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Juckreiz

nfachtEisgalxl45 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe hier schon einmal gepostest, weil wir uns nicht sicher waren, unsere Mutter u. Schwiegermutter mit Demenz wieder zu uns nach Hause zu nehmen.

Wir haben sie jetzt seit etwa 2 Wochen wieder zu Hause.

Problem ist, dass sie den ganzen Tag und die halbe Nacht (bis ca. 23.00 h) ruft. Es ist immer etwas anderes. Im Moment steigert sie sich in ein Jucken am Rücken rein.

Der Arzt und der Pflegedienst haben aber nichts festgestellt.

Wir cremen sie ein und reden ihr gut zu. Aber es hilft nichts.

Sie kratzt sich alles kaputt.

Während dieser Zeit macht sie ihre Windel ab und morgens ist das ganze Bett incl. Oberbett natürlich pitschenass.

Hat jemand von euch Erfahrung mit diesem Problem.

Wäre sehr dankbar für euren Rat.

Gruß

Nachtigall

Antworten
M$eerese>ngexl


Während dieser Zeit macht sie ihre Windel ab und morgens ist das ganze Bett incl. Oberbett natürlich pitschenass

Evtl. das Inkontinenzmaterial wechseln ;-)

Zuwendung am Abend-

Nachtrituale einführen oder vertiefen :-)

-Wsun3_


hallo

trinkt ihre mutter bzw. schwiegermutter genug? juckreiz kommt auch manchmal von zu wenig flüssigkeitszufuhr.

ich arbeite bei einem pflegedienst und wir haben auch eine patientin die nachts immer ihre pampers ausgezogen hat. sie hat dann von ihrem hausarzt ein beruhigungsmittel verordnet bekommen. seitdem bleibt die pampers nachts dran.

Maeere&sengxel


sie hat dann von ihrem hausarzt ein beruhigungsmittel verordnet bekommen. seitdem bleibt die pampers nachts dran

Sedierung %-| Immer das Beste :)^ :=o

Armes Pflegedeutschland {:(

ngacht igalWlx45


Oma trinkt sehr gut. Die Pampers ist immer sehr nass. Auch sonst läßt sie sehr gut Wasser.

Das mit dem Juckreiz ist das neueste. Vorher hat sie immer gerufen, dass ihr die Zähne weh tun (hat aber natürlich Gebiss).

Alles ist ihr "zuwider". Das Gebiss, die Pampers, das Hörgerät.

Sie hat auch sonst überhaupt kein Interesse an irgendetwas.

Zeitung liest sie nicht mehr, sagt "Ich habe keine Lust", Fernsehen nimmt sie nicht wahr. Ist aber sonst, wenn wir mit ihr sprechen ziemlich klar. Vergißt natürlich fast alles, was ja bei Demenz vorkommt.

Am liebsten hätte sie es, wenn wir den ganzen Tag bei ihr im Wohnzimmer sitzen würden, was natürlich nicht geht. Wir haben selber 3 Kinder und müssen die Arbeit auch schaffen.

Ich denke, dass das Rufen einfach ein Zeichen von Langeweile ist, und sie uns somit bei sich haben kann. (wir reagieren natürlich nicht immer darauf, sonst würden wir vogelig werden)

Das mit dem Beruhigungsmittel werden wir heute abend versuchen.

FCrie4da_Fliieder


Warum

sitzt denn Oma den ganzen Tag im Wohnzimmer?

Bindet sie mehr in die Hausarbeit ein,sie kann doch Kartoffeln schälen,ausfegen,Wäsche zusammenlegen,Geschirr trocknen ......

Die Zeitung könnt ihr doch zusammen lesen und die Kinder können sich auch mit Oma beschäftigen.

Wie gern gucken Kinder und Omis alte Fotoalben an ....

Um so mehr ihr sie tagsüber beschäftigt,um so besser wird sie Nachts schlafen!

Dann braucht sie kein Beruhigungsmittel.

M#elali|maus


Wenn ihr tagsüber keine Zeit für sie habt wprde ich vieleicht doch mal ein Heim in Erwägung ziehen, denn da ist sie nie alleine. Sie at Menschen mit denen sie sich unterhalten kann, da wird sie beschäftigt.

Die Nummer mit der Sedierung finde ich ja mal komplett daneben. Den Arzt sollte mna zur falschen Berufswahl beglückwünschen. Nicht alle Probleme lassen sich mit Medikamente einfach so aus der Welt schaffen. Bevor man zu solchen MItteln greft wüsste ich auch noch zich andere Möglichkeiten. Aber das muss jeder selber entscheiden was er sienen Angehörigen antut.

nhac"hti4gallx45


Um das noch mal klar zu stellen.

Oma ist den ganzen Tag über nicht alleine.

Morgens hat sie eine Betreuung, da ich halbtags arbeite.

Den Rest des Tages ist immer jemand in der Nähe und wir kümmern uns alle um sie.

Nur tun kann Oma gar nichts mehr. Kartoffelnschälen will sie nicht mehr und auch nicht lesen. Sie kann nicht mehr aufstehen und sitzt daher in ihrem Sessel. Zwischendurch kommt immer einer ins Zimmer und unterhält sich mir ihr. Natürlich wird sie auch im Rollstuhl spazierengefahren, wenn es die Zeit erlaubt.

Ich denke, mehr kann man nicht tun.

Wenn sie rund um die Uhr nur ruft, möchte ich mal jemanden sehen, der darauf alle 5 Minuten reagieren kann.

Und um auf die "Sedierung" zurückzukommen.

Oma ruft auch dann noch, wenn sie im Bett ist und zwar wurde es jeden Abend immer später, zum Schluss war es 23:00 h gewesen und um 5.00 h morgens ging es wieder los. Mein Mann muss aber jeden morgen um 5:00 h aufstehen und zur Arbeit.

Wir sind auch nur Menschen und irgendwie muss es in der Familie auch weitergehen.

Wenn sie dann abends eine Schlaftablette bekommt, empfinde ich es nicht so schlimm, als darüber nachdenken zu müssen, ob wir diese intensive Pflege so auf Dauer leisten können und Oma daher in ein Pflegeheim geben müssen, was sie auf keinen Fall will.

Außerdem war Oma bis vor kurzem in Kurzzeitpflege in einem Heim. Wir haben sie jeden Tag besucht und auch dort hat sie gerufen, so dass man es von unten schon hören konnte.

Reagiert wurde darauf im Heim aber auch nur selten.

Eine Pflegerin war für einen ganzen Trakt zuständig und ihr war es gar nicht möglich auf alles sofort zu reagieren.

Ich möchte behaupten, dass Oma es zu Hause mit Sicherheit besser hat als im Heim.

m!ixzzi


Juckreiz etc

Ich habe meinen Vater seit 6 Wochen hier im Heim. Er ist 92, dement, musste sein Heim Nordrhein-Westfalen verlassen, wo er 2 Jahre war, weil seine Frau verstarb. Deshalb habe ich ihn zu mir geholt. Er hat den Umzug gut überstanden, habe ihn auf dem Beifahrersitz transportiert, hinten 1 Mann zur Verstärkung dabei.

Er weiss gar nicht, dass er umgezogen ist, hat dieselben Angewohnheiten wie in dort

Sobald er im Bett ist, oder mitten in der Nacht schreit er so laut, dass es das ganze Heim hört... HELFEN SIE MIR, oder er ruft nach seiner Frau, ich bin nicht dabei, aber er ist dann sicher auch recht herrisch.

Im Heim. wo er zuerst war, ging das im ersten Jahr ganz schlimm, ganz genau erfährt man aber nie, was abgeht, da jeder Pfleger eine andere Meinung hat, je nach Einstellung, Situation oder Belastbarkeit.

Erst im Mai bekam er dann... ich muss sagen ENDLICH ein Schlafmittel. Seitdem waren die Nächte etwas ruhiger, mit dem Effekt, dass er ausgeschlafener war und tagsüber viel wacher und interessierter.

Im neuen Heim meinte der Neurologe, er müsse erstmal experimentieren, mein Vater kommt mir jetzt schläfriger vor tagsüber, lange werde ich mir das nicht anschauen, dann werde ich ein Gespräch vereinbaren.

Er hat ausserdem starken Juckreiz, kratzt sich wund, kommt mit den Armen bis zum Rücken. Die Windeln hat er dann zerfleddert und den Inhalt verteilt.

Das Windelproblem ist seit 3 Wochen gelöst mit einem Pflegeoverall -übers Internet ca 20€ billiger als im Fachgeschäft. Seitdem sind die Kratzstellen in der Leiste etwas abgeheilt und auch am Rücken wird es besser.

Ich habe auf Empfehlung Praecutan F zum Cremen und auch das Reinigungsmittel gekauft.

Der Hautarzt hat es im alten Heim nicht geschafft, die Juckerei zu beenden, der Hautarzt hier hat eine Sekundendiagnose gestellt, nun bekommt er 4 Wochen Cortison und eine kühlende Hautcreme, ob es hilft??.. warten wir es ab.

Ich glaube auch, dass mein Vater zu Hause besser aufgehoben wäre, aber man muss es schaffen können, es geht an die Substanz und man braucht starke Nerven, gute Hilfen, auch in der Familie.

Ich hätte weder die Räume, noch die Kraft, noch die nötigen Hilfen. So tue ich, was ich kann und das gerne.

lNaGesoeZfaxn


hallo Nachtigall 45

wie sieht es mit dem BZ der Mutter aus? Sind Leberschäden vorhanden? Beides kann zu Juckreiz führen!

Auch eine Allergie gegen die verwendeten Inkomaterielien kann es sein! Wechsel der Materialien?!

Zu den Overalls: die Pat. können diese, wenn sie clever sind, auch öffnen - sollten diese einen Reißverschluss a.d.Beinen haben. Habe diese Problem auch in meinem Beruf.

Das Rufen von Oma heißt eigentl. nur warum ist keiner da?!

Versucht mal mit alten Bildern (aus ihrer Jugend) o.ä. Auch wenn sie sagt sie hat keine Lust, gebt ihr etwas in die Hand was sie immer schon im Haushalt benutzt hat, Ihr werdet sehen sie kann damit sehr gut umgehen, und tut diese - nach einiger Zeit - auch mit Freude! Bitte um etwas Geduld! Hab es mit Erfolg in meiner Arbeitsstelle getestet!

dazu muss ich sagen, ich arbeite in einem Altenpflege- und Behindertenheim.

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