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Füttern im Krankenhaus: Aufgabe von Personal oder Angehörigen?

P5ahul-#Klinxg hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ein Freund liegt mit kaputten Händen im Krankenhaus, kann nicht selbst essen. Essen wird ihm einfach hingestellt und wieder abgeräumt, wenn gerade keine Angehörigen da sind zum Füttern. Ist das heutzutage üblich so? Hat er einen Anspruch darauf, gefüttert zu werden, oder muss er bei Personalmangel notfalls eine Magensonde oder intravenöse Ernährung akzeptieren?

Antworten
S]ünt$je


natürlich muss ihm geholfen werden, gar keine Frage

Riain)droxp


Also ob er jetzt rechtlichen Anspruch hat weiß ich nicht (ich denke aber schon, denn jeder Patient wird oder sollte zumindest individuell behandlt werden, weil ja auch jeder Patient andere "Leiden" hat...).

Selbst wenn es aber nicht "vorgesehen" ist, würde ich einfach mal ganz plump eine Schwester oder sogar den Arzt ansprechen, ob ihm jemand helfen kann, oder ob er verhungern soll ;-)

Pgaul-KdliHng


Sein Vater wird heute nachfragen. Mich interessiert, ob jemand (aus Pflegeberufen oder Patient/Angehöriger) konkrete Erfahrungen damit hat. Freunde und Angehörige besuchen ihn ja gern, aber so geht's doch nicht.

Smücntjxe


Bin Krankenschwester und wir geben das Essen anreichen gern an Angehörige weiter, weil wir keine Zeit haben, aber einfach hinstellen und abräumen geht nicht, sicher nicht.

E|rdVbeerlximo


Hallo, habe schon diverse Praktika in Krankenhäusern gemacht.

Das Essen eingeben gehört zur Aufgabe des Pflegepersonals. Die Zeit ist nur leider sehr knapp. Wenn Angehörige da sind, dann sollten sie helfen, wenn nicht, dann muss das natürlich das Pflegepersonal erledigen. Schließlich ist es dafür da!

PeoinOty


Sofern er nicht in der Lage ist,sich selbst das essen vorzubereiten bzw zu sich zu nehmen muss das Pflegepersonal dies tun.

Wenn die Angehörigen das übernehmen finde ich das einfach nur nett,dann kann ich noch andere Dinge erledigen.

Leider hat heutzutage Pflege nicht mehr viel mit den Menschen zu tun,sondern mehr mit Papier, PC und andere Nebentätigkeiten.

Eine Pflegekraft schafft heutzutage kaum noch ihre Arbeit,so das diese auch zufrieden ist.

Ich deke nicht,das es böser Wille ist.

Den Arzt anzusprechen bringt gar nix.Der hat mit der Verpflegung des Patienten nichts zu tun.

Einfach die Schwester mal nett ansprechen,am besten der Patient selber.

Oft geht auch die Schwester davon aus,wenn Angehörige da sind,das diese das übernehmen.

Ist ja auch nicht schlimm.Ich frage meist vorher : Übernehmen sie das ?

Ich bin froh, wenn es mir abgenommen wird.Das Vorbereiten macht ja keine Arbeit ( klein schneiden,Brot schmieren ) das füttern an sich nimmt Zeit in Anspruch.

Was hat er denn an den Händen ?

Grüßle @:)

P1aul-uKlxing


Handgelenke gebrochen beim Sturz vom Dach. Kommt frisch von der Intensivstation. Ein älterer Verwandter wird auch regelmäßig im Krankenhaus von meiner Mutter und anderen gefüttert, weil die Schwestern sonst einfach wieder abräumen (anderes Krankenhaus). Das macht schon den Eindruck, dass da inzwischen sehr "ökonomisch" gearbeitet wird.

Müssen Patienten das also ausdrücklich verlangen? Vielleicht kriegen die Schwestern das inzwischen gar nicht mehr mit, wenn jemand die Hände eingegipst hat oder total gebrechlich ist. Manche Leute trauen sich ja auch nicht unbedingt, etwas für sich zu verlangen, das stört.

PRointxy


Beide Handgelenke?Och der Arme!

Also wenn keine Angehörigen da sind und so verfahren wird wie du es schilderst,finde ich das schon recht ungewöhnlich.

Ausdrücklich verlangt werden muss das natürlich nicht.Das ist eine Selbstverständlichkeit das dies dann die Schwester ( oder Schüler/in ) übernimmt.

CLlaraHYimmxel


die menschen, die in krankenhäusern rumrennen, nenen sich PFLEGEpersonal. zur pflege gehört auch dei nahrungsaufnahme, zumindest bei der erstellung einer pflegestufe is das stark relevant, wie viel zeit auch für die zubereitung und nahrungsaufnahme draufgeht, ob derjenige dann die plegestufe kriegt ode rnich

also da gibt es keine diskusion, sollte es jedenfalls nich

allerdings hab ich von unserm krankenhaus hier im ort auch schon solche geschichten gehört

ich finde, sowas is unter aller sau

Paoinxty


Wir,das Pflegepersonal finden auch vieles scheisse!

%-|

Wenn ich sowas schon lese!

die menschen, die in krankenhäusern rumrennen, nenen sich PFLEGEpersonal

Sag bloß!

Das ist uns aber neu.

CTlaraqHimmexl


pointy, nich weinen, ich bin auch pflegepersonal.

ich wollte damit nur deutlich amchen, daß die ausgangsfrage des TE eigentlich nicht nötig war-w enn auch der umstand sie erforderte,w eil es eigentlich keine frage sein sollte, ob die pflegenden dann in solchem fall die fütterei übernehmen ;-)

P5oinxty


pointy, nich weinen

Wegen dir wohl kaum. %-|

ich bin auch pflegepersonal

aha,und?

C6lairaH#immel


ich meine, daß ich damit keine berufsgruppe angreifen will, und keine ahnung von hab.

wassn los, warum bist du so gereizt?

- StarCScrexam-


Teilweise sind die Zustände in den Kranken und Altenheimen katastrophal. Wobei ja die Schuld nicht allein bei dem Pflegepersonal zu suchen ist. Die Kranken- und Altenheim schieben einen Haufen Geld ein, dass Pflegepersonal aber, bekommt für viel Arbeit nur relativ wenig Geld. Und wer leidet darunter ? Die Alten und Patienten ....

Ich selbst habe jahrelang als Altenpflegeschülerin/aushilfe gearbeitet und weiß wie streßig dieser Job ist. Ich habe oft meine Mittagspause geopfert um bei den dringensten Fällen zu bleiben um sie zu füttern ....während die Altenpflegerinnen gemütlich zu Mittag aßen :-/ ... Andererseits .... sie waren verständlicherweise auch geschafft ....

Am besten die Schwester direkt und FREUNDLICH drauf ansprechen @:)

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