» »

Muss ich meine Mutter pflegen?

EXhemaligetr NutzerZ (#586589x2)


Sorry wollte nicht zweimal posten

S6prinSgchixld


Leute, der Faden hier ist ACHT (!!!) Jahre alt.

Nina-Nana hat hier zuletzt 2008 gepostet. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass sie eure Beiträge liest.

FTix un9d xFoxie


Leute, der Faden hier ist ACHT (!!!) Jahre alt.

Nina-Nana hat hier zuletzt 2008 gepostet. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass sie eure Beiträge liest.

Das stimmt, insofern Nina-Nana hier angesprochen wird. Ansonsten ist es aber ein interessantes Thema. ;-)

Ich kann es absolut nachvollziehen, wenn man seine Mutter nicht pflegen kann u. will. Das könnte und wollte ich bei meiner Mutter auch nicht, aus körperlichen u. auch psychischen Gründen. Dennoch - obwohl ich es ihr schon mehrmals gesagt habe - setzt sie es immer noch voraus. Ich mache jetzt schon einiges für meine Mutter. Aber nie ist was richtig, nie ist was wahr, was ich sage. Sie war schon immer ein sehr impulsiver Mensch, der immer Recht hatte u. das hat sich mit dem Alter noch verstärkt. Viel Liebe habe ich von ihr auch nicht erfahren. Jetzt ist sie 86, kann sehr viele Dinge nicht u. wird auch immer vergesslicher. Aber für mich ist klar, dass ich sie nicht pflegen werde, denn daran würde ich kaputt gehen. Im Moment ist sie noch nicht pflegebedürftig, aber mir graut schon, wenn es denn mal soweit ist. :-X

Tsaps


Auch wenn der Thread 8 Jahre alt ist, onodisep kannst Du bitte mal mit den falschen Äußerungen aufhören?

Ich glaube, dass jede Privatperson mit der Pflege überfordert ist und daran selbst zerbricht.

Das darf doch wohl bitte jeder selbst entscheiden. Ich persönlich würde das von der voraussichtlichen Dauer der Pflege, den Schweregrad und Art der Erkrankung abmachen.

weil er eine intensivere medizinische Betreuung braucht, als dort möglich, Sauerstoff, Infusionen usw.

Auch dies ist mit einer ambulanten Pflege durchaus möglich. mein Schwiegervater bekam bis zum letzten Tag Sauerstoff in seiner gewohnten häuslichen Umgebung

Von betreutem Wohnen oder einer WG kann man keine Pflege erwarten.

Das stimmt nicht. Auch hier kommen Pflegedienst und auch Ärzte ins Haus. Bei einem hohen Grad an Pflege wechseln viele dann ins (oft angeschlossene) Pflegeheim.

Im Altersheim ist diese auch nur vorübergehend bei akuter Erkrankung möglich und alles ist mehr auf Beschäftigung und Unterhaltung ausgerichtet. Erst im Pflegeheim mit unterschiedlichen Pflegestufen ist eine ausreichende Pflege von Bettlägerigen gewährleistet.

Wo hast Du denn diese Weisheit her? Ich persönlich kenne eine Unterscheidung zwischen Alters- und Pflegeheim nicht. Manche Personen ohne Pflegestufe kommen nach einem Krankenhausaufenthalt zur Kurzzeitpflege und gehen dann wieder oder sie bleiben und es wird eine Pflegestufe beantragt. Wie das Heim nun heißt, ist dabei völlig wurscht.

Und auch mit der höchsten Pflegestufe kann keine 1 zu 1- Rundumbetreuung erfolgen.

g\uter rKat i4stu teuxer


Hi,

also seitdem meine Mutter ihre Mutter pflegt, ist ihr Leben regelrecht verpfuscht. Obwohl meine Mutter immer ein top Verhältnis mit meiner Oma hatte und es schon deswegen keine Frage war, dass sie sie pflegen würde (Oma ist 93). Doch leider geht es mit Mutters Psyche seitdem komplett abwärts. Sie ist dermaßen überfordert damit und sie hat keine Minute mehr für sich, auch nachts nicht, wo Oma klingeln kann, wenn sie was braucht. Schon allein das Klingeln löst in meiner Mutter immer einen halben Herzinfarkt aus, ob jetzt was Schlimmes ist oder nur ein Klobesuch ansteht.

Aktuell ist Oma wieder im Krankenhaus, aber selbst da kann meine Mutter nicht mehr abschalten. Sie hat in der kurzen Zeit der Pflege (jetzt 8 Monate) vergessen, wie man sich entspannt. Sie verliert auch alles andere aus dem Blick.

Hilfe und Verständnis gibts keins.

Leider ist Mama aber auch uneinsichtig. Meine Eltern haben das Geld, dass sie beide Elternpaare locker einen Pflegeplatz in einer sehr guten Residenz vermitteln könnten. Aber leider ist sie auf dem starrsinnigen Standpunkt, dass es Aufgabe der Töchter sei, die Eltern zu pflegen, man müsse ja was zurückgeben und so.

Ich denke mal, meine Mutter ist in spätestens 3 Monaten in der Psychiatrie wegen Burnouts.

Also:

Selbst wenn man sich sehr gut mit seiner Mutter verstanden hat, kann Pflege völlig überfordern! Nie im Leben würde ich das machen wollen und niemals würde ich es jemandem raten!!

Lieber ein paar Euro mehr ausgeben für ein gutes Heim.

B5enXitaB.


Wenn die Pflege hier so überfordert, ist es so.

Selbstgemachtes Problem. Aber hier sind alle erwachsen und sie können sich so oder so entscheiden.

Nein, man muß niemanden pflegen. Man ist auch viel zu nah dran. Kann es wahrscheinlich eh nie recht machen und und und...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kranken- und Altenpflege oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH