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Muss ich meine Mutter pflegen?

Fariedalcinxa


@ trinity-24

In unserer Dement-WG gibt es nur 2 Familien von 8 ,die für ihre Angehörigen z.T.aufkommen.Aber nur in einem geringen Satz,praktisch sind Bewohner die Selbstzahler,haben also eine gute Rente.

Eine gesetzliche Betreuung bedeute nicht,das die Geld eintreiben.Und ohne deinen Willen können die nicht einfach "verordnen"das du für deine Mutter zu sorgen hast.Lediglich das Sozialamt kann sich mit Forderungen an dich richten,bzw.deine Einkünfte erforschen.

Was deinen Vater betrifft,der hat ganz sicher ein viel zu geringes Einkommen,da können die nicht ran.

@soundso

Sie war halbseitig gelähmt und musste künstlich ernährt werden. Da unsere Wohnverhältnisse nicht so waren, dass wir hätten zu uns nehmen können, kam sie ins Pflegeheim. wo sie dann 4 Tage später starb. Ich bereue es heute noch, dass wir sie in das Heim gegeben haben und sie dort allein sterben musste.

Mach dir nicht so schlimmer Vorwürfe.

Ich denke deine Schwiegermama war schon zu schwer erkrankt.

Nicht immer kann man vorhersagen wann jemand in dieser Phase der Krankheit verstirbt.

Ich bin sicher ihr habt das Beste getan,was in dieser Situation möglich war.

In ein Pflegeheim möchte ich sicher nicht unbedingt,daher werde ich versuchen (so es mir denn möglich ist)noch zu Zeiten wo ich noch klar denken kann,in eine andere Einrichtung zu ziehen.

Entweder betreutes Wohnen,oder eine WG.

Meine Schwiedermutter hat es so gemacht und kann,auch wenn sie schwer Pflegebedürftig wird,in ihrer Wohnung bleiben.

WSalfdstiern


Hallo.

Ich heiße Martina und bin 37 Jahre. Bei mir ist es nicht die Mutter, sondern die Oma die ich im Haus zur Pflege habe. Die Entscheidung kann euch keiner abnehmen. Aber ich verstehe die Zweifel die man hat. Ich habe meine Oma auch zu mir genommen, weil ich das was sie für uns getan hat zurückgeben wollte. Aber bei mir kommen immer öfter die Zweifel ob es das richtige war. Ich sehe ja selber wie schwer es ist Mann, Kinder und einen bedürftigen Menshen unter einen Hut zu bringen. Jeder derdiesen Schritt geht soll sich aber überlegen, ob er auch Hilfe bekommt. Nicht nur von der Familie, nein man muß auch mal so egoistisch sein und einfac auf andere zu gehen. Bei mir ist der Zeitpunkt aber schon überschrtten. Meine Oma ist jetzt fast 91 und will sich vo keinen anderen mehr helfen lassen. Somit ist es immer eine Gradwanderung wenn ich mir Hilf hole. Aber dieist notwendig. Denn auf dauer geht ein solcher Fall an unsre Substanz. Ich finde es zwar immr noch gut das sie in ihrem gewohnten Umfeld ist, Ihre Leute umsich hat, und auch meine Kinder merken: Oma ist noch da.

Es ist ja nicht nur eine Körperliche Belastung, nein viel schwerer ist die nevliche. Ich muß allrdings dazu sagen das ich von meinem Mann die volle unterstützung habe.

Also, wenn dann seid euch kar, das wird nicht einfach. Aber vor alen Dingen laßt euch nicht die Entscheidung abnehmen und macht nicht das was andere von euch erwarten.

Jaajaxk


Ich bin gerade so genervt, ich kümmere mich um meine Oma, die hier im Haus wohnt, seit Jahren. Sie ist 94. kann alles besser, weiß alles besser. Ich habe zwei Kindergartenkinder. Wir haben Oma jeden Tag besucht, ich habe ihr sämtlichen Kram abgenommen, der zu erledigen war. Nun, ich bin es leid. Der Rest der Verwandtschaft kümmert sich kaum. Nun gäbe es die Möglichkeit, dass Oma in die Nähe ihres Sohn zieht. Halleluja, Gott sei Dank. Schöne Wohnung, EG statt jetzt OG und Oma weigert sich.

ELhema~liger Nutqzer (E#2828577)


Das war bei meiner Oma auch ein Drama. Wir hatten zum Glück noch den Opa im Boot, der hat das dann einfach entschieden und die alte Wohnung gekündigt ...

Ich drück dir die Daumen!

J~aja.k


Behauptet ich helfe ihr eh nicht, sie kann Alles alleine. Ne, ist klar. Darum muss ich ja auch ständig auf der Matte stehen, weil sie irgendwas nicht hinkriegt. Es wird immer schlimmer, sie kann ihre Sachen nicht bedienen, es geht was kaputt und Alle Anderen sind es schuld.

Ich bin es so leid. Ich geh da jetzt erstmal nicht mehr hin, ich habe echt genug getan. Soll sie ihren Kram selbst regeln, wenn sie meint, sie kann das .

Entschuldigung, aber ich müsste hier mal Dampf ablassen!!!!

Bin so genervt!!!!!

M"onyikax65


Jetzt erst mal abwarten, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege und dann weiter schauen. Ist ja gar nicht gesagt, dass sie ein Pflegefall bleibt, sehr, sehr viele können nach einem Hüftbruch und Op wieder laufen und sich selbst versorgen.

Aqlinas12V34


Alle die sich hier äußern und sagen, dass sie es nicht gut finden (schön ausgedrückt), dass jemand seine Verwandten ins Pflegeheim geben will, kennen die Situation der betroffenen Person nicht!

Natürlich wäre es am besten für die Mutter/Vater/Oma wenn sie zu Hause bleiben könnte, aber manchmal ist eben für ALLE der beste Weg. Schließlich kann es sein, dass man auch Kinder (kleine Kinder) hat, um die man sich kümmern muss oder man ist selber krank oder die Mutter/Vater ist böswillig und schlägt um sich (kenne selber solche Fälle). Wenn man dann zum Beispiel auch schon über längere Zeit keinen besonders guten Kontakt hat, bleibt einem wohl oder übel nichts anderes übrig...

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Meine Mutter (65) pflegt meine Oma (97), die nach einem Oberschänkelhalsbruch und anschließendem Insult nur noch eine funktionierende Hand an Gliedmaßen hat und weder sitzen noch sich selbständig im Bett drehen kann. Meine Mutter ist selbst nicht gesund und ziemlich korpulent, und ich habe große Sorge um sie. Fremde Hilfe lehnt meine Mutter ab, ich wohne 7000 km. Entfernt von ihr. Pflegeheime etc. gibt es in dem Land nicht. Ich kann Ihr nicht helfen und das tut sehr weh.

Und ja, niemand kann sich vorstellen, was das wirklich bedeutet, jemanden zu pflegen, bis man selbst in der Situation ist.

-&vieDtnamnesin,-


Ich kann das verstehen und würde genauso handeln, auch wenn ich keine Kinder hätte und Single alleine wäre, würde ich niemanden pflegen. Ich verlange das auch für mich von niemanden. Man hat nur dieses eine Leben und das ist kostbar, da finde ich nicht das man sich sowas aufbürden muss. Zumal es ja auch nicht immer absehbar ist, dass jemand in kurzer Zeit verstirbt. Da kenne ich eben auch ältere Bekannte, die ihre Mutter schon über 10 Jahre pflegt usw. und das finde ich heftig, wenn man damit klar kommt ok, aber das kommt nicht jeder. Es hat ja auch nicht immer etwas mit puren Egoismus zu tun! Mir würde die Kraft dazu fehlen, ich bin körperlich nicht in der Lage dazu, ausserdem seelisch auch ungeeignet, da ich schnell ausraste und einfach kein Typ für sowas wäre. Also bei mir hätte es keiner gut, wenn ich wen pflegen müsste, dass weiss ich :-o .

