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Füttern im Krankenhaus: Aufgabe von Personal oder Angehörigen?

P]oiintxy


Star

:)^

CJlaraYHimbm7el


pointy, ich muss nochmal was sagen

ich will wirklich niemanden angreifen, ich weiß, daß manche dinge einfach nich umsetzbar sind. dennoch kanns eben einfahc nich sein, daß der bengel vorm vollen tisch verhungert.

wenn ich dich verletzt hab, tuts mir leid @:)

P/ointxy


Clara,

ich war halt etwas ( admin,modis bitte weggucken ) angepisst.

Es wird immer sooooo viel auf das Pflegepersonal geschimpft.

Egal um was es sich handelt.Schuld sind immer wir.Egal um was es sich handelt.

Damit ist jetzt nicht dieser Faden gemeint.

Der Druck ist halt enorm und eine Krankenschwester ist keine Krankenschwester mehr.

Vielleicht wäre mal ein Austauschfaden das Richtige ;-)

C8larAajH,immel


okay, ja- ja....

also sindwa wieder lieb und die andern sind schuld, ja? @:) @:) @:)

PHo+inBty


Ja,die anderen müssen auch mal schuldig sein.

@:)

ShouElti


Tut mir ja echt leid, aber was ich mitbekommen habe, als mein Vater im KH war letztes Jahr (da infizierte er sich dann auch mit Staphylokokken und verstarb kurz darauf), war unter aller Kanone (im Unikrankenhaus).

Sicher ist es scheiße, dass es viel zu wenig Personal gibt. Aber die Pflege dort war unter aller Sau, viel Stress hin oder her. Es wurden Dienstleistungen eingetragen, die gar nicht durchgeführt wurden, keine Medikamente gegeben zB, die Pflege stimmte gar nicht, es wurde nicht rasiert und gewaschen und gefüttert und so weiter...

Einfach nur erschütternd. Dort betraf es aber nicht nur die Pflegekräfte, sondern auch die Ärzte, von denen es viel zu wenige gab.

Was im "Gesundheits"wesen passiert, ist wirklich mehr als traurig.

Die Leidtragenden sind tatsächlich die Patienten und abbekommen tut es das überforderte Pflegepersonal, weil die ja quasi die Exekutive sind, und die erste Instanz an Ansprechpartner für zurecht erboste Angehörige, auch wenn die Obrigkeiten die Schuldigen sind.

Ihr tut mir wirklich leid. Wobei es aber auch immer schwarze Schafe gibt wie in jedem Beruf, die einfach auch keine Lust haben und absichtlich schlecht arbeiten. Es scheint aber wirklich auf die Einrichtung anzukommen, wie gut das Personal sich für die Patienten Zeit nehmen kann, in einem anderen Krankenhaus sah es ganz anders aus.

sLinxxxor


Kann ja wohl nicht sein dass wenn man keine Angehörigen grad da hat dass man hungern muss...

Wenn das Pflegepersonal mit mir oder einem Verwandten verfahren würde wär ich schneller mit nem Anwalt bei der Verwaltung als die gucken könnten. Das grenzt ja schon an Körperverletzung!

Pbointxy


Mit welcher Zielsetzung?

Was passiert deiner Meinung nach dann?

éNp#inxe


Huhu,

meinereiner gehört auch zum Personal.

So wie hier beschrieben darf es nicht passieren, keine Frage.

Bei uns allerdings (also, bei mir) kam es ebenfalls schon vor - z.B. weil inzwischen immer mehr Aufgaben an noch (!) billigeres Personal abgegeben wird. Also teilen z.B. hauswirtschaftliche Kräfte das Essen aus.

Die sammeln es auch wieder ein.

Ob einer nichts essen wollte, ob jemand weg war bei einer Untersuchung, ob jemand vielleicht heut ausnahmsweise nicht essen konnte, wird von Einigen nicht beachtet.

Ich als Pflegepersonal weiß somit schon mal nicht, wie viel jemand gegessen hat (das kann u.U. sehr wichtig sein). Auch wird gerne einfach wieder abgeräumt, wenn ich noch bei 2 anderen Patienten eingegeben habe und es zeitlich einfach noch nicht schaffen konnte.

Stunk machen bringt nichts, die Kräfte werden gewechselt wie Unterwäsche.

