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Oberschenkelhalsbruch mit 90 - Bitte lesen

S&haBntis SSchaxtten hat die Diskussion gestartet


Oberschenkelhalsbruch mit 90 Jahren

Mein Opa, der bisher wirklich topfit war hatte vor 3 Wochen nen OSHB. Nun war er 3 Wochen im Krankenhaus und hat wirklich schwer abgebaut. Er ist total mager geworden, obwohl er eigentlich normal isst... Kann das sein dass das durch die 3 Wochen Bettruhe kommt Morgen muss er auf Reha. Wie stehen die Chancen dass es wieder aufwärts geht?? zumindest so dass wir ihn wieder mit nach Hause nehmen können??

Er lebt zusammen mit seiner Frau, die soweit auch noch fit ist in einem kleinen Häuschen und wird von uns betreut. Meine Mama kocht und wäscht für die beiden. Und alles andere wie einkaufen, finanzielles, die Leute waschen, etc erledige ich. Was ich nur etwas komisch finde, ist, dass er ne Windel trägt. Er hat vorher keine gebraucht. Denkt ihr, das war nur wegen der Bettruhe so??

Antworten
x$ma l


Kann das sein dass das durch die 3 Wochen Bettruhe kommt

Sehr wahrscheinlich, dass die Muskelmasse innerhalb dieser Zeit so stark abgebaut hat. Ist leider so, dass die Muskeln ohne Beanspruchung schnell abbauen, weshalb eine möglichst schnelle Mobilisierung erforderlich gewesen wäre. Hat er im Krhs keine KG bekommen? Wurde tatsächlich nicht mobilisiert und warum nicht? Warum eigentlich 3 Wochen Krankenhausaufenthalt incl. Bettruhe nach einer OSH-Fraktur? Hat er tatsächlich *normal* (individueller Kalorienbedarf nach Körperstatur und Bewegungsgrad ermittelt ???) gegessen oder wurde zudem auch nicht auf ausreichende Ernährung und Trinkmenge geachtet?

Was ich nur etwas komisch finde, ist, dass er ne Windel trägt. Er hat vorher keine gebraucht. Denkt ihr, das war nur wegen der Bettruhe so??

Nein, da wurde es sich seitens des Pflegepersonals einfach gemacht, da die *Windel* in diesem Fall alleinig einer pflegeerleichternden Maßnahme diente. :-/

S`hantigs SchaUttexn


Ja also er hat das MIttagessen immer ganz gegessen!

Abends nur eine Scheibe Brot statt normal 2... Gut zuhause hat er auch zwischendurch mal was gegessen, aber daran kanns ja nicht liegen.

Na ja, so ganz stimmt das nun nicht mit den 3 Wochen Bettruhe. Er durfte nach der 2 Woche KG machen und aufstehen. Allerdings fiel ihm das sehr schwer... Das laufen geht einigermaßen mit so nem großen Rolator, aber nur mit Hilfestellung...

MpeSllsimauxs


Normalerweise wird schnell wieder mittels KG und Pflege mobilisiert. Warum hatte er 3 Wochen Bettruhe? Nach so lange Zeit kann es mit dem Laufen schwierig werden ...

S/hantEis SKc5hattxen


Also er ist jetzt auf Reha. Sieht schon wieder einigermaßen besser aus bei ihm. Ich glaub das macht wirklich diese deprimierende Krankenhausumgebung, die die Leute gleich noch kränker aussehen lässt...

Na ja, er hatte schon Krankengymnastik und ettliche Übungen, aber laufen durfte er nicht wirklich viel... Ich weiß nicht worans lag, entweder fehlendes Personal, oder weil er eben schon 90 ist... Meine Oma durfte damals in der 2. Woche aufstehen. Na ja, ich warte mal ab und bin gespannt...

MBell.imyauxs


Berichte mal wie er sich weiter erholt ...

S6hant#is ScZhattexn


Also er musste schon auf so nem Trimmrad fahren, er isst gut, und ist auch so gut drauf. besser wie im Krankenhaus. Meine Sorge ist halt dass er nie mehr laufen kann, denn das wäre glaub ich sein Ende...

Ist es denn möglich dass ein 90jähriger nach so nem Bruch noch laufen kann?

