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Demenz und Stuhl. . .

VVail;divixa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin neu hier und hoffe auf eure Antwort.

Meine Mutter (80) leidet an Demenz. In den letzten Monaten wurde die ziemlich heftig. Weil sie auch Darmprobleme hat, kommt es jetzt immer häufiger dazu, dass sie mit ihrem Stuhl herumschmiert. Sie ist seit kurzem im Heim. Dort hat sie so mit ihrem Kot so im Zimmer herumgeschmiert, dass sie darauf ausgerutscht ist und sich das Handgelenk gebrochen hat. Im KH schmiert sie jetzt noch mehr, Bett, Gitter, Zimmer, Gesicht, alles. Gestern 3 x/Vormittag, das Personal hat sie jedesmal komplett umziehen und die Bettwäsche wechseln müssen.

Abgesehen davon, dass das für das Pflegepersonal nicht toll ist, ist das auch für mich kaum zum Aushalten. Mit ist zum Heulen, dass meine Mutter sowas macht. Wie kommt es zu solchem Verhalten? Leidet sie eigentlich selbst darunter? Oder nur die Angehörigen?

Und: Gibt es Möglichkeiten, das zu verhindern? Ich dachte z.B. daran, einen Schlafanzug zuzunähen zu einer Art Overall, Öffnung nach hinten, damit sie nicht mehr an die Kacke kann. Oder stört das mehr beim Pflegen als es bringt?

Schon mal Danke fürs Lesen, viele Grüße

Valdi

Antworten
b;rowFn eyxe


Hallo,

Es gibt so overalls zu kaufen.

kLeksevxa


Hallo Valdivia!

Ja, solche Overals gibts zu kaufen.

In wieweit sie praktisch oder störend sind weiß ich leider nicht. Erkundige dich doch mal bei den Schwestern im Heim, vielleicht können die dir weiter helfen.

Viele Grüße

Flrot%teUefurixe


Wir haben im Altenheim für einige Bewohner Overalls,die sich die Schutzhosen ausziehen und/oder mit Kot schmieren.Für die Pflege sind sie nicht hinderlich sondern eher eine Erleichterung,da man "nur" das Gesäß reinigen muß und nicht komplettes Bett und Bewohner.Gibts in Sanitätshäusern,sind aber meiner Wissens nach nicht gerade billig.

C atFan


Hallo

Also zu dem Thema ob das normal ist das Dementkranke mit ihrem Kot rumschmieren, so scheint das normal zu sein. Hab ne ganze zeit auf einer Dementenwohngruppe gearbeitet und es hat sagen wir mal jeder 2. gemacht der im fortgeschrittenen Stadium war. Ich denke sie machen auf Grund dessen das sie nicht mehr alleine zur Toilette können aber merken das es unangenehm am Po ist und wollen es auf diese weise entfernen. Das Pflegepersonal hat oftmals nicht die Chance vorher einzugreifen weil es schwer ist es mitzubekommen. Mach dir nicht zu große sorgen um das Personal, es ist deren Job damit umzugehen, so hab ich es zumindestens empfunden und ich weiß ja das solche Menschen krank sind und es nicht machen um uns zu ärgern. Ist sie denn auf einer Spezialstation für Demenz?

MFG Sarah

VLaltdiLvia


Vielen Dank alle für Eure Antworten.

Nein, Catan, sie ist auf einer chirurgischen Station, wegen des Handgelenkbruches. Im Heim war es bisher nicht so schlimm.

In dem Heim sind 80 % der Bewohner dement, obwohl es kein spezielles Heim für Demente ist. Anscheinend kann man die meisten anderen Behinderungen irgendwie immer noch zu Hause pflegen, aber den 24-Stunden-Job bei Demenz irgendwann nicht mehr. (Bitte um Widerspruch, wenn mein Eindruck nicht richtig sein sollte.)