W`ild|kater


Hallo Nina-Nana,

Müssen brauchst du garnichts, wenn die Pflege zu aufwendig wird ist es schwierig.

Aber denke auch dran das du auch mal in so eine Rolle kommen kannst.

MfG

h4iNklSeinxes


Ich bezweifle übrigens, dass das "zuhause bleiben" für alle älteren Menschen immer und grundsätzlich die beste Alternative ist, die es um alles in der Welt zu erhalten gibt. Dann sitzen die zwar in der Wohnung, die sie seit Jahrzehnten bewohnen, aber oftmals alleine, einsam, ohne Beschäftigung und Ablenkung, ohne rauszukommen und die Möglichkeit, auch noch mal neue Leute kennenzulernen. Dass ältere Menschen aus ihren angestammten Wohnungen nicht rauswollen, ist verständlich und menschlich. Angst vor Neuem und Veränderung ist ja total nachvollziehbar. Aber ob Angst immer der beste Ratgeber ist? Manchmal muss man eben auch den Sprung ins kalte Wasser wagen, um noch mal was schönes erleben zu können - und in der richtigen Umgebung kann man auch im Rollstuhl, als Pflegefall, als dementer oder sterbender Mensch noch mal was schönes erleben. Und ob das IMMER in den eigenen vier Wänden so umzusetzen wäre, das halte ich für unmöglich

_NSurf9erixn


Naja, was will denn die Mutter?

Wenn sie ewig nörgelt, will sie wohl von Euch auch gar nicht aufgenommen werden, oder?

Ihr könntet auch die Mutter aufnehmen und die Pflege trotzdem jemand anderen machen lassen.

Aber wie ich lese, willst du die Mutter ja nicht im Haus haben. Da ist es für beide eigentlich besser, wenn sie auch nicht in euer Haus einzieht.

Gibt es kein gutes Heim mehr in der Nähe?

Nochmal die Frage: was will die Mutter denn jetzt? Wie möchte sie versorgt werden?

oQnoJdisxep


Ich glaube, dass jede Privatperson mit der Pflege überfordert ist und daran selbst zerbricht. Auch für den Patienten selbst halte ich Pflege zu Hause (und sterben daheim) nicht für den Idealfall, weil er eine intensivere medizinische Betreuung braucht, als dort möglich, Sauerstoff, Infusionen usw.

Man sollte sich nur über die Form der Pflege Gedanken machen. Von betreutem Wohnen oder einer WG kann man keine Pflege erwarten. Im Altersheim ist diese auch nur vorübergehend bei akuter Erkrankung möglich und alles ist mehr auf Beschäftigung und Unterhaltung ausgerichtet. Erst im Pflegeheim mit unterschiedlichen Pflegestufen ist eine ausreichende Pflege von Bettlägerigen gewährleistet.

Die Kleinanzeigen sind voll mit Sonderangeboten von unbenutzten Pflegemöbeln, Rollstühlen und Treppenliften - das ist ein Zeichen davon, dass die Vorbereitung auf den Pflegefall oft unzureichend und ohne ehrliche Einschätzung der Ärzte über die zu erwartende Lebensdauer erfolgt. Meine im Sterben liegende Mutter wollten die Ärzte auch noch unbedingt ins Pflegeheim schaffen, wörtlich: "und wenn es für einen halben Tag ist".