Eknge9lt201


hallo,

also ich kann dich ermutigen. wir haben gestern eine bewohnerin wieder bekommen die hatte auch einen OSHB und sehr starke osteoporose und ganz schiefe wirbelsäule also wirklich alles.

die wurde aber eher als dein opa aus dem kh entlassen die durfte die erste woche auch nicht laufen aber jetzt in der zweiten woche darf sie es 50% belasten naja und dann wieder voll.

und jetzt pass auf, die ist 95!!

das windeln liegt wohl am kh, das ist leider oft so!

also ich wollte dich mal einbisschen ermutigen.

ich wünsche euch viel glück

SjhantNis RSchattxen


In der Tat, das macht mir Mut...

Also so gehts ihm eigentlich nicht schlecht. Er hat viel Ergotherapie, Gymnastik, etc. Dennoch darf er noch nicht selbst laufen... Denkt ihr dass die Reha verlängert werden könnte, wenn es bis zum vorgesehenen Ende, welches in 2 Wochen ist, noch nicht so klappt??

E3n~ge`l201


also ich denke schon. das liegt natürlich auch viel an den ärzten wie weit sie sich für ihre patienten einsetzen.

aber ich vermute eine verlängerung klappt bestimmt! :)^

P]anikVAndxy


Mein Opa hatte mit 90 auch Oberschenkelhalsbruch und lag ein halbes Jahr zu Hause im Bett. Es ist alles gut verheilt und er ist anschließend wieder zu Fuß in die 6. Etage, täglich.

S)hantJi's Sc&haDttxen


Ihr macht mir echt Mut!! Wobei ich so langsam nicht mehr dran glaube...

Er ist jetzt schon fast 2 Wochen auf Reha, aber das BEin will einfach nicht mehr... Er kann es kaum bewegen, vom laufen ganz zu schweigen. ICh bin total verzweifelt!

MZittelaSlt%er


Oberschenkelhalsbruch mit 82

Meine Schwiegermutter hatte vor 2 Wochen einen OSHB,wurde operiert und ist seit Freitag in der REHA. Außer täglich ein paar Schritte laufen wurde bei ihr noch nicht viel gemacht, ich denke, das fängt morgen in der REHA erst richtig an. Was mir allerdings Sorgen macht ist ihr Verwirrtsein. Sie war vor dem OSHB geistig völlig fit, in der ersten Woche nach der OP sehr schwach und im Kopf total durcheinander. Das wurde dann besser bis auf Normalzustand und jetzt hör ich, dass sie letzte Nacht schon wieder randaliert hat und auch heute wieder nicht richtig klar im Kopf ist. Warum kommt dieses Verwirrtsein immer wieder? Noch anzumerken wäre, dass sie auch Asthma hat, das ihr seit der OP auch wieder schwer zu schaffen macht. Wer hat mit Angehörigen ähnliches erlebt?

S7ha7n>ti/s Sc7hatten


Mittelalter

Da kann ich dir ein Lied von singen. Meine Oma war vor ihrem ersten OSHB auch voll fit im Kopf. Nach der OP als sie von der ITS kam erzählte sie mir ganz merkwürdige Dinge. Das wurde immer schlimmer. Sie musste sogar ins Bett geschnallt werden. Ich sag dir, ich war damals so fertig! Sie kannte mich nicht mal mehr. Aber das war nach ein paar Tagen vorbei. Es wurde jeden Tag besser. Die Ärzte sagten dass es ein sog. Durchgangssyndrom ist. Beim zweiten Bruch wars dann viel schlimmer. Da fings erst so richtig in der Reha an. Da hat sie randaliert, die Schwestern und das restliche Pflegepersonal alles geheißen. Es war die Hölle, wirklich. Zuhause war sie wieder ganz die Alte und auch bis heute keine Anzeichen der Verwirrung. Die Ärzte sagten es sei eine sog. schleichende Demenz, und ungewohnte Umgebung macht das noch viel schlimmer weil die Menschen sich dann nicht mehr zurecht finden. Ich bin sicher das legt sich wieder... Mir war auch Angst und Bange aber es wurde alles wieder gut!

d#icke'76


meine oma, 87, hatte letztes jahr auch einen oberschenkelhalsbruch. nach 2 monaten KH und reha gings wieder wie vorher, als wäre nie was gewesen. wünsche deinem opa alles gute @:)

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