VG Valdi

CJatEan


Also ich hab mit vielen Anghörigen gesprochen die ihre Demezkranken Verwandten zuhause gepflegt haben und hab dadurch festgestellt das man sich damit kaputt macht. Man bedenke das in einem Pflegeheim alle 8 Stunden das Personal wechselt und immer jemand neues kommt, zuhause ist man 24 Stunden alleine. Und irgendwann kann man einfach nicht mehr. Das kann ich voll und ganz verstehen. Da muss man sich keine Vorwürfe machen. Ich denke du hast dich richtig entschieden sie in ein Heim zu bringen auch wenn das oft hart klingt aber es ist kein abschieben. Auch für die zu Pflegenden ist es denke ich mal leichter wenn nicht die eigenen Kinder einen den "Arsch" abwischen. Man kann trotzdem noch für die Eltern z.B. da sein, sie besuchen, spazieren gehen aber man muss auch sein eigenes Leben führen.

Eine Mutter kann 10 Kinder groß ziehen aber 10 Kinder können nicht eine Mutter pflegen.

Hoffe konnte dir etwas helfen.

MFG Sarah

FKriPeda_/Fliexder


Eine Seite wo du mal schauen kannst,was es da für Möglichkeiten gibt

[[http://www.pflegeoverall24.de/index.php]]

V;aldtiuvia


Ich danke Euch allen sehr.

Nach den Pflegehilfsmitteln werde ich mich mal umtun und mit den Pflegekräften beraten. Im Moment hat es fürs erste etwas nachgelassen, aber die nächste Phase wird ja sicher kommen.

Gruß Valdi

mCariex-87


Bitte ganz eilig um hilfe!!!!

tachchen...

folgendes rpoblem... schon seit langem haben meine familie und ich gemerkt das mit meiner omi irgendwas nicht stimmt...

da ich gerade erst mein soziales jahr im krankenhaus auf der geronto-psychiatrie beendet habe wurde mir auch schnell klar was da passiert. omi wurde immer schneller gereizt und war mit einfachen gesprächen und fragen überfordert. jetzt vor kurzem hat sie ihren 70. geburtstag gefeiert. geendet hat der leider in der n8 mit nem zuckerschock und wie sich später im krankenhaus raus stellte auch ner art schlaganfall...

eigentlich habe ich sehr gut gelernt mit solchen menschen umzugehen... aber die eigene famlilie ist doch ganz was anderes... wie und wo kann ich anfangen ??? ???

mfg

Sxwee^tNuPrse


Hallo Valdivia, ich arbeite selbst im krankenhaus un habe des öfteren mit dementen menschen zu tun. für die angehörigen ist es meist am schwersten zu verstehen was in der person vorgeht. es ist so, dass eine störung des kurzzeitgedächnisses und der merkfähigkeit vorliegt,in weiterem verlauf EVTL.auch teile des langzeitgedächnisses. man muss sich versuchen in die gefühlswelt dementer reinzuversetzen.demente fühlen sich oft unverstanden,man sollte ihnen keine vorwürfe mahcen, da es sie noch mehr verwirrt.man sollte sehr viel geduld aufweisen,sonst hat der demente das gefühl etwas falsch gemacht zu haben was zu unruhe führt.

ich weiß es is nicht sehr leicht!!! man sollte sich als angehöriger hilfe holen um es besser verstehen zu können z.b. kontakt mit pflegekräften aufnehmen! es gibt natürlich so overalls, ich bin eigentlich nicht dafür, da die menschen es nicht verstehen weshalb sie so etwas anhaben, andererseits muss man gewisse konsequenzen ziehen, wenn sie sich selbst gefährden, muss eine lösung her!

Lg und sehr viel kraft wünsch ich dir :)*

p]fleGgefexe


Hallo! Ich habe für meinen Schwiegervater Pflegeoveralls! Er montiert sonst immer an seinen Schläuchen herum und begann auch mit den Kotproblemen! Kostenpunkt um die 70/80;-€ das Stück. Leider können sie nicht verschrieben werden- Im Internet und Sanitätshaus zu kaufen. Ich finde es sehr nützlich !

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