Aber Hauptsache, alle schmücken sich mit hübschen Begrifflichkeiten wie "Ganzheitlichkeit" - wir sind nicht das einzige Haus, das mehr oder minder zur Funktionspflege zurückkehrt - nur dass keine Pflegenden ausüben, sondern irgendwer. Infoaustausch gibt es auch nicht mehr... Irgendwo bleiben Opfer - in 95% sind das Pflegekräfte, aber ab und an landet dieser Mist leider auch beim Patienten.

Ein Grund mehr, sich endlich aus diesem blöden Krankenhauszirkus zu verabschieden.... :|N

SoünBtje


Kann ja wohl nicht sein dass wenn man keine Angehörigen grad da hat dass man hungern muss...

Wenn das Pflegepersonal mit mir oder einem Verwandten verfahren würde wär ich schneller mit nem Anwalt bei der Verwaltung als die gucken könnten. Das grenzt ja schon an Körperverletzung!

fänd ich als Pflegekraft genau den richtigen Weg!

Angehörige meinen so oft uns damit "drohen" zu können, dabei wären wir oftmals froh, wenn tatsächlich immer mehr Missstände nach außen kämen

SRoultxi


das glaube ich, sonst passiert ja nichts. der druck der öffentlichkeit muss stark genug werden...

-TStarSxcream-


Ich weiß nicht ob es der richtige Weg wäre das Pflegepersonal anzuzeigen um auf die Mißstände hinzuweisen :-/

Ich würde nicht angezeigt werden wollen.

Die großen Klinik- und Altenheime verdienen sich an diesen Mißständen eine goldene Nase.

A`nettx22


Hallo Zusammen

Wollte euch nur schnell meine Situation schildern.

Ich musste vor ein paar Jahren (2002) mehrmals an Kopf und HWS operiert werden, unter anderem eine Versteifung der Kompletten HWS.

Auf der ITS, als ich nach der letzten Op das erste mal wieder was essen durfte, hat es auch keiner fertig gebracht, vom Stammpersonal.

In dieser Klinik wurden auch Kinder Neurochirurgisch behandelt, eine Kinderkrankenschwester, die ein Kind begleitete, wartete während der Op auf der Station um den kleinen hinterher betreuen zu können.

Sie hatte das mit bekommen, das ich nicht in der Lage meine Arme zu bewegen, und machte sich daran mir zu helfen.

Das Stammpersonal guckte die verstört an und meinte nur "Kann die das nicht allein?"

Ich kann verstehen das das Personal oftmals keine Zeit hat und nur im streß ist, aber ich denke gerade auf einer ITS sollten doch gesehen werden, zu was ein (frisch operierter) Patient in der Lage ist und zu was nicht.

MfG

S/üntjxe


Ich weiß nicht ob es der richtige Weg wäre das Pflegepersonal anzuzeigen um auf die Mißstände hinzuweisen

ich denke schon. Das Peflegepersonal kann sich ja auch selbst anzeigen und eine Überlastungsanzeige machen, haben wir auch einmal, aber das bringt auch nichts, der Druck von außen muss viel größer werden.

s+chw'eben-biencGhen


also ich kann nur dazu sagen, dass ich schlechte Erfahrung mit dem Krankenhauspersonal gemacht habe. Mein Opa hatte einen Unfall und von Krankenhaus zu Krankenhaus gewandert und da man ihm beim Essen nicht helfen wollte, er konnte das alleine nicht, was einzig an seinen motorischen Fähigkeiten lag, hat man ihn zu schluckunfähig erklärt und ne Magensonde gesetzt. Meine Mutter ist fast ausgerastet und jeden Tag 2mal in KH gefahren, nur um ihn zu füttern und das obwohl sie einen fulltime-Job hat. Da der Mann essen und schlucken kann, war das nicht zufügen von echter nahrung natürlich sehr bescheuert, zumal deswegen seine ganze Mundschleimhaut austrocknete etc pp.

naja. mag sein, dass es es auch anders geht, ich habe es bisher nicht mitbekommen. Ich kann Zeitmangel natürlich verstehen, aber ich finde Essen hinstellen und dann gehen obwohl man weiß, dass derjenige es nicht kann (im letzten KH nach einem Schlaganfall hatte er nämlich wieder stark eingegrenze motorische Fähigkeiten und ein eingeschränktes Sichtfeld und man hat ihm den Teller hingestellt und ihn nicht einmal aufgesetzt und er konnte es nicht alleine, wir kamen etwas später, da wollte die Krankenschwester das Essen gerade wieder wegbringen) ist unverantwortlich und nicht gerade das, was der Job eigentlich abverlangt!

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