E2h|emaldiger N|utzier (8#5865x92)


Liebe Nina Nana ich habe von meiner Mutter nie Liebe erfahren das erste Mal hat sie mich mit 18 Monaten bei einer unbekanntenFamilie abgeben wo ich erst Monate später halbverhungert von meinen Großeletern zurückgeholt werden konnte dann hat sie meinen Vater und mich verlassen als ich 4 Jahre alt war. Ich hatte also nie ein besonders gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Es gab noch sehr viele schlimme Erlebnisse die ich durch und mit meiner Mutter hatte trotzdem habe ich sie als es Uhr gesundheitlich sehr schlecht ging zu mir genommen und sie gepflegt. Ich habe aließ für sie getan es ging ihr durch meine Pflege und die Hilfe des Pflegedienstes bald gesundheitlich um einiges besser. Wenn ich arbeiten war kümmerte sich eine Frau die ich organisiert habe um sie . Ich hatteAlles bestens organisiert. Und doch gab meine Mutter uns allen das Gefühl dass wir uns nicht genügend um sie bemühten. Von der Frau die sie betreute wenn ich nicht da war habe ich dann immer wieder erfahren wie übel sie sich über mich ausgelassen hat . Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen .Ich habe sie knapp eineinhalb Jahre bei mir gepflegt bis ich nicht mehr konnte. Daraufhin habe ich sie in einem Pflegeheim untergebracht was mir wirklich sehr schwer gefallen ist . Aber ich habe gemerkt dass ich anders nicht wieder auf die Beine komme. Das schlechte Gewissen habe ich manchmal noch aber seit ich mich von meiner Mutter innerlich gelöst habe geht es mir wieder gut. Ja sie ist meine Mutter dem Namen nach sie hat mir das Leben geschenkt mehr aber auch nicht . Ich gebe dir den Rat lasse dich nicht durch dein Umfeld zu etwas drängen zu dem du nicht stehen kannst und willst . Wenn du deine Mutter nicht pflegen willst und kannst hast du deine Gründe dafür und die solltest du akzeptieren Alles Liebe für dich .

E/hemaligVer Nutz'er (#58Y6592)


Liebe Nina Nana ich habe von meiner Mutter nie Liebe erfahren das erste Mal hat sie mich mit 18 Monaten bei einer unbekanntenFamilie abgeben wo ich erst Monate später halbverhungert von meinen Großeletern zurückgeholt werden konnte dann hat sie meinen Vater und mich verlassen als ich 4 Jahre alt war. Ich hatte also nie ein besonders gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Es gab noch sehr viele schlimme Erlebnisse die ich durch und mit meiner Mutter hatte trotzdem habe ich sie als es Uhr gesundheitlich sehr schlecht ging zu mir genommen und sie gepflegt. Ich habe aließ für sie getan es ging ihr durch meine Pflege und die Hilfe des Pflegedienstes bald gesundheitlich um einiges besser. Wenn ich arbeiten war kümmerte sich eine Frau die ich organisiert habe um sie . Ich hatteAlles bestens organisiert. Und doch gab meine Mutter uns allen das Gefühl dass wir uns nicht genügend um sie bemühten. Von der Frau die sie betreute wenn ich nicht da war habe ich dann immer wieder erfahren wie übel sie sich über mich ausgelassen hat . Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen .Ich habe sie knapp eineinhalb Jahre bei mir gepflegt bis ich nicht mehr konnte. Daraufhin habe ich sie in einem Pflegeheim untergebracht was mir wirklich sehr schwer gefallen ist . Aber ich habe gemerkt dass ich anders nicht wieder auf die Beine komme. Das schlechte Gewissen habe ich manchmal noch aber seit ich mich von meiner Mutter innerlich gelöst habe geht es mir wieder gut. Ja sie ist meine Mutter dem Namen nach sie hat mir das Leben geschenkt mehr aber auch nicht . Ich gebe dir den Rat lasse dich nicht durch dein Umfeld zu etwas drängen zu dem du nicht stehen kannst und willst . Wenn du deine Mutter nicht pflegen willst und kannst hast du deine Gründe dafür und die solltest du akzeptieren Alles Liebe für dich .

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