jetzt erzählte unsere Mutter, das ein Amtsarzt dagewesen wäre. Meine Schwester, die in der nähe der Einrichtung wohnt und sich um alles kümmert, fragte beim Personal nach und bekam zur Antwort, dass wäre jemand von der KK gewesen. Die kommen sporadisch um sich davon zu überzeugen, dass die Pflegestufe, die seinerzeit vom K.-Haus beantragt wurde noch gerechtfertigt ist.

So weit so gut. Jetzt bekam meine Schwester einen Anruf von MDK, wo man ihr mitteilte, dass meine Mutter in die Pflegestufe 2 käme und zwar rückwirkend ab dem Tag, wo sie in die Einrichtung eingezogen ist. Auf den Hinweis, dass meine Mutter ja gar nicht die Pflege laut Stufe 2 bekommen hätte, wurde ihr nur gesagt, dass sie lt. der Pflegedokumentation die Pflege wohl bekommen hätte. Unserer Meinung kann dass aber nicht richtig sein. Ich habe selbst lange in einer Senioreneinrichtung gearbeitet und noch nie gehört, dass jemand eine Leistung erbringt, für die er nicht die entsprechende Vergütung bekommt.

Was kann man hier machen, zumal auch gleich gesagt wurde, dass der Differenzbetrag nachbezahlt werden muss.

m5ed`ig.irl


Pflegeaufwand

Hallo *:),

ich arbeite selbst in einem Alten- und Pflegeheim und möchte Dir kurz meine Erfahrungen mitteilen, vielleicht findest Du darin ja eine Antwort für Deine Frage(n).

Eine Pflegestufenerhöhung ist erst mit einem schriftlichen Einstufungsbescheid der Krankenkasse gültig.

Gleichzeitig ist es so, dass es für jede Pflegestufe verschiedene Zeitkorridore gibt. D. h. das Pflegepersonal braucht soviel Zeit für die Pflege Deiner Mutter, also entspricht sie, wie in Deinem Fall z. B. der Pflegestufe 2.

Ich wil jetzt keine Vermutungen in den Raum stellen, vielleicht wurden auch einfach zu viele Verrichtungen angegeben und deshalb erfolgte diese Einstufung. Dies kann ich mir aber auch fast gar nicht vorstellen, weil der MDK prüft des sehr genau und sieht sie auch den Bewohner dazu an, und glaub mir, die stufen eher zu gering als zu hoch ein. Schließlich ist das ja der Geld der Pflegekassen ....

An Deiner stelle würde ich mich einfach mal an die Pflegedienstleitung des Hauses wenden und fragen wie sie sich das erklären kann.

Viel Erfolg!!

nXice!womxan


Nach zwei Schlaganfällen und beginnender Demenz ist unsere Mutter seit Juli d.J. in einer Senioreneinrichtung. Bislang war sie noch sehr agil; brauchte weder Hilfe beim laufen, beim Essen und auch nicht bei der verrichtung der Körperwäsche.

wenn das auch jetzt noch so ist, kann das für Pflegestufe II nie und nimmer reichen, für Pflegestufe II gilt:

"der Zeitaufwand in der Pflegestufe II muss im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen; hierbei müssen auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen"

Ist sie denn mit Stufe I ins Heim gekommen?

Und wann und von wem wurde die Stufe II beantragt?

Ohne euch zu informieren?

Wie medigirl schrieb, am besten erstmal mit der PDL sprechen, gegen den Bescheid der Pflegekasse kannst du nach schriftlicher Bekanntgabe innerhalb von 4 Wochen immer noch Widerspruch einlegen.

Du bzw. deine Mutter kann auch Kopie des Gutachtens anfordern, da muss dann genau drinstehen, wie der Gutachter zu seinem Ergebnis kam.

Da fällt mir noch ein:

Der MDK benötigt die Zustimmung des Betroffenen, konnte deine Mutter dies rechtsverbindlich (wegen der Demenz) tun?

MEoonJwinxd


rückwirkende Erhöhung der Pflegestufe

Hallo,

erst einmal vielen Dank für eure Antworten.

Der Antrag auf Pflegestufe wurde seinerzeit vom Krankenhaus gestellt in dem sie lag. Wer diesen Antrag auf Höherstufung gestellt hat, wissen wir nicht. Auch weiß ich nicht, ob meine Mutter dem zugestimmt hat. Wie gesagt, sie war ja in dem Glauben es wäre ein Amtsarz dagewesen.

Es geht auch nicht darum, dass wir die Erhöhung der Pflegestufe ablehnen. Wenn sie diese Pflege braucht, soll sie, sie auch bekommen. Was einfach nicht in Ordnung ist, ist diese rückwirkende Erhöhung. Denn zum Zeitpunkt als sie in diese Einrichtung gekommen ist, war sie ganz bestimmt niemand für die Pflegestufe 2.

mHedyigirxl


Unterschrift

Hallo *:)

Deine Geschichte ist schon wirklich komisch....

Bei einem Antrag auf Pflegestufe bzw. Pflegestufenerhöhung muss der Heimbewohner oder sein Betreuer unterschreiben.

Da Deine Mutter an Demenz leidet ist es wahrscheinlich nicht möglich das nachzuvollziehen, denn wahrscheinlich kann sie sich daran nicht mehr erinnern.

Meiner Meinung nach müsste euch derjenige der den Antrag gestellt hat als Angehörige informieren.

Hast Du schon mal bei der PDL nachgefragt?

x#maxl


Was einfach nicht in Ordnung ist, ist diese rückwirkende Erhöhung. Denn zum Zeitpunkt als sie in diese Einrichtung gekommen ist, war sie ganz bestimmt niemand für die Pflegestufe 2.

Die rückwirkende Einstufung in die Pflegestufe II ist durchaus gerechtfertigt, wenn sich der Sachverhalt so darstellt, dass im Krankenhaus eine Einstufung nach Aktenlage vorgenommen wurde. In dem Fall wird i.d.R. in den meisten Fällen zunächst die Pflegestufe I beschieden, um eine Zahlung seitens der Kostenträger (Pflegekasse und ggf. Sozialhilfeträger) zu ermöglichen. In den ersten 6 Monaten wird in der Regel eine erneute bzw. tatsächliche Begutachtung an der Person vorgenommen, was durchaus auch zu einem anderen Ergebnis (hier: Erhöhung der Pflegestufe) zur Folge haben kann.

Naja, und wie nicewoman schon schrieb: es ist immer ein Widerspruch möglich. Nebenbei und unter uns: im häuslichen Bereich würde niemand einen Widerspruch gegen eine höhere Pflegestufe einlegen, wenn dafür mehr Pflegegeld käme... ;-)

Ein- oder Höherstufungen erlangen rückwirkend ab Antragstellung Geltung. Im Gegensatz dazu werden Herabstufungen prospektive beschieden.

...fragte beim Personal nach und bekam zur Antwort, dass wäre jemand von der KK gewesen. Die kommen sporadisch um sich davon zu überzeugen, dass die Pflegestufe, die seinerzeit vom K.-Haus beantragt wurde noch gerechtfertigt ist.

Ja klar, die kommen sporadisch und vor allem ohne Voranmeldung... ;-D :=o Allein in einer Pflegeeinrichtung zu arbeiten, bedeutet nicht, von allem Ahnung zu haben.

xmal,

der sowieso alles besser weiß ;-)

n&icewDoman


xmal,

der sowieso alles besser weiß

das ist mir auch schon aufgefallen :=o :=o :=o

Nebenbei und unter uns: im häuslichen Bereich würde niemand einen Widerspruch gegen eine höhere Pflegestufe einlegen, wenn dafür mehr Pflegegeld käme

logisch, die Differenz der Heimkosten zwischen I und II ist ja so groß, dass sie durch die gleichzeitige Erhöhung des Pflegegeldes von 1.023€ auf 1.279€ nicht gedeckt wird. ;-)

x{mal


@ nice

Ich denke, dass wir uns einig sein dürften, dass niemand etwas dagegen hat, wenn sie/er rückwirkend mehr Geld bekäme, daher die Aussage wegen des Pflegegeldes - gemeint hatte ich nicht die Sachleistung. ;-)

Ich kenne in meinem Umkreis ein Heim, welches auf Grund der ausgehandelten Entgelte in Pflegestufe I mehr Eigenanteil nehmen muss als in den höheren Pflegestufen, was ich zunächst recht eigenartig empfand. Muss ich direkt Montag noch einmal schauen, ob und warum dies so ist.

niic@ew)omaxn


gemeint hatte ich nicht die Sachleistung

hehe, das war mir klar ;-D

in Pflegestufe I mehr Eigenanteil nehmen muss als in den höheren Pflegestufen,

??? ??? ??? ???

das "warum" würde mich auch interessieren...

*:)

x*mxal


@ nice

Habe mir die Entgelte einmal kurz angesehen und selbst in Pflegestufe I beträgt der Eigenanteil in der benannten Einrichtung schon einen Schluck über 2000 €. In den Stufen II und III steigen die Pflegeentgelte aber nicht analog zur Steigerung der Sachleistung der Pflegeversicherung. Da es sich um eine rein gerontopsychiatrische Einrichtung handelt, könnte davon ausgegangen werden, dass ein einziger Personalschlüssel ausgehandelt wurde, der über alle Pflegestufen gilt, so dass es letzten Endes nicht mehr relevant ist, welcher Mix vorliegt. Wäre aber nur eine Vermutung, da hierzu ohne Detailkenntnisse mehr nicht bleibt.

nJicewomxan


Da es sich um eine rein gerontopsychiatrische Einrichtung handelt, könnte davon ausgegangen werden, dass ein einziger Personalschlüssel ausgehandelt wurde, der über alle Pflegestufen gilt, so dass es letzten Endes nicht mehr relevant ist, welcher Mix vorliegt.

danke *:)

ja, das könnte die Erklärung sein....

b=org3warxd


Frage :Zuzahlung Angehöriger zum Pflegeheim

Hallo,ich als renter bekomme an Altersrente für mich u.meine Frau 1700€,meine mutter muss nun ins Pflegeheim,wenn ich zuzahlen soll,wievie darf ich selbst für mein Alter erspartes haben,ohne dass es angerechnet wird.wir besitzen eine Eigentumswohnung u.etwas erspartes.vielen dank für ihre Antworten